Bologna - Filmfestival 2007

Bologna - Il Cinema ritrovato


vom 30. Juni bis 7. Juli 2007

Reihe: Retrospektive

Als ich tot war

(When I Was Dead), Directed by:   Ernst Lubitsch, Germany - 1916
Production: Projektions-AG Union (PAGU) - Producer: Paul Davidson - Director: Ernst Lubitsch - Scenario: Ernst Lubitsch - Cast: Julius Falkenstein Der Freier - Ernst Lubitsch Junger Ehemann - Luise Scheurich Ehefrau Paula - Helene Voss Schwiegermutter (AKA Lenchen Voss) -
Synopsis in German: Ernst trifft sich, gegen den Willen seiner Frau und seiner Schwiegermutter, mit seinen Freunden auf eine Partie Schach. Bei seiner Rückkehr wird er aus seinem trauten Heim verjagt. Er gibt sich für tot aus und kehrt als verkleideter Bediensteter in sein eigenes Haus zurück, das inzwischen unter dem strengen Regiment seiner Schwiegermutter geführt wird ...

Ernst, der ein leidenschaftlicher Schachspieler ist, begibt sich trotz des Einspruchs von Frau und Schwiegermutter in den Schachclub. Spät abends kehrt er nach Hause zurück, muss jedoch, da seine Schwiegermutter die Sicherheitskette eingehängt hat, auf der Stiege schlafen. Er zieht sich aus und deckt sich mit seinen Kleidern zu. Als er des Morgens erwacht, sind die Kleider weg.

Er klingelt an seiner Wohnungstür und wird nun eingelassen. Seine Frau teilt ihm schriftlich mit, dass einer von ihnen beiden das Haus verlassen müsse. Er packt seine Sachen und geht vergnügt davon, in der Absicht, nun seine Freiheit recht gründlich auszunutzen. Seiner Frau hinterlässt er einen Brief, in dem er ihr mitteilt, dass er nicht mehr am Leben sein werde, wenn sie diese Zeilen erhalte. Ihre Mutter entschliesst sich also, für die Tochter einen anderen Mann zu suchen.

Nach kurzer Zeit hat Ernst das Lotterleben bereits satt; er möchte sich seiner Frau wieder nähern und erfährt durch eine Zeitungsannonce, dass sie einen Diener sucht. Ernst verkleidet sich und bekommt die Stelle. Von nun an versucht er jeden Heiratsbewerber bei den beiden Damen unbeliebt zu machen, mit Erfolg wie sich später zeigen wird. (arte Presse)
Reviews in German: "Like every comedian, I longed to play a straight leading man, a sort of a ‘bon vivant´ role. So together with my collaborators, I wrote a screenplay, called ALS ICH TOT WAR. This picture was a complete failure as the audiences were unwilling to accept me as a straight leading man." (Ernst Lubitsch, 1947)

"Seltsam, dass Lubitsch sich seiner Hauptrolle als der eines straight leading man erinnert. Wohl spielt er einen »Bonvivant« - trotz des Protests von »Ehefrau Paula« (Louise Scheurich) und »Schwiegermutter« (Helene Voss) sucht er am ersten Abend der Filmhandlung seinen geliebten Schachclub auf und bleibt da bis spät in die Nacht. Die Vergegenwärtigung dieser Herrengesellschaft, die karikierende Beschreibung männlicher Wichtigtuerei ist tatsächlich ein Schritt hinaus über die Situationskomik der von Carl Wilhelm inszenierten frühen Lubitsch- Filme, wohl auch seiner eigenen, verlorenen Einakter. Aber spätestens mit der Rückkehr des jungen Ehemannes ins »traute Heim« - die Schwiegermutter hat die Kette an der Wohnungstür vorgelegt und zwingt ihn, auf der Treppe zu nächtigen - kommt die alte Schwankkomik wieder zum Zuge. »Ein famoses Lustspiel« nennt das Wiener Fachblatt Kinematographische Rundschau den Film, und von seinem Hauptdarsteller sagt es: »Lubitsch gibt diese Rolle in so urdrolliger Weise, dass man faktisch aus dem Lachen nicht herauskommt.«

Von anderen Hauptrollen Lubitschs unterscheidet sich die dieses Bonvivants am ehesten dadurch, dass sie nicht ausdrücklich als jüdisch charakterisiert ist. Lubitsch heisst hier nicht »Moritz Abramowsky«, »Siegmund Lachmann«, »Sally Pinkus« oder schlicht »Sally«, sondern »Ernst Lubitsch« . Der aus dem Haus vertriebene und daraufhin angeblich aus dem Leben geschiedene Ehemann Lubitsch verdingt sich auf eine Anzeige hin als Diener bei Frau und Schwiegermutter. Wie »Ernst«, der Held des Films, des Bonvivant- Lebens überdrüssig wird - Zwischentitel: »Viel Zweck hat das Bummeln eigentlich nicht« -, so lässt der Schauspieler Lubitsch, wenn er den »Bonvivant« sich als »Diener« maskieren lässt, wieder den jederzeit zu Streichen aufgelegten »Sally« heraus - wenn er etwa dem bei seiner »Witwe« um seine Nachfolge bemühten Julius Falkenstein den Appetit an der Suppe verdirbt, indem er ein Loch in den Löffel bohrt. Der Weg zur sophistication der Hollywoodkomödien ist von hier aus noch weit. Die erhaltene und auf Sicherheitsfilm umkopierte Version von ALS ICH TOT WAR weist nur wenige Lücken auf. Es fehlt ein kurzes Stück im ersten Akt: Der Ehemann hat sich, als er die Wohnungstür verschlossen findet, ausgezogen und auf der Treppe zur Ruhe gelegt. Als er aufwacht - das fehlt -, sind seine Kleider weg; beim Anblick des Unbekleideten fällt eine alte Dame in Ohnmacht; er klingelt an seiner Wohnungstür und wird nun von den Frauen eingelassen... Und am Ende, wenn er die Schwiegermutter in die Flucht geschlagen hat, fehlt die Versöhnung der Eheleute: Gattin Paula sitzt, das Bild des vermeintlich aus dem Leben Geschiedenen liebevoll betrachtend, am Schreibtisch, als der Totgeglaubte, noch als Diener maskiert, sich an sie heranschleicht und küsst - Empörung, Demaskierung, Versöhnung..." (Enno Patalas: Ernst unterwegs zu Lubitsch, in: Als ich tot war, Slovenska Kinoteka, Ljubljana 1995)

«In dem Schwank 'WO IST MEIN SCHATZ?' tritt Ernst Lubitsch in der Rolle eines vielgeplagten jungen Ehemannes auf, dem es gelingt, ein böses Exemplar von Schwiegermutter zu überlisten und auf Nimmerwiedersehen in die Flucht zu jagen» (Der Film N° 8 vom 18. März 1916)
Remarks and general Information: Der Film galt jahrzehntelang als verschollen !

"Lange schlummerte es unbekannt auf einem einsamen Dachboden - jetzt wird das vergessene Frühwerk von Ernst Lubitsch, der Stummfilm "Als ich tot war", wieder in Berlin und Potsdam gezeigt. 1916 hatte der Film in der Hauptstadt Premiere. Lubitsch schrieb das Drehbuch, führte Regie und spielt die Doppelrolle des Ehemanns und Dieners Ernst.

Schon in diesem Film zeigt sich die Handschrift eines selbstbewussten "jungen Wilden": 24-jährig zählt Lubitsch zu den Pionieren des aufstrebenden, deutschen Films. "Das Wilde daran ist die Hemmungslosigkeit, mit der er vor der Kamera agiert", erklärt Hans Helmut Prinzler, Direktor des Filmmuseums Berlin. "Wie er sich umkleidet und die Zähne fletscht und in unglaublich direkter Weise der Mittelpunkt des Films ist."

Der Film-Ernst verbringt die Nächte lieber im Schachclub statt mit seiner Frau und der bösen Schwiegermutter. Doch lange geht das Spiel nicht gut: Der Heimlichtuer muss büssen. Erst sperrt ihn die Schwiegermutter aus, dann setzt sie ihn ganz vor die Tür. Von der geliebten Gattin getrennt, wächst in Ernst die Sehnsucht. Da alle glauben, er sei tot, greift er zu einer List - er bewirbt sich unerkannt als Diener im eigenen Haus.

Die Geschichte spielt sich ganz im Stil der Zeit ab. "Das ist sicherlich in der Auflösung ein eher konventioneller Film", sagt Prinzler. "Er spiegelt Theatralisches wider, er löst es nicht in raffinierter Dramaturgie auf, sondern ganz direkt zum Publikum hin." Nach 1916 verliert sich die Spur des Films vollständig. Erst vor knapp zehn Jahren wird eine Kopie im Archiv eines slowenischen Sammlers entdeckt. Bis 1916 hatte Lubitsch in Komödien am Deutschen Theater in Berlin gespielt. In diesem Film, so sagt er später ironisch, habe er endlich mal einen geradlinigen, aufrechten Kerl spielen wollen. Doch leider sei sein Film beim Publikum komplett durchgefallen. Aller schauspielerischen Mühe zum Trotz.

"Ich denke schon, dass von diesem Film bis zum Lubitsch-Touch gewisse Jahre vergingen", meint Prinzler. "Als ich tot war" ist demnach nicht mehr als das Gesellenstück Lubitschs - und doch der Anfang zu einer grossen Filmkarriere. 1922 geht er nach Hollywood und entwickelt mit Erfindung des Tonfilms seinen legendären Lubitsch-Touch, frech-frivol und doppelbödig. Frech springt auch Ernst - Diener und Schwiegersohn in einem - mit seiner Schwiegermutter um. Die Gehässige ist zum Schluss auch die Blamierte. Gerade will sie mit dem vermeintlichen Diener ein Techtelmechtel anfangen, da entpuppt er sich - ganz in Lubitscher Manier - als ihr höchstlebendiger, ungeliebter Schwiegersohn." (3Sat Presse)

«Wie jeder Komiker wollte ich gerne eine ernste Hauptrolle spielen, eine Art "Bonvivant"-Rolle. So schrieb ich mit meinen Mitarbeitern ein Drehbuch mit dem Titel ALS ICH TOT WAR. Der Film war ein völliger Fehlschlag, weil das Publikum nicht bereit war, mich in einer ernsten Rolle zu akzeptieren.» (Ernst Lubitsch)

«Von anderen Hauptrollen Lubitschs die dieses Bonvivants am ehesten dadurch, dass sie nicht ausdrücklich als jüdisch charakterisiert ist. Lubitsch heisst hier nicht 'Moritz Abramowsky', 'Siegmund Lachmann', 'Sally Pinkus' oder schlicht 'Sally', sondern 'Ernst Lubitsch'. (Enno Patlas)

«Jahrzehnte lang galt der Debütfilm von Ernst Lubitsch als verschollen, bis Mitte der 1990er Jahre eine Kopie im Archiv eines slowenischen Sammlers auftauchte. Dieses Material ist nun auf Sicherheitsfilm umkopiert und weist noch die Schnitte auf, mit denen die damalige Filmzensur selbst harmlose Komödien fürs Kino freigegeben hat: Es fehlt ein Stück im ersten Akt (Der Ehemann hat sich, als er die Wohnungstür verschlossen findet, ausgezogen und auf der Treppe zur Ruhe gelegt. Als er aufwacht - dieses Stück fehlt -, sind seine Kleider weg; beim Anblick des Unbekleideten fällt eine alte Dame in Ohnmacht; er klingelt an seiner Wohnungstür und wird nun von den Frauen eingelassen ...) und am Ende (der Versöhnungskuss der beiden Eheleute).

"Ein famoses Lustspiel" nennt das Wiener Fachblatt Kinematographische Rundschau den Film, und von seinem Hauptdarsteller sagt es: "Lubitsch gibt diese Rolle in so urdrolliger Weise, dass man faktisch aus dem Lachen nicht herauskommt." Von anderen Hauptrollen Lubitschs unterscheidet sich die dieses Bonvivants am ehesten dadurch, dass sie nicht ausdrücklich als jüdisch charakterisiert ist. Lubitsch heisst hier nicht "Moritz Abramowski", "Siegmund Lachmann", "Sally Pinkus" oder schlicht "Sally", sondern "Ernst Lubitsch".

Die in London ausgebildete Violinistin Sabrina Hausmann begleitet seit 1992 Stummfilme. Ihre Liebe zum frühen Film hat sie von ihrem Vater Aljoscha Zimmermann (1944-2009) geerbt, mit dem sie lange Jahre als Duo (Klavier/Violine) oder in Kammerensemble-Besetzungen Filme begleitete. Nun führt sie das musikalische Erbe ihres Vaters weiter, der über 400 Filmmusiken hinterlassen hat, und tritt zusammen mit Mark Pogolski am Klavier auf. Geblieben ist der typische 'Zimmermann-Sound', der im virtuosen Spiel von Sabrina Hausmann noch einmal an Qualität und Präsenz gewinnt.» (arte Presse)

Anatomy of a murder

Directed by:   Otto Preminger, USA - 1959
Production: Columbia Pictures Corporation - Producer: Otto Preminger - Director: Otto Preminger - Vorspann: Saul Bass - Scenario: Wendell Mayes - Story: R Traver Novelle - Director of Photography: Samuel Leavitt - Composer: Duke Ellington - Cast: Kathryn Grant Quills Stieftochter - George C. Scott Staatsanwalt Claude Dancer - James Stewart Paul Biegler - Lee Remick Laura Manion - John Qualen - Arthur O'Connell Parnell Emmett McCarthy - Ben Gazzara Frederick Manion - Eve Arden Maida Rutledge -
Synopsis in German: Paul Biegler ist als Anwalt bisher noch nicht besonders hervorgetreten, als Laura Manion ihn bittet, die Verteidigung ihres Mannes zu übernehmen. Lt. Manion soll Barny Quill aus Rache für die Vergewaltigung seiner Frau erschossen haben. Ob aus bloßer Eifersucht oder in Reaktion auf die angebliche Vergewaltigung seiner Frau bleibt fraglich. Laura Manion behauptet zwar, Quill habe sich an ihr vergangen, aber die junge Frau wirkt nicht besonders glaubwürdig. Ihr ist durchaus zuzutrauen, dass sie mit dieser Behauptung nur ihre Beziehungen zu Barny Quill vertuschen will. Biegler erkennt rasch, wie wenig Chancen Manion vor Gericht haben dürfte. Dennoch reizt ihn der Fall, obwohl er damit rechnen muss, den Prozess zu verlieren. Manion behauptet, er sei zur Zeit der Tat vor Wut außer sich gewesen. Auf diese Aussage und das Gutachten eines Psychiaters baut Biegler seine Verteidigung vor Gericht auf. Dabei wird er tatkräftig unterstützt von seinem alten Freund Parnell Emmett McCarthy. Auch Maida, seine treue Sekretärin, tut das Ihrige, um dem Chef das Leben zu erleichtern. In Oberstaatsanwalt Dancer findet Biegler einen ebenbürtigen und daher gefährlichen Gegner. Doch Biegler gibt nicht auf: In seinen Methoden nicht gerade zimperlich, treibt er tatsächlich eine Zeugin auf, die dem Fall eine Wende geben könnte - Quills Stieftochter.... (BR Presse)
Remarks and general Information: «James Stewart spielt die Hauptrolle in diesem vielfach ausgezeichneten Film von Otto Preminger - ein Gerichtsthriller der Extraklasse, der allein für sieben Oscars nominiert war und doch gegen das opulente Epos "Ben Hur" im Grunde chancenlos war. Auch Stewart war nominiert und verlor (gegen Charlton Heston), in Venedig aber erkannte man seine grandiose Leistung an und zeichnete ihn mit dem "Volpi-Cup" aus. Seine Darstellung wird von vielen Kritikern als die reifste seiner Karriere eingeschätzt. Für das "Lexikon des Internationalen Films" schuf Preminger hier "ein hervorragend gespieltes Dialog-Drama. Die brillante Regie macht aus dem Stoff ein klar strukturiertes Experiment, das mit nahezu wissenschaftlicher Präzision die 'seelische Anatomie' aller Beteiligten seziert".» (BR Presse)

L' Angelo bianco

Directed by:   Raffaello Matarazzo, Italy - 1955
Production: Titanus - Labor Film - Producer: Silvio Clementelli - Director: Raffaello Matarazzo - Scenario: Aldo de Benedetti - Based on : Raffaello Matarazzo - Piero Pierotti - Giovanna Soria - Director of Photography: Tonino Delli Colli - Composer: Michele Cozzoli - Editor: Mario Serandrei - Art Director: Ottavio Scotti - Cast: Paola Quattrini Alda - Ignazio Balsamo - Franca Parisi - Oscar Andriani - Rina Franchetti - Silvana Jachino - Giuseppe Chinnici - Olga Solbelli Madre Superiore - Emilio Cigoli - Virgilio Riento dott. Marini - Nerio Bernardi avv. Rossi - Philippe Hersent Mario la Torre - Flora Lillo Flora - Amedeo Nazzari Ing. Guido Carani - Yvonne Sanson Lina Mercolin - Enrica Dyrell Elena Carani - Alberto Farnese Poldo -

L' Armée des Ombres

(Army of Shadows, The Shadow Army), Directed by:   Jean-Pierre Melville, France, Italy - 1968
Producer: Jacques Dorfmann - Director: Jean-Pierre Melville - Scenario: Jean-Pierre Melville - Story: Joseph Kessel - Director of Photography: Pierre Lhomme - Composer: Eric de Marsan - Editor: Françoise Bonnot - Art Director: Théobald Meurisse - Cast: Lino Ventura Philippe Gerbier - Simone Signoret Matilde - Paul Meurisse Luc Jardie - Claude Mann - Paul Crauchet - Jean-Pierre Cassel -
Reviews in German: "Melville zelebriert eine kühl ritualisierte Liebeserklärung an die Résistance-Kämpfer" (tz, München)

Battle Hymn

Directed by:   Douglas Sirk, USA - 1957
Producer: Ross Hunter - Director: Douglas Sirk - Scenario: Charles Grayson - Director of Photography: Russell Metty - Composer: Frank Skinner - Editor: Russell F. Schoengarth - Art Director: Alexander Golitzen - Cast: Dan Defore - Anna Kashfi Soon Yang - Martha Hyer - Rock Hudson Dean E. Hess - Dan Duryea -

Ben Hur

Directed by:   Frank Rose, USA - 1907
Production: Kalem Company, Inc. - Distribution: Kalem Company, Inc. - Director: Frank Rose - Sidney Olcott - Harry T. Morey - Assistant Director: H. Temple - Scenario: Gene Gauntier - Based on : Lewis Wallace novel - Cast: William S. Hart Messala - Herman Rottger Ben Hur - Beal - Sheridan - Matler -
Remarks and general Information: Die erhalten gebliebenen Fragmente zeigen in einer sehr theatralisch wirkenden Inszenierung die Revolte der Einwohner Jerusalems gegen die römische Misswirtschaft, das Attentat auf den römischen Prokonsul vor dem Hause Ben Hurs und seine Gefangennahme, sowie Teile der Szene, in welcher Ben Hur zum römischen Bürger proklammiert wird.
Die Backgrounds zum Film sind noch gemalt, die Aufnahmen weitgehend statisch in Totalen gedreht, erklärende Zwischentitel (in der visionierten Fassung auf Deutsch) sind nur ganz kurz eingeblendet. (lhg 2007)

Blind Husbands

(The Pinacle (Working title)), Directed by:   Erich von Stroheim, USA - 1919
Production: Universal Pictures (AKA Universal-Jewel Production de Luxe) - Distribution: Universal Film Manufacturing Company - Producer: Erich von Stroheim - Carl Laemmle presenter - Director: Erich von Stroheim - Assistant Director: K.C. Stewart - Scenario: Erich von Stroheim - Based on : Erich von Stroheim The Pinnacle - Titles: Lilian Ducey - Director of Photography: Ben F. Reynolds - Camera Operator: William H. Daniels (/xx/) - Editor: Grant Whytock (/xx/) - Eleanor Fried - Frank Lawrence - Viola Mallory (AKA Viola Lawrence) - Erich von Stroheim (/xx/) - Art Director: Erich von Stroheim - Cast: Richard Cummings The Village Physician - Sam de Grasse Dr. Robert Armstrong, The Husband - Percy Challenger Man from 'Home' - Ruby Kendrick A Village Blossom - Fay Holderness The 'Vamp' Waitress - Jack Mathes Man from 'Home' - Jack Perrin Honeymooner - Gibson Gowland Sepp Innerkofler, The Mountain Guide (AKA T.H. Gibson Gowland) - Valerie Germonprez Honeymooner - Erich von Stroheim Lt. Erich von Steuben, The Other Man - Louis Fitzroy The Village Priest - William Duvalle Man from 'Home' - Francelia Billington Margaret Armstrong, The Wife -
Synopsis in German: Mit salbungsvollen Worten von "unsterblichen Bergen, wo die Menschen klein und Gott gross sind", mit der Präsentation untadeliger Charaktere, die "ihr Leben riskieren, um das anderer zu schützen", beginnt BLIND HUSBANDS und erinnert damit zunächst an zeittypisches Bergpathos. Doch da ist auch der leichtlebige Kavallerieleutnant von Steuben (Erich von Stroheim), dessen Bergbegeisterung nur Tarnung ist, um sich an wohlhabende junge Touristinnen heranzumachen. In der Gattin des amerikanischen Arztes Dr. Armstrong (Francelia Billington) hat er ein neues Opfer gefunden. Denn Armstrong (Sam de Grasse) selbst findet zwischen ärztlichem Pflichtbewusstsein und Bergsteigerei kaum Zeit für seine Frau. Höhenmoral stösst hier, karikaturhaft zugespitzt, auf Amoral und Hedonismus. Am Ende gewinnt erwartungsgemäss die Askese, und von Steuben scheitert sowohl an der Charakterfestigkeit von Mrs. Armstrong als auch im alpinen Zweikampf mit ihrem Mann. Doch bis es soweit ist, spielt Stroheim genüsslich mit Etikette und Erotik und stattet den Tugendwettbewerb grosszügig mit Ironie aus." (Filmarchiv Austria)

The case of Lena Smith

Directed by:   Josef von Sternberg, USA - 1929
Production: Paramount Pictures - Director: Josef von Sternberg - Scenario: Jules Furthman - Based on : Samuel Ornitz - Director of Photography: Harold Rosson - Art Director: Hans Dreier - Cast: Ann Brody Die Frau des Hausmeisters - Alex Woloshin Der Hausmeister - Lawrence Grant Der Kommissar - Betty Aho Stefans Schwester - Fred Kohler Stefan - Emily Fitzroy Frau Hofrat - James Hall Franz Hofrat - Esther Ralston Lena Schmidt - Gustav von Seyffertitz -

China Gate

Directed by:   Samuel Fuller, USA - 1957
Director: Samuel Fuller - Scenario: Samuel Fuller - Cast: Gene Barry - Nat King Cole - Angie Dickinson - Lee Van Cleef -

The Court Martial of Billy Mitchell

Directed by:   Otto Preminger, USA - 1955
Director: Otto Preminger - Scenario: Milton Sperling - Michael Wilson - Dalton Trumbo - Emmet Lavery - Ben Hecht - Story: Emmet Lavery - Milton Sperling - Composer: Dimitri Tiomkin - Cast: Jack Lord Lt. Cmdr. Zachary 'Zack' Lansdowne - Tom McKee Capt. Eddie Rickenbacker - Darren McGavin Capt. Russ Peters - Stephen Roberts Maj. Carl Spaatz (AKA Steve Roberts) - Will Wright Adm. William S. Sims - Dayton Lummis Gen. Douglas MacArthur - Ian Wolfe President Calvin Coolidge - Phil Arnold Fiorello La Guardia - Robert F. Simon Adm. Gage (AKA Robert Simon) - Ralph Bellamy Congressman Frank R. Reid - Charles Dingle Sen. Fullerton - Charles Bickford General Guthrie - Fred Clark Colonel Morland - Gary Cooper Col. Billy Mitchell - James Daly Colonel Herbert White - Elizabeth Montgomery Margaret Landsdowne - Rod Steiger Major Allan Guillion - Peter Graves Capt. Bob Elliott - Herbert Heyes General John J. Pershing - Robert Brubaker Major H.H. Arnold -

Cretinetti re dei ladri

Directed by:   nicht genannt, Italy - 1909
Production: Itala Film - Cast: André Deed Cretinetti -

Dante e Beatrice

(The Life of Dante), Directed by:   Mario Caserini, Italy - 1913
Production: Società Anonima Ambrosio, Torino - Producer: Arturo Ambrosio - Director: Mario Caserini - Director of Photography: Giovanni Vitrotti - Cast: Oreste Grandi Dante Alighieri - Fernanda Negri Pouget Beatrice - Enrico Vidali - Vitale De Stefano - Cesare Gani Carini -

Les deux soeurs

Directed by:   Albert Capellani, France - 1907
Production: Pathé Frères, Paris - Director: Albert Capellani -

Dr. Strangelove

(How I Learned to Stop Worrying and love the Bomb), Directed by:   Stanley Kubrick, Great Britain - 1964
Director: Stanley Kubrick - Scenario: Stanley Kubrick - Peter George - Terry Southern - Story: Peter George Red Alert - Director of Photography: Gilbert Taylor - Composer: Maurice Johnson - Production Design: Ken Adam - Art Director: Peter Murton - Cast: Slim Pickens - George C. Scott - Peter Sellers - James Earl Jones - Sterling Hayden - Keenan Wynn -
Synopsis in German: Im Jahr 1963, auf dem Höhepunkt des Kalten Krieges, befiehlt der paranoide Brigadegeneral Jack D. Ripper seinem Fluggeschwader den Angriff auf die Sowjetunion. Damit der Befehl nicht widerrufen werden kann, lässt er seinen Stützpunkt abriegeln und die Bomberpiloten auf eine codierte Kommunikationsfrequenz wechseln. Im Pentagon diskutiert ein Krisenstab die Konsequenzen dieses nuklearen Ernstfalles. Für General "Buck" Turgidson steht fest, dass die Piloten ohnehin nicht mehr rechtzeitig aufgehalten werden können, so könne man gleich das gesamte amerikanische Atomwaffenarsenal hinterherschicken, um mit den "Russen ein für alle Mal Schluss zu machen". US-Präsident Merkin Muffley zieht es allerdings vor, mit dem russischen Botschafter Alexi de Sadesky zu verhandeln. Während sie gemeinsam versuchen, den Generalsekretär der KPdSU ans Telefon zu bekommen, bereitet man sich in den Cockpits der B-52-Bomber mit texanischem Patriotismus auf den Abwurf der Nuklearwaffen vor. Als man endlich den angetrunkenen Sowjet-Premier ans Telefon bekommt, erklärt dieser, dass kurz zuvor eine Weltvernichtungsmaschine installiert worden sei, die auf einen nuklearen Angriff mit einem automatischen Gegenschlag reagiert. Als der abgeriegelte Stützpunkt von Infanterietruppen gestürmt werden kann, hat sich General Ripper erschossen. Zuvor jedoch hat er Captain Mandrake einen verschlüsselten Hinweis gegeben, wie der Rückholcode der Flugzeuge lauten könnte. Allerdings fehlt das Kleingeld für einen Anruf und so erreicht die Nachricht das Pentagon zu spät. Inzwischen ist eine der B-52 von einer Rakete der russischen Luftabwehr getroffen worden und hat dabei ihre Kommunikationseinheit eingebüßt. Ihr Pilot, Major T.J. "King" Kong, öffnet per Hand den defekten Bombenschacht seiner Maschine und reitet auf einer Atombombe seinem sibirischen Ziel entgegen. Während der automatisierte nukleare Gegenschlag anrollt, erscheint der gelähmte deutsche Wissenschaftler Dr. Seltsam im Pentagon und unterbreitet den Politikern und Militärs seine Überlegungen für das Überleben einer handverlesenen Schar von Herrenmenschen. Nur mit Mühe kann er dabei den Hitlergruß unterdrücken. Zu den Klängen eines trostspendenden Schlagers blitzt unterdessen draußen ein Atompilz nach dem anderen auf.... (ARTE Presse)
Reviews in German: "Kubricks bitterböse Groteske karikiert auf erschreckende Weise die Denkprozesse des kalten Krieges - Peter Sellers in Hochform" (tele) "Kubricks böse Atomkriegs-Satire zeigt die militärischen und politischen Umtriebe konsequent als Pandämonium des Irrsinns. Die groteske Stilisierung der Figuren und Schauplätze entlarvt das 'Gleichgewicht des Schreckens' als labiles Konstrukt, das jederzeit durch banale Zufälle und menschliche Schwächen zum Albtraum werden kann. Einer der radikalsten, bittersten und treffsichersten Filme zum Thema." ("Lexikon des Internationalen Films")
Remarks and general Information: "Hintergrundinformationen: Drehbuch nach dem Roman "Red Alert" von Peter George Politische Satiren sind in der Regel genauso kurzlebig wie die Politik, die sie persiflieren. Doch Stanley Kurbricks vor 40 Jahren entstandenes Meisterwerk wirkt mit seiner galligen Komik noch heute erschreckend zeitgemäß. Und das, obwohl der Kalte Krieg und mit ihm die Doktrin der nuklearen Abschreckung auch schon seit einem guten Jahrzehnt Geschichte sind. Die zeitlose Intelligenz des Filmes erklärt sich daraus, dass er sich nicht als Satire auf eine bestimmte Politik beschränkt, sondern vielmehr die Logik und die Archetypen zum Ziel seines beißenden Spotts macht, die Grundlagen fast aller Politik sind. Wer wollte, konnte hinter jeder Figur des Filmes ein reales Vorbild in der amerikanischen Politik der 50er und 60er Jahre sehen. So wurde zum Beispiel die Figur des Dr. Seltsam oft mit den einflussreichen deutschen Wissenschaftlern Wernher von Braun und Herman Kahn in Verbindung gebracht. Was die Figuren des Films jedoch zeitlos macht, ist die Schärfe, mit der sie einen gewissen Typus verkörpern. Gnadenlos macht sich der Film über den Männlichkeitswahn der Militärs lustig, über die ausgesuchte diplomatische Höflichkeit der Politiker im Angesicht der totalen Vernichtung und über den Wahn der Wissenschaft, alles unter Kontrolle haben zu müssen. Das Drehbuch verfasste Stanley Kubrick gemeinsam mit dem ausgewiesenen Satiriker Terry Southern und einem ehemaligen Offizier der Royal Air Force, Peter George. So grotesk überzeichnet und absurd einzelne Details des Filmes sind, so präzise und realistisch ist zugleich die Beschreibung der militärischen Eskalationslogik. Der gesamte Film ist eine treffsichere Fiktion. So auch der berühmte, von Ken Adam gestaltete "war room" des Pentagons, der so glaubhaft wirkte, dass später viele Besucher des amerikanischen Verteidigungsministeriums in eben diesen, in Wirklichkeit nicht existenten, Raum geführt werden wollten." (arte Presse)

Dracula

(The Horror of Dracula), Directed by:   Terence Fisher, Great Britain - 1958
Production: Hammer Film - Producer: Anthony Hinds - Director: Terence Fisher - Scenario: Jimmy Sangster - Story: Bram Stoker - Director of Photography: Jack Asher - Composer: James Bernard - Editor: Bill Lenny - James Needs - Art Director: Bernard Robinson - Costume Design: Molly Arbuthnot - Cast: Melissa Stribling Mina Holwood - Peter Cushing Dr.van Helsing - Michael Gough Arthur Holmwood - Christopher Lee Graf Dracula - Barbara Archer Inga - George Woodbridge Wirt - Janina Faye Tania - Charles Lloyd Pack Dr. Seward - Olga Dickie Gerda - Carol Marsh Lucy - John Van Eyssen Jonathan Harker - Valerie Gaunt Die Vampirfrau -
Synopsis in German: Als vermeintlicher Bibliothekar verschafft sich Jonathan Harker (John Van Eyssen) Zutritt zum Schloss von Graf Dracula (Christopher Lee). Er will den Blutsauger bei nächster Gelegenheit töten. Doch eine Unachtsamkeit kostet den Hochstapler selber das Leben. Erbost über den Angriff macht sich Dracula auf, um Harkers Verlobte Lucy (Carol Marsh) in seinen Bann zu ziehen. Als Dr. Van Helsing (Peter Cushing) Lucys Bruder Arthur Holmwood (Michael Gough) und dessen Frau Mina (Melissa Stribling) vom Tod Harkers erzählt, erfährt er von Lucys schlechtem Gesundheitszustand. Für den erfahrenen Vampirologen ist sofort klar, was geschehen ist: Dracula hat Lucy bereits einen Besuch abgestattet und wird wiederkehren. Nur widerwillig schenkt Arthur den Schilderungen Van Helsings Glauben. Doch als er selbst von seiner Schwester angefallen wird, hilft er dem Arzt im Kampf gegen den dunklen Fürsten. Dieser hat es nun auf Mina abgesehen und entführt sie auf sein Schloss. Van Helsing und Arthur sind Dracula dicht auf den Fersen. .... (Presse SF DRS)
Reviews in German: "Sorgfältig und packend inszenierte Verfilmung von Bram Stokers Roman. Christopher Lees Blutsauger-Debüt" (Tele) "Unterdessen zum Klassiker des englischen Horror-Genres avanciert."
Remarks and general Information: "Terence Fishers "Dracula" ist "ein Klassiker der britischen Horror-Film-Schule" (Süddeutsche Zeitung) und "...wohl der beste Schocker der Hammer-Studios..." (TV-Movies). Den transsylvanischen Vampir verkörpert auf ebenso furchterregende wie verführerische Weise Christopher Lee, der mit Auftritten in über 250 Film- und Fernsehproduktionen zu den meistbeschäftigten Schauspielern überhaupt zählt. Zu seinen wichtigsten Rollen zählen neben Dracula auch die Titelrolle im Hammer-Remake von "The Mummy" und der "Mann mit dem goldenen Colt", einer der gefährlichsten Gegenspieler von James Bond. Aktuell spielt der 195 cm grosse Mime in der "Lord of the Rings"-Trilogie den verräterischen Zauberer Saruman. Gegen Dracula kämpft Peter Cushing als Dr. Van Helsing. Der hagere Engländer zählte wie Lee zu den Stützen der britischen Horrorfilmindustrie. Michael Gough verkörpert Arthur, dessen Schwester Lucy vom Grafen leer gesaugt wird. Seine urenglische Art brachte ihm die Rolle als Butler Alfred in den "Batman"-Filmen ein. Terence Fisher war einer der produktivsten Regisseure seiner Zeit und brachte im Zuge des Hammer-Horror-Revivals Schocker wie "The Mummy" (1959) und "The Phantom of the Opera" (1962) in die Kinos." (SF DRS Presse)

Dynamite

Directed by:   Cecil B. DeMille, USA - 1929
Director: Cecil B. DeMille -

L' Etrange madame X

(The Strange Madame X), Directed by:   Jean Grémillon, France - 1950
Director: Jean Grémillon - Assistant Director: Pierre Kast - Director of Photography: Louis Page - Cast: Henri Vidal Etiènne - Robert Vattier - Arlette Thompson - Arlette Thomas Jeanette - Michèle Morgan Irène Voisin-Larive - Maurice Escande - Luise Conte - Paul Barge - Roland Alexandre -

Faces

Directed by:   John Cassavetes, USA - 1968
Director: John Cassavetes - Scenario: John Cassavetes - Director of Photography: Al Ruban - Haskell Wexler (/xx/) - Cast: Lynn Carlin Maria Forst - Seymour Cassel Chet - Gena Rowlands Jeannie Rapp - John Marley Richard Forst - Val Avery Jim McCarthy - Dorothy Gulliver Florence - Joanna Moore Jordan Lavinia Whateley (AKA Joanna Moore Jordan) - Fred Draper Freddie -
Synopsis in German: Nach einem abendlichen Bar-Besuch ist der Versicherungsmanager Richard ebenso betrunken wie sein Geschäftsfreund Freddie. Gut gelaunt und scherzend wollen die beiden die Nacht mit der jungen Hostess Jeannie Rapp verbringen. Doch durch eine verletzende Bemerkung gegenüber Jeannie verdirbt Freddie den Abend. Zu Hause will Richard mit seiner Frau Maria ins Bett, sie jedoch will ins Kino. Richard sagt seiner Frau, dass er die Scheidung will und verabredet sich in ihrem Beisein telefonisch mit Jeannie. Maria nimmt nach einem Abend in der Disco den alternden Playboy Chet mit nach Hause und verbringt mit ihm die Nacht. Als sie sich daraufhin mit Tabletten vergiften will, rettet er ihr das Leben. Am Morgen begegnen sich Maria und Richard und wissen, dass ihre Ehe zerbrochen ist.... (3Sat Presse)
Remarks and general Information: "Nach seinem Debüt "Schatten" (1960) und "Ein Kind wartet" (1962) ist "Gesichter" das erste Projekt, in dem der Schauspieler und Regisseur John Cassavetes seine filmischen Vorstellungen voll verwirklicht hat. Die dokumentarisch-nüchterne Kamera passt sich ganz dem Spiel der Akteure an, die das emotionale Drama einer zerbrechenden Ehe in theaterhafter Strenge, jedoch ohne Theatralik abbilden." (3 Sat Presse)

Flicka och Hyacinter

Directed by:   Hasse Ekman, Sweden - 1950
Director: Hasse Ekman -

Der geheime Kurier

(The Secret Courier), Directed by:   Gennaro Righelli, Germany - 1928
Producer: Herman Millakowsky - Marcel Hellmann - Director: Gennaro Righelli - Scenario: Curt J. Braun - Walter Jonas - Based on : Stendhal novel Le Rouge et le Noir - Director of Photography: Friedrich Weinmann - Composer: Giuseppe Becce - Art Director: Hans Sohnle - Otto Erdmann - Cast: Dillo Lombardi Abbé - Valeria Blanka figlia dell’albergatore / the innkeeper’s daughter - Félix de Pomés-Soler Norbert - Jean Dax Marquis de la Môle - José Davert Monsieur de Renal, Maire - Ivan Mosjoukin Julien Sorel - Lil Dagover Madame Thérèse de Renal - Agnes Petersen Mathilde de la Môle, Tochter des Baron - Hubert von Meyerinck Duc d'Orlèans -

Goluboj Ekspress

Directed by:   Ilja Trauberg, USSR - Sovjet Union - 1929
Production: Sovkino Moskau - Director: Ilja Trauberg - Scenario: Ilja Trauberg - Leonid Ierikhonov - Sergej Tretjakov - Director of Photography: Georges C. Stilly (AKA Jurgis Stilianudis) - Boris Khrennikov - Cast: Sergej Minin - Ivan Saveljev - Igor Chernjak - I Arbenin-Padokhin - Janina Zhejmo - Jakov Gudkin -
Synopsis in German: In einem chinesischen Eisenbahnzug sind die Klassen sauber voneinander getrennt. Als in einem Waggon Gefangene gegen ihre Wärter revoltieren und sich mit den Armen verbrüdern, bricht eine Revolte gegen die Regierungsvertreter in der ersten Klasse aus. Dem Klassiker des russischen Revolutionsfilms gelingt es, auf engstem Raum einen Mikrokosmos der Gesellschaft zu beschreiben und seine von anti-britischen Ressentiments durchsetzte Propaganda in einer spannenden Abenteuergeschichte zu verpacken. (Stummfilmtage Bonn 2010)
Reviews in German: «Wir sahen eine Meisterleistung der Regie. Wir saßen gebannt. Mit wunderbarer Umsicht sind hier die Szenen gegliedert, Episoden wüchtig herausgearbeitet, Einzelheiten hinreißend gestaltet worden. Ereignisse wurden zur schärfsten Wirkung hochgerissen, die Kamera kroch in Menschen und in die Dinge, sie leuchtete in Gehirne hinein und offenbarte mit mitleidsloser Strenge die wahren Beziehungen und alle Umstände, die sich zu Haß und Liebe verdichteten.

Wir sahen die hervorragende Arbeit eines Kamerakünstlers und vor allem des Schauspielens ungewohnte, darum wunderbare Darsteller. Auf den Westen mußte die Kargheit des Ausdrucks und das unbewegliche und darum so intensiv sprechende Gesicht des Mongolen niederwuchtend wirken. Denn er mißt ja den Grad schauspielerischen Könnens an der artistischen Beweglichkeit der Gesichtsmuskeln seiner Akteure ab.» (Hans-Walther Betz, in: Der Film, 25.10.1930 )

I've always loved you

Directed by:   Frank Borzage, USA - 1946
Director: Frank Borzage - Cast: Frits van Dongen (AKA Philip Dorn) - Catherine McLeod -

L' Inferno

Directed by:   Giuseppe de Liguoro, Italy - 1911
Production: Milano Film, Milano - Director: Adolfo Padovan - Giuseppe de Liguoro - Francesco Bertolini - Story: Dante Alighieri La Divina Commedia - Director of Photography: Emilio Roncarolo - Art Director: Sandro Properzi - Francesco Bertolini - Cast: A Milla Luzifer - Emilise Beretta - Attilio Motta - Giuseppe de Liguoro Farinata / Pier delle Vigne / Conte Ugolino - Arturo Pirovano Virgilio - Salvatore Papa Dante -

Kult Ciala

Directed by:   Michel Wazinsky, Austria - 1929
Production: Monopole-Fidex - Producer: Juliusz Zagrodski - Production Manager: Josef Rosen - Director: Michel Wazinsky - Scenario: Anatol Stern - István Székely AKA Stefan Székély - Story: Mieczyslaw Srokowski novel - Director of Photography: Hans Theyer - Akos Farkas AKA Alex Farkas - Art Director: Stanislaw Roman Lewandowski Skulpturen - Pawel Minime - Boris Bilinsky - Cast: Victor Varconi Czeslaw / Marcel Dworski - Fritz Delius Baron Stumberg / Michel (AKA Fryderyk Delius) - Krystyna Ankwicz Lina, ein Modell - Eugeniusz Bodo Franciszek, Czeslaw's Assistent - Pawel Orwekko Zahorski - Agnes Peterson Hanka Zlotopolska / Annie -

The last Hunt

Directed by:   Richard Brooks, USA - 1956
Director: Richard Brooks - Scenario: Richard Brooks - Director of Photography: Russell Harlan - Composer: Daniele Amfitheatrof - Make-Up: William Tuttle - Cast: Stewart Granger Sandy McKenzie - Constance Ford Pag - Lloyd Nolan Holzbein - Debra Paget Indianerin - Ainslie Pryor Büffeljäger - Robert Taylor Charles Gilson - Ralph Moody Agent -
Synopsis in German: Sandy McKenzie war früher ein erfolgreicher Büffeljäger. Er hat miterlebt, wie rücksichtslos die gewaltigen Herden dezimiert wurden, weil die Häute der Tiere begehrt sind. Angewidert von diesem blutigen Geschäft beschliesst er endlich, keine Büffel mehr zu schiessen, sondern sich als Viehzüchter zu versuchen. Als seine Rinder jedoch eines Tages einer in Panik geratenen Büffelherde zum Opfer fallen, gelingt es dem ehemaligen Scharfschützen Charly Gilson, McKenzie umzustimmen. Gilson will mit Büffelhäuten das grosse Geld machen, aber er hat wenig Ahnung von der Jagd. Darum braucht er einen erfahrenen Partner. McKenzie sucht sich seine Mannschaft zusammen: seinen alten Gefährten "Holzbein" und Jimmy, einen jungen Indianer. Doch die Zusammenarbeit mit Gilson wird zu einem Problem, denn er gehört zu jenen Weissen, die Indianer nicht akzeptieren. So tötet er einen Sioux und zwingt dessen junge Begleiterin mit ihm zu gehen, da er im Lager nicht ohne Frau sein will. Genauso rücksichtslos, wie er die Büffel abschiesst, setzt er sich auch über die Gefühle der Indianerin hinweg. McKenzie bedauert es bald, sich mit Gilson eingelassen zu haben; er empfindet nicht nur Mitleid mit der jungen Indianerin, sie gefällt ihm mehr, als er wahrhaben will. Vor allem aber empört es ihn, wie wenig Gilson ein Menschenleben bedeutet. Von Tag zu Tag wachsen die Spannungen zwischen den beiden, bis schliesslich McKenzie nach einem heftigen Streit nachts heimlich das Lager mit der Indianerin verlässt.Als "Holzbein" Gilson daran hindern will, McKenzie zu verfolgen, bezahlt er dafür mit dem Leben. McKenzie bringt die junge Squaw zurück in ihr Reservat und bemüht sich selbstlos, den Indianern zu helfen. Doch sein ehemaliger Partner kommt ihm auf die Spur. Gilson überrascht McKenzie in einer Felsenhöhle, wo dieser mit der Indianerin vor dem einbrechenden Nachtfrost Zuflucht gesucht hat. Schon bei Sonnenaufgang kommt es am nächsten Tag zum grossen Show-down ... (ARD Presse)
Reviews in German: "... Schonungslose Abrechnung mit US-Mythen" (TV Spielfilm)

«... Kritischer Western mit krass realistischer Brutalität» (tele 21/2011)
Remarks and general Information: "Die letzte Jagd" lief in den deutschen Kinos unter dem Titel "Satan im Sattel". Der Film beweist, "wie ... überlegen Brooks die Gesetze des Western zu beachten, wie verständig er die Attraktionen des Genres mit moralischen und politischen Implikationen zu verbinden weiss" (Uwe Nettelbeck).
Brooks, durch Filme wie "Die Saat der Gewalt", "Die Katze auf dem heissen Blechdach" oder "Kaltblütig" international bekannt geworden, drehte seine eindringlichen Bilder u. a. im Badlands-National-Park an der Grenze von South Dakota und Nebraska während der alljährlich notwendigen Abschüsse aus der sorgsam gehegten grössten Büffelherde der USA durch erfahrene staatliche Jäger.

Robert Taylor, der romantische Held der 30er- und 40er-Jahre, der elegante und ritterliche Liebhaber überlässt hier den sympathischen Part Kollege Stewart Granger, dem exzellenten Protagonisten des Mantel-und-Degen-Films. Der 44-jährige Taylor spielt den hassenswerten sadistischen Büffeljäger, skrupellosen Indianerkiller und Frauenverächter überzeugend mit eiskalter Gelassenheit und zynischer Attitüde." (Walter Greifenstein, BR-Presse)

«Ein Western, der dunkle Seiten der amerikanischen Geschichte aufschlägt. Die Jagdaufnahmen entstanden in amerikanischen Nationalparks bei den alljährlich notwendigen Abschüssen in den sonst sorgfältig gehegten Herden.» (rbb Presse)

Luci del Varietà

(Variety Lights, Lights of Variety), Directed by:   Alberto Lattuada, Italy - 1950
Production: Capitolium Film - Director: Alberto Lattuada - Federico Fellini - Scenario: Tullio Pinelli - Federico Fellini - Ennio Flaiano - Alberto Lattuada - Director of Photography: Otello Martelli - Composer: Felice Lattuada - Art Director: Aldo Buzzi - Cast: Gina Mascetti - Giulietta Masina Melina - Carlo Romano - Dante Maggio - Folco Lulli - Silvio Bagolini - John Kitzmiller - Carla de Poggio Liliana - Peppino de Filippo Checco Dalmonte - Franca Valeri -

Maciste imperatore

Directed by:   Guido Brignone, Italy - 1924
Director: Guido Brignone - Cast: Bartolomeo Pagano Maciste - Lola Romanos - Elena Sangro - Gero Zambuto -

Madame de Thèbes

(The Son of Destiny), Directed by:   Mauritz Stiller, Sweden - 1915
Production: AB Svenska Biografteatern - Distribution: AB Svenska Biografteaterns Filmbyrå - Director: Mauritz Stiller - Scenario: Martin Jørgensen - Louis Levy - Director of Photography: Julius Jaenzon - Cast: Carl Apolloff parlamentsledamot - Albert Ståhl parlamentsledamot - Thure Holm parlamentsledamot - Georg Fernquist åhörare på balkongen i parlamentet - Ernst Eklund Roberts vän - Otto Malmberg parlamentsledamot - Albin Lavén von Volmar, baron, politiker - Ragna Wettergreen Ayla, zigenerska, känd som spåkvinnan ''Madame de Thèbes'' - Doris Nelson Ayla als Kind - Karin Molander Louise, von Volmar daughter - William Larsson Max - Nicolai Johannsen Graf Robert, Aylas son - Märta Hallden Gräfin Julie - John Ekman Aylas Vater -

The Man in Grey

Directed by:   Leslie Arliss, Great Britain - 1943
Director: Leslie Arliss - Scenario: Leslie Arliss - Cast: Stewart Granger -

The man who came back

Directed by:   Charles Weston, Great Britain - 1915
Production: Regent Film - Director: Charles Weston - Cast: Arthur Finn -

Il Miracolo di San Gennaro

Directed by:   Luciano Emmer, Italy - 1948
Director: Luciano Emmer -

Mocny Cłowiek

Directed by:   Henryk Szano, Poland - 1929
Director: Henryk Szano -

No greater glory

Directed by:   Frank Borzage, USA - 1934
Director: Frank Borzage - Cast: George P. Breakston - Jimmy Butler - Jackie Searl -

L' Odissea

Directed by:   Giuseppe de Liguoro, Italy - 1911
Production: Milano Film, Milano - Director: Francesco Bertolini - Giuseppe de Liguoro - Adolfo Padovan -
Reviews in German: sehr statisch wirkende Verfilmung der Odyssee nach Homer. In der erhalten gebliebenen Fassung sind die einzelnen Tableaus u.a. Der Abschied des Odysseus; Odysseus mit seinen Gefährten verlässt das brennende Troya; der Kampf gegen den einäugigen Zyklopen, Die Sirenengesänge der ...; Die Durchfahrt bei Scilla und Charibdis; Die Freier um "Frau Odysseus"; die Heimkehr des Odysseus und der Kampf gegen die Freier. Rekonstruierte Fassung des Films in Pordenone 2006 Dauer 43 Minuten (784 meter bei 16 b/s)

Papirosnitsa ot Mosselproma

(The Cigarette Girl of Mosselprom, The Cigarette Girl from Moscow), Directed by:   Jurij Zheljabuzhskij, USSR - Sovjet Union - 1924
Production: Mezhrabpom-Rus - Director: Jurij Zheljabuzhskij - Scenario: Aleksej Fajko - Fjodor Ozep - Director of Photography: Jurij Zheljabuzhskij - Art Director: Vladimir Balljuzek - Sergej Kozlovskij - Make-Up: N Sorokin - Cast: Naum Rogozhin - N Vizhnjak - Mikhail Zharov - Galina Kravchenko Filmschauspielerin - Leonid Baratov Barsov-Aragonskij, Regisseur - M Tsibulskij Oliver Mac-Bride, Amerikaner - Nikolaj Tsereteli Latugin, Kameramann - Julia Solntseva Zina Vesenina - Igor Ilinskij Nikodim Mitjushin - Anna Dmokhovskaja Maria Ivanova Rybcova - Nikolaj Prozorovskij -
Synopsis in German: Mehrere Handlungstränge verweben sich zu einer Geschichte um die Zigarettenverkäuferin Zina Veselina: der dicke, fettte Amerikaner Oliver Mac-Bright landet mit seinem Flugzeug in Moskau und will das Leben in der neuen Sowjet-Union erkunden. Bei der hübschen Zina kauft er sich eine Packung Zigaretten und gibt ihr dafür eine Fünf-Dollar-Note. Ihr heimlicher Verehrer, der Buchhalter und Nichtraucher Nikodim Mitjushin, hortet zu Hause all die vollen Zigarettenschachterln, die er täglich bei ihr kauft..., und dann gibt es noch ein Filmteam mit dem Kameramann Latugin, der sich in Zina verguckt hat. Zina wird schliesslich als Filmstar engagiert, aber Latugin verpatzt die Aufnahmen und wird mit seinem "Star" gefeuert, Mac-Bright lässt sich von Zina die neueste Moskauer Mode-Kollektion vorführen, Nikodim - in der Zwischenzeit eher gegen seinen Willen mit seiner Kollegin Maria Ivanova verlobt - vermutet plötzlich ein Mordkomplex und mobilisiert die Polizei: doch die "Leiche im Koffer" entpuppt sich als ein Schaufensterpuppe. Schliesslich soll er auch noch dank seiner Sprachkenntnisse für Mac-Bright um die Hand Zinas anhalten, übersetzt aber geflissentlich alles falsch und verpatzt auch diese Geschichte. Am Schluss reist der Amerikaner ab, Zina ist wieder Zigarettenverkäufeerin bei Mosselprom, Nikodim und Maria Ivanova sind ein ehrenwertes Ehepaar, Latugin immer noch auf der Suche nach Zina, denn er soll einen Film über das Leben im neuen Moskau drehen. Aus der Strassenbahn heraus entdeckt er Zina bei Mosselprom, springt aus dem Fenster der fahrenden Tram, ein Polizist führt die ganze Gesellschaft aufs Revier ("Es ist verboten, aus dem Fenster der fahrenden Tram zu springen!") - endlich heiraten die beiden und drehen den Film "Die Zigarettenverkäuferin bei Mosselprom" ...
Reviews in German: Burleske Komödie um die Abenteuer der hübschen Zigarettenverkäuferin Zina im Moskau der 20er Jahre, ein recht chaotisches Durcheinander verschiedener Handlungsstränge mit sehr spontan wirkenden Einfällen. Man spürt noch sehr viel von der Aufbruchstimmung, die im damaligen Moskau geherrscht haben muss, fernab jeglicher Ideologie herrscht fröhliche Anarchie nicht nur in der Handlung, sondern auch in der Inszenierung des Films.

Party Girl

Directed by:   Nicholas Ray, USA - 1958
Production: Metro-Goldwyn-Mayer - Producer: Joe Pasternak - Director: Nicholas Ray - Scenario: George Wells - Story: Leo Katcher - Director of Photography: Robert Bronner Cinemascope - Composer: Jeff Alexander - Nicholas Brodszky - Art Director: Randall Duell - William A. Horning - Costume Design: Helen Rose - Make-Up: William Tuttle - Anderes... (94): Richard Pfefferle - Cast: Robert Taylor Thomas Farrell - Kent Smith Jeffrey Stewart - Carmen Phillips Ricos Secretary (/xx/) - David Opatoshu Lou Forbes - Patrick McVey Detective O'Malley - Claire Kelly Geneviève - John Ireland Louis Canetto - Lee J. Cobb Rico Angelo - Lewis Charles Danny Rimett - Cyd Charisse Vicki Gaye - Corey Allen Cookie La Motte - Barrie Chase Showgirl (/xx/) -
Synopsis in German: Chicago Ende der 30er Jahre. Der Staranwalt Thomas Farell wäscht mit großem Erfolg die Westen dunkler Gestalten aus dem Milieu rein. Rico Angelo, skrupelloser Gangsterboss, bezahlt ihn dafür, seine wegen Mordes angeklagten Handlanger zu verteidigen und einen Freispruch zu erwirken. Auf einer Party bei Angelo lernt der Anwalt die Revuetänzerin Vicki Gaye kennen. Er wirft ihr vor, sich als 'Partygirl' aushalten zu lassen. Und er lasse sich als Anwalt aushalten, gibt Vicki zurück. Nach dem Eingangsgefecht kommt es zwischen den beiden zur Annäherung. Farrel hat seine Behinderung - er hinkt seit der Kindheit infolge eines Unfalls - mit seinem kometenhaften beruflichen Aufstieg zu kompensieren versucht. Dabei ist ihm jedes Mittel recht gewesen, nur bei Frauen hat es nicht funktioniert... Farrell will mit Vicki ein neues Leben anfangen und dem Milieu den Rücken kehren. Doch Rico Angelo lässt ihn nicht so einfach gehen. Zum einen weiß Farrell zu viel, zum anderen möchte Rico seine Dienste als glänzender, mit allen Wassern gewaschener Verteidiger nicht missen. Als Rico droht, Vicki etwas anzutun, gibt Farrell nach. Bei der nächsten Verhandlung jedoch gelingt dem Angeklagten die Flucht. Farrell selbst steht in Verdacht, einen Geschworenen bestochen zu haben und kommt ins Gefängnis. Leicht könnte er Rico Angelo und seine Bande verpfeifen, aber Farrell riskiert lieber 20 Jahre, als Vicki in Gefahr zu sehen... (ARD Presse)
Reviews in German: "Ein Gangsterdrama, das beträchtliche Zugeständnisse an die Schaulust des Publikums macht, dafür seine interessanten Ansätze einer vertieften menschlichen Aussage nur halb ausnützt. In der Behandlung sittlicher Werte unbefriedigend." (Filmberater, III-IV)
Remarks and general Information: "Nicolas Ray debütierte in den späten 40-er Jahren mit dem Film Noir ('Sie leben bei Nacht', 1948/49; 'Ein einsamer Ort', 1949; 'On dangereous ground', 1952). Der non-konformistische Regisseur war aber auch in anderen Filmgenres kreativ ('Johnny Guitar', 1954; '...denn sie wissen nicht, was sie tun', 1955). Mit Vorliebe stellte er verzweifelte, oft aggressive gesellschaftliche Außenseiter in den Mittelpunkt. Seine Figur des berühmt-berüchtigten Strafverteidigers, gespielt von Robert Taylor, der seine moralischen Wertvorstellungen dem gesellschaftlichen Aufstieg geopfert hat, ist ebenfalls eine gebrochene. Wie oft in seinen Filmen, paart Ray auch in dem späten 'Partygirl' eine Kriminalgeschichte mit romantischen und melodramatischen Aspekten. Mit der Figur der Vicki zeichnet er eine gerade, starke Frau, die nicht nur Geliebte, sondern echte Partnerin ist. Die von Cyd Charisse getanzte Leopardennummer ist im Rahmen des Hay-Codes zwar sittlich korrekt, aber doch ziemlich sexy! Farrells Widersacher Rico Angelo wird von einem glänzenden Lee J. Cobb gespielt, Spezialist für Bösewichte und exzellenter Nebendarsteller. In der Regie assistierte Nicholas Ray übrigens der älteste Sohn von Erich von Stroheim." (arte Presse)

Per qualche Dollaro in più

(For a few dollars more, For some Dollars more), Directed by:   Sergio Leone, Italy, Germany, Spain - 1965
Director: Sergio Leone - Scenario: Luciano Vincenzoni - Fulvio Morgella - Sergio Leone - Director of Photography: Massimo Dallamano - Composer: Ennio Morricone - Cast: Panos Papadopoulos - Mario Brega - Aldo Sambrell - Kurt Zips - Gian Maria Volonte Indio - Werner Abrolat - Lee Van Cleef Colonel Mortimer - Gigi Pistilli Groggy - Klaus Kinski Wild - Josef Egger Prophet - Clint Eastwood Monco - Antonio Molino Rojo Frisco, Member of Indios Gang (/xx/) -
Reviews in German: "Hier präsentiert sich ein europäischer Western, der mühelos das Gros der amerikanischen Produktionen in die Ecke stellt."(Filmbeobachter) "Düster und gradlinig" (Gong) "Westernepos der Superklasse !" (lhg)

Præsten fra havet

Directed by:   Fritz Magnussen, Danmark - 1918
Production: Dansk Film Co. - Director: Fritz Magnussen - Scenario: Martin Jørgensen - Louis Levy - Director of Photography: Louis Larsen - Cast: Axel Boesen - Oscar Nielsen Janus Kruse - Augusta Blad Britta - Fritz Lamprecht Biskop Martens - Gudrun Bruun Stephensen Agnete, Warmings Tochter - Cajus Bruun Konsul Warming - Olaf Fønss Pastor Strøm -

Raggio di Sole

(Sunbeam), Directed by:   N. N., Italy - 1912
Production: Società Anonima Ambrosio, Torino - Producer: Arturo Ambrosio - Director: N. N. - Story: Arrigo Frusta -

Robinetta presa per Nikilista

Directed by:   N. N., Italy - 1913
Production: Società Anonima Ambrosio, Torino - Distribution: Società Anonima Ambrosio, Torino - Producer: Arturo Ambrosio - Director: N. N. - Cast: Filippo Castamagna - Cesare Gravina - Lia Negro - Armand Pouget - Dario Silvestri - Angelo Vestri - Nilde Baracchi Robinette -

Schatten der Weltstadt

Directed by:   Willi Wolff, Germany - 1925
Director: Willi Wolff - Scenario: Robert Liebmann - Willi Wolff - Art Director: Otto Erdmann - Cast: Harry Lamberts-Paulsen -

The strange one

Directed by:   Jack Garfein, USA - 1967
Director: Jack Garfein - Cast: Ben Gazzara -

The Taking of Luke McVane

Directed by:   Clifford Smith, USA - 1915
Production: New York Motion Picture Company (--??--) - Kay-Bee Pictures (--??--) - Distribution: Mutual Film - Producer: Thomas H. Ince - Director: William S. Hart - Clifford Smith - Scenario: Thomas H. Ince - Richard V. Spencer - Story: Thomas H. Ince - Cast: Clifford Smith Sheriff Stark (AKA S.C. Smith) - Enid Markey Mercedes - Ernest Swallow Jack Ashley -

Violent saturday

Directed by:   Richard Fleischer, USA - 1955
Producer: Buddy Adler - Director: Richard Fleischer - Scenario: Sydney Boehm - Story: William L. Heath novel - Director of Photography: Charles G. Clarke - Composer: Hugo Friedhofer - Cast: J.Carroll Naish - Ernest Borgnine Stadt - Kevin Corcoran /xx/ - Sylvia Sidney - Stephen McNally Harper - Victor Mature Shelley Martin - Lee Marvin Dill - Virginia Leith Linda - Richard Egan Fairchild - Donna Corcoran Anna Stadt - Richard Garrick (/xx/) -

Way Out West

Directed by:   Fred Niblo, USA - 1930
Director: Fred Niblo - Cast: Buddy Roosevelt - William Haines Windy - Leila Hyams Molly Rankin - Polly Moran Pansy - Cliff Edwards Trilby - Ralph Bushman Steve (AKA Francis X. Bushman Jr.) -