Locarno - Filmfestival 2004

57. Film Festival von Locarno


vom 4. bis 14. August 2004

Reihe: Piazza

All the President's Men

(Die Unbestechlichen), Regie:   Alan J. Pakula, USA - 1976
Regisseur: Alan J. Pakula - Drehbuch: William Goldman - Kamera: Gordon Willis - Ausstattung: George Jenkins - Darsteller: Jack Warden Harry Rosenfeld - Jason Robards Ben Bradlee - Robert Redford Bob Woodward - Hal Holbrook Deep Throat - Dustin Hoffman Carl Bernstein - Penny Fuller Sally Aigen - Stephen Collins Hugh Sloan - Ned Beatty Dardis - Meredith Baxter Debbie Sloan - Martin Balsam Howard Simons - Jane Alexander Buchhalterin -
Inhaltsangabe : Washington, Juni 1972. Der Wahlkampf zu den amerikanischen Präsidentschaftswahlen läuft auf Hochtouren. Die Demokraten schicken George McGovern gegen den amtierenden Präsidenten Richard Nixon ins Rennen. In dieser heissen Phase verhaftet die Polizei im Watergate-Gebäudekomplex, in dem sich das Hauptquartier der Demokraten befindet, eine Gruppe von Einbrechern. Die Washington Post setzt den jungen Reporter Bob Woodward (Robert Redford) auf den scheinbar harmlosen Fall an. Sehr schnell aber stellt sich heraus, dass es sich bei den Männern um keine gewöhnlichen Einbrecher handelt: Offenbar hatten sie den Auftrag, Abhöranlagen in den Büros der Demokraten zu installieren. Einer von ihnen erweist sich als ehemaliger CIA-Mitarbeiter, und auch die anderen scheinen über gute Kontakte zum US-Geheimdienst zu verfügen. Ben Bradlee (Jason Robards), der Chefredakteur der „Post", stellt Woodward den Reporter Carl Bernstein (Dustin Hoffman) zur Seite. Gemeinsam sollen die beiden weitere Informationen sammeln und die brisante Story wasserdicht machen. Von einem geheimnisvollen Informanten mit dem Decknamen „Deep Throat" (Hal Holbrook) bekommen sie immer neue Hinweise auf die Drahtzieher der gescheiterten Abhöraktion. Doch bei ihren Versuchen, Zeugen und vermeintliche Mitwisser zu befragen, stossen Woodward und Bernstein auf eine Mauer des Schweigens. Dennoch gelingt es ihnen, die Spur der Hintermänner bis zu Nixons Wahlkampfkomitee zurückzuverfolgen. Offenbar gaben höchste Regierungsmitglieder und möglicherweise sogar der Präsident selbst den Auftrag zu der kriminellen Aktion - äusserst mächtige Männer, denen fast jedes Mittel recht ist, um die zwei Reporter zu stoppen. (ARD Presse)
Kritiken : "Spannend, ausgezeichnet gespielt: Ein Politthriller von hoher Qualität."(film-dienst)
"Das Lehrstück über Courage und Pressefreiheit erhielt vier Oscars und prunkt mit zwei Topstars, die sich nie gegenseitig an die Wand spielen." (TV Spielfilm)
«Akribische und fesselnde Aufarbeitung der Fakten...» (tele 33/2011)
«Auch heute hoch mitreissend und durchaus brisant...» (tele 30/2013)
Anmerkungen: «Der „Watergate Skandal", der schliesslich zum Rücktritt von Präsident Nixon führte, gehört zu den dunkelsten Kapiteln der amerikanischen Politgeschichte. Basierend auf dem Tatsachen-Bestseller der echten Journalisten Woodward und Bernstein, erzählt Meisterregisseur Alan J. Pakula („Die Akte") in dem Politthriller „Die Unbestechlichen", wie die Machenschaften gegen alle Widerstände aufgedeckt wurden. In den Hauptrollen beeindrucken Dustin Hoffman und Robert Redford; Jason Robards wurde für seine Verkörperung des Chefredakteurs der „Washington Post" mit dem Oscar als Bester Nebendarsteller ausgezeichnet. Zudem erhielt „Die Unbestechlichen" Oscars für das Beste Drehbuch, die Beste Ausstattung und den Besten Ton. In den Hitlisten des renommierten American Film Institute taucht er in vier verschiedenen Kategorien auf, darunter die Liste der „100 Besten amerikanischen Filme" aller Zeiten.» (ARD Presse)

Appleseed

Regie:   Shinji Aramaki, Japan - 2004
Regisseur: Shinji Aramaki - Story : Massamune Shirow -

Cantando dietro i Paraventi

Regie:   Ermanno Olmi, Italien - 2003
Produktion: Cinemaundici - Regisseur: Ermanno Olmi - Darsteller: Bud Spencer - Jun Ichikawa - Sally Ming Zeo Ni -

Dogora

Regie:   Patrice Leconte, Frankreich - 2004
Produktion: Epithete Films - Regisseur: Patrice Leconte -

Les fautes d'orthographe

Regie:   Jean-Jacques Zilbermann, Frankreich - 2004
Produktion: Agat Films & Cie - Regisseur: Jean-Jacques Zilbermann - Darsteller: Carole Bouquet - Olivier Gourmet - Damien Jouillerot -

The Football Factory

Regie:   Nick Love, Grossbritannien - 2004
Regisseur: Nick Love - Darsteller: Danny Dyer - Frank Harper - Hassan Tarner - Roland Manookian - Vertigo Films -

Hacala Hasurit

(Die syrische Braut), Regie:   Eran Riklis, Israel, Frankreich, Deutschland - 2004
Produzent: Eran Riklis - Regisseur: Eran Riklis - Darsteller: Abbass Hiam - Khouri J. Makram - Khouri Clara - Barhoum Ashraf - Sheety Eyad - Hiam Abbas -
Inhaltsangabe : Am Tag ihrer Hochzeit versammeln sich Monas Angehörige in dem kleinen Dorf Majdal Shams in den syrischen Golanhöhen, die seit dem Sechstagekrieg von den Israelis besetzt werden. Die junge Braut muss sich für immer von ihrer Familie verabschieden, denn als Bräutigam hat diese einen entfernten Verwandten, den syrischen TV-Star Tallal, ausgesucht. Sobald Mona die Grenze nach Syrien überquert hat, kann sie nicht mehr in ihr von den Israelis besetztes Heimatdorf zurückkehren. Umringt von ihren Lieben, vor allem von ihrer älteren Schwester Amal, fühlt sich Mona noch stark. Schon bald muss sich die Familie nach vielen Tränen und Streitereien irgendwo an einem Grenzposten zwischen Israel und Syrien für immer trennen ... Und dann tauchen in letzter Minute noch Schwierigkeiten auf: Die Hochzeit scheint auf einmal wegen eines Stempels auf den israelischen Ausreisepapieren in Gefahr. (arte Presse)
Kritiken : "Ein Blick in eine fremde Welt: der schönste Tag im Leben einer jungen Frau aus den Golanhöhen wird auch ihr traurigster: mit ihrer Hochzeit nach Damaskus verliert sie auch das Recht, jemals nach Hause in die israelische Besatzungszone zurückzukehren. Vorzüglich gemachtes Portrait einer Familie, getrennt durch die willkürlichen Grenzen der Politik und der Ideologien." (lhg 2004) "In einem von Israel besetzten syrischen Dorf in den Golanhöhen feiert man Hochzeit: Die geschiedene junge Mona (Clara Khoury) erhält eine zweite Chance auf ein «normales» arabisches Frauenleben, indem sie Tallel heiratet - einen Verwandten, den Mona noch nie gesehen hat, weil er im syrischen Teil des auseinander gerissenen Dorfes lebt. Am Tag ihrer Hochzeit muss Mona die politischen Grenzen überschreiten, was jedoch nicht so einfach zu sein scheint . . . Dem israelischen Regisseur Eran Riklis gelingt mit seinem Film ein feines Oszillieren zwischen dem Tragischen und dem Grotesken - und eine kräftige, zuweilen komische Allegorie auf die mutwillige Misskommunikation zwischen Israel und seinen arabischen Nachbarn." (NZZ, als.)
Anmerkungen: «Drei Jahre verbrachte der israelische Regisseur Eran Riklis ("Lemon Tree") damit, das Gebiet der Golanhöhen zu erkunden, seine Bewohner kennenzulernen und in die politische, soziale und psychologische Situation der Drusen, eine alte, vom Islam unabhängige Religionsgemeinschaft, einzutauchen. Die Bevölkerung der Golanhöhen, die sich jeweils zur Hälfte aus jüdischen Siedlern und aus Drusen zusammensetzt, leidet unter dem Kampf Israels und Syriens um das ursprünglich syrische Gebiet, das seit Ende des Sechstagekrieges 1967 von den Israelis besetzt wird. Die Idee zu "Die syrische Braut" kam Eran Riklis, während er 1998 den Dokumentarfilm "Borders" über Hochzeiten im israelisch-syrischen Grenzgebiet drehte und dabei die Probleme der Drusen kennenlernte. Um die Geschichte einer Frau zu entwerfen, die zerrissen ist zwischen ihrer Familie, dem Gewicht der Tradition und der Absurdität einer politischen Situation, bat Eran Riklis die progressive arabisch-israelische Drehbuchautorin Suha Arraf um Mithilfe, die für ihre Kenntnisse der arabischen wie der drusischen Welt bekannt ist. Eran Riklis' "Die syrische Braut" ist ein Plädoyer für mehr Verständnis und gegenseitige Toleranz nicht nur zwischen Israelis und Syrern. Der Film bekam beim Festival von Locarno 2004 den Publikumspreis. In Montreal im selben Jahr wurde er mit der Auszeichnung für den besten Film und dem Publikumspreis geehrt.» (arte Presse)

The Hunting for the President

Regie:   Nickolas Perry, USA - 2004
Produktion: Diceburg - Regisseur: Harry Thomason - Nickolas Perry - Story : Joe Conason - Gene Lyons - Darsteller: James Carville - Hillary Clinton Hillary Clinton - Bill Clinton Bill Clinton - Susan McDougal - Gene Lyons - Jerry Falwell - Joe Conason - John Camp - David Brock - Paul Begala - Sprecher: Morgan Freeman -

La jeune fille et les nuages

Regie:   Georges Schwizgebel, Schweiz - 2004
Regisseur: Georges Schwizgebel -

Kongekabale

Regie:   Nikolaj Arcel, Dänemark - 2004
Produktion: Nimbus Film - Regisseur: Nikolaj Arcel - Darsteller: Anders W. Berthelsen - Soren Pilmark - Nastja Arcel -

Der Neunte Tag

Regie:   Volker Schlöndorff, Deutschland - 2004
Regisseur: Volker Schlöndorff - Kamera: Tomas Erhart - Architekt: Ari Hantke - Darsteller: Ulrich Matthes - August Diehl - Hilmar Thate - Bibiane Beglau -
Kritiken : "Schlöndorffs doch sehr schleppend inszenierter Gewissenskonflikt des luxembourgischen Priesters, der für neun Tage aus dem KZ Dachau entlassen wird, um seinen Bischoff in Luxembourg zur Kollaboration mit den Nazis zu überreden. Sehr kopflastig inszeniertes Lehrstück über Religion, Weltanschauung und Überleben in einer Gesellschaft ohne Toleranz." (lhg 2004)

Notebook

Regie:   Nick Cassavetes, USA - 2004
Produktion: Warner Bros. - New Line Cinema - Regisseur: Nick Cassavetes - Drehbuch: Jeremy Leven - Kamera: Robert Fraisse - Musik: Aaron Zigman - Ausstattung: Sarah Knwoles - Darsteller: Rachel McAdams - James Garner - Ryan Gosling - Gena Rowlands - Ed Grady Harry -
Inhaltsangabe : Allie leidet an Alzheimer und lebt in einem Altersheim. Um ihr Gesellschaft zu leisten, liest Noah ihr jeden Tag eine Liebesgeschichte vor, die sich Ende der 30er-Jahre zutrug: Ein junger Mann und eine junge Frau aus unterschiedlichen Gesellschaftsschichten – sie gehört dem Adel an, er stammt aus bescheidenen Verhältnissen – müssen für ihre Liebe zahlreiche Hindernisse überwinden, die ihnen die Familie der jungen Frau in den Weg legt. Dann werden sie durch den 2. Weltkrieg getrennt. Als sie sich wiedertreffen, schickt Allie sich an, einen Anwalt zu heiraten. Die ehemaligen Liebenden stehen vor einer wichtigen Entscheidung. Doch weshalb liest Noah diese Geschichte Allie vor?... (Pressetext)
Kritiken : "Eine romantische Liebesgeschichte mit einem wehmütigen Unterton, gepflegt inszeniert und gespielt, ein Film über das Heute und das (eventuelle) Morgen, über Jugend, Liebe und Alter." (lhg 2004)
Anmerkungen: "he Notebook ist Nick Cassavetes' Adaption des gleichnamigen Bestsellers von Nicholas Sparks und schildert eine Liebe, die die Wirren der Geschichte und die Zeit überdauert. Die Hauptrolle spielt Cassavetes' Mutter, Gena Rowlands. Der bestechend inszenierte Spielfilm dürfte selbst beim nüchternsten Zuschauer eine romantische Ader freilegen." (Locarno 2004) "Memories are interesting. How do they shape human beings? I think it's different for everybody and it depends on where you are in your life. If you're a young person, your memories are not that important to you because your entire life is in front of you. But as you get older, and certainly as you get to the latter part of your life, memories become everything because they are really mostly what you have. So, for people with Alzheimer's, it's not only just taking their memories away from them. And I think that would be the most precious thing in the world to loose." (Nick Cassavetes)

Oh Happy Day

Regie:   Hella Joof, Dänemark - 2004
Regisseur: Hella Joof - Darsteller: Lotte Andersen - Malik Yoba -

Queimada

(Insel des Schreckens), Regie:   Gillo Pontecorvo, Italien - 1969
Produktion: United Artists - Regisseur: Gillo Pontecorvo - Drehbuch: Giorgio Arlorio - Franco Solinas - Kamera: Marcello Gatti - Musik: Ennio Morricone - Darsteller: Joseph Persuad Juanito - Mauricio Rodriguez Ramon - Renato Salvatori Sanchez - Carlo Palmucci Jack - Giampiero Albertini Henry - Evaristo Marquez José - Tom Lyons General Prada - Norman Hill Shelton - Dana Ghia Francesca - Cecily Browne Lady Bella - Marlon Brando Walker - Wanani Guiarina -
Inhaltsangabe : Sir William Walker (Marlon Brando) kommt um die Mitte des 19. Jahrhunderts mit einem geheimen Auftrag der britischen Krone nach Queimada ("Die Verbannte"). Die Antilleninsel trägt diesen Namen, seitdem die Portugiesen dort mit Feuer und Schwert die indianische Urbevölkerung ausrotteten und dann Negersklaven herholten als Arbeitskräfte für die Zuckerrohrplantagen, die den Reichtum Queimadas bilden. Jetzt wollen die Engländer die Insel unter ihren Einfluss bringen, um selber das Geschäft mit dem Zucker machen zu können. In dem jungen Schwarzen José Dolores (Evaristo Marquez) findet der britische Abenteurer einen Mann, der ihm für seine Pläne geeignet erscheint. Auf dem Umweg über einen Goldraub vermittelt er ihm revolutionäres Selbstbewusstsein; so wird José zum Anführer eines Aufstands, ohne zu ahnen, dass er ebenso wie der ehrgeizige Teddy Sanchez (Renato Salvatori) nur ein Werkzeug des Briten und seiner Auftraggeber ist. Als Walker sein Ziel erreicht hat, verlässt er die Insel. Zehn Jahre später holt man ihn zurück, diesmal als Militärberater eines erfolglosen Generals, der mit Walkers Hilfe die um die Früchte ihres Kampfes gebrachten Guerilleros unter José Dolores vernichten will... (ARD Presse)
Kritiken : «Starkes Plädoyer gegen Kolonialismus und Sklaverei» (tele 42/2007)
Anmerkungen: "Marlon Brando, schauspielerisches Genie, Exzentriker und Superstar, eroberte 1947 in "Endstation Sehnsucht" den Broadway, Anfang der 50er Jahre Hollywood. In der Rolle des Sir William Walker gelang ihm ein differenziertes Charakterporträt eines zynischen Abenteuers. Gillo Pontecorvos aktionsreiche Allegorie auf Freiheitskämpfe in der Dritten Welt beschreibt mit Mitteln des Abenteuerfilms koloniale Machtpolitik." (ARD Presse)

Samsara

Regie:   Pan Nalin, Indien, Italien, Frankreich, Deutschland - 2001
Produktion: Pandora Film, Frankfurt - Produzent: Karl Baumgartner - Regisseur: Pan Nalin - Darsteller: Shawn Ku Tashi - Christy Chung - Neelesha Ba Vora -
Kritiken : "Der indische Regisseur Pan Nalin erzählt seine Geschichte über die Frage, welches Leben das Wahre sei, in einer vibrierenden Bildsprache, die es schafft, die soghafte Leere der Landschaft und eine sehr diesseitige Montagepraxis zu einer einmaligen Zenomatographie zu vereinen." (NZZ Ticket)

Seres Queridos

Regie:   Dominic Harari, Grossbritannien, Argentinia, Spanien, PT - 2004
Produktion: Tornasol Films - Regisseur: Teresa de Pelegri - Dominic Harari - Darsteller: Paco Martinez Nachtportier - Manuel Rodal Himbre Infiel - Sara Dreay Mujer Infiel - Ramata Koite Prostituta 1 - Yohana Cobo Prostituta 2 - Yolanda Hernández Rubia ordenador - Carlos Herranz Macarra - Balbino Lacosta Vecino Abajo - Emiliana Olmedo Anciana Ladrona - Marion Martin Ernesto - Max Berliner Dudu - Alba Molinero Paula - Fernando Ramallo David - Norma Aleandro Gloria - Maria Botto Tania - Marian Aguilero Leni - Guillermo Toledo Rafi - Esther Voong Joven Vespa -
Kritiken : "Leni (Marian Aguilera) und ihr Verlobter Rafi (Guillermo Toledo) freuen sich bangend auf den Besuch bei Lenis jüdischer Familie in Barcelona. Denn Rafi ist Palästinenser, und das haut zunächst mal die liberalste jüdische Mischpoche um. Doch als wäre der Neurosenpegel nicht schon weit genug ausgeschlagen, muss der gehemmte Rafi auch noch Mutter Glorias (Norma Aleandro) gefrorene Suppe aus dem Fenster werfen, die zielsicher einen Passanten auf der Strasse erschlägt. Dem Regiepaar Teresa de Pelegrí und Dominic Harari ist mit seinem ersten Kinofilm eine kurzweilige Komödie über menschliches Irren, politische Irrtümer und die Kraft der Liebe gelungen." (NZZ, als.)

The sweet smell of success

(Dein Schicksal in meiner Hand), Regie:   Alexander Mackendrick, Grossbritannien - 1957
Produktion: United Artists - Regisseur: Alexander Mackendrick - Drehbuch: Clifford Odets - Ernest Lehman - Kamera: James Wong Howe - Musik: Elmer Bernstein - Schnitt: Alan Crosland jr. - Darsteller: Barbara Nichols Rita - Martin Milner Steve Dallas - Sam Levene Frank D'Angelo - Burt Lancaster - Susan Harrison Susan Hunsecker - Tony Curtis - Edith Atwater Mary -
Inhaltsangabe : Dass der größenwahnsinnige Skandalreporter selten selbst an der Quelle ist, sondern sich für seine Storys oft eines skrupellosen Informanten Sidney Falco bedient, stört ihn wenig. Als sich Hunseckers Schwester Susan in den Jazzmusiker Steve Dallas verliebt, startet der verärgerte Journalist eine Diffamierungs-Kampagne gegen den Jazzer, um das Paar auseinander zu bringen ... (HR Presse)
Kritiken : "Bissige Gesellschaftsstudie von Ladykillers-Regisseur Alexander Mackendrick. Besonders begeistern die Schauspieler und der Jazz-Soundtrack von Elmer Bernstein" (tele)
Anmerkungen: "Der Film hat Regisseur Alexander Mackendrick ('Ladykillers') eine Menge Lob eingebracht: Intelligente Regie, eine effektvolle Schwarzweiß-Photographie, exzellente Darsteller und herbe Kritik an der Massenpresse." (Werner Dütsch, wdr-Presse) "Burt Lancaster, der hier in einer seiner besten Rollen zu sehen ist, und Tony Curtis verkörpern zwei korrupte Presseleute, die ihr Metier schamlos zu ihren persönlichen Zwecken missbrauchen. Schauplatz ist das New York der 50er-Jahre und das Nachtleben am Broadway, dessen Atmosphäre Regisseur Alexander Mackendrick ("Ladykillers") effektvoll einfing." (SWR Presse)