San Francisco Silent Film - Filmfestival 2019

Reihe: Retrospektive

Das Grabmal einer grossen Liebe

Režie:   Franz Osten, Německo, Great Britain, India - 1928
Produkce: British Instructional Films Ltd. (BIF) - Himansu Rai Film, Dehli - Universum-Film AG (UFA), Berlin - Ředitel: Franz Osten - Napsal: William Burton - Kamera: Henry Harris - Emil Schünemann - Architekt: Promode Nath - Lala Brigmohontal - Herci: Maya Devi Kulsam - Charu Roy Prince Khurram / Kaiser Shah Jahan - Seeta Devi Dalia, Courtisane - Enakshi Rama Rau Selima / Kaiserin Muntaz Mahal - Himansu Rai Shiraj - Profulla Kumar Kasim -

Die Austernprinzessin

Režie:   Ernst Lubitsch, Německo - 1919
Produkce: Projektions-AG Union (PAGU) N° 512 - Distribution: Universum-Film AG (UFA), Berlin - Producent: Paul Davidson - Výrobní ředitel: Kurt Waschneck - Ředitel: Ernst Lubitsch - Napsal: Hanns Kräly - Ernst Lubitsch - Kamera: Theodor Sparkuhl - Hudba: Karl-Ernst Sasse Neufassung - Architekt: Kurt Richter - Herci: Max Kronert Seligsohn, Heiratsvermittler - Gerhard Ritterband Küchenjunge - Albert Paulig - Ossi Oswalda Ossi, seine Tochter - Harry Liedtke Prinz Nucki - Hans Junkermann - Victor Janson Mr. Quaker, der Austernkönig von Amerika - Julius Falkenstein Josef, Nuckis Freund - Curt Bois Kapellmeister -
Synopse (v němčině): Ossi (Ossi Oswalda) ist die ausgeflippte und verwöhnte Tochter des Geldprotzes Mr. Quaker (Victor Janson), der als Austernkönig von Amerika zum Millionär geworden ist. Als sie erfährt, dass die Tochter des Schuhcremekönigs einen Grafen heiratet, dreht sie völlig durch: sofort muss ein Prinz her, und das spielt es überhaupt keine Rolle, das Prinz Nucki (Harry Liedtke) kein Geld aber dafür jede Menge Schulden hat. Der schickt erst mal seinen Freund Josef (Julius von Falkenstein) vor...

Der Austernkönig – Zigarre rauchend und ansonsten Däumchen drehend – hat ein Problem: Sein launisches Töchterchen möchte einen Prinzen zum Mann. Doch statt des (mittellosen) Prinzen präsentiert sich dessen Diener… «Die Austernprinzessin ist die erste meiner Komödien, in der sich mein Stil klar abzeichnet». (Ernst Lubitsch)

«Ossi, die Tochter des amerikanischen "Austernkönigs" Mr. Quaker, bekommt einen Tobsuchtsanfall, als sie erfährt, dass ihre Freundin sich mit einem feinen Grafen vermählen wird. Ihr Vater beruhigt sie und verspricht ihr, einen europäischen Prinzen käuflich zu erwerben. Er beauftragt einen Heiratsvermittler, den entsprechenden Kandidaten für seine Tochter zu suchen. Am geeignetsten erscheint schliesslich Prinz Nucki, der in Wahrheit allerdings mit seinem Freund Josef in ärmlichen Verhältnissen lebt.
Prinz Nucki schickt Josef vor, um in Erfahrung zu bringen, wie die Dame wohl aussieht. Als Josef im Hause des "Austernkönigs" anklopft, weist er sich, aus einer Verlegenheit heraus, als Prinz Nucki aus, und wird von der Austernprinzessin stante pede zum Pfarrer geführt und geheiratet. Aus der Hochzeitsnacht wird allerdings nichts, da sich der ausgehungerte Josef dem Buffet widmet und sich vor lauter schlechtem Gewissen betrinkt.
Prinz Nucki landet nach einem Zug durch die Gemeinde frühmorgens völlig betrunken im "Club der Milliardärstöchter zur Rettung Alkoholkranker", dem die Austernprinzessin vorsteht. Ohne zu zögern lässt sie ihn in ihr Schlafzimmer transportieren, wo er seinen Rausch ausschläft. Inzwischen ist Freund Josef erwacht und begibt sich in das Zimmer der Prinzessin. Dort findet er zu seiner Überraschung seine frisch Angetraute in ebenso trautem Gespräch mit seinem Freund Prinz Nucki vor. Es kommt zur Klärung bezüglich des vertauschten Bräutigams und Ossi bekommt nun - denn so steht es schliesslich auch offiziell geschrieben - doch noch ihren lang ersehnten Prinzen.» (ARTE Presse)
Recenze (v němčině): «Der Versuch, uns bei 30 Grad im Schatten um 6 Uhr nachmittags ins Land der Pferdehitzen, nach Dollarika, einzuladen, war etwas kühn. Aber Hans Kräly und Ernst Lubitsch durften es, weil die uns von ihnen präsentierte "Austernprinzessin" es wirklich verlohnte, ihre Bekanntschaft im Schweisse unseres Angesichts zu machen. Nicht, als ob der "Stoff" über das mehr als harmlose Genre der bekannten Millionärmotive von jenseits des Ozeans im geringsten hinausginge. Aber die Regie Ernst Lubitschs steht hier auf so fabelhafter Höhe, ein Einfall jagt den andern, und das Spiel – allen voran der "Austernkönig" Victor Jansens! – ist so glänzend, Tempo und Bilder so brillant, dass man – eigentlich das Qui pro quo der sogenannten Handlung vergisst über der launigen Darbietung und Ausstattung. Der Lockenkopf Ossi tobte sich als vasenzertöppernde Dollarmiss, als Spezialistin im Trunksuchtsheilverfahren, als Boxerin und liebende Braut aus,.und Harry Liedtke und Julius Falkenström assistierten ihr in allen Rollen zweckentsprechend. Auch der Foxtrott-Bazillus erschien leibhaftig auf der "Bildfläche".» (Hb., Lichtbild-Bühne, Nr. 25, 21.6.1919)

«Es war ganz allerliebst. Es war ein echter "Lubitsch". Und Ossi war so reizend wie bisher in keinem Film, quecksilbrig, tollkühn, voll überraschender Puppigkeit. Wenn sie mit Liedtke auf dem Bett sitzt, ihn anlacht und ihm dann in eigenwilligem Übermut um den Hals fällt; wenn sie, ganz verwöhnte Milliardärstochter, selbstverständlich-schnuppig in den Dogcart (Dogcart = offener, zweirädiger Einspänner, Anm. d. Red.) steigt, vor dem 15 Pferde "lang" gespannt sind, und den eben gekauften Prinz-Gemahl den Platz auf dem Rücksitz anweist – ich wüsste nicht, wer ihr das so nachmacht …
Ob eine Idee stark oder schwach ist, ist bei einem Lubitsch-Lustspiel ganz egal. Hier ist es das "wie", nicht das "was". Er führt eine Idee so durch, dass sie gut wird. Das ganze Lustpiel (– "chen" zu sagen verbietet diktatorisch die Riesenreklame) ist elegant und in einer Aufmachung gezeigt, wie nie zuvor in einem deutschen Lustspiel. Es ist ein eleganter Stil in dem ganzen, der Schwung hat. Lubitsch sucht sich die Leute aus, die er braucht. Und man muss zugeben, dass er zur Verkörperung des Milliardärs, des Töchterchens und des Prinzen niemanden besseren in Deutschland hätte finden können als Viktor Janson, Ossi Osswalda und Harry Liedtke. (Es ist schwer, von einem Lubitsch-Lustspiel zu reden, ohne eben dauernd seinen Namen zu nennen.) Die Technik des Einschneidens der Bilder, der Grossaufnahmen und der wirklich aus der Situation entstandenen Schlagertitel macht ihm bei uns niemand nach.
Das Lustspiel ist witzig, amüsant, vielleicht lustig. Ist es ulkig? Ist es komisch? Man lacht. Aber man lacht nicht spontan und von Herzen. Wenn's gerade so weit scheint und man denkt, jetzt wird man wirklich lachen können, kommt auf einmal wieder eine Szene, wo man sagt: fabelhaft! So eine Idee! Unerhörte Aufmachung! Aber da lacht man eben nicht mehr, sondern man – staunt. Komik ist etwas an die Person gebundenes. Ossi ist lustig, aber nicht komisch (vielleicht nur hier nicht). Der Filmschauspieler Lubitsch ist komisch. "Die Firma heiratet" und "Mayer aus Berlin" sind unsere besten Lichtspiele nach wie vor. "Die Austernprinzessin" ist unser grösstes und elegantestes. (Zur Komik braucht's nicht 100 Diener. Einer kann unter Umständen komischer sein. Eleganz ist nicht komisch, während Komik auch elegant sein kann.)
"250 000 Mark! Unerhörte Aufmachung! 300 Diener." Warum das? Nur weil Amerika in das Horn des Superlativs stösst?
Hat man von den Filmstädten in Amerika, von den 70 000 Mitwirkenden im Film "Intolerance" gelesen? Grössenbeurteilung von Zahlen ist subjektiv. Da werden wir doch nie mitkönnen. Unsere Stärke liegt auf ganz anderem Gebiet. Hier mitrennen zu wollen ist aussichtslos.
Dies alles zu sagen wäre vor drei Jahren überflüssig gewesen. Aber es wird jetzt aktuell, wo unsere Filme Exportware werden sollen (vielleicht die einzige). Will man denen drüben damit imponieren? Uns kann man es. Noch. Man könnte es mit dem "wie". Und man wird es bei diesem Film mit der Eleganz, dem Stil, dem Tempo, wie man es in unserem Film-Drama mit dem oft zitierten sogenannten "logischen Spiel" und der unerhörten Lebendigkeit und Schmiss einer Pola Negri in "Carmen" kann. (Kaum mit "Veritas vincit"). Das nur nebenher. Die "Austernprinzessin" war ein Erfolg und wird viele Wochen einer Reihe von Kinos die Plätze füllen. Satis est. » (B. E. Lüthge, Film-Kurier, Nr. 15, 22.6.1919 | zitiert nach www.filmportal.de)
Obecné připomínky: «Die Stummfilmkomödie "Die Austernprinzessin" von Ernst Lubitsch stellt ein aufwendig choreographiertes, mit Bildwitz und Tempo inszeniertes Lustspiel in vier Akten dar, das mit saftigem Humor das satirische Spiel mit Autoritäten thematisiert.

Im Jahr 2005 sicherte das Bundesarchiv den Film anhand eines Nitro-Originalnegativs. Die Murnau-Stiftung sorgte schliesslich dafür, dass das Material instandgesetzt wurde; ein Jahr später bereits wurde die digitale Bearbeitung durch die OMNIMAGO GmbH in Ingelheim aufgenommen. Die Musik stammt von dem aus Lettland stammenden Komponisten und Pianisten Aljoscha Zimmermann, der sich durch seine Vertonungen restaurierter Stummfilme (Friedrich Wilhelm Murnaus "Nosferatu" oder Fritz Langs "Metropolis") einen Namen machte.

In seinem 1984 erschienenen Werk "Lubitsch" schreibt der Filmwissenschaftler und Autor Hans Helmut Prinzler: "'Die Austernprinzessin' ist in der Tat stilbildend: ein satirisches Märchen von der kulturellen Verbindung zwischen Europa und Amerika. Filmische Innovationen fallen auf: Timing der Einstellungen, Visualisierung des Dekors, Choreographie der Figuren. Der "Film-Kurier" (22.6.1919) schwärmt: "Das ganze Lustspiel ist elegant und in einer Aufmachung gezeigt, wie nie zuvor in einem deutschen Lustspiel. Es ist ein eleganter Stil in dem Ganzen, der Schwung hat."
Die Uraufführung des Films fand im Mai 1919 im pompösen Kino U.T. Kurfürstendamm in Berlin statt.» (Arte Presse)

«Schon kurz nach seiner Entstehung wurde auch Lubitschs grossartige Komödie ein Opfer der wiedereingeführten Filmzensur in der Weimarer Republik. Waren es die karikierten Extravaganzen des Austernkönigs oder die Dekadenz des verarmten Adels, die Demaskierung der Kriegsgewinnler oder die Protzsucht bürgerlicher Banausen - die Zensoren in Berlin fühlten sich dermassen auf den Schlips getreten, dass sie den Film, der im Juni 1919 noch in einer Länge von 1500m gezeigt wurde, auf 1144m zusammenschnitten.» (lhg 2010)

Die Liebe der Jeanne Ney

Režie:   Georg Wilhelm Pabst, Německo - 1927
Produkce: Universum-Film AG (UFA), Berlin - Distribution: Universum-Film AG (UFA), Berlin - Ředitel: Georg Wilhelm Pabst - Náměstek Ředitel: Marc Sorkin - Napsal: Ladislaus Vajda - Rudolf Leonhardt - Ilja Ehrenburg - Příběh: Ilja Ehrenburg novel - Kamera: Fritz Arno Wagner - Walter Robert Lach - Hudba: Hans May - Střih: Georg Wilhelm Pabst - Marc Sorkin - Architekt: Victor Trivas - Otto Hunte - Herci: Vladimir Sokolov Zacharkiewicz (AKA Vladimir Sokoloff ) - Josefine Dora Jeweler's Wife - Heinrich Gotho Man in Train - Brigitte Helm Gabrielle, Die junge Blinde - Victor Trivas Passerby - Robert Scholz Chief of Police (AKA Scholz) - Margarete Kupfer Hotel Maid (AKA Küpfer) - Milly Mathis Woman in Train - Mammey Terja-Basa Crimean Servant - Hans Jaray Poitras - Uno Henning Andreas Labov - Edith Jehanne Jeanne Ney - Hertha von Walther Margot - Eugen Jensen Andre Ney / Alfred Ney - Adolf Edgar Licho Raymond Ney - Fritz Rasp Kabiliev - Jack Trevor Mr. Wallace Jack - Sig Arno Gaston -

Hell bent

Režie:   John Ford, USA - 1918
Produkce: Universal Film Manufacturing Company - Distribution: Universal Film Manufacturing Company (A Universal Special Feature) - Ředitel: John Ford (AKA Jack Ford) - Napsal: John Ford (AKA Jack Ford) - Harry Carey - Příběh: Eugene B. Lewis - Kamera: Ben F. Reynolds - Herci: Molly Malone (--??--) - Steve Clemente - Millard K. Wilson - Joe Harris Beau, a bandit (AKA Joseph Harris) - Vester Pegg Jack Thurston - Neva Gerber Bess Thurston, Harry's Girl - Harry Carey Cheyenne Harry - Duke R. Lee Cimarron Bill, Harry's friend -

Herr Arnes pengar

Režie:   Mauritz Stiller, Sweden - 1919
Produkce: AB Svenska Biografteatern - Producent: Charles Magnusson - Ředitel: Mauritz Stiller - Napsal: Mauritz Stiller - Příběh: Selma Lagerlöf - Kamera: Julius Jaenzon - Architekt: Axel Esbensen - Harry Dahlström - Kostümbild: Axel Esbensen - Herci: Hjalmar Selander Herr Arne - Erik Stoklassa Sir Philip - Concordia Selander Arnes Frau - Wanda Rothgardt Berghild - Axel Nilsson Torarin - Richard Lind Sir Archie - Mary Johnson Elsalill - Gösta Gustafson Pfarrer - Bror Berger Sir Reginald - Gustav Aronson Kapitän -
Synopse (v němčině): In diesem Film, der als Höhepunkt von Stillers Schaffen angesehen wird, tritt sein besonderer dramatischer Stil ausgereift zu Tage: die Entwicklung der Figuren ordnet sich den Erfordernissen des Drehbuchs unter. Der gleichnamige Roman von Selma Lagerlöf bildete die Vorlage. Geschildert wird eine im 16. Jahrhundert spielende epische Tragödie, die von einer Verschwörung unter den schottischen Söldnern des Königs handelt. Es werden zwei Geschichten erzählt: eine anrührende und tragische Liebesgeschichte auf der einen und die Flucht der Verschwörer auf der anderen Seite. Berühmt geworden ist die Schlusssequenz des Films - ein Leichenzug der Frauen im Schneesturm über das Eis.
Soldaten des schottischen Regiments von Schwedens König Johann III. (1568-1592) rebellieren. Drei Offizieren mit Sir Archie an der Spitze gelingt die Flucht aus dem Gefängnis. Nach einem langen Marsch in der Kälte kommen sie, vor Hunger fast erschöpft, zum Hof des Pastors in Solberg. Der Pastor ist Besitzer eines berühmten Schatzes. Die Schotten zünden den Hof an, ermorden den Pastor und seine Familie, nehmen den Schatz an sich und flüchten in die Hafenstadt Marstrand. Nur eine Tochter des Pastors, Elsalill, und der Fischhändler Torarin sind bei dem Gemetzel am Leben geblieben. Torarin nimmt Elsalill zu sich nach Marstrand. Hier begegnet sie dem reich gekleideten, schönen Sir Archie. Sie erkennt ihn nicht und verliebt sich in ihn. Archie wartet mit seinen Kameraden auf Tauwetter, damit sie mit ihrem Schiff nach Schottland fahren können. Archie liebt Elsalill, meidet sie jedoch. Sein Gewissen quält ihn, ist er doch der Mörder ihrer Schwester. Elsalill erkennt dann doch, wer Archie ist, und obgleich sie ihn liebt, verrät sie den Stadtwachen sein Versteck. Als die Stadtwachen ihn festnehmen wollen, versucht Elsalill ihren Geliebten zu schützen und kommt selbst dabei ums Leben. Archie und seine Kameraden werden festgenommen, und ein langer Zugvon Frauen zieht zum Schiff, um Elsalills Leichnam zu holen. (Jerzy Toeplitz, Geschichte des Films, Band I, pg 253)

«Schweden im 16. Jahrhundert: Drei Anführer einer Rebellion schottischer Söldner gegen König Johann III. fliehen aus der Haft, brandschatzen ein Pfarrhaus, töten alle Bewohner und versuchen, sich nach Schottland abzusetzen. Elsalill, die als Einzige den Überfall überlebt, verliebt sich kurz darauf in Sir Archie, ohne zu wissen, dass er zur Mörderbande gehört.» (Lexikon des int. Films)

Recenze (v němčině): "Eine Ballade, mit künstlerischer Sachlichkeit erzählt..." (Deutsche Allgemeine Zeitung, 1921)

"Herr Arnes Pengar ist neben Berg-Eyvind und sein Weib der zweite grosse Erfolg der schwedischen Schule. Auch dieser Film hat die Geschichte einer tragischen Liebe zum Thema, nur wird sie filmisch ganz anders erzählt. Stiller bettet die Geschichte von den schönen schottischen Kapitän Sir John Archie und der Schwedin Elsalill in das Zeitbild der schwedischen Renaissance ein und stellt somit den gesellschaftlichen Bezug seiner Fabel her. Auch hatte er mit Zustimmung der Autorin die Handlung der Ballade umgebaut und sie in chronologischer Reihenfolge gezeigt. Dadurch wurden die Handlungen der Helden psychologisch besser motiviert.
Herrn Arnes Schatz ist in einem ganz anderen Tempo gehalten als Berg-Eyvind und sein Weib. Sjöström versuchte, das Seelenleben seiner Heldin vor allem durch die Mimik zum Ausdruck zu bringen. Daher neigte er zu langen, oft fast statischen Einstellungen. Stiller arbeitete mit der Montage. Den Gehalt eines Ereignisses vemittelt er dem Zuschauer in dynamischen, spannungsgeladenen Bildern. Höhepunkt des Films Herr Arnes Schatz ist die Szene, in der Sir John Archie den ausgeraubten Hof in Salburg in Brand stecken und mit dem gestohlenen Kästchen, in dem das Kleinod (Herr Arnes Schatz) verborgen ist, fliehen. Vom benachbarten Hof, wo gerade ein Fest gefeiert wird, eilen die Leute zu Hilfe. Stiller verwendet hier die Parallelmontage. Er zeigt die fliehenden Schotten, die mit ihren Schlitten auf dem zugefrorenen See dahinjagen, und die zu Hilfe eilenden Nachbar.
Wie bei Sjöström spielt auch bei Stiller die Natur eine Hauptrolle. In den ersten Bildern schafft der Schnee die Atmospähre der Handlung. Im tragischen Finale wird das Meer zum Mitwirkenden. Im kleinen Hafen von Marstrand liegt das Schiff, das die Schotten in ihre Heimat zurückbringen soll. Es ist aber von Eisschollen eingekeilt. Ungeduldig laufen die in kostbare Pelze gehüllten Schotten auf und ab und warten auf Tauwetter. Als die Situation bis zum Äussersten gespannt ist, verbreitet sich in der Stadt die Nachricht, dass die Verbrecher fliehen wollen. Im Kampf mit der Stadtwache kommt Elsalill ums Leben und Sir Archie wird gefangengenommen. Ein langer Zug graugekleideter Frauen kommt auf das Schiff, um den Leichnam Elsalills entgegenzunehmen. Dann kommt das Meer in Bewegung, das Eis birst, und das besetzte Schiff beginnt sich zu bewegen. Zu spät hatte sich das schweigende, unheilvolle Meer gemeldet.
Die beiden besten Filme der schwedischen Schule - Berg-Eyvind und sein Weib und Herrn Arnes Schatz - haben trotz des unterschiedlichen Stils und Temperaments ihrer Schöpfer vieles gemeinsam. Diese gemeinsamen Elemente machen die Eigenschaften der schwedischen Filmschule, ihre Originalität und ihren Wert aus." (Jerzy Toeplitz, Geschichte des Films, Band I, pg 244)

«Stiller erreichte seinen Höhepunkt mit Herrn Arnes Schatz. Der Schnee, der Winter, ein im Eis eingeschlossenes Schiff beherrschen das Werk. (...) Gleichgewicht und Sparsamkeit der Mittel, das ist es, was bei Stiller ins Auge fällt.» (Georges Sadoul: Histoire du cinéma mondial, 1949)

«Diese Geschichte einer aussichtslosen Liebe gehört zu den bewegendsten des ganzen schwedischen Kinos, und kein Tod ist ergreifender als jener von Elsalill.» (Peter Cowie, in: Le cinéma des pays nordiques, 1990)
Obecné připomínky: «Schweden im 16. Jahrhundert: Drei schottische Söldner ermorden einen Pfarrer und seine Familie, die Ziehtochter entrinnt dem Mas­sa­ker. Das Trio will mit der Beute heimsegeln, aber das zugefrorene Meer hält sie fest. Inzwischen verliebt sich das überlebende Pflegekind in den Anführer der Schotten, als sie die Wahrheit entdeckt, muss sie sich zwischen Rache und Liebe entscheiden. Eine bild­gewaltige Saga, durchdrungen von spirituellen Erscheinungen und alttestamentarischen Schicksalsläuften. Ursprünglich hätte Sjöström den Film inszenieren sollen, für das Genie der eindrucksvollen Natur­tragödien sprang kongenial der Komödienspezialist Mauritz Stiller ein - und wandte sich alsbald dem ernsten Fach zu. Helfer hinter der beweglichen Kamera: Julius Jaenzon, Schlüsselfigur seines Metiers im schwedischen Stummfilm. (C.H.)» (filmmuseum.at)

Husbands and Lovers

Režie:   John M. Stahl, USA - 1924
Produkce: Louis B. Mayer Productions - Distribution: Universum-Film AG (UFA), Berlin (Germany) - First National Pictures Inc. - Producent: John M. Stahl - Louis B. Mayer presenter - Ředitel: John M. Stahl - Náměstek Ředitel: Sidney Algier - Napsal: Madge Tyrone (titles) - Andrew Percival Younger (AKA A.P. Younger) - Příběh: Frances Irene Reels - John M. Stahl - Kamera: Tony Gaudio (AKA Antonio Gaudio) - Střih: Robert J. Kern - Margaret Booth - Herci: Betsy Ann Hisle Little Girl (/xx/) - Dick Brandon Little Boy (/xx/) - Lew Cody Rex Phillips - Edith Yorke Mrs. Stanton (as Edithe Yorke) - Winter Hall Robert Stanton - Dale Fuller Marie - Lewis Stone James Livingston (as Lewis S. Stone) - Florence Vidor -

Kriss

Režie:   Andre Roosevelt, France, USA - 1932
Ředitel: Armand Denis - Andre Roosevelt - Herci: Wyan - Dasnee - Seronee - Ktot - Nonga - Okan -

L' homme du large

Režie:   Marcel L'Herbier, France - 1920
Produkce: Gaumont Série Pax - Distribution: Société des Etablissements L. Gaumont (as Comptoir Ciné-Location Gaumont) - Ředitel: Marcel L'Herbier - Náměstek Ředitel: Philippe Hériat assistant director (AKA Raymond Payelle) - Dimitri Dragomir assistant director - Claude Autant-Lara - Napsal: Marcel L'Herbier - Příběh: Honoré de Balzac (novel) - Kamera: Georges Lucas (AKA Lucas) - Střih: Marcel L'Herbier - Jaque Catelain - Architekt: Claude Autant-Lara - Robert-Jules Garnier (AKA Garnier) - Herci: Georges Forois Un pêcheur - Claude Autant-Lara Un des copains - André Daven - Jane Dolys - Charles Boyer Guenn la Taupe - le mauvais génie de Michel - Marcel Rival - Suzanne Doris Lia - Jaque Catelain Michel - le fils d'un honnête pêcheur qui tourne mal - Roger Karl Nolff - un rude pêcheur breton - Philippe Hériat Le protecteur - Pâquerette La tenancière - Lili Samuel La lesbienne - Dimitri Dragomir Un des copains - Claire Prélia La mère de Michel et de Djenna, à la santé fragile - Marcelle Pradot Djenna - la soeur vertueuse de Michel - Jeanne Bérangère -

L' Inferno

Režie:   Giuseppe de Liguoro, Italy - 1911
Produkce: Milano Film, Milano - Ředitel: Adolfo Padovan - Giuseppe de Liguoro - Francesco Bertolini - Příběh: Dante Alighieri La Divina Commedia - Kamera: Emilio Roncarolo - Architekt: Sandro Properzi - Francesco Bertolini - Herci: A Milla Luzifer - Emilise Beretta - Attilio Motta - Giuseppe de Liguoro Farinata / Pier delle Vigne / Conte Ugolino - Arturo Pirovano Virgilio - Salvatore Papa Dante -

Lights of Old Broadway

Režie:   Monta Bell, USA - 1925
Produkce: Cosmopolitan Productions - Distribution: Jury Metro-Goldwyn (England) - Metro-Goldwyn Pictures Corporation - Producent: Monta Bell - Ředitel: Monta Bell - Napsal: Carey Wilson - Joseph Farnham (titles) - Příběh: Laurence Eyre (play) - Kamera: Ira H. Morgan - Střih: Blanche Sewell - Architekt: Cedric Gibbons - Ben Carré - Kostümbild: Ethel P. Chaffin - Herci: Buddy Smith Dirk de Rhonde as a child (/xx/) - Mary Gordon (/xx/) - Frank Currier Lambert de Rhonde - George K. Arthur Andy - Conrad Nagel Dirk de Rhonde - Marion Davies Fely / Anne - William de Vaull De Rhonde's Butler - Karl Dane Roosevelt's Father - Julia Swayne Gordon Mrs. de Rhonde - Matthew Betz 'Red' Hawkins - Charles McHugh Shamus O'Tandy - Eleanor Lawson Mrs. O'Tandy - Wilbur Higby Fowler - Bodil Rosing Widow Gorman - George Bunny Tony Pastor - George Harris Joe Weber - J. Frank Glendon Thomas A. Edison (AKA Frank Glendon) - Buck Black Young Teddy Roosevelt - Bernard Berger Lew Fields -

Minato no Nihon Musume

Režie:   Hiroshi Shimizu, Japan - 1933
Produkce: Shochiku - Ředitel: Hiroshi Shimizu -

Opium

Režie:   Robert Reinert, Německo - 1919
Produkce: Monumental-Filmwerke GmbH., München - Producent: Robert Reinert - Ředitel: Robert Reinert - Napsal: Robert Reinert - Kamera: Helmar Lerski - Herci: Sigrid Hohenfels Opiummädchen - Alexander Delbosq Ali - Friedrich Kühne Vater Dr. Armstrong - Hanna Ralph Maria Gesellius - Werner Krauss Nung-Tschang - Eduard von Winterstein Prof. Gesellius - Conrad Veidt Dr. Richard Armstrong - Sybil Morel Sin, später Magdalena - Loni Nest Kind -
Recenze (v němčině): Opium «Der deutsche Filmmarkt ist wieder um ein monumentales Filmwerk reicher und damit um eine Arbeit, welche seine Bedeutung für den Weltmarkt charakterisiert und – vergrössert. Denn dieses "Opium" Robert Reinerts ist an Stil und Grösse ein internationales Gebilde. Nicht etwa nur darum, weil seine Handlung in China, England und Indien spielt (Warum übrigens nicht Deutschland statt England..? Da doch dieses "England" in Stil und Darstellung typisch deutsch anmutet...!), sondern weil die nichteuropäischen Bilder wahrhaft asiatisch anmuten... weil die Sorgfalt der Regie zu Leistungen anzuspornen verstand, die weit über dem Durchschnitt stehen... weil die Photographie mit ihrer eigenartigen Technik Bilder hergab, wie sie in Deutschland noch nicht gesehen wurden, und die auch für das Ausland ein Novum bedeuten dürften... (...)
Die Opiumräusche des Gesellius zaubern Bilder hervor, wie sie nur der Film mit seiner Tricktechnik – nicht wiedergeben, sondern erzeugen kann! Hier in dieser schöpferischen Eigenschaft des Films lag die Möglichkeit zu Ausserordentlichem. Und dies Ausserordentliche gelang in jener Szene, da Gesellius träumt, er sei der Mörder seines Nebenbuhlers und vergrabe dessen Leichnam – im Wasser! Der Eindruck, den diese Szene macht, ist unbeschreiblich. Das Unwirkliche, Bodenlos-Phantastische kommt zu voller Entfaltung; und zwar, ohne dass diese Szene an Glaubhaftigkeit und Eindringlichkeit im mindesten einbüsst. Diese Szene ist erschütternd, grauenhaft! Aber auch nur diese. Denn die übrigen Träume litten ersichtlich unter der mangelnden Trickroutine des Photographen, der sich – so herrliche Bilder er zu kurbeln versteht – auf dem rein technischen Gebiet nicht ganz zurechtfand. So blieben die übrigen Opiumräusche nur wandelnde Bilder, die durch Aufeinanderkopieren zweier Negative erzielt wurden und sich zumeist nur nach Art der (szenisch für ein empfindliches Auge nicht korrekten üblichen "Vision") abwechselten. Ein recht nacktes Mädchen, mit wechselnder Dezenz präsentiert, erfreute teils, teils rief es zum Widerspruch auf. Diese Visionen standen übrigens mehr im Zeichen des Strebens nach schönen Bildern als im Zeichen des rein Phantastischen. (...)» (C. B., Der Film, Nr. 7, 15.2.1919)

Opium «Wer vermag den Träumen eines Opiumrauchers in das Reich seiner Phantasie zu folgen? Die Opiumträume wandern sprunghaft durch alle Gebiete der Welt, erklimmen Berge der Seligkeit. Ein Opiumtraum ist für viele ein Geheimnis, das sie fürs Leben gern ergründen würden und es nur darum unterlassen weil sie aus Buch und Schrift das darauf folgende graue Elend kennen. Ein Opiumtraum ist in seinem Phantasiereichtum mit einem Filmtraum zu vergleichen, es liegt daher nahe, dass begabte Filmregisseure sich daran machten, in Filmwerken diese Wunderträume erstehen zu lassen. So naheliegend diese Aufgabe indes ist, so schwer ist sie auch; denn gerade auf diesem Gebiete, wo der Phantasie alle Wege freigegeben sind, ist auch die Gefahr auf Schritt und Tritt gegeben, dass Stilwidrigkeit und kitschige Handlung den Opium-Filmträumer stören und ihn jäh erwachen lassen.
Mit Freude ist festzustellen, dass Robert Reinert es verstanden hat mit seinem Monumental-Filmwerk "Opium" einen Film zu schaffen, der als ein Meisterwerk deutscher Filmkunst anzusprechen ist und keine ausländische Konkurrenz zu scheuen hat. Eine sich logisch aufbauende Handlung wird hierbei denkbar phantasiereichster Ausnützung aller Filmmöglichkeiten in geschmackvoller Weise erstklassig dargestellt. (...)
Es ist eine überaus reiche, vielverzweigte Handlung, die durch Phantasiegebilde der Opiumträume, die grossen Schauszenen in China und Indien und durch die Schreckensbilder in den Dschungeln noch buntbewegter wird. Dennoch spinnt sich ein sicherer Faden durch die ganze Handlung und eine besondere Note dieses Filmwerkes ist es, dass überall die künstlerisch vornehme Linie mit Sorgfalt gewahrt wurde, was besonders bei den empfindsamen Bildern in den Opiumträumen in die Augen fällt.
Die Darsteller wurden mit grossem Geschick an den richtigen Platz gestellt, besonders von Winterstein als Professor Grisellius und Hanna Ralph als Maria haben ihre schönen Aufgaben mit erfreulichem Gelingen durchgeführt. » (Heinz Schmid-Dimsch, Der Film, Nr. 2, 11.1.1919)

Opium «Der seit längerer Zeit angekündigte, von Robert Reinert verfasste und inszenierte Film – "Die Handlung spielt in Indien, England und China" lockt die Einladung des Marmorhauses. Wer kann da widerstehen?! – Unsere Hoffnungen werden nicht enttäuscht. Im Kern eine gut durchdachte und exakt durchgeführte Handlung, das Beiwerk effektvoll bis ins kleinste, mit grossem Kostenaufwand aufgebaut, von vollendeter Technik und niemals langweilend. Zugleich ein Aufklärungs-Film, der uns vor den schrecklichen Folgen jenes zerrüttenden Giftes eindringlich warnen will. Hier werfen wir einen Blick in die Lasterhöhlen Indiens und Chinas, dort sehen wir prächtige, indische Feste mit grossartig gestellten Massenszenen, da wieder die Könige der Tierwelt in unübertrefflicher Natürlichkeit. (Ein kleiner Fehler: im indischen Dschungelgebiet herrscht der Tiger und nicht der Löwe.) Die Traumphantasien des Opiumrauchers gaben der Regie Gelegenheit, die technische Vollkommenheit unserer Apparate in einigen wunderbaren Szenen, bei denen etwas reichlich viel Nacktkultur getrieben wurde, zu beweisen – Hanna Ralph als das nach Liebe dürstende Weib aus der "Gesellschaft", das sich, vom Gatten vernachlässigt, dessen Lieblingsschüler in die Arme wirft, und entsetzliche Seelenqualen erduldet; Eduard von Winterstein als Professor, der seine Gattin in Wahrheit heiss liebt, den Konflikte zwischen Beruf und Liebe zur Verzweiflung, treiben und der im Opiumrausch Vergessenheit sucht; Sybill Morel als das unglückliche Opiummädchen Sin, später als Schwester Magdalena, die ihrem Erretter in fast hündischer Liebe ergeben ist; Werner Krauss als der um seine Liebe betrogene und sich an jedem Europäer dafür rächende Opiumhöhlenbesitzer Nung-Tschang; Conrad Veidt als des Professors Lieblingsschüler – sie alle sind in Maske und Darstellung lebenswahre, trefflich gezeichnete Gestalten, die man so leicht nicht vergessen wird. Mit derartigen Riesenfilms brauchen wir wahrlich die Auslandskonkurrenz nicht zu fürchten. Der Film könnte aber vielleicht etwas gekürzt werden.» (Lichtbild-Bühne, Nr. 5, 1.2.1919) (Kritiken zitiert nach www.filmportal.de)

Our Hospitality

Režie:   Jack G. Blystone, USA - 1923
Produkce: Joseph M. Schenck Productions - Distribution: Metro Pictures Corporation - Producent: Joseph M. Schenck presenter - Ředitel: Buster Keaton - Jack G. Blystone - Náměstek Ředitel: Harry Roselotte - Napsal: Clyde Bruckman - Joseph Mitchell - Jean Havez - Kamera: Elgin Lessley - Gordon Jennings - Architekt: Fred Gabourie - Herci: Erwin Connelly Husband Quarreling with Wife (/xx/) - George Marion Traffic Policeman (/xx/) - Craig Ward Lee Canfield - Natalie Talmadge Virginia Canfield - Kitty Bradbury Tante Mary - Joe Roberts Joseph Canfield - Joseph Keaton Talmadge Willie als Baby - Joe Keaton Lem Doolittle, Lokomotivführer - Ralph Bushman Clayton Canfield - Buster Keaton Willie McKay - 21 Years Old - Jean Dumas Mrs. McKay - Jack Duffy Sam Gardner, Zugbegleiter - Edward Coxen John McKay (AKA Edward Coxon) - Monty Collins Pfarrer Dorsey - Tom London James Canfield (AKA Leonard Clapham) -

Rapsodia Satanica

Režie:   Nino Oxilia, Italy - 1915
Produkce: Società Italiana Cines - Ředitel: Nino Oxilia - Napsal: Fausto Maria Martini - Příběh: Fausto Maria Martini - Alberto Fassini (AKA Alfa) - Zwischentitel: Fausto Maria Martini - Kamera: Giorgino Ricci - Hudba: Pietro Mascagni - Herci: Andrea Habay Tristano - Alberto Nepoti - Lyda Borelli Contessa Alba d'Oltrevita - Giovanni Cini Sergio - Ugo Bazzini Mephisto -
Synopse (v němčině): Rapsodia Satanica: Die greise Aristokratin Alba d'Oltrevita sehnt sich nach ihrer verlorenen Jugend und schliesst einen Pakt mit dem Teufel. Unter der Bedingung des Liebesverzichts erhält sie von Mephisto ewige Schönheit. Kurz darauf wird sie von zwei Brüdern umworben. Den leidenschaftlichen Sergio, der sich sogleich in sie verliebt, weist Alba verächtlich zurück. Stattdessen verführt sie Tristano, der sich für seinen Bruder Sergio einsetzt. Die Tragödie nimmt ihren Lauf: Sergio erschiesst sich, womit der Frühlingsrausch endet. Verschleiert als Braut Tristanos, geht Alba der Vergänglichkeit, dem Tod, entgegen.... (Arte Presse)
Recenze (v němčině): "In der Abfolge von Posen, Gesten und Blicken modulierten die italienischen Filmdiven ihre stummen Arien, jede mit dem ihr eigenen physischen Timbre. Lyda Borelli ist die Unwirklichste. Mehr bewegte Malerei als bewegte Photographie ... oszilliert sie zwischen zwei vorformulierten erotischen Phantasmen der Dekadenz, der femme fatale und dem Androgyn; metallisch, gleissend, mit grossen Gesichtszügen und muskulösem Hals, wirkt sie manchmal mächtig wie ein Transvestit ..." (Mariann Lewinsky)
Obecné připomínky: Rapsodia satanica ist wohl das bedeutendste Werk des italienischen Filmpioniers Nino Oxilia. Der kurze, temporeiche Film greift mit der Ästhetik und dem Symbolismus d'Annunzios Elemente des Faust Stoffes auf, wenn die greise Dame Alba d'Oltrevita auf ihrem Schloss Castelle dell'Illusione vom Teufel die Möglichkeit erhält, die Gesetze der Zeit zu durchbrechen. Mit raffinierter Ausstattung und Montage, in straff durchzogener Rhythmik erzählt Oxilia diese Geschichte zwischen haltlosen Exzessen der Jugend und Unsterblichkeitswunsch des Alters.

Grundlage für den Film bildet ein langes Versgedicht von Fausto Maria Martini, das nicht nur als Drehbuch diente, sondern auch an die Zuschauer als eine Art Opernlibretto verkauft wurde - es galt, mit diesem "Poema cinemusicale" (so der Untertitel) die kulturelle Aura des Konzert- und Opernbetriebes ins Kino einzuführen und so neue Publikumsschichten zu gewinnen. Mit Pietro Mascagni, der auch die durch den Krieg verzögerte Uraufführung 1917 in Rom sowie über 50 weitere Vorstellungen bis 1918 dirigierte, gewann man erstmals einen bedeutenden Opernkomponisten für die Kinomusik. Der Schöpfer des Evergreens "Cavalleria Rusticana" verschmolz - dem neuen Medium entsprechend - höchst wirkungsvoll die Klangwelt der Mailänder Scala mit jener Hollywoods. (Film + Musik, Wien April 1995)

«Hintergrundinformationen:

Frühe Filmgeschichte in ihrer schönsten Form, restauriert in ihrer ursprünglichen Farbigkeit und mit orchestraler Originalmusik: der grosse Klassiker des italienischen Stummfilmkinos "Rapsodia Satanica".

Die tragische Liebesgeschichte des Stummfilms "Rapsodia Satanica" entwickelt sich um die Illusion und Hoffnung, ewig zu leben, und ist eine filmische Anlehnung an Johann Wolfgang Goethes "Faust"-Topos. Basierend auf der Darstellung törichter Leidenschaften und unmöglicher Liebe ist "Rapsodia Satanica" Ausdruck des d'Annunzio-Einflusses im italienischen Film.

"Rapsodia Satanica" stellt eine der spektakulärsten Produktionen des italienischen Stummfilmkinos dar, das in den 1910er Jahren ambitionierte Filmprojekte hervorbrachte; insbesondere waren die Farbkopien der italienischen Filmfirma Cines legendär, die auch "Rapsodia Satanica" produzierte. So wurde es lange Zeit als grosses Defizit empfunden, dass gerade dieses Werk nur in einer Schwarz-Weiss- Fassung überliefert war. Mitte der 90er Jahre wurde in der Cinémathèque Suisse, Lausanne, eine Nitrokopie mit den originalen Farben des Werks entdeckt. Die Kopie enthält alle historischen Färbungs-Verfahren: Tinting, Toning und Schablonen-Kolorierung. Das Sensationelle der "Rapsodia"-Farben ist die Kombination von Tinting, was eine monochrome Einfärbung des Filmbilds bedeutet, hier in gelb, orange, blaugrün, pink und grün sowie Schablonenkolorierung einzelner Bildpartien, was wiederum eine aussergewöhnliche Palette von Farbnuancen im Film ergibt.

Regisseur Nino Oxilia war erst 22 Jahre alt, als er als Koautor das populäre Erfolgsstück "Addio, giovinezza!", eine Tragikomödie über die studentische Bohème, schuf. Er entwickelte sich zu einem der wichtigsten Vertreter des "tail coat cinema" und arbeitete mit zahlreichen grossen Filmdiven wie Pina Menichelli und Lyda Borelli zusammen.

Die experimentierfreudige Körperkunst der Diva Borelli ist zentral für "Rapsodia Satanica".» (arte Presse)

The Cameraman

Režie:   Edward Sedgwick, USA - 1928
Produkce: Metro-Goldwyn-Mayer (MGM) - Producent: Buster Keaton - Ředitel: Edward Sedgwick - Napsal: Richard L. Schayer - Clyde Bruckman - Lew Lipton - Kamera: Reggie Lanning - Elgin Lessley - Střih: Hugh Wynn - Herci: Harold Goodwin - Buster Keaton - Marceline Day - Jimmy Durante - Harry Gribbon - Harry Griffith Cop - Sidney Bracey -
Synopse (v němčině): Luke Shannon (Buster Keaton) verdient sein Geld recht mühsam als Strassenfotograf. Dabei begegnet er eines Tages der hübschen Sally Richards (Marceline Day) und ist sofort entflammt für sie. Sally arbeitet als Sekretärin bei einer Wochenschau-Firma. Ihretwegen möchte Luke dort auch anfangen, seine ersten Aufnahmen sind jedoch so verheerend, dass man ihn an die Luft setzt.
Der verliebte junge Mann gibt jedoch nicht auf, zumal er bei Sally offensichtlich Chancen hat - allerdings gibt es auch einen überheblichen Rivalen (Harold Goodwin). Ein Sonntag mit Sally endet ziemlich kläglich, ausserdem zieht Luke sich auch noch den Argwohn eines Polizisten (Harry Gribbon) zu.
Am Montag hockt der unverdrossene Luke wieder bei Sally im Büro, und sie gibt ihm den Tipp, sich noch einmal als Kameramann bei einem Fest im Chinesen-Viertel zu versuchen. Dort halst er sich zunächst einen Affen auf und gerät dann in einen Bandenkrieg. Luke filmt wie ein Wilder, nur scheint er vergessen zu haben, einen Film einzulegen!
Erst nach einer Regatta, bei der er seiner Angebeteten das Leben rettet, wird er dann glänzend rehabilitiert... (ARD Presse)
Recenze (v němčině): "Buster Keaton versucht sich als (nicht gerade begabter) Wochenschaukameramann, um so das Herz seiner angebetenen Schönen zu erobern. Immer noch ein Feuerwerk von tollen Regieeinfällen mit melancholischem Touch, temporeich und bildhaft intelligent." (lhg 2004)

«„Wie Chaplin und Lloyd habe auch ich noch nie mit einem auf dem Papier festgehaltenen Drehbuch gearbeitet“, sagte ich, „und ich werde es auch jetzt nicht tun. Ich verlange einzig und allein, dass wir das Drehbuch wegwerfen und Sedgwick und ich entscheiden dürfen, was hier gedreht werden soll.“

Thalberg war einverstanden. Es blieb ihm keine andere Wahl; er war 10000 Kilometer entfernt, und jeder Tag kostete viel Zeit und Geld.

Da wir nun uneingeschränkte Vollmacht hatten, warfen wir das Drehbuch weg, das zu erstellen acht Monate verschlungen hatte. In unserer Fassung wurde der fähige Hearst-Kameramann der Bösewicht und mein Rivale um die Gunst des Mädchens. Aber die hauptsächliche Arbeit bestand darin, die Handlung von Anfang bis Ende zu vereinfachen. Unsere Geschichte ermöglichte es uns auch, alle Szenen, ausser zweien, die in New York spielten, in Hollywood zu drehen.« (Buster Keaton, unter Mitarbeit von Charles Samuels: Schallendes Gelächter: Eine Autobiografie, München 1986 )

Obecné připomínky: "Um eine junge Frau für sich zu gewinnen, versucht ein wenig begabter Fotograf, Kameramann für die Kinowochenschau zu werden. Nach erfolglosen Versuchen und unglücklichen Missverständnissen finden seine Selbstlosigkeit und sein Mut schliesslich Anerkennung, und er kann die Schöne für sich gewinnen. Wenn die Welt des Journalismus hier auch nur als Hintergrund für die wunderbaren Gags Buster Keatons dient, so thematisiert The Cameraman doch das Gedeihen dieser neuen Industrie und ehrt die kühnen Bilderjäger."

"Buster Keaton (1895 - 1966), "der Mann, der niemals lachte", war schon zu Lebzeiten eine Legende unter den grossen amerikanischen Stummfilm-Komikern, berühmt für sein "steinernes Gesicht" und seine scheinbar leblosen Augen. Der spanische Dichter Federico Garcia Lorca hat sie in einem Einakter über Buster Keaton so zu charakterisieren versucht: "Seine Augen, unendlich und traurig wie die eines neugeborenen Tieres, träumen von Lilien, Engeln und Seidengürteln." Und Siegfried Kracauer schrieb über den Anti-Helden par excellence:
"Buster Keaton ist die Allegorie der Geistesabwesenheit. Wo sein Geist sich eigentlich aufhält, kann niemand ergründen." Als Sohn fahrender Vaudeville-Komödianten lernte Buster Keaton das Show-Business schon als kleines Kind kennen, seine grossen Erfolge fielen in die Jahre 1920 bis 1929. Mit dem Ende des Stummfilms verschwand er weitgehend von der Leinwand, aber die Wiederentdeckung stummer Meisterwerke wie "Der General" machte ihn Anfang der 60er Jahren zu einer Kultfigur der nachgewachsenen Generation." (ARD Presse)

The Home Maker

Režie:   King Baggot, USA - 1925
Produkce: Universal Pictures (Universal Jewel) - King Baggot Productions - Distribution: Universal Pictures - Producent: Carl Laemmle presenter - King Baggot - Ředitel: King Baggot - Napsal: Mary O'Hara - Příběh: Dorothy Canfield (novel) - Kamera: John Stumar - Herci: Maurice Murphy Henry Knapp - Alice Joyce Eva Knapp - Clive Brook Lester Knapp - Lloyd Whitlock Mr. Willings - Mary Gordon Mrs. Hennessy - Elaine Ellis Molly Prouty - Virginia True Boardman Mrs. Prouty - Alice Flower Miss West - Billy Kent Schaefer Stephen Knapp - Martha Mattox Mrs. Anderson - Margaret Campbell Mattie Farnum - George Fawcett Dr. Merritt - Frank Newburg Harvey Bronson - Julie Bishop Helen Knapp (as Jacqueline Wells) - Alfred Fisher John - the Janitor -

The Signal Tower

Režie:   Clarence Brown, USA - 1924
Produkce: Universal Pictures - Distribution: Universal Pictures - Producent: Carl Laemmle presenter - Ředitel: Clarence Brown - Napsal: James O. Spearing - Příběh: Wadsworth Camp - Kamera: Ben Reynolds - Herci: J. Farrell MacDonald Pete - James O. Barrows Old Bill - Frankie Darro Sonny Taylor - Rockliffe Fellowes Dave Taylor - Wallace Beery Joe Standish - Clarence Brown Switch Man - Jitney the Dog Jitney - Virginia Valli - Dot Farley Cousin Gertie -

The Wedding March

Režie:   Erich von Stroheim, USA - 1928
Produkce: Paramount Pictures, Inc. - Celebrity - Producent: P.A. Powers - Carl Laemmle - Ředitel: Erich von Stroheim - Náměstek Ředitel: Eddy Sowders - Louis Germonprez - Napsal: Erich von Stroheim - Harry Carr - Kamera: Harry Thorpe - Ben Reynolds - William C. McGann (/xx/) - Hal Mohr - Roy H. Klaffki - Architekt: Erich von Stroheim - Richard Day - Herci: George Nichols Fortunat Schweisser - Erich von Stroheim Prinz Nikki von Wildeliebe-Rauffenburg - Fay Wray Mitzi Schrammell - Anton Wawerka Kaiser Franz Joseph - George Fawcett - Maude George Prinzessin Maria, Nikkis Mutter - Cesare Gravina Ein Geiger, Mitzis Vater - ZaSu Pitts Cecilia Schweisser - Matthew Betz Eberle Schani -
Recenze (v němčině): «(...) Liebesszenen mit Blütenregen und Nachtigallenschlag. Kitsch (wunderbar photographiert) ist dafür gar kein Ausdruck.
Aber Stroheim hat nicht umsonst zwei Jahre an diesem Film gedreht. Er hat nicht umsonst mehrere Millionen hineingesteckt. Die Liebesgeschichte ist nur die eine Seite des Werks. Die andere zeigt den Prunk und den Verfall der Donau­monarchie. Kaiser Franz Joseph geht zur Fronleichnamsprozession in den Stephansdom; die Leibregimenter ziehen auf; das Volk gafft; die Vertreter des Adels und der Plutokraten beten und klatschen. Bordellszenen mit sinnlos betrunkenen Fürsten und Hoflieferanten, Ehekuppelei der oberen Tausend, Sittenlosigkeit, Zynismus, Brutalität und Dekadenz sind von Stroheim, diesem Kenner jener Kaste, so bildhaft geworden, dass man mitunter denkt: Grosz oder Dix hätten photographiert! Stroheim scheint mitunter von einem naturalistischen Bildwollen erfüllt zu sein, das an Besessenheit grenzt (...)» Erich Kästner, in: Neue Leipziger Zeitung, 14.7.1929
Obecné připomínky: - «Erich von Stroheim selbst spielt in seinem Film die Hauptrolle als Spross einer heruntergekommenen Habsburger Adelsfamilie, der sich im Wien von 1914 in ein Mädchen aus einfachen Verhältnissen verliebt. Damit gerät er in Konflikt mit seinen Eltern, die für ihren Sohn eine Geldheirat organisieren. Stroheims Hang zur Ausmalung aristokratischer Dekadenz gipfelt in einer prächtigen Fronleichnamsprozession vor dem Stephansdom, die im Zweifarbtechnicolor-Verfahren gefilmt wurde.» [www.foerderverein-filmkultur.de/hochzeitsmarsch-the-wedding-march/]
- Es existiert eine von Stroheim montierte Ton-Fassung in der Länge von circa 105 Minuten; die Musik wurde von Schallplatten synchron dazugespielt.
- Josef von Sternberg montierte den zweiten Teil des Films unter dem Titel THE HONEYMOON, der allerdings von Stroheim nie akzeptiert wurde.

Tonka sibenice

Režie:   Karel Anton, CZ, Německo - 1930
Produkce: Anton Film, Praha - Producent: Karel Anton - Ředitel: Karel Anton - Napsal: Willy Haas - Benno Vigny - Příběh: Egon Erwin Kisch - Kamera: Eduard Hoesch - Střih: Karel Anton - Architekt: Hanus Gödert - Frantisek Pones - Tonmeister: Herrmann S. Heller - Herci: Josef Kytka - Ada Velický - Jindra Hermanová Hure - Jan Marek Kneipenbesucher - Václav Rabský Gefängniswärter - V Mecera Detektiv - Ita Rina Tonka - Josef Rovenský Mörder Prokúpek - Jack Mylong Jan - Antonie Nedosínská Bordellbesitzerin - Felix Kühne Pedlar - Theodor Pistek Trunkenbold - Jindrích Plachta Kutscher - Emilie Nitschová Chestnut Woman - Rudolf Stepán Executioner - Jan Sviták Pimp - Karel Jelínek Bordellbesucher - Eliska Jílková Magd - Vera Baranovskaja Die Mutter -
Obecné připomínky: Der Film wurde in drei Versionen gedreht, in Tschechisch, Deutsch und Französisch

West of Zanzibar

Režie:   Tod Browning, USA - 1928
Ředitel: Tod Browning - Příběh: Chester De Vonde (play: Kongo) - Herci: Lon Chaney - Imogene Robertson - Anita Page - Lionel Barrymore - Warner Baxter - Jacqueline Gadsden -

Wolf Song

Režie:   Victor Fleming, USA - 1929
Produkce: Paramount Pictures, Inc. - Famous Players-Lasky Corporation - Producent: Lucien Hubbard - Náměstek producent: B.P. Fineman - Ředitel: Victor Fleming - Náměstek Ředitel: Henry Hathaway - Napsal: John Farrow - Kamera: Allen G. Siegler - Hudba: Gerard Carbonara - Max Bergunker - Střih: Eda Warren - Herci: Guy Oliver (/xx/) - Leone Lane Dance-hall girl - Lupe Velez Lola Salazar - Louis Wolheim Gullion - Constantine Romanoff Rube Thatcher - Michael Vavitch Don Solomon Salazar - Ann Brody Duenna - Russ Columbo Ambrosio Guiterrez - Augustina López Louisa - George Regas Black Wolf - Gary Cooper Sam Lash -

You never know women

Režie:   William A. Wellman, USA - 1926
Produkce: Famous Players-Lasky Corporation - Distribution: Paramount Pictures, Inc. - Producent: Jesse L. Lasky presenter - Adolph Zukor presenter - Ředitel: William A. Wellman - Napsal: Benjamin Glazer - Ernest Vajda - Kamera: Victor Milner - Herci: Ellinor Vanderveer Theatre Audience Spectator (/xx/) - Eugene Pallette Party Guest (/xx/) - Eric Mayne Wharf Spectator (/xx/) - Joe Bonomo The Strong Man - Sidney Bracey Manager - Irma Kornelia Olga - Roy Stewart Dimitri - El Brendel Toberchik - Florence Vidor Vera Norova - Lowell Sherman Eugene Foster - Clive Brook Ivan Norodin - Evelyn Brent -

Zemlja

Režie:   Aleksandr P. Dovzhenko, USSR - Sovjet Union - 1930
Produkce: VUFKU, Kiew - Ředitel: Aleksandr P. Dovzhenko - Náměstek Ředitel: L Bodik - Julia Solntseva - Napsal: Aleksandr P. Dovzhenko - Kamera: Daniil Demutskij - Hudba: L Revutzkij - Architekt: Vasilij Krichevskij - Herci: N Mikhailov Pope - E Bondina Junge Bäuerin - O Umanez Vorsitzender des Sovjets - I Franko Kulak - V Krashenko - Jelena Maksimova Vassilis Braut - Semjon Svaszenko Vassili, Opanas' Sohn - Julia Solntseva Vassilis Schwester, Opanas' Tochter - Stepan Shkurat Onkel Opanas, ein Sohn Semjons - Pjotr Masokha Khoma, Sohn des Kulaken - P Petrik Sekretär der Parteizelle - Nikolai Nademskij Grossvater Semjon - L Ljashenko Junger Kulak -
Recenze (v němčině): "Vor dem Hintergrund der Kollektivierungsmassnahmen in der Landwirtschaft nach der Revolution entwickelte Alexander Dowschenko in seinem letzten Stummfilm das poetische Bild einer Landschaft und ihrer Menschen, eingebettet in den Kreislauf der Natur, von Sterben und Werden. "Erde" gehört zu den Meilensteinen des sowjetischen Revolutionskinos, gilt aber zugleich auch wegen seiner aufsehenerregenden formalen Gestaltung Vorläufer der modernen Avantgarde." (Zoom)

San Francisco Silent Film Filmfestival 2019 Program

Sorry, we actually have no further information on the 2019 San Francisco Silent Film Filmfestival.