Katja Flint

Portrait Katja Flint, Archiv KinoTVSchauspielerin - Deutschland
Geboren 11. November 1959 in Stadthagen

Biographische Notizen

Katja Flint verbrachte ihre ersten Lebensjahre in einer Bergwerkssiedlung in der Nähe des Steinhuder Meers bei Hannover. Später wuchs sie in Utah/USA auf, bevor sie nach Deutschland zurückkehrte und das Abitur machte. Nach einer zweieinhalbjährigen Schauspielausbildung sammelte sie erste Theatererfahrungen u. a. am Münchener Staatstheater. Ihr Kinodebüt gab sie 1983 in Roland Suso Richters Nachkriegsdrama KOLP. Darauf folgten u. a. die Kinofilme VERGESST MOZART (1984, Regie Slavo Luther), NUR FRAUEN, KEIN LEBEN (1985, Regie: Roland Suso Richter), DER DEMOKRATISCHE TERRORIST (1991, Regie: Per Berglund), DIE SIEGER (1993, Regie: Dominik Graf), DU BRINGST MICH NOCH UM (1994, Regie: Wolfgang Paulus), WIDOWS – ERST DIE EHE, DANN DAS VERGNÜGEN (1997, Regie: Sherry Hormann), STRAIGHT SHOOTER mit Dennis Hopper (1998, Regie: Thomas Bohn). Anschließend glänzte Katja Flint in Joseph Vilsmaiers MARLENE (2001) sowie als bezaubernde Jeanny in Oskar Roehlers SUCK MY DICK (2002). Das Fernsehpublikum begeisterte sie mit vielen hochklassigen Produktionen wie „Leo und Charlotte“ (Regie: Kasper Heidelbach), „In uns die Hölle“ (Regie: Urs Egger), „Der Venusmörder“ (Regie: D. Girard), „Vicky’s Nightmare“ (Regie: Peter Keglevic), „Der Tod spielt mit“ (Regie: Bernd Schadewald) und „Täusche Deinen nächsten wie Dich selbst“ (Regie: Carlo Rola). Danach stellte sie sich erneut einer Herausforderung und spielte die Madame Pompadour in der internationalen Produktion „The Young Casanova“ (Regie: Giacomo Battioto). Für die Rolle einer einfältigen Vorstadt-Blondine in dem Fernsehspiel „Liebe und Verlangen“ (Regie: Judith Kennel) erhielt sie viel Kritikerlob. Es folgten die Ginger in „Wie krieg ich meine Mutter groß“ (Regie: Stephan Wagner) und Franziska Luginsland in „21 Liebesbriefe“; beide Filme wurden nach einer Idee von Katja Flint für sie entwickelt.

updated Thu 30. Mar. 2017

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