Jules Greenbaum

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Produzent - Deutschland
Geboren 15. Januar 1867 in Berlin
Verstorben 1. November 1924 in Berlin

Mini-Biography:
Jules Greenbaum was born on Januar 15, 1867 in Berlin. He was a German Produzent, known for Marionetten (1915), Wo ist Coletti ? (1913), Endlich Allein (1913), Jules Greenbaum's first movie on record is from 1910. Jules Greenbaum died on November 1, 1924 in Berlin. His last motion picture on file dates from 1921.
Biographical Notes in German: Julius Grünbaum, geboren am 15. Januar 1867 in Berlin. Er absolviert eine
Lehre in einem Textilgeschäft am Molkenmarkt, heiratet um 1887 Emma Karstein
und wandert mit ihr nach Amerika aus. Das Ehepaar läßt sich in Chicago
nieder, wo am 11.1.1889 der erste Sohn George geboren wird. Über Grünbaums
Tätigkeiten in Amerika ist nichts genaues bekannt. Vermutlich lernt er hier
die ersten Anfänge der Kinematografie kennen, knüpft dabei Kontakte, die ihm
später bei m Aufbau eines Filmimports nach Deutschland nützlich sind, und
beschäftigt sich möglicherweise bereits auch mit der Herstellung oder dem
Vertrieb von kinematografischen Apparaten. Der Familie geht es offenbar
finanziell so gut, daß sie sich um 1895 entschließt, nach Deutschland
zurückzugehen. In Berlin wird am 3.2.1896 der zweite Sohn Max geboren.
Beide Söhne lernen in der Filmbranche. Max (später Mutz, in England
schließlich Max Greene) debütiert 1916 als Kameramann bei der Greenbaum-Film
mit DER FAKIR IM FRACK unter der Regie von Max Mack. 1919 versucht er sich
als Regisseur mit zwei Harry Higgs-Detektivfilmen. Er kehrt zur Kamera
zurück, arbeitet bis 1920 ausschließlich für die väterliche Firma. George
arbeitet in den USA für Laemmle und Pathé, hat sein deutsches Kameradebüt
bei der Traut mann-Film, Berlin.
Grünbaum nennt sich auch in Deutschland offiziell Jules Greenbaum und
etabliert sich mit der - internationales Flair andeutenden - Variante seines
Geburtsnamens im gerade entstehenden Filmgeschäft. Dabei sind ihm seine
Verbindungen nach Amerika nützlich. Er eröffnet 1897 ein Geschäft unter
seinem Namen und verdient seinen Lebensunterhalt mit dem Vertrieb
ausländischer Filme und Kinematografenapparate. Im Kopf der Geschäftsbriefe
kreuzen sich die deutsche und die amerikani sche Flagge.
1899 gründet Greenbaum die Firma Deutsche Bioscope, um die Eigenproduktion
von Filmen aufzunehmen. Er fährt nach Amsterdam, um einen Aufnahmeapparat zu
erwerben. Hier macht er Bekanntschaft mit Georg Furkel, den er als
Kameramann engagiert, und der bis 1912 als technischer Leiter für Greenbaum
arbeitet. Der zweite Kameramann der Firma wird Martin J. Knoops, der 1900
ebenfalls aus Amsterdam kommt. Greenbaum engagiert ihn als Operateur und
läßt ihn mit Filmprogrammen verschiedene Va rietés bereisen. Knoops hat auch
die Aufgabe, auf seinen Reisen Lichtspieltheater einzurichten.
Die Aktualität FRÜHJAHRSPARADE (60 Meter) mit Kaiser Wilhelm II. ist 1899
der erste verbürgte Film der Deutschen Bioscope. Nachweislich produziert
Greenbaum 1901 zehn, 1902 acht Aktualitäten, sein Spielfilmangebot
importiert er vermutlich aus den USA, Frankreich und Großbritannien. Er
engagiert sich auch im Apparatebau: 1902 bringt die Bioscope erfolgreich den
ersten Vitascope-Nocken-Apparat in Deutschland auf den Markt. Die
Unternehmung erweist sich schon bald als erweiterungsf&a uml;hig; Greenbaum
gründet am 18.6.1902 mit einem Stammkapital von 20.000 Mark die Deutsche
Bioskope GmbH, Berlin, deren Geschäftsführer er wird (Eintrag im
Handelsregister am 23.6.).
Im ersten Jahrzehnt ist Greenbaum neben Oskar Messter der wohl wichtigste
Produzent in Deutschland. "Dieser unscheinbare Mann mit dem nasalen Ton und
den zappelnden Bewegungen war tatsächlich einer der Erbauer des Fundaments,
auf dem sich heute die deutsche Filmindustrie erhebt." (Lichtbild-Bühne,
6.11.1924). Wie der betont patriotische Messter agiert der Geschäftsmann mit
dem internationalen Image im Apparatebau, der Film-Produktion, im Vertrieb
und in der Varietébespielung. Seine Ge schäftsadresse ist Friedrichstraße
131d. Er liefert Apparate, eigene und ausländische Fabrikate (z.B. der
American Biograph) und gebrauchte Filme. Die Herstellung von Film-Kopien
innerhalb von 8 Stunden wird garantiert. Im Rahmen der Bespielung von
Varieté-Schlußnummern reisen seine Vorführer nach Wien, München, Leipzig,
Halle, Nürnberg, Kiel, Hamburg, Posen, Lemberg und Riga.
Bereits 1904 verzeichnet das Greenbaumsche Briefpapier: "Lieferant des
Deutschen Flotten-Vereins", das Kaiserliche Reichs-Marine-Amt erteilt die
"Erlaubnis zur Anfertigung kinematographischer Aufnahmen". Die Operateure
der Bioscope drehen Stapelläufe und Flottenparaden in Wilhelmshaven und
Danzig. Am 23.2.1905 veranlaßt der Kaiser im Marstall "für erste Kreise"
eine Vorführung von Lichtbildern aus dem Leben der Flotte, bei der
vornehmlich Aufnahmen der Deutschen Bioscope gezeigt werden . 1906 schließt
Greenbaum mit der Präsidial-Geschäftsstelle einen Kontrakt über Ausführung
kinematografischer Vorführungen für den Deutschen Flotten-Verein ab.
Greenbaum unterhält dafür eine eigene Abteilung mit dem Geschäftsführer
Hauptmann a. D. Steffens. Ein Briefkopf informiert darüber, daß sich an Bord
S.M.Y. "Hohenzollern" ständig "das System Kinematograph und Aufnahme-Camera
sowie der Spezial-Photograph" befinden: "So war es ihm auch möglich, auf dem
Schiff ,Hohenzollern' die Nordland- und Mittelmeerreise Kaiser Wilhelms
mitzumachen und an Bord den Kaiser wiederholt aufzunehmen."
(Lichtbild-Bühne, 6.11.1924). Im August 1907 schließt ein Flottentagesbefehl
von Heinrich Prinz von Preußen die Zulassung von Fotografen und
Zeitungsberichterstattern zum Kaisermanöver der Hochseeflotte aus, läßt aber
exklusiv Herrn Jürgensen zu, der für Greenbaum dreht. Im Februar 1907 geht
sein Operateur Georg Furkel nach Togo, Kamerun und Deutsch-Südwest, um den
Bau der Kolonialbahnen und den Aufstand der Herero und der Hottentotten zu
filmen. Diese Afrika-Expedition wird von der Kolonial- und
Eisenbahn-Baugesellschaft Lenz & Co. mitfinanziert.
Die Geschäfte entwickeln sich so vorteilhaft, daß Greenbaum gezwungen ist,
abermals zu vergrößern. Es gelingt ihm, die auf dem Gebiet der Fotochemie
aktive Dr. C. Schleussner AG in Frankfurt/Main für die Deutsche Bioscope
GmbH zu interessieren, und im Februar 1908 kommt es zu einer Umgestaltung
der Firma. Carl Schleussner übernimmt die Fabrikations- und
Verkaufsgeschäfte, indem er sich mit 140.000 Mark zu zwei Dritteln - das
letzte Drittel liegt bei Greenbaum und seinen Bruder Max Grünbaum - am
Stammkapital der am 12.2.1908 gegründeten Firma beteiligt, die sich nun
Deutsche Bioskop GmbH nennt. Diese wird am 27.2. beim Handelsgericht
registriert, drei Tage nachdem Greenbaum die Deutsche Bioscope GmbH in die
Bioscope-Theater GmbH umgewandelt hat.
Diese Firma ist nicht Greenbaum erstes Engagement als Kino-Betreiber.
Bereits 1906 eröffnet er in der Friedrichstraße 10 die Vitascope-Lichtspiele
und läßt im März 1907 die Vitascope-Theater Betriebs-GmbH ins
Handelsregister eintragen, seine Partner sind Ludwig Rosenfeld und Otto
Heinemann. Das Kino wird ein Erfolg, seine Werbe-Gags erregen Aufsehen und
leben noch Jahrzehnte in Anekdoten weiter.
Im Oktober 1908 eröffnet er mit dem Vitascope-Theater Rollkrug
(Herrmannplatz, Berliner Straße 1-2) ein komfortables Renommier-Kino mit 500
Plätzen, bequemen Polstersitzen, Logen, Galerie in luxuriöser Ausstattung.
Projiziert wird mit dem Apparat aus eigener Produktion. Die musikalische
Begleitung obliegt einer Künstlerkapelle. Der Eintrittspreis liegt bei 3
Mark und ist somit im Vergleich relativ hoch. Das Haus erfüllt seinen Ruf
als "vornehmstes Institut dieser Art", im Jan uar 1909 wird es von den
Königlichen Hoheiten Prinz und Prinzessin Heinrich besucht. Unter anderen
Filmen wird im August 1909 auch eine "Monopolaufnahme" der Deutschen Bioskop
vorgeführt: GRAF ZEPPELINS FLUG UND LANDUNG IN FRANKFURT AM 1. AUG. 1909.
Die Gesamtprokura der Bioscope-Theater GmbH erhalten Erich Zeiske und Max
Grünbaum, Jules' Bruder, der in der Filmbranche als "Onkel Max" bekannt ist.
Grünbaum ist ein börsenerfahrener Banker, dem die Filmleute Geiz nachsagen,
der jedoch immer wieder die finanziellen Grundlagen für den Fortgang der
Geschäfte schafft. Diese Gesellschaft betreibt ausschließlich das Theater-
und Verleihgeschäft, das ausgezeichnet floriert.
Doch Greenbaum gerät in die Gefahr, Kapital und Kräfte zu zersplittern. Er
versucht, sie zu bündeln und größere geschäftliche Effektivität zu erzielen.
"Bei dem bisherigen Umfange des Geschäftes genügte die Produktion
vollständig, um die Kundschaft in Deutschland, Österreich, Russland, Italien
und die skandinavischen Reiche zu versorgen." (Exposé über die
Bereitstellung größerer Barmittel im Interesse einer durchgreifenden Gesch
äftserweiterung, Berlin den 20.8.1908. In: Akten-Konvolut zur Deutschen
Bioskop im Archiv des Deutschen Institut für Filmkunde, Frankfurt, dort auch
die folgenden Zitate). Ein Ausbau der Auslandsgeschäfte ist geplant. Am
26.5.1908 fährt Greenbaum im Auftrag der Firma nach Nordamerika. Er schließt
Verträge mit der Laemmle Film Service Company in Chicago für den
Alleinvertrieb der Fabrikate in den U.S.A., mit Mr. Seavolt für Canada und
der Charles Urban Trading Compan y in London. Diese Ausweitung der Geschäfte
macht eine Verstärkung des kaufmännischen und besonders des technischen
Personals notwendig. "Die jetzt vorhandene Werkstatt würde mit nur wenig
verstärktem Personal zur Fabrikation der durch die Verträge fest zu
liefernden Maschinen, speziell Synchroscopen, ausreichen, dagegen müßte
unbedingt ein eigenes Aufnahme-Atelier in Amerika eingerichtet werden. Die
Kosten für die Einrichtung dieses Ateliers ist die Laemmle Fi lm Service
Company bereit zu übernehmen."
Wegen des allgemeinen Erfolgs von Tonbildern wird außerdem in Berlin die
Einrichtung einer eigenen Abteilung für Plattenaufnahmen in Aussicht
genommen, um sich von fremden Firmen unabhängig zu machen. Die Schaffung
eines Dekorations- und Kostüm-Fundus für das Aufnahme-Atelier stellt sich
als unumgänglich heraus. Weiterhin ist geplant, "die eminent wichtige
Fabrikation der sogen. stillen Films im bescheidenen Umfang aufzunehmen und
eine regelmäßige Produktion zu erm öglichen." Auf diesem Gebiet der stummen
Spielfilme hat die Firma in der Vergangenheit infolge mangelnder Erfahrung
erhebliche finanzielle Verluste erlitten.
In der Gesellschafterversammlung der Bioscop vom Dezember 1908 werden
seitens der Vertreter der Dr. C. Schleussner AG "die Höhe der Unkosten
bemängelt und mit allseitiger Zustimmung die dringende Notwendigkeit betont,
im nächsten Geschäftsjahr auf eine möglichst durchgehende Verminderung der
Generalunkosten hinzuarbeiten." Um Greenbaums Expansionspläne nicht weiter
einzuschränken, kommt es 1909 zur Trennung. Die Schleussner AG übernimmt
Greenbaums Anteil und befreit ihn aus seiner Konkurrenzklausel, damit er
unabhängig weiterarbeiten kann.
Am 8.9.1909 wird die Vitascope-Theater Betriebs-GmbH im Handelsregister
geändert in Deutsche Vitascope GmbH, Greenbaum ist Besitzer und
Geschäftsführer. Vorgesehen ist vor allem die Produktion von Tonbildern.
Dafür wird von der Vitascope ein neuer Synchronapparat entwickelt und
hergestellt. Greenbaum plant die Produktion eines neuen "Dauerfilms", der
fortlaufende Handlungen ohne Unterbrechungen zeigen wird und es ermöglicht,
ganze Opern aktweise aufzuführen. (Ein übergang sloses Projizieren von einem
Akt zum anderen war technisch noch nicht entwickelt).
Der Sitz der Deutschen Vitascope GmbH befindet sich in der Friedrichstr.
20, Telegrammadresse "Phonofilm Bln.". Bereits im September 1909 werden im
Branchenblatt Kinematograph angeboten: Vitascope Modell 1910, der
flimmerfreie Kinematograph, Vitaphone, Tonbilder, Aktuelle Aufnahmen,
Synchron-Apparate, Sechsfach verstellbare Bogenlampen. Daneben offeriert die
Firma "einige gebrauchte Original-Vitascope" sowie "100.000 Meter gebrauchte
Filme, sämtliche Fabrikate von 20 bis 40 Pfg". Diese Angebote schein en aus
der aufgegebenen Varieté-Bespielung zu stammen. Außerdem steht Greenbaum mit
französischen Partnern in Verbindung, reist zu Geschäften nach Paris.
Im Oktober kommen die ersten Tonbilder der neuen Firma auf den Markt, sie
sind etwas länger als 60 m und zeigen Opernarien und Tanzstücke. Als
Tonbild-Regisseur ist Franz Porten engagiert, auch dessen Tochter Henny ist
unter den Darstellern zu finden, die sonst vornehmlich aus dem Theater des
Westens rekrutiert werden. Die Flugwoche in Johannisthal wird auf 120 m
dokumentiert. Aufnahmen mit "Original-Niggern", Akrobaten und Damenringkampf
ergänzen das Angebot. Zum Jahreswechsel gibt es ein a llegorisches Tonbild.
Für MIGNON 1. AKT agieren Mitglieder der Königlichen Hofoper, der
Hofopern-Chor und das Kgl. Ballett. Im Atelier in der Markgrafenstr. 94 wird
1910 der erste Vitascope-Spielfilm gedreht: ARSENE LUPIN CONTRA SHERLOCK
HOLMES entsteht unter der Regie von Viggo Larsen, der 1909 von der dänischen
Nordisk gekommen ist. Er dreht Detektiv-, Sensations-, Abenteuerfilme und
Western. Larsen bleibt für zwei Jahre einer von Greenbaums Regisseuren, ist
häufig auch Hauptdarsteller, bis er mit dem weiblichen Vitascope-Star Wanda
Treumann eine eigene Firma gründet. Auch Walter Schmidthässler arbeitet als
Regisseur und Hauptdarsteller für die Vitascope.
Die Firma verlagert 1911 ihre Aufnahmeräume in die Große Frankfurter Str.
105. Im September des nächsten Jahres wird das neue Dachatelier in der
Lindenstraße 32-34 eingeweiht, dem auch eine Kopieranstalt angeschlossen
ist.
1911 hat Greenbaum Max Mack als Drehbuchautor unter Vertrag genommen, der
bald auch als Darsteller und vor allem als Regisseur (GEHIRNREFLEXE)
debütiert. Der Firma gelingt es außerdem, den renommierten
Theaterschauspieler Albert Bassermann für den Film zu gewinnen. Gemeinsam
mit Bassermann dreht Mack vier Filme für die Vitascope. Vor allem der DER
ANDERE, eine Jekyll&Hyde-Bearbeitung des beliebten Bühnenautors Paul Lindau,
gilt heute als der "erste deutsche Autorenfilm", der Zeitp unkt, an dem das
neue Medium salonfähig wird. Greenbaum "war durchaus nur Geschäftsmann, nur
Kaufmann, aber mit einem Blick für das, was notwendig war, um Geld zu
verdienen. In einer Zeit, als es schwer war, Geld für einen Film anzulegen,
hat er mit Max Mack DER ANDERE, WO IST COLETTI usw. geschaffen. Der große
deutsche Autorenfilm, wie es damals hieß, war ins Leben getreten. Der Film
war ein gesellschaftliches Ereignis geworden. Und als DIE BLAUE MAUS
plötzlich Reperto irestück im Marmorhaus wurde, erlebte man zum erstenmal,
daß ein Film genau so Serienerfolge haben kann, wie ein gutgehendes
Bühnenstück. (...) Nur wer ihn persönlich in der Arbeit kannte, wußte von
seiner Mitarbeit am Film. Er ließ seine Regisseure durchaus nicht machen,
was sie wollten, und manchmal spürte man, welch ein entschlossener Wille in
ihm lebendig war." (Lichtbild-Bühne, 6.11.1924).
Die Vitascope zählt vor dem Ersten Weltkrieg zu den größten deutschen
Filmgesellschaften. Im Zuge der Verlagerung der Ateliers aus der Innenstadt
von Berlin an die Peripherie, erwirbt Greenbaum für die Vitascope ein
Grundstück in Berlin-Weißensee, Franz-Joseph Straße 5-7. 1913 beginnt der
Bau eines ebenerdigen Doppel-Ateliers mit Werkstätten und dem damals größten
Kopierwerk Deutschlands. Schon im Dezember desselben Jahres kann Greenbaum
annoncieren: "D urch diese Fabrikationsanlage sind wir in der Lage, auch den
weitgehendsten Ansprüchen zu genügen bis zu einer Tagesleistung von 100.000
Meter und werden nicht mehr, so wie leider zu früheren Zeiten, durch ganz
außergewöhnlich großen Verkauf eines Sujets Verlegen der anderen
Ausgabedaten notwendig sein." Die Verkaufsräume bleiben in der Lindenstraße
32/34. Die gesamte Produktion wird nach Weißensee verlegt.
Doch die Kapazität der neuen Filmfabrik kann nicht ausgelastet werden. Der
Markt ist nach wie vor von ausländischen Produktionen dominiert, vor allem
der französische Konkurrent Pathé intensiviert um diese Zeit seine Geschäfte
in Deutschland. Um die Ateliers sowie die Kopieranstalt effektiver
auszulasten, muß Greenbaum finanzstarke Partner suchen. Er beginnt
Verhandlungen mit Paul Davidson von der Projektions-Aktiengesellschaft
"Union" (PAGU). Beide kennen sich als Mitglied er des "Verbandes zur Wahrung
gemeinsamer Interessen der Kinematographie und verwandter Branchen". Es wird
mitgeteilt, daß die Lage des Filmmarktes es wünschenswert erscheinen läßt,
daß die beiden größten Filmproduzenten sich zusammenschließen.
Im Januar 1914 übernimmt die PAGU, die mehr als 800 Beschäftigte hat und
mittlerweile die finanzstärkste Filmfirma in Deutschland ist, Greenbaums
Vitascope GmbH, die sich in Anzeigen "Größte Filmfabrik Deutschlands" nennt.
Davidson macht Jules Greenbaum zum Vorstandsmitglied und erteilt ihm
Prokura. Max Grünbaum und Herman Fellner (Flegheimer) treten in die Leitung
der fusionierten Firmen ein, die nun als Union-Vitascope zeichnen. So
entsteht ein umfangreiches Unternehmen: 20 Union-Kinos, das Glashaus in
Tempelhof, Büro- und Verwaltungsräume in der Zimmer- und Lindenstraße sowie
das Doppelglasatelier mit Kopierwerk in Weißensee. Beide Firmen produzieren
auch unter ihrem alten Namen und Firmenlogo weiter. Aber der Markt bietet
offensichtlich nicht genügend Absatzmöglichkeiten, schon bald suchen die
beiden Unternehmer nach Erweiterung des internationalen Vertriebs ihrer
Produktionen.
1914 reisen Greenbaum und Davidson nach Amerika, um dort Studien und
Geschäfte zu machen, anschließend nach Paris und schließen dort einen
Vertrag mit Pathé Frères, dem größten Konkurrenten der deutschen
Filmindustrie, um den Vertrieb der PAGU-Vitascope-Filme durch das
international weitverzweigte Netz der französischen Firma zu ermöglichen.
Das Vitascope-Atelier in Weißensee wird im Juli an Pathé verkauft. Pathé
verpflichtet sich, die Kopierung der PAGU-Vitascope-Filme zu übernehmen. Die
Vitascope bezieht die Verwaltungsräume in der Zimmerstraße. Die Fachpresse
macht auf die Gefahr von Trustbildung aufmerksam.
Ab Januar 1914 ist Richard Oswald als Dramaturg und Reklame-Fachmann bei
der Vitascope beschäftigt. Nach Kriegsbeginn arbeitet der wehruntaugliche
Oswald für die Firma als Oberregisseur und Autor von höchst erfolgreichen
Detektivfilmen der "Baskerville-Serie". Durch den Kriegsausbruch werden die
Geschäftsverbindungen zwischen den Vertragspartnern in Berlin und Paris
abgeschnitten. Die im Besitz Pathés befindlichen Verwaltungsräume und die
Ateliers in Weißensee werden u nter Zwangsverwaltung gestellt und gehen an
Greenbaum zurück, der die günstige Geschäftslage auf dem nun von
ausländischer Konkurrenz befreiten deutschen Markt für seine ehrgeizigen
Pläne nutzen zu nutzen weiß. Im November 1914 beendet er die
Geschäftsverbindung mit Davidsons PAGU und gründet eine neue Firma unter
eigenem Namen.
Anfang 1915 startet die Produktion der Greenbaum-Film GmbH in Weißensee,
Büros und Verkauf sind in der Friedrichstraße 235. Der Gesellschaftsvertrag
wird am 12.1.1915 geschlossen und beim Handelsgericht eingetragen, das
Stammkapital beträgt 10.000 Mark. Schon im März 1915 heißt es selbstbewußt:
"Dr. Hans Oberländer, Richard Löwenbein, Richard Oswald, Greenbaum-Film GmbH
- Die größte Filmfabrik Deutschlands." (Lichtbild-Bühne, 6.3.1915). Um Os
walds Wechsel von der PAGU-Vitascope zur Greenbaum-Film entbrennt ein
Anzeigenkrieg. Die Greenbaum hat mit Oswald auch die alten
Serien-Schauspieler übernommen und dreht nun einen eigenen 3. Teil der bei
der PAGU-Vitascope begonnenen Baskerville-Serie. Der Film wird von der
Militärzensur für die Zeit des Krieges verboten, läuft aber mit Erfolg im
neutralen Ausland. Nach wenigen Monaten und fünf Filmen trennt sich Oswald
aus finanziellen Gründen von der Greenbaum-Film und macht sich als Produzent
und Regisseur selbständig.
Die Greenbaum-Film gehört zu den Firmen, die sich im ersten Kriegsjahr
bereit erklären, in größerem Umfang kurze Filme zu drehen. Durch die
kriegsbedingte Unterbrechung der Handelsbeziehungen, vor allem zu den
französischen Produzenten, war es den deutschen Kinobesitzern schwer
geworden, ihre Programme zu realisieren. So entstehen in dieser Zeit auch
bei der Greenbaum-Film kurze Spielfilme, obwohl die Ära der abendfüllenden
Filme längst begonnen hat. Anfang 1917 nen nt die Filmstatistik der
Lichtbild-Bühne (6.1.1917) die Greenbaum-Film mit 18 Filmen an 6. Stelle in
der deutschen Filmproduktion.
1916 schließt Greenbaum mit dem Schauspieler Albert Bassermann erneut einen
Vertrag. Bis 1920 spielt er in 17 Greenbaum-Filmen und trägt durch sein
Ansehen sehr zum finanziellen Erfolg der Produktionen bei. Der Stuart
Webbs-Regisseur Adolf Gärtner wechselt ebenfalls zu Greenbaum und inszeniert
neun Filme in Weißensee. Unter seiner Regie, dann unter Carl Boese, entsteht
die Phantomas-Serie mit Erich Kaiser-Titz in der Hauptrolle, die ab 1918 von
Rolf Loer übernommen wird. Greenbau m, der ständig auf der Suche nach
Talenten ist, geschäftigt im letzten Kriegsjahr 1917/18 den Werbegrafiker
und Künstler John Heartfield als Filmausstatter im Atelier Weißensee.
1918 ist das Büro der Filmfabrik in der Friedrichstraße 209 zu finden.
Jules Greenbaum ist Direktor, die kaufmännische Leitung obliegt Julius
Lachmann. In einer Großreklame der Ufa, die für ihre Firmen wirbt, wird 1919
auch die Greenbaum-Film GmbH genannt. Es gibt Hinweise, nach denen die Ufa
Anteile der Gesellschaft aufgekauft hat, die Greenbaum bald darauf wieder
zurückkauft. Gemeinschafts- und Auftragsproduktionen für die Ufa folgen.
1919 mietet Joe May das Doppelatelier in Weißensee für 600.000 Mark von
Greenbaum, der für die Räumlichkeiten einen Miet-Vertrag vom
1.4.1917-1.4.1924 hat, für den er selbst 20.000 zahlt und 30 Tage zur
Eigennutzung beansprucht. Das Atelier und die Kopieranstalt gehen später in
den Besitz der May-Film, schließlich der Ufa über. Produktion und
Geschäftabschlüsse der Greenbaum-Film GmbH reduzieren sich zusehens. Im
Jahre 1922 beginnt ein Rechtsstreit zwisch en der Ufa-Auslandsabteilung und
der Greenbaum-Film GmbH. Es geht um Konto-Korrent-Verbindlichkeiten aus dem
Jahre 1918/19, als Greenbaum einen Monopolvertrag mit der Ufa für die
Ukraine, Bulgarien, Rumänien und Türkei hat. Auf Grund der politischen
Ereignisse gibt es für Greenbaum Absatzschwierigkeiten in den Balkanländern.
Der Firma entsteht ein Schaden in Millionenhöhe. Aus den Gerichtsakten geht
hervor, daß die Ufa ungeachtet der politischen Situation auf die Einhalt ung
der Verbindlichkeiten beharrt. Nach mehreren Vergleichsversuchen zieht sich
der Streit durch die Instanzen. Die Interessen der Klägerin Ufa werden vor
allem von ihrem Angestellten Herman Fellner, Greenbaums ehemaligem
Geschäftspartner, vertreten. Im September 1924 schickt Greenbaum eine
rückseitig beschriebene Visitenkarte an die Ufa: "Werthe Direktion, Joe May
und Herman Fellner haben sich meine Fabrik unentgeltlich zugeeignet, würden
Sie die Herren daran erinnern? Julius Greenbaum ." Nach einem Schriftwechsel
mit Max Grünbaum läßt die Ufa-Leitung das Verfahren einstellen, da ihr
ohnehin nur Kosten entstehen - die beklagte Firma ist nicht zahlungsfähig.
Die Greenbaum-Film GmbH besteht ab 1922 nur noch dem Namen nach und tätigt
keine Geschäfte von Belang. Auch der Bruder Max Grünbaum hat seine Tätigkeit
im Filmgeschäft aufgegeben.
Julius Greenbaum befindet sich zu dieser Zeit schon in einer Heilanstalt,
ist schwer erkrankt und nicht mehr in der Lage, die Firma zu leiten. Am 1.
November 1924 stirbt Jules Greenbaum nach kurzer, schwerer Krankheit. Er
wird auf dem jüdischen Friedhof Berlin-Weißensee bestattet, "die Industrie
war nur sehr schwach vertreten" (Lichtbild-Bühne, 6.11.1924).
Die Greenbaum-Film GmbH wird nach Jules' Tod zunächst von den Söhnen
fortgeführt, dann von Hermann Millakowsky. 1932 wird die Firma liquidiert.
(von Evelyn Hampicke, CineGraph - Lexikon zum deutschsprachigen Film.)

Jules Greenbaum Filmography [Auszug]
1921: Der Eid des Stephan Huller, Teil 2 (Producer), Directed by Reinhard Bruck, with Carl de Vogt, Marija Leiko, Evi Eva,
1921: Der Frauenarzt (Producer), Directed by Reinhard Bruck, with Albert Bassermann, Colette Corder, Elsa Bassermann,
1920: The Urne Nr. 13 (Producer), Directed by Mutz Greenbaum, with Rolf Loer, Wilhelm Kaiser-Heyl, Lulu Korff-Kyser,
1920: Masken (Producer), Directed by William Wauer, with Albert Bassermann, Elsa Bassermann, Kurt Keller-Nebri,
1920: Die Stimme (Producer), Directed by Adolf Gärtner, with Loo Hardy, Charlotte Schultz, Hella Tornegg,
1919: Der Eid des Stephan Huller (Producer), Directed by Reinhard Bruck, with Anton Edthofer, Hanni Weisse, Alexander Areuss,
1919: Eine schwache Stunde (Producer), Directed by Adolf Gärtner, with Ernst Dernburg, Elsa Bassermann, Albert Bassermann,
1919: Der letzte Zeuge (Producer), Directed by Adolf Gärtner, with Irmgard Bern, Elsa Bassermann, Albert Bassermann,
1918: Das Schicksal der Margarete Holberg (Das Schicksal der Margareta Holden) (Producer), Directed by Jaap Speyer, with Eduard von Winterstein, Mia Pankau, Thea Sandten,
1918: Aus dem Leben einer Schulreiterin (Producer), Directed by N. N., with Lori Leux,
1918: Die Brüder von Zaarden (Producer), Directed by William Wauer, with Albert Bassermann, Elsa Bassermann, Marija Leiko,
1918: Der Teilhaber (Producer), Directed by Jaap Speyer, with Rolf Loer, Hugo Werner-Kahle, Blandine Ebinger,
1918: Ein nächtliches Ereignis (Producer), Directed by Jaap Speyer, with Rolf Loer, Max Ruhbeck, Grete Sellin,
1918: Die erwachende Venus (Producer), Directed by Adolf Gärtner, with Rolf Loer, Ria Jende,
1918: Die Dame im Schaufenster (Die Dame im Schaufenster der Firma Meierstein + Co) (Producer), Directed by Danny Kaden, with Leonhard Haskel, Claire Waldoff, Erich Schönfelder,
1918: Das Tagebuch des Apothekers Warren (Producer), Directed by N. N., with Carl Auen, Bruno Ziener, Erner Hübsch,
1918: Die Glocken der Katharinenkirche (Producer), Directed by Adolf Gärtner, with Erich Kaiser-Titz, Hanni Weisse, Anna von Palen,
1917: Der Eiserne Wille (Producer), Directed by Adolf Gärtner, with Albert Bassermann, Max Ruhbeck, Rose Liechtenstein,
1917: Herr und Diener (Producer), Directed by Adolf Gärtner, with Albert Bassermann, Elsa Bassermann, Margarete Ferida,
1917: Du sollst keine anderen Götter haben (Producer), Directed by Adolf Gärtner, with Albert Bassermann, Hanni Weisse, Ewald Brückner,
1917: Die schwarze Loo (Die Komposition des Anderen) (Producer), Directed by Max Mack, Louis Neher, with Maria Orska, Theodor Loos, Bruno Kastner,
1917: Am Hochzeitsabend (Producer), Directed by Adolf Gärtner, with Erich Kaiser-Titz, Sacy von Blondel,
1917: Die Nichte des Herzogs (Producer), Directed by Max Mack, Danny Kaden, with Hanni Weisse, Karl Brenk, Leonhard Haskel,
1917: Ein scharfer Schuss (Ein blinder Schuss) (Producer), Directed by Adolf Gärtner, with Rolf Loer, Erich Kaiser-Titz, Bruno Ziener,
1917: Else als Detektiv (Producer), Directed by Louis Neher, with Else Eckersberg,
1917: Else und ihr Vetter (Producer), Directed by Louis Neher, with Else Eckersberg,
1917: Ein Tropfen Gift (Producer), Directed by Adolf Gärtner, with Erich Kaiser-Titz,
1917: Zimmer Nummer sieben (Producer), Directed by Adolf Gärtner, with Erich Kaiser-Titz, Heinz Sarnow, Lina Salten,
1917: Das Nachtgespräch (Producer), Directed by Adolf Gärtner, with Erich Kaiser-Titz, Else Eckersberg, Bruno Ziener,
1916: Der lebende Tote (Das Schwarze Kreuz) (Producer), Directed by Max Mack, with Maria Orska, Paul Otto, Heinz Sarnow,
1916: Diebe - und Liebe (Producer), Directed by Max Mack, with Hanni Weisse, Arnold Korff, Olga Engl,
1916: Der Erbe von Het Steen (Producer), Directed by Louis Neher, with Erich Kaiser-Titz, Ferdinand Bonn, Werner Krauss,
1916: Adamants letztes Rennen (Sein letztes Rennen) (Producer), Directed by Max Mack, with Maria Orska, Ludwig Hartau, Ernst Ludwig,
1916: Die Sektwette (Producer), Directed by Max Mack, with Paul Ludwig, Maria Orska, Heinz Sarnow,
1916: Ramara (Producer), Directed by Ernst Mátray, with Erich Kaiser-Titz, Sacy von Blondel, Arnold Czempin,
1916: Schloss Phantom (Producer), Directed by Ernst Mátray, with Erich Kaiser-Titz,
1916: Das Geständnis der grünen Maske (Der grüne Dämon) (Vorspann), Directed by Max Mack, with Maria Orska, Reinhold Schünzel, Heinz Sarnow,
1916: Der Fakir im Frack (Producer), Directed by Max Mack, with Sybille Binder, Bruno Ziener, Maria Orska,
1916: Der Sumpf (Producer), Directed by Max Mack, with Maria Orska, Paul Otto, Hans Walter,
1916: Die verkaufte Braut (Producer), Directed by Ernst Mátray, with Ernst Mátray, Alice Hechy, Sigmund Nunberg,
1916: Die Glücksschmiede (Titel not confirmed) (Producer), Directed by N. N., with Rudolph Schildkraut, Guido Herzfeld, Else Roscher,
1916: Komtess Else (Producer), Directed by Paul Otto, with Else Eckersberg, Kurt Vespermann,
1916: Elses letzter Hauslehrer (Producer), Directed by Paul Otto, with Else Eckersberg, Kurt Vespermann,
1916: Fritzis toller Einfall (Producer), Directed by Max Mack, with Magde Lessing, Senta Söneland, Hans Junkermann,
1916: Das tanzende Herz (Producer), Directed by Max Mack, with Maria Orska, Julius Falkenstein, Rudolph Schildkraut,
1915: Das Phantom der Oper (Producer), Directed by Ernst Mátray, with Nils Chrisander, Ernst Mátray, Aud Egede-Nissen,
1915: Das Wiegenlied (Producer), Directed by Max Mack, Fritz Freisler, with Leopoldine Konstantin, Aud Egede-Nissen, Joseph Schildkraut,
1915: Der Erbförster (Producer), Directed by Hans Oberländer, with Hans Mierendorff, Wilhelm Dieterle,
1915: Aschenbrödel (Producer), Directed by Hans Oberländer,
1915: Schlemihl (Producer), Directed by Richard Oswald, with Rudolph Schildkraut, Ellen Richter, Guido Herzfeld,
1915: Abgründe (Producer), Directed by Hans Oberländer, with Toni Sylva,
1915: Marionetten (Producer), Directed by Richard Löwenbein, with Katta Sterna, Ernst Mátray, Adolf Wohlbrück,
1915: Der Fund im Neubau. 2. Bekenntnisse eines Mörders (Detektiv Fox. II) (Producer), Directed by Richard Oswald, with Erich Kaiser-Titz, Friedrich Kühne, Tatjana Irrah,
1915: Der Fund im Neubau. 1. Der Fingernagel (Erinnerungen des Detektivs Engelbert Fox, Detektiv Fox. I) (Producer), Directed by Richard Oswald, with Erich Kaiser-Titz, Friedrich Kühne, Arthur Wellin,
1915: Die bösen Buben (Producer), Directed by Richard Löwenbein, with Else Eckersberg, Ernst Mátray,
1915: Das Sportsmädel (Producer), Directed by Ernst Mátray, with Ernst Mátray, Paul Hartmann, Ilse Bois,
1915: Die wilde Blume (Producer), Directed by Ernst Mátray, with Aud Egede-Nissen, Nils Chrisander,
1915: Teufelchen (Producer), Directed by Ernst Mátray, with Ernst Mátray, Katta Sterna, Wilhelm Diegelmann,
1915: Lumpenliesel (Producer), Directed by Hans Oberländer, with Aud Egede-Nissen, Julius Falkenstein,
1915: Hampels Abenteuer (Hampels Abenteuer in der Grossstadt) (Producer), Directed by Richard Oswald, with Georg Basselt, Anna Müller-Lincke, Heinrich Peer,
1915: Die Goldfelder von Jacksonville (Producer), Directed by Richard Löwenbein, with Ernst Mátray, Eddie Seefeld,
1915: Die Sage vom Hund von Baskerville (Der Geheimnisvolle Hund, Der Hund von Baskerville, 4. Teil: Wie entstand der Hund von Baskerville) (Producer), Directed by Richard Oswald, with Alwin Neuss, Friedrich Kühne, Erwin Fichtner,
1915: Dämon und Mensch (Producer), Directed by Richard Oswald, with Rudolph Schildkraut, Maria Orska,
1915: Der Hund von Baskerville, 3. Teil - Das unheimliche Zimmer (Das unheimliche Zimmer) (Producer), Directed by Richard Oswald, with Alwin Neuss, Friedrich Kühne, Erwin Fichtner,
1915: Mädels, ran an die Front! (Mädels, an die Front) (Producer), Directed by Otto Rippert,
1915: Das Laster (Alkohol) (Producer), Directed by Richard Oswald, with Alfred Abel, Rosa Valetti, Arthur Wellin,
1914: Die blaue Maus II (Producer), Directed by Max Mack, with Magde Lessing, Heinrich Peer, Otto Treptow,
1914: Hans und Hanni (Producer), Directed by Max Mack, with Hanni Weisse, Hans Wassmann, Anna Müller-Lincke,
1914: Das Urteil des Arztes (Producer), Directed by Max Mack, with Albert Bassermann, Elsa Bassermann, Arthur Retzlag,
1914: Sein eigener Mörder (Ein Doppelleben) (Producer), Directed by Max Mack, with Alwin Neuss, Hanni Weisse,
1914: Detektiv Braun (Sherlock Holmes contra Dr. Mors (Working title)) (Producer), Directed by Rudolf Meinert, with Alwin Neuss, Friedrich Kühne,
1914: Der grosse Diamant (Producer), Directed by Max Mack, with Hanni Weisse, Ludwig Trautmann, Max Mack,
1914: Lache, Bajazzo (Producer), Directed by Richard Oswald, with Rudolph Schildkraut, Alfred Abel, Ferdinand Bonn,
1914: Das eiserne Kreuz (Producer), Directed by Richard Oswald, with Felix Basch, Erwin Fichtner, Friedrich Kühne,
1914: Der Hund von Baskerville, 2. Teil: Das einsame Haus (Producer), Directed by Rudolf Meinert, with Alwin Neuss, Friedrich Kühne, Erwin Fichtner,
1914: Die Marketenderin (Producer), Directed by Carl Wilhelm, with Eugen Burg, Else Eckersberg, Anna Müller-Lincke,
1914: Die beiden Rivalen (Producer), Directed by Henri Étiévant, with Thea Sandten,
1914: Nelly - 2. Teil (Producer), Directed by Willy Zeyn, with Felix Basch, Toni Sylva,
1914: Lunys Geburtstag (Producer), Directed by Gerhard Dammann, with Gerhard Dammann,
1914: Nelly. Der Roman eines Blumenmädchens (Das Blumenmädchen) (Producer), Directed by Willy Zeyn, with Felix Basch, Toni Sylva,
1914: Ein seltsamer Fall (Producer), Directed by Max Mack, with Alwin Neuss, Hanni Weisse, Lotte Neumann,
1914: Ich räche Dich (Producer), Directed by N. N., with Hedda Vernon,
1914: Die Schleuse (Producer), Directed by Willy Zeyn, with Hedda Vernon,
1914: Die Toten leben (Producer), Directed by Walter Schmidthässler, with Hedda Vernon, Walter Schmidthässler,
1914: Die Millionenmine (Producer), Directed by Harry Piel, with Hubert Moest, Ludwig Trautmann, Hedda Vernon,
1914: Der verhängnisvolle Schatten (Producer), Directed by Henri Étiévant, with Thea Sandten, Aenderly Lebius, Franz Sutton,
1914: Der Hund von Baskerville (Producer), Directed by Rudolf Meinert, with Alwin Neuss, Friedrich Kühne, Hanni Weisse,
1914: Weib gegen Weib (Producer), Directed by Henri Étiévant, with Gertrud Arnold, Hanni Reinwald,
1914: Ein Skandal in der Gesellschaft (Producer), Directed by Walter Schmidthässler, with Felix Basch,
1914: Der Schuss um Mitternacht (Producer), Directed by Walter Schmidthässler, with Hanni Weisse, Ernst A. Becker, Hermann Seldeneck,
1914: Die Perle (Producer), Directed by Max Mack, with Hedda Vernon, Herbert Paulmüller, Fritz Spira,
1914: Drei Zeichen am Kreuzweg (Producer), Directed by Willy Zeyn, with Ludwig Trautmann, Hanni Weisse,
1914: Zum Paradies der Damen (Producer), Directed by Max Mack, with Hanni Weisse, Hermann Seldeneck, Felix Basch,
1914: Die braune Bestie (Producer), Directed by Harry Piel, with Hedda Vernon, Ludwig Trautmann,
1914: Die Ehe auf Kündigung (Producer), Directed by Walter Schmidthässler, with Hedda Vernon, Felix Basch,
1914: Die Geschichte der stillen Mühle (Producer), Directed by Richard Oswald, with Alfred Abel, Ferdinand Bonn, Robert Valberg,
1913: Ein Kindesherz (Ein Kinderherz) (Producer), Directed by Walter Schmidthässler, with Felix Basch, Hanni Reinwald, Hermann Seldeneck,
1913: Das weisse Pferd (Producer), Directed by Walter Schmidthässler, with Toni Sylva, Fritz Schroeter, Friedrich Forberg,
1913: Der König (Producer), Directed by Max Mack, with Albert Bassermann, Hanni Reinwald, Alvine Davis,
1913: Der letzte Tag (Producer), Directed by Max Mack, with Albert Bassermann, Elsa Bassermann, Hanni Weisse,
1913: Die Wasser schweigen (Producer), Directed by Walter Schmidthässler, with Toni Sylva,
1913: Der Schatten ihres Glücks (Producer: (--??--)), Directed by N. N., with Toni Sylva,
1913: Das silberne Kreuz. Eine Dorftragödie (Producer), Directed by Walter Schmidthässler, with Toni Sylva,
1913: Die Berliner Range (Producer), Directed by Max Mack, with Hanni Weisse, Otto Treptow, Olga Steinauer,
1913: Menschen und Masken [2] (Producer), Directed by Harry Piel, with Ludwig Trautmann, Hedda Vernon, Hubert Moest,
1913: Draussen vor der Tür (Draussen vor dem Tor) (Producer), Directed by Walter Schmidthässler, with Toni Sylva,
1913: Frau Hanni (Producer), Directed by Max Mack, with Hanni Weisse, Hermann Seldeneck,
1913: Wenn die Glocken läuten (Producer), Directed by Max Mack, with Hanni Weisse, Otto Treptow,
1913: Endlich Allein (Producer), Directed by Max Mack, with Hanni Weisse, Anton Herrnfeld, Donat Herrnfeld,
1913: Der Spion (Producer), Directed by Walter Schmidthässler, with Alfred Kern,
1913: Gräfin Spinarosa tanzt (Producer), Directed by Walter Schmidthässler, with Toni Sylva,
1913: Ein lockerer Vogel oder: Das zügellose Weib (Titel not confirmed) (Producer: (/xx/)), Directed by N. N., with Toni Sylva,
1913: Menschen und Masken [1] (Producer), Directed by Harry Piel, with Ludwig Trautmann, Hedda Vernon, Hubert Moest,
1913: Weisse Lilien (Producer: (--??--)), Directed by N. N., with Toni Sylva, N. N. [Role: Egon],
1913: Wo ist Coletti ? (Producer), Directed by Max Mack, with Hans Junkermann, Magde Lessing, Heinrich Peer,
1913: Das goldene Bett (Producer), Directed by Walter Schmidthässler, Olga Wohlbrück, with Hanni Weisse, Theodor Loos, Mia Cordes,
1913: Der Grüne Teufel (Producer), Directed by Harry Piel, with Ludwig Trautmann, Hans Felix, Nelly Ridon,
1913: Die Spur im Schnee (Producer), Directed by Walter Schmidthässler, with Ernst A. Becker, Mia Cordes,
1913: Treff Bube (Producer), Directed by Walter Schmidthässler, with Friedrich Forberg, Margarete Hübler, Fritz Schroeter,
1913: Die Tango-Königin (Die Tangokönigin) (Producer), Directed by Max Mack, with Hanni Weisse, Olga Engl,
1913: Die dunkle Stunde (Producer), Directed by Max Mack, with Toni Sylva, Hanni Weisse, Max Mack,
1913: Die Dame im Auto (Producer), Directed by Adolf Gärtner, with Rolf Loer, Ernst Pittschau, Emil Rameau,
1912: Der Zug des Herzens (Producer), Directed by Walter Schmidthässler, with Hanni Weisse, Franz Hofer,
1912: Die Weib ohne Herz - 2.Teil (Producer), Directed by Walter Schmidthässler, with Toni Sylva,
1912: Das Weib ohne Herz - 1. Teil (Producer), Directed by Walter Schmidthässler, with Toni Sylva,
1912: Der Eid des Stephan Huller, 2. Teil (Producer), Directed by Viggo Larsen, with Viggo Larsen, Wanda Treumann, Fritz Schroeter,
1912: Gauklerblut (Producer: --??--), Directed by Viggo Larsen, with Viggo Larsen, Wanda Treumann, Rosa Flügel,
1912: The Theft of the Secret Code (Titel not confirmed) (Producer: (--??--)), with Toni Sylva,
1912: Die Schwarze Katze - 1. Teil (Producer), Directed by Viggo Larsen, with Viggo Larsen, Wanda Treumann, Max Mack,
1912: Der Eid des Stephan Huller, 1. Teil (Producer), Directed by Viggo Larsen, with Viggo Larsen, Wanda Treumann, Fritz Schroeter,
1912: Die Jüdin (Producer), Directed by Viggo Larsen, with Wanda Treumann, Viggo Larsen,
1912: Er und Sie (Producer), Directed by Viggo Larsen, with Viggo Larsen, Wanda Treumann, Emmerich Hanus,
1912: Die Liebe einer Stunde (Producer: --??--), Directed by Viggo Larsen, with Viggo Larsen, Wanda Treumann,
1911: Kranke Seelen (Producer: --??--), Directed by Viggo Larsen, with Viggo Larsen, Wanda Treumann,
1911: Opfer der Untreue (Producer), Directed by Viggo Larsen, with Viggo Larsen, Wanda Treumann, Paul Otto,
1911: Ihr Jugendfreund (Producer), Directed by Walter Schmidthässler, with Viggo Larsen, Wanda Treumann, Max Mack,
1911: Komtesse und Diener (Producer), Directed by Walter Schmidthässler, with Wanda Treumann, Erna Nitter, W Halter,
1911: Madame Potiphar (Producer), Directed by Viggo Larsen, with Viggo Larsen, Wanda Treumann, Max Mack,
1911: Die weisse Sklavin - 3. Teil (Edith, die weisse Sklavin, Behandlung des Mädchenhandels) (Producer), Directed by Viggo Larsen, with Viggo Larsen, Wanda Treumann, Erna Nitter,
1911: Die Geliebte des Chinesen (Das Geheimnis der Opiumhöhle) (Producer), Directed by Viggo Larsen, with Viggo Larsen, Wanda Treumann, Paul Bildt,
1911: Dienertreue (Producer), Directed by Walter Schmidthässler, with Max Mack,
1911: Vergebens (Producer), Directed by Walter Schmidthässler, with Viggo Larsen, Wanda Treumann, Ewald Schindler,
1911: Der ehrliche Finder (Producer), Directed by Walter Schmidthässler, with Walter Schmidthässler,
1910: Die Pulvermühle (Producer), Directed by Viggo Larsen, with Viggo Larsen, Wanda Treumann, Max Mack,
1910: Weh, dass wir scheiden müssen (Producer), Directed by Franz Porten, with Henny Porten, Rosa Porten,
1910: Die kitzlige Jungfrau (Producer), Directed by Franz Porten, with Henny Porten,
1910: Sein einzig Gut (Producer), Directed by Viggo Larsen, with Viggo Larsen,
1910: Prinzesschen (Producer), Directed by Walter Schmidthässler, with Alma Rubner, Ernst A. Becker, Paula Helmert,
1910: Welke Rosen (Producer), Directed by Walter Schmidthässler, with Walter Schmidthässler, Wanda Treumann,
1910: König und Page (Producer), Directed by Walter Schmidthässler, with Walter Schmidthässler,

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