Alec Guinness

Portrait Alec Guinness
Schauspieler - Grossbritannien
Geboren 2. April 1914 in London
Verstorben 5. August 2000 in Midhurst, England

Mini-Biography:
Alec Guinness wurde am 02. April 1914 in London geboren. Alec Guinness war ein englischer Schauspieler, bekannt durch Doctor Zhivago (1965), The Comedians (1967), Star Wars (1977), 1948 entstand sein erster genannter Film. Alec Guinness starb am 5. August, 2000 in Midhurst, England. Sein letzter bekannter Film datiert 1993.
Biographische Notizen : "Alec Guinness (1914 - 2000), der sich ab 1959 'Sir' nennen durfte, begann
seine Laufbahn am Theater, dem er trotz der großartigen Leinwandkarriere bis
zum Schluss die Treue hielt. 1936 kam er an das renommierte 'Old Vic' in
London, 1938 war er zum ersten Mal als Hamlet zu sehen. 1934 spielte er seine
erste Kinorolle, die zweite, die erst 1946 in 'Geheimnisvolle Erbschaft'
folgte, war der eigentliche Start des großen Filmschauspielers Guinness. Es
folgten u. a. 'Oliver Twist', 'Adel verpflichtet' mit einem neunfachen
Guinness, 'Der Mann im weißen Anzug' oder 'Der Unwiderstehliche'. 1957 kam
der Oscar für die Rolle des Oberst Nicholson in David Leans Meisterwerk 'Die
Brücke am Kwai', und das, obwohl er die Rolle dreimal abgelehnt hatte, weil
er 'den Burschen von Anfang an hasste' (Guinness).

Es ging weiter mit Erfolgen wie 'Lawrence von Arabien', 'Dr. Schiwago' oder
'Die Komödianten'. Zwischen 1977 und 1982 spielte er dreimal den weisen
Obi-Wan Kenobi in George Lucas' Trilogie 'Krieg der Sterne'. Sie machte ihn
zu einem reichen Mann - und das, obwohl Guinness sich dieser Rolle schämte
und selbst für sein Ableben im dritten Kapitel gesorgt hatte, weil er 'keine
Lust mehr auf die fürchterlich banalen Texte hatte': 'Ich schrumpfe jedes Mal
zusammen, wenn jemand mir gegenüber 'Star Wars' erwähnt.' Guinness hatte
Gewinnbeteiligung statt einer festen Gage ausgemacht.

Seine letzten Filmauftritte hatte er 1984 in 'Reise nach Indien', wieder
unter der Regie von David Lean, und 1986 in der Charles-Dickens-Verfilmung
'Little Dorrit'. Zu seinen zahlreichen Ehrungen und Auszeichnungen gehören
neben dem Oscar für 'Die Brücke am Kwai' u. a. der 'David-Selznick-Preis in
Gold' (1962), der 'Ehren'-Oscar für lebenslange Verdienste (1980) und der
'Goldene Bär' der Berliner Filmfestspiele für sein Lebenswerk (1988).

Guinness erlag 2000 im Alter von 86 Jahren einem Krebsleiden. Damit gab es
das große Trio der illustren Shakespeare-Darsteller und Könige der britischen
Leinwand - Alec Guinness, Laurence Olivier (1907 -1989, zum 'Sir' geschlagen
1947) und John Gielgud (1904 - 2000, 1947 zum Ritter geschlagen) - nicht
mehr." (Walter Greifenstein, BR-Presse)

"..einer der begnadetsten und wandlungsfähigsten Schauspieler
Großbritanniens, der 'Mann mit den tausend Gesichtern' und die 'Inkarnation
ewigen Britentums'. Als uneheliches Kind einer Haushälterin geboren, hätte
ihm keiner diese Karriere vorausgesagt. 'Ich wurde im Chaos geboren und
versank darin für Jahre: Bis zum Alter von 14 hatte ich drei verschiedene
Namen und lebte in ungefähr 30 verschiedenen Hotels, Pensionen und Wohnungen,
die alle zum 'Zuhause' erklärt wurden, bis wir wieder fortzogen und wie bei
einer Schnitzeljagd einen ganzen Stapel unbezahlter Rechnungen hinter uns
zurückließen', schreibt Guinness in seiner 1985 erschienenen Autobiografie.
1934 spielt er nach dem Schauspielstudium seine erste, wenn auch winzig
kleine Theaterrolle und nach zwei Jahren ist er schon festes Ensemblemitglied
am berühmten 'Old Vic Theater'. Erst 1947 kommt er zum Film, entdeckt von
David Lean, der ihn in seinen beiden Charles-Dickens-Filmen 'Geheimnisvolle
Erbschaft' und 'Oliver Twist' (1948) besetzt und später auch in seinen
Großproduktionen 'Die Brücke am Kwai' (1957, Oscar und Golden Globe für
Guinness), 'Lawrence von Arabien' (1962), 'Dr. Schiwago' (1965) und 'Reise
nach Indien'. Erfolgreich ist Guinness ebenso in Komödien wie 'Adel
verpflichtet' (1949, er spielt acht Rollen!) oder 'Ladykillers' (1955). Im
Fernsehen brilliert er in Serien um den John-Le-Carré-Helden Smiley. Ein
reicher Mann wird er durch seine Auftritte als weiser Jedi-Ritter Obi-Wan
Kenobi in Georg Lucas' 'Star Wars'-Trilogie, wo er statt einer festen Gage
eine Gewinnbeteiligung ausgehandelt hat. Sir Alec Guinness verstarb am 5.
August 2000." (mdr-Presse)

Alec Guinness Filmographie [Auszug]
1993: Tales from Hollywood (Geschichten aus Hollywood) (Darsteller: Heinrich Mann), Regie Christopher Hampton, mit Robin Bailey, Jeremy Irons,
1991: Kafka (Darsteller: The Chief Clerk), Regie Steven Soderbergh, mit Keith Allen, Armin Mueller-Stahl, Simon McBurney,
1990: Little Dorrit (Darsteller: William Dorrit), Regie Christine Edzard, mit Cyril Cusack, Joan Greenwood,
1988: A Handful of Dust (Eine Handvoll Staub) (Darsteller: Mr. Todd), Regie Charles Sturridge, mit Judi Dench, Beatie Edney, Rupert Graves,
1984: Passage to India (Reise nach Indien) (Darsteller), Regie David Lean, mit John Dalby, Antonia Pemberton, Art Malik,
1983: Return of the Jedi (Die Rückkehr der Jedi-Ritter) (Darsteller: Ben (Obi-Wan) Kenobi), Regie Richard Marquand, mit Mark Hamill, Harrison Ford, Carrie Fisher,
1980: The Empire strikes back (Das Imperium schlägt zurück) (Darsteller: Obi-Wan kenobi), Regie Irvin Kershner, mit Anthony Daniels, Carrie Fisher, Harrison Ford,
1980: Little Lord Fauntleroy (Der kleine Lord) (Darsteller: Earl of Dorincourt), Regie Jack Gold, mit Ricky Schroder, Connie Booth,
1980: Raise the Titanic (Darsteller), Regie Jerry Jameson, mit Anne Archer, J.D. Cannon,
1977: Star Wars (Krieg der Sterne) (Darsteller: Obi-wan Kenobi), Regie George Lucas, mit Jack Purvis, Mark Hamill, Garrick Hagon,
1975: Murder by Death (Eine Leiche zum Dessert) (Darsteller: Bensonmum), Regie Robert Moore, mit Eileen Brennan, Truman Capote, James Coco,
1973: Brother Sun Sister Moon (Bruder Sonne Schwester Mond) (Darsteller), Regie Franco Zeffirelli, mit Graham Faulkner, Judi Bowker, Valentina Cortese,
1972: Hitler - The last ten days (Hitler - Die letzten zehn Tage) (Darsteller: Adolf Hitler), Regie Ennio de Concini, mit John Bennett, Adolfo Celi, Gabriele Ferzetti,
1970: Cromwell (Darsteller), Regie Ken Hughes, mit Richard Harris, Robert Morley,
1970: Scrooge (Darsteller), Regie Ronald Neame, mit David Collings, Laurence Naismith, Kenneth More,
1969: David Copperfield (Darsteller), Regie Delbert Mann, mit Richard Attenborough, Cyril Cusack, Pamela Franklin,
1967: The Comedians (Die Stunde der Komödianten) (Darsteller: Major Jones), Regie Peter Glenville, mit Richard Burton, Elizabeth Taylor,
1966: The Quiller Memorandum (Das Quiller-Memorandum, Gefahr aus dem Dunkel) (Darsteller: Pol), Regie Michael Anderson, mit Senta Berger, Peter Carsten, Bob Fleming,
1966: Hotel Paradiso (Darsteller), Regie Peter Glenville, mit Douglas Byng, Gina Lollobrigida,
1965: Doctor Zhivago (Doktor Schiwago) (Darsteller: Jewgraf), Regie David Lean, mit Omar Sharif, Julie Christie, Geraldine Chaplin,
1964: The fall of the Roman Empire (Der Untergang des Römischen Reiches) (Darsteller: Marc Aurel), Regie Anthony Mann, mit Stephen Boyd, Mel Ferrer,
1962: Lawrence of Arabia (Lawrence von Arabien) (Darsteller: Prinz Feisal), Regie David Lean, mit Peter O'Toole, Omar Sharif,
1962: H.M.S. Defiant (Darsteller), Regie Lewis Gilbert, mit Dirk Bogarde, Maurice Denham,
1960: Tunes of glory (Einst ein Held) (Darsteller: Jock Sinclair), Regie Ronald Neame, mit Allan Cuthbertson, Susannah York, Kay Walsh,
1959: Our Man in Havana (Unser Mann in Havanna) (Darsteller: Jim Wormold), Regie Carol Reed, mit Ferdy Mayne, Maureen O'Hara,
1959: The Scapegoat (Der Sündenbock) (Darsteller: John Barrat / Jacques de Gue), Regie Robert Hamer, mit Annabel Bartlett, Pamela Brown, Bette Davis,
1958: The horse's mouth (Des Pudels Kern) (Darsteller: Gulley Jimson), Regie Ronald Neame, mit Kay Walsh, Mike Morgan,
1957: The Bridge on the river Kwai (Die Brücke am River Kwai) (Darsteller: Colonel Nicholson), Regie David Lean, mit Sessue Hayakawa, William Holden,
1957: All at sea (Kapitän Seekrank) (Darsteller: Kapitän Ambrose), Regie Charles Frend, mit Irene Browne, Maurice Denham, Harold Goodwin,
1956: The Swan (Der Schwan) (Darsteller: Prinz Albert), Regie Charles Vidor, mit Louis Jourdan, Grace Kelly,
1955: The Ladykillers (Ladykillers) (Darsteller: Professor Marcus), Regie Alexander Mackendrick, mit Danny Green, Katie Johnson,
1954: To Paris with Love (Nach Paris der Liebe wegen) (Darsteller), Regie Robert Hamer,
1954: Father Brown (Darsteller), Regie Robert Hamer, mit Joan Greenwood, Peter Finch,
1953: Captain's Paradise (Der Schlüssel zum Paradies) (Darsteller: Captain Henry St. James), Regie Anthony Kimmins, mit Yvonne De Carlo, Bill Fraser, Charles Goldner,
1951: The Man in the white Suit (Der Mann im weissen Anzug) (Darsteller: Sidney Stratton), Regie Alexander Mackendrick, mit Arthur Howard, Cecil Parker,
1950: Lavender Hill Mob (Darsteller: Mr. Holland), Regie Charles Crichton, mit Alfie Bass, Marjorie Fielding,
1950: The last holiday (Ferien wie noch nie) (Darsteller: George Bird), Regie Henry Cass, mit Grégoire Aslan, Kay Walsh, Bernard Lee,
1949: Kind Hearts and Coronets (Adel verpflichtet) (Darsteller: The D'Ascoyne Family: The Duke / The Banker / The Parson / The General / Th), Regie Robert Hamer, mit Dennis Price, Valerie Hobson, Joan Greenwood,
1948: Oliver Twist (Darsteller), Regie David Lean, mit Ralph Truman, Josephine Stuart,

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