Pordenone - Filmfestival 2014

Le Giornate del Cinema Muto - Pordenone

October 4 to October 11, 2014

Reihe: Riscoperte

Angelo che redime

Rendező:   Attilio Fabbri, Italy - 1913
Gyártó: Milano Film, Milano - Rendező: Attilio Fabbri - Színész: Pina Fabbri Ida Wilson - Giulio Donadio Hugh/Hughes - Felicita Prosdocimi - Oreste Visalli - Nuto Navarrini -

Auto di Robinet

Rendező:   Marcel Fabre, Italy - 1911
Gyártó: Società Anonima Ambrosio, Torino - Rendező: Marcel Fabre Robinet - Színész: Marcel Fabre Robinet -

Bronenosjez Patjomkin

Rendező:   Sergej Mikhailovich Eisenstein, USSR - Sovjet Union - 1925
Gyártó: Goskino (Moskau) - Rendező: Sergej Mikhailovich Eisenstein - Rendező asszisztens: Mikhail Gomorov - A Levshin - Aleksandr Pavlovich Antonov - Maksim Shtraukh - Grigorij Aleksandrov - Forgatókönyv: Sergej Mikhailovich Eisenstein - Nina Agadzhanova - Operatőr: Eduard Tisse - Vágó: Sergej Mikhailovich Eisenstein - Látványtervező: Vasilij Rakhals - Színész: Mikhail Gomorov Matuchenko - Ivan Bobrov Rekrut - Vladimir Barskij Golikov - Aleksandr Pavlovich Antonov Vakulinchuk - Grigorij Aleksandrov Guiliarovsky - Vladimir Uralskij - A Levshin Kleiner Offizier -
Szinopszis (német): Das zaristische Russland steht mit dem Rücken zur Wand, umso brutaler sind die Methoden, mit denen die Obrigkeit ihre Macht verteidigt. In der Marine herrschen unsägliche Zustände, die Offiziere regieren mit Grausamkeit, die Matrosen leben unter menschenunwürdigen Bedingungen. Am Morgen des 14. Juni 1905 kommt es auf dem im Hafen von Odessa liegenden Panzerkreuzer "Potemkin" zu einem schweren Protest der Matrosen - der äussere Anlass: eine faulige, von Maden wimmelnde Ration Fleisch. Als Kommandant Golikow ein Exempel statuieren und einige der Matrosen exekutieren lassen will, bricht offener Aufruhr los. Der Führer der Rebellen, der Matrose Wakulintschuk, wird von Leutnant Giljarowskij erschossen. Auf blutige Weise üben die Matrosen Rache. Sie töten die Offiziere und werfen ihre Leichen über Bord. Am nächsten Tag wird der ermordete Wakulintschuk von den Aufständischen in einem feierlichen Zug an Land gebracht und öffentlich aufgebahrt. An seinem Sarg nehmen die Bürger Odessas offen für die Rebellen Partei. Zaristische Soldaten greifen mit brutaler Gewalt ein, schiessen wahllos in die Menge, treten Wehrlose nieder. Da eröffnet die Mannschaft der "Potemkin" das Feuer. Ihr Schicksal scheint besiegelt zu sein, als am nächsten Tag das Admiralgeschwader vor Odessa auftaucht.... (ARTE Presse)
Vélemények (német): "Sergej Eisensteins berühmter Film, hergestellt zum 20. Jahrestag der Meuterei auf dem zaristischen Kriegsschiff vor dem Hafen von Odessa am 14.6.1905, ist nach den klassischen Prinzipien der Tragödie in fünf Akte gegliedert. Eine bis dahin unbekannte Rhythmik und Dynamik des Schnitts macht den Revolutionsfilm zu einem besonders eindringlichen Werk." (Stefan Lux: Lexikon des Internationalen Films; Rowohlt Taschenbuch Verlag, Reinbek 1995)

"Mit einem unerhörten Sinn für Zeichen und Wirkungen ist der Augenblick gewählt, in dem sich die Revolution von ihrem realen Beginn bis zu ihrem traumhaften Ende zusammenballt. Ein Augenblick vor dem Sieg der Revolution, aus der Zeit des unterirdischen Wühlens und gut­anarchischen Begehrens, in der die Wahrheit noch einschlagen kann wie ein Blitz. Matrosenmeuterei im Jahr 1905 auf dem Panzerkreuzer »Potemkin« vor Odessa. Der Grund ist ein kleiner und ein ganz grosser: verdorbenes Fleisch. Das Volk zu Odessa fraternisiert mit dem Matrosenvolk auf dem Kreuzer – wirklich, es ist das Volk, das aufgerührt ist, das sich rührt. Auf der Gegenseite die blinde Gewalt der Kosacken, das Admiralitätsgeschwader. Die Lage ist so einfach, jedes Kind erfasst, dass Recht gegen Unrecht steht, dass Geknechtete sich gegen ihre Bedränger wehren. Wie aber endet der Kampf, der nur im Märchen glücklich endet?

Dieser Film spannt nicht wie die westlichen durch Sensationen, hinter denen die Langeweile sich dehnt. Die Sache spannt in ihm, denn sie ist wahr.

Auf die Sache ist die Kunst verwandt. Ein Geschehen, das sinnvoll anfängt und sinnvoll schliesst, erhält in dem Film die unwiderrufliche, endgültige Gestalt. Eine formal­ästhetische Betrachtung möchte angesichts dieses Werks leicht von »Tendenzkunst« reden. Aber die Propagandadienste, die der Film, zum Glück, leistet, sind nicht ausserkünstlerischer Art, sondern eine Gewähr für die Echtheit der Sache, ohne die das Künstlerische nur ein Schein wäre.

Der Regisseur heisst Eisenstein. Herr Eisenstein hat mit den Mitteln des Films zum ersten Male vielleicht eine Wirklichkeit dargestellt. Er bleibt an der Oberfläche, die dem Kurbelapparat zugekehrt ist; er illustriert keine Texte, er beschränkt sich vielmehr darauf, die optischen Eindrücke aneinander zu reihen. Aber wer assoziert hier? Die von Empörung, Schrecken und Hoffnung erfüllte Phantasie, die um ein Ziel kreist und inhaltliche Gewissheiten hat. Sie erblickt die automatischen Bewegungen der Kosackenbeine und fliegt über die Gesichter der Menge, um an einem Kinderwagen haften zu bleiben. Ihr verschmilzt das Volk von Odessa und die grosse Hafentreppe zur unlöslichen Einheit, endlos dünkt ihr der Menschenzug auf der Mole. Diese von der Sache ergriffene Phantasie wälzt die Matrosenleiber durcheinander, sieht Menschenschatten durch eiserne Gitterroste, spannt die endlosen Geschützrohre über das Meer. Mit rebellischer Hast fährt sie von dem Lorgnon, die Verkörperung grösster Macht, zu dem riesigen Panzerturm, die Teile der Dinge gelten ihr so viel wie die Meuterer, denn Meuterei steckt auch in ihnen." (Siegfried Kracauer, in: Frankfurter Zeitung, 16.5.1926) / zitiert nach bonner kinemathek

«Für die heutige Generation ist Sergej M. Eisensteins Pioniertat 80 Jahre nach ihrem Erscheinen nur schwer zu würdigen, weil viele seiner Erfindungen – vor allem die Schnitt- und Montagetechnik – seitdem zum Standard der Filmsprache gehören. In polemischer Überhöhung konfrontiert der Film das russische Volk mit seinen zaristischen Unterdrückern – er entstand 1925, sieben Jahre nach der Revolution, und zum 20. Jahrestag der Meuterei auf dem gleichnamigen Kriegsschiff.
Unvergessen:
Die Sequenz auf der Treppe von Odessa – Soldaten schiessen in die Menge, während ein Kinderwagen die Stufen hinunterrumpelt. Die Szene wurde unter anderem in Brian De Palmas "The Untouchables – Die Unbestechlichen" zitiert.» (Cinema, 2000)
Jegyzet: «Sergej Eisensteins Film wurde zum 20. Jahrestag der Meuterei von Odessa hergestellt: Russland im Jahr 1905. Der russisch-japanische Krieg wirft seine Schatten auch auf die Hafenstadt Odessa am Schwarzen Meer. Die Disziplin in Armee und Marine wird mit härtesten Massnahmen aufrechterhalten. Doch unter den Matrosen des Panzerkreuzers "Fürst Potemkin" herrscht wegen verdorbener Verpflegung starke Unzufriedenheit und Missstimmung, die plötzlich in einen Aufstand umschlägt. Vergeblich versuchen die Offiziere, die Disziplin wiederherzustellen. Am Ende siegt die Kameradschaft, und die rote Fahne der Revolution flattert im Wind.

Wie kaum ein anderer Film polarisierte Eisensteins Meisterwerk die Weimarer Republik. Unter reger Anteilnahme der Öffentlichkeit wurde PANZERKREUZER POTEMKIN von den deutschen Zensurbehörden mehrmals geprüft, gekürzt, zugelassen und verboten. Einerseits protestierten zahlreiche prominente Intellektuelle lautstark gegen die Verbote, andererseits sträubten sich gegen verschiedene Landesregierungen die Zulassungen. Demonstrationen und Protestaktionen wechselten sich ab. Erst nach dem grossen Erfolg in Deutschland begann der "Siegeszug des Panzerkreuzers" durch die Welt. Auf der Brüsseler Weltausstellung von 1958 wurde PANZERKREUZER POTEMKIN schliesslich von internationalen Kritikern zum "besten Film aller Zeiten" gekürt.

Potemkins Geschichte ist aber auch die Geschichte seiner verschiedenen Fassungen. Das Eisenstein'sche Stummfilm-Original gilt als verschollen. Die deutsche Zensurbehörde verfügte Schnittauflagen, welche dann in dem Originalnegativ des Films vorgenommen wurden. Zum Teil wurden die Änderungen dann von der Prometheus Film-Verleih und Vertrieb G.m.b.H. selbst vorgenommen, damit der Film eine Chance hatte, zugelassen zu werden. Die deutsche Fassung, neu montiert von Piel Jutzi und um die geniale Musik von Edmund Meisel erweitert, gelang schliesslich in verschiedenen Ländern zur Aufführung. Es folgen weitere "Bearbeitungen" bzw. Tonfassungen und unterschiedliche Rekonstruktionsversuche. " (Deutsches Film-Institut)

"Mit PANZERKREUZER POTEMKIN gelang es Sergej Eisenstein in wenigen Begebenheiten - dem Aufstand auf dem Kreuzer, der Demonstration der Bevölkerung und dem Massaker auf der Treppe - nicht nur die Aufstandsbewegung von 1905, sondern das Drama der Revolution und ihres Zusammenpralls mit den etablierten Mächten auf seinen klassischen Ausdruck zu bringen.Szenenfoto Panzerkreuzer Potjemkin PANZERKREUZER POTEMKIN ist in Form einer Chronik gestaltet, die die Ereignisse unmittelbar, unter Wahrung der Einheit von Zeit und Raum, widerspiegelt. Zugleich besitzt diese Chronik aber auch die genau berechnete Form einer fünfaktigen Tragödie: "Menschen und Maden", "Tragödie auf dem Schiff", "Ein Toter ruft auf", "Die Treppe von Odessa", "Begegnung mit dem Geschwader". Eine bis dahin unbekannte Rhythmik und Dynamik des Schnitts macht diesen Revolutionsfilm zu einem besonders eindringlichen Werk, das die Herrschenden und Beherrschten polemisch kontrastiert und den Zuschauer über den Weg der Emotionen zu politischen Erkenntnissen führen will. Filmhistorisch erlangte PANZERKREUZER POTEMKIN durch Sergej Eisensteins Montagekunst Berühmtheit: In kühner und gelungener Manier setzt die Schnittfolge steinerne Löwen scheinbar in Bewegung." (freiburger-medienforum.de)

«1905 - Eine Revolte erschüttert den Panzerkreuzer Potemkin: Die Matrosen weigern sich, verdorbenes Fleisch zu essen. Unter der Führung von Wakulintschuk meutert die Besatzung und erschiesst die Offiziere. Das ist der Beginn einer Revolution des Volks gegen die Unterdrücker im Hafen von Odessa. Dieser Aufstand gibt Anlass zu einer der berühmtesten Filmszenen: dem Massaker der Bewohner von Odessa durch die Kosaken auf den Stufen der Hafentreppe. Panzerkreuzer Potemkin ist ein Kultfilm der Kinogeschichte nicht nur durch seine Umsetzung von Theorien der russischen Formalisten, sondern auch durch seine neuartige Montagetechnik.» (Locarno Katalog 2006)

«Eisensteins Meisterwerk, 1958 anlässlich der Brüsseler Weltausstellung von einer internationalen Kritikerjury an die Spitze der "zwölf besten Filme aller Zeiten" gesetzt, entstand 1925 zum 20. Jahrestag des Matrosenaufstands. Mit ihm schlug die Geburtsstunde der sowjetischen Filmkunst. Sergej Eisensteins Film "Panzerkreuzer Potemkin" setzte in seiner stilistischen Innovation für das Kino neue Massstäbe ist ein Stück Filmgeschichte. Nur wenigen Regiekollegen ist es gelungen, eine so dynamische, bildgewaltige und visionäre filmische Form zu finden. Der Name Eisenstein ist untrennbar verbunden mit dem Begriff "revolutionäres Kino". Sergej Michailowitsch Eisenstein, geboren am 22. Januar 1898 in Riga/Lettland, starb im Alter von nur 50 Jahren am 11. Februar 1948 in Moskau an den Folgen eines Herzinfarkts.» (ARTE Presse)

«Eisensteins Panzerkreuzer teilt das Schicksal vieler Klassiker der Filmgeschichte, in den unterschiedlichsten Versionen verbreitet zu sein. Zu einer dieser grauenvollen Verstümmelungen gehört auch die 1975 von Sergej Jutkevich überwachte "Restaurierung" des Films, für dessen musikalische Untermalung schonungslos die Symphonien von Shostakovich geplündert wurden. Man tat dabei weder dem Film noch dem Komponisten einen Gefallen, denn Eisenstein pflegte die Musik sparsam und ganz akzentuiert einzusetzen, im Sinne auch seiner Montage, nicht aber als ein blosser musikalischer Teppich, der die Bilder zuschmiert.» (lhg 2006)


Die Macht der Finsternis

Rendező:   Conrad Wiene, Németország - 1923
Gyártó: Neumann-Produktion GmbH., Berlin - Rendező: Conrad Wiene - Forgatókönyv: Robert Wiene - ötlet : Leo Tolstoj - Operatőr: Willy Goldberger - Ernst Lüttgens - Zeneszerző: Willy Schmidt-Gentner - Látványtervező: Heinrich Richter - Andrej Andrejev - Színész: Vera Orlova - Maria Egorova - Aleksander Virobuv - Maria Germanova - Georg Seroff - Sergej Kommissarov - Peter Scharow - Maria Krishanovskaja - Polikarp Pavlov - Nikolaj Massalitinov - Vera Pawlova -

I gufi delle caverne

Rendező:   Achille Consalvi, Italy - 1913
Rendező: Achille Consalvi - Színész: Roberto Roberti Ralph - Bice Waleran Vera - Giovanni Pezzinga Burton -

La Rose bleue

Rendező:   Léonce Perret, France - 1911
Rendező: Léonce Perret - Színész: Suzanne Privat -

La statua di carne

Rendező:   Mario Almirante, Italy - 1921
Rendező: Mario Almirante - Forgatókönyv: Luciano Doria - A bemutató után: Teobaldo Ciconi play - Operatőr: Ubaldo Arata - Színész: Bianca Renieri - Alfonso Cassini - Oreste Bilancia Davide/David - Alberto Collo Roberto/Robert Forino - Lido Manetti conte Paolo di Santa Fiora/Count Paul Santarosa - Italia Almirante Manzini Maria/Mary; Noemi/ Naomi Keller - Fert, Torino -

Lady Hamilton

Rendező:   Richard Oswald, Németország - 1921
Gyártó: Richard Oswald-Film GmbH, Berlin - Producer: Richard Oswald - Rendező: Richard Oswald - Forgatókönyv: Richard Oswald - A bemutató után: Heinrich Vollrath Schumacher novel - Operatőr: Carl Hoffmann - Kamera Assistent: Karl Vass - Látványtervező: Hans Dreier - Paul Leni - Kosztümterv: Paul Leni - Hans Dreier - Színész: Hans Heinrich von Twardowski - Adele Sandrock Vorsteherin eines adeligen Stifts - Conrad Veidt Lord Nelson - Reinhold Schünzel Ferdinand IV., König von Neapel - Julia Serda Adale Nelson - Hanns Sturm 3. Lazaroni - Karl A. Römer 2. Jacobiner - Georg John 1. Jacobiner - Käte Oswald Jane Middleton - Max Adalbert 1. Lazaroni - Gertrud Welcker Miss Arabella Kelly - Celly von Rheydt Phryne - Clementine Plessner - Louis Ralph Tom Kid, Matrose . - Anton Pointner Greville - Paul Bildt Caraciollo, Minister des Königs - Hugo Döblin Dr. Graham, Kurpfuscher - Heinrich George Kapitän Sir John Willet Payne - Carl Geppert 1. Friseur - Ilka Grüning Eine Wirtin - Max Gülstorff 2. Lazaroni - Liane Haid Emma Lyon, spätere Lady Hamilton - Else Heims Marie Caroline, Königin von Neapel - Adolf Klein Marineminister - Werner Krauss Lord William Hamilton - Claire Krona Emma Lyons Mutter - Theodor Loos George Romney, ein berühmter Maler - Rudolf Meinhard-Jünger Friseur - Friedrich Kühne Tug, Oberbootsmann - Karl Platen Kammerdiener des Königs - Georg Alexander George, Prince of Wales -
Szinopszis (német): Die Romanverfilmung schildert das wechselvolle Schicksal des Londoner Arbeitermädchens Emma Lyon, Tochter eines Holzknechtes und einer Kuhmagd. Ihre unwiderstehliche Schönheit, die den berühmten Maler Romney zu immer neuen Bildern und Porträts begeistert, hilft Emma die zahlreichen Abenteuer auf ihrem wechselvollen Lebensweg zu bestehen. Schliesslich heiratet sie den englischen Botschafters am Hof von Neapel, Sir Hamilton, wird Freundin der Königin von Neapel und zuletzt die Geliebte des berühmten englischen Seehelden Lord Nelson. Doch als Nelson stirbt, ohne die Freundin materiell sicherzustellen, stürzt Emma Lyon in grenzenlose Armut. Die bigotte Oberschicht ignoriert das Elend der proletarischen Geliebten, und Emma Lyon wird schliesslich verhungert aufgefunden. (www.filmportal.de)
Vélemények (német): Lady Hamilton - Der erste Millionenfilm der Richard Oswald-Film A.-G.

«Ein Werk, das sich das Signum "Millionen-Film" beilegt, übernimmt Verpflichtungen: Verpflichtungen, nicht nur was die Herstellungskosten und den Exportgewinn, sondern was seine inneren Qualitäten betrifft, die den Kritiker allein angehen dürfen.

Dieser Film hat Leben und Lieben einer Frau von ungewöhnlicher Schönheit und ungewöhnlichem Charakter als Vorwurf. Man muss ohne weiteres attestieren, dass die Schönheit vorhanden ist. Man glaubt dieser Liane Haidt ihre magnetische Wirkung auf alles Mannsvolk. Was dagegen nicht vorhanden ist, ist der Charakter, will sagen das Menschenbildnerische; diese Schönheit bleibt immer nur – Schönheit, wird nicht Mensch, Persönlichkeit, Individuum, dessen Fühlen man mitfühlt. Ob dies Schuld der Darstellerin, ob nicht vielmehr der Regie – wer kann es heute feststellen?

Vielleicht wäre dieser Siebenakter dann (wenn nämlich die von Anfang bis zu Ende durch seine Szenen hindurchschreitende photographierte Person zur Persönlichkeit geformt wäre) ein einheitliches Ganzes, vielleicht wäre das Anorganisch-Episodische durch eine solche darstellerische Klammer zu einer dramatisch geschlossenen Einheit gebunden worden. So aber fehlt die dramatische Dynamik. Sieben Akte, aber kein – Filmdrama.

Man muss diese fundamentale Feststellung dem Autor-Regisseur Oswald gegenüber treffen, bevor man ins einzelne des Films geht, wobei man dann freilich lieber verweilt; denn da gewahrt man Perlen und Brillanten, denen man nur eben eine bessere Fassung gewünscht hätte.

Das Bildhafte dieses Films schafft eine Fülle reiner Genüsse, mögen es italienische Landschaften und Stadtbilder, mögen es Seestücke, Innenaufnahmen oder Atelierbauten sein. Paul Leni hat, das ist hier bewiesen, eine vollendete Reife als Schöpfer belebter Bilder erreicht.

Juwelen blitzen auch im Darstellerischen auf; am prachtvollsten der Lord Nelson Conrad Veidts; er formt den verstümmelten Seehelden, den grossen Mann und seine Liebe plastisch, erschütternd lebendig. Unmittelbar lebendig in seiner grotesken Vitalität auch Werner Krauss als Lord Hamilton. Schünzel als König von Neapel übertreibt die Komik vielleicht um ein paar Grade. Friedrich Kühne, Hugo Döblin und Ilka Grüning schaffen dagegen in kleineren Rollen ein paar schauspielerische Kabinettstücke, die in der Fülle der Gesichte nicht untergehen.

Alles in allem: ein Werk, das man getrost als guten Film im Rahmen der deutschen Produktion bezeichnen kann und das vielleicht nur darum ein wenig enttäuscht, weil die schwungvolle Ankündigung als "Millionen-Film" eben noch mehr zu verheissen schien.» (H. W. (= Hans Wollenberg), Lichtbild-Bühne, Nr. 43, 22.10.1921, zitiert nach www.filmportal.de)

Pan

Rendező:   Harald Schwenzen, NO - 1922
Rendező: Harald Schwenzen - Forgatókönyv: Harald Schwenzen - A bemutató után: Knut Hamsun novel - Operatőr: Johan Ankerstjerne - Thorleif Tønsberg - Színész: Harald Schwenzen - Rolf Christensen - Hans Bille - Lillebil Ibsen Eva - Gerd Egede-Nissen Edvarda - Hjalmar Fries-Schwenzen tenente/Lieutenant Glahn - Falhi -

Pan si dong

Rendező:   Darwin Dan, China - 1927
Rendező: Darwin Dan -

Plüsch und Plumowski oder Das Frauenhaus von Rio

Rendező:   Hans Steinhoff, Németország - 1927
Gyártó: Orplid-Film GmbH, Berlin - Forgalmazó cég: Etna-Film, Luzern Schweiz - Producer: Georg Jacoby - Termelési vezető: Bruno Lopinski - Rendező: Hans Steinhoff - Forgatókönyv: Bobby E. Lüthge - A bemutató után: Norbert Jacques novel - Operatőr: Franz Planer - Látványtervező: Otto Erdmann - Art Department: Hans Sohnle - Otto Erdmann - Színész: Bruno Eichgrün - Georg Baselt - Eugen Neufeld il capitano/Captain - Anna von Palen Frau Gold - Else Reval Frau Garcia - Ernst Deutsch Plüsch - Vivian Gibson Ilona Schwarz-Lopez - Albert Steinrück Plümowski - Hans Stüwe Verloost - Suzy Vernon Kordula, sua figlia/ his daughter - Julia Serda sua moglie/his wife - Kurt Gerron Kastilio - Robert Scholz Alfredo - Gertrud Walter Gertrud - Lissy Arna Josepha -

Robinet Chauffeur Miope

Rendező:   Marcel Fabre, Italy - 1914
Gyártó: Società Anonima Ambrosio, Torino - Forgalmazó cég: Società Anonima Ambrosio, Torino - Producer: Arturo Ambrosio - Rendező: Marcel Fabre Robinet - Színész: Marcel Fabre Robinet -

Synthetic Sin

Rendező:   William A. Seiter, USA - 1929
Producer: John McCormick - Rendező: William A. Seiter - Forgatókönyv: Thomas J. Geraghty (AKA Tom J. Geraghty) - Operatőr: Alvin Knechtel - Sidney Hickox - Zeneszerző: Nathaniel Shilkret - Vágó: Al Hall - Terry O. Morse - Látványtervező: Max Parker - Kosztümterv: Max Rée - Színész: Kathryn McGuire Margery - Gertrude Howard Cassie - Gertrude Astor Sheila - Raymond Turner Sam - Montagu Love Brandy - Ben Hendricks jr. Frank - Philip Sleeman Tony - Edythe Chapman Mrs Fairfax , - Antonio Moreno Donald - Hazel Howell - Julanne Johnston - Dick Gordon - Art Rowlands - Stanley Blystone - Jay Eaton - Fred H. Warren - Colleen Moore Betty - Jack Byron scagnozzo di Tony/Tony’s henchman -

The Good Bad Man

Rendező:   Allan Dwan, USA - 1916
Gyártó: Fine Arts Film Company - Producer: D.W. Griffith - Rendező: Allan Dwan - Forgatókönyv: Douglas Fairbanks - Operatőr: Victor Fleming - Színész: Joseph Singleton The Weazel - Bessie Love Amy - Mary Alden Jane Stuart - Douglas Fairbanks Passin' Through - Sam de Grasse Bud Fraser - Pomeroy Doc Cannon Bob Emmons - Fred Burns The Sheriff - George Beranger Thomas Stuart - Charles Stevens -
Szinopszis (német): Passing Through (Douglas Fairbanks) ist ein Outlaw, der die Beute seiner Raubzüge den Bedürftigen weiterschenkt. Auf der Suche nach dem Mörder seines Vaters gerät er an die Bande des Wolfs (Sam de Grasse) und erkennt bald, dass dieser der Gesuchte ist. Der US Marshall, ein alter Freund seiner Mutter, bringt Douglas auf den rechten Weg zurück, und zusammen mit seiner angebetenen Amy (Bessie Love) reitet er in eine bessere Zukunft - über die Grenze.

The last Edition

Rendező:   Emory Johnson, USA - 1925
Gyártó: Emory Johnson Productions - Producer: Emory Johnson - Rendező: Emory Johnson - Forgatókönyv: Emilie Johnson - Operatőr: Frank Evans - Gilbert Warrenton - Színész: Tom O’Brien “Bull” Collins - David Kirby “Red” Moran - Louis Payne Jerome Hamilton - William Bakewell “Ink” Donovan - Lee Willard Aaron Hoffman - Rex Lease Clarence Walker - Frances Teague Polly McDonald - Ray Hallor Ray McDonald - Lila Leslie Mary McDonald - Ralph Lewis Tom McDonald - Wade Boteler Mike Fitzgerald -

The Star of the Side Show

Rendező:   Carl Gregory, USA - 1912
Gyártó: Thanhouser Film Corporation - Rendező: Carl Gregory (--??--) - Forgatókönyv: Carl Gregory - Színész: Bertha Blanchard albina /the albino - David H. Thompson forzuto/the strong man - Marie Eline Nana, “la stella dello spettacolo”/the midget, “the star of the side show” - May Carr donna cannone/the fat lady - Fanny Gregory donna barbuta/the bearded lady - Robert Milasch gigante/the giant - Mignon Anderson - Carl LeVinese imbonitore/side-show barker -

Whoozit

Rendező:   Harold L. Muller, USA - 1928
Rendező: Harold L. Muller - Színész: Theodore Lorch - Ann Brody - Kewpie Morgan - Raymond Turner - Charley Bowers - Emily Gerdes -