Michelangelo Antonioni

Portrait Michelangelo Antonioni
Regisseur, Autor - Italien
Geboren 29. September 1912 in Ferrara
Verstorben 31. Juli 2007 in Roma

Mini-Biography:
Michelangelo Antonioni was born on September 29, 1912 in Ferrara. He was an Italian Regisseur, Autor, known for Il Reporter (1973), Blow Up (1966), Deserto Rosso (1964), Michelangelo Antonioni's first movie on record is from 1942. Michelangelo Antonioni died on Juli 31, 2007 in Roma. His last motion picture on file dates from 2006.
Biographische Notizen : bedeutender Regisseur des italienischen Kinos in der Tradition des Neorealismus, geboren 1912 in Ferrara arbeitete Antonioni zuerst als Filmkritiker, Drehbuchautor u.a. für Roberto Rossellini («Un pilota ritorna») und Regieassistent für Marcel Carné. 1943 begann er mit den Dreharbeiten zu einem Dokumenarfilm über die Po-Ebene («Gente del Po», 1943-1947), die durch den Sturz der Mussolini-Dikatur und die deutsche Besatzung unterbrochen wurden. Nach eingen kurzen Dokumentarfilmen erfolgte Antonionis Spielfilmdebüt 1950 mit «Cronaca di un amore», Beginn einer äusserst interessanten Folge von "Frauenfilmen" wie «La Signora senza camelie» (1952), «Le Amiche» (1955), «Il Grido» (1956), «L'avventura» (1959), «La Notte» (1960), «L'eclisse» (1961) oder «Deserto Rosso» (1963): Portraits von Frauen, die an der Seite von meist in Konventionen verbliebenen Männern ihren eigenen Weg suchen. Monica Vitti wurde in den vier letztgenannten Werken seine bevorzugte Hauptdarstellerin.

Einen "anderen" Antonioni entdeckte man dann in seinen Fimen der späteren 60er- und 70er Jahren: eher modisch oder dem Zeitgeist (stets kritisch) verpflichtet: Da ist das schillernde «Blow-Up» (1966) der mysteriösen Verstrickungen der Londoner Modephotographie, die filmischen Reflexion zur amerikanischen Hippie-Bewegung in «Zabriskie Point» (1969) oder die zutiefst auswegslose Flucht des Jack Nicholson in die Wüste in «Professione: Reporter» (1973).

Auch seine späten Filme blieben eigenwillig und seiner Handschrift verbunden: Antonionis Vision von China 1972 in «Chung Kuo», die TV-Produktion «Il Mistero di Oberwald» 1980 oder sein mit Wim Wenders realisiertes Spätwerk »Jenseits der Wolken» (1994/95). 1995 erhielt Antonioni für sein Lebenswerk einen Oscar.

Nach einem Schlaganfall weitgehend an einen Rollstuhl gebunden, starb Antonioni am 31. Juli 2007 in seinem Haus in Rom.

Michelangelo Antonioni Filmographie [Auszug]
2006: [] Eros - Il filo pericoloso delle cose (Regisseur), mit Christopher Buchholz, Regina Nemni, Luisa Ranieri,
2004: [] Lo Sguardo di Michelangelo (Regisseur),
1994: [] Par delà les nuages (Jenseits der Wolken) (Regisseur), Regie Wim Wenders, mit Peter Weller, Inès Sastre, Jean Reno,
1989: [] 12 registi per 12 città (Regisseur: Roma), Regie Franco Zeffirelli,
1982: [/ /1] Identificazione di una donna (Identifikation einer Frau) (Regisseur), mit Christine Boisson, Tomas Milian, Daniela Silverio,
1980: [/ /1] Il mistero di Oberwald (Das Geheimnis von Oberwald) (Regisseur), mit Monica Vitti, Franco Branciaroli, Paolo Bonacelli,
1973: [/ /1] Il Reporter (Beruf: Reporter) (Regisseur), mit Jenny Runacre, Narcisse Pula, Jack Nicholson,
1972: [. .] Chung Kuo (Antonionis China, China) (Regisseur),
1970: [/ /1] Zabriskie Point (Zabriskie Point) (Regisseur), mit Paul Fix, Mark Frechette, Bill Garaway,
1966: [] Blow Up (Blow-Up) (Regisseur), mit Jane Birkin, Peter Bowles, David Hemmings,
1965: [/ /1] I tre volti (Die drei Gesichter, Drei Gesichter einer Frau) (Regisseur), Regie Mauro Bolognini, mit José-Luis de Villalonga, Ivano Davoli, Richard Harris,
1964: [01.09] Deserto Rosso (Rote Wüste) (Regisseur), mit Rita Renoir, Hiram Mino Missirini, Giovanni Lolli,
1962: [04.12] L' Eclisse (Liebe 1962) (Regisseur), mit Alain Delon, Monica Vitti, Francisco Rabal,
1961: [] La Notte (Die Nacht) (Regisseur), mit Maria Pia Luzi, Marcello Mastroianni, Jeanne Moreau,
1959: [] L' avventura (Die mit der Liebe spielen) (Regisseur), mit Gabriele Ferzetti, Monica Vitti, Lea Massari,
1959: [] Nel segno di Roma (Im Zeichen Roms) (Regisseur: /xx/), Regie Guido Brignone, mit Anita Ekberg, Georges Marchal, Folco Lulli,
1957: [06.22] Il grido (Der Schrei) (Regisseur), mit Steve Cochran, Alida Valli, Dorian Gray,
1956: [09.07] Le amiche (Die Freundinnen) (Regisseur), mit Eleonora Rossi Drago, Gabriele Ferzetti, Franco Fabrizi,
1955: [] Uomini in più (Regisseur),
1953: [11.26] L' amore in città (Liebe in der Stadt) (Regisseur: : Tentato suicidio), Regie Federico Fellini, mit Enrico Pelliccia, Maria Nobili, Rita Josa,
1953: [/ /1] La signora senza camelie (Die Dame ohne Kamelien, Die grosse Rolle) (Regisseur), mit Lucia Bosé, Laura Tiberti, Enrico Glori,
1952: [09.04] I vinti (Die Besiegten, Kinder unserer Zeit) (Regisseur), mit Françoise Arnoul, Fay Compton, Patrick Barr,
1951: [/ /1] Lo sceicco bianco (Kurier des Herzens, Bittere Liebe, Der weisse Scheich) (Nach einer Vorlage von), Regie Federico Fellini, mit Ernesto Almirante, Leopoldo Trieste, Alberto Sordi,
1950: [11.25] Cronaca di un amore (Chronik einer Liebe) (Regisseur), mit Massimo Girotti, Lucia Bosé, Gino Rossi,
1950: [] La Funivia del Faloria (Die Seilbahn von Faloria) (Regisseur),
1950: [] La Villa dei Mostri (Das Landhaus der Ungeheuer) (Regisseur),
1949: [] L' Amorosa Menzogna (Die Liebeslüge) (Regisseur),
1949: [] Superstizione (Aberglauben) (Regisseur),
1949: [] Sette Canne, Un Vestito (Regisseur),
1948: [] N.U. - Netezza Urbana (Müllabfuhr) (Regisseur),
1947: [11.04] Caccia Tragica (Tragische Jagd) (Drehbuch), Regie Giuseppe De Santis, mit Vivi Gioi, Andrea Checchi, Carla Del Poggio,
1947: [] Gente del Po (Leute vom Po) (Regisseur),
1942: [/ /1] Un pilota ritorna (Drehbuch), Regie Roberto Rossellini, mit Michela Belmonte, Elvira Bertone, Nino Brendello,
1942: [/ /1] Les visiteurs du soir (Die Nacht mit dem Teufel) (Regieassistent), Regie Marcel Carné, mit Arletty, Jules Berry, Alain Cuny,
1942: [/ /1] I due foscari (Die zwei Foscari) (Drehbuch), Regie Enrico Fulchignoni, mit Memo Benassi, Regina Bianchi, Rossano Brazzi,

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