La Jana

Portrait La Jana
Schauspielerin - Deutschland
Geboren 24. Februar 1905 in Mauer bei Wien
Verstorben 13. März 1940 in Berlin

Mini-Biography:
La Jana wurde am 24. Februar 1905 in Mauer bei Wien geboren. Sie war eine deutsche Schauspielerin, bekannt durch Thérèse Raquin (1928), Truxa (1936), Der Tiger von Eschnapur (1938), 1924 entstand ihr erster genannter Film. La Jana starb am 13. März, 1940 in Berlin. Ihr letzter bekannter Film datiert 1958.
Biographische Notizen : Tänzerin und Schauspielerin des Varieté und des deutschen Films der Dreissiger Jahre, eigentlich: Henriette Margarethe Hiebel, geborene Niederauer. Der Künstlername bedeutet "Wie eine Blume". Ballettausbildung an der Oper in Frankfurt, wo sie bereits als Kind als Tänzerin engagiert wurde. Revuen in Paris, London und Stockholm folgten. In Berlin trat sie bei Erik Charell und in den Haller-Revuen auf. Angeblich entdeckte Géza von Cziffra sie in Paris und brachte sie nach Berlin zu Friedrich Zelnik, so wenigstens schrieb es Cziffra in seiner Autobiographie. Neben Rollen in Filmen wie "Truxa" und "Der Stern von Rio" feierte La Jana ihren grössten Triumph als Indira in "Das indische Grabmahl" und "Der Tiger von Eschnapur". Neben den typisch deutschen blonden Frauen waren sie und Zarah Leander die beiden "offiziellen" exotischen Frauentypen des deutschen Films in den Jahren des Nationalsozialismus.

Im ersten Kriegswinter sollte La Jana für die Wehrmacht in verschiedenen Theatern Deutschlands auftreten. Im Februar 1940 erkrankte sie unheilbar an einer Lungenentzündung. Ihr plötzlicher Tod hatte einen enormen Starrummel um ihre Persönlichkeit zur Folge.

"...eigentlich hiess sie Jenny Hiebel, stammte aus Frankfurt und war über Wien durch den heutigen Burgschauspieler Ullrich Bettac nach Berlin gekommen. Sie gehörte nicht zu den Tänzerinnen der Weltklasse, aber sie hatte den schönsten Körper, den man sich denken kann. Die ganze Stadt sprach von ihr. Bei Charell wurde sie sehr entblösst auf einem silbernen Tablett durch die Menge getragen, tanzte ein paar Schritte und wurde zur Sensation. Später griff der Film nach ihr. Bei einer Tournee während des zweiten Weltkrieges holte sie sich in Riesa eine Lungenentzündung. 'Schonen Sie sich! Setzen Sie aus!' mahnte der Tourneeleiter Hermann Hoffmeister. 'Ich denke nicht daran. Ich kenne meine Körper. Ich weiss, was ich ihm zumuten kann.' Sie irrte sich und büsste es mit schnellem Erlöschen." (PEM: Heimweh nach dem Kurfürstendamm, 1952)

Den oft zitierten Casanova-Film aus dem Jahre 1928, in welchem La Jana mitgespielt haben soll, gibt es nicht - hier handelt es sich um die gleichnamigen Operetten-Revue, die 1928 in Berlin aufgeführt wurde, nicht um einen Film. (lhg 2012)

La Jana Filmographie
1958: Das kommt nicht wieder (Darsteller: La Jana), Regie Martin Ulner, mit Grethe Weiser, Fritz Schulz, Adele Sandrock,
1958: Das gab's nur einmal (Darsteller: La Jana), Regie Géza von Bolváry, mit Hans Albers, Helga Martin, Stanislav Ledinek,
1948: Leckerbissen (Darsteller), Regie Werner Malbran, mit Paula Wessely, Joachim Gottschalk, Beniamino Gigli,
1941: Wir erinnern uns gern (Darsteller: La Jana), Regie Werner Malbran, mit Zarah Leander,
1940: Trichter Nr. 10 (Darsteller), Regie Werner Malbran, mit Adele Sandrock, Ralph Arthur Roberts,
1939: Menschen vom Variete (Darsteller), Regie Josef von Baky, mit Karin Hardt, Hans Holt, Attila Hörbiger,
1939: Stern von Rio (Darsteller: Concha), Regie Karel Anton, mit Werner Scharf, Gustav Diessl,
1938: Es leuchten die Sterne (Darsteller), Regie Hans Hellmut Zerlett, mit Ida Wüst, Hans Harloff, Rudi Godden,
1938: Das Indische Grabmal (Darsteller: Indira, eine indische Tänzerin ), Regie Richard Eichberg, mit Frits van Dongen, Kitty Jantzen,
1938: Der Tiger von Eschnapur (Darsteller: Maharani von Eschnapur ), Regie Richard Eichberg, mit Frits van Dongen, Alexander Golling,
1936: Truxa (Darsteller), Regie Hans Hellmut Zerlett, mit Mady Rahl, Hermann Pfeiffer, Curt Lucas,
1934: Ich bin du (Darsteller), Regie Carl Hoffmann,
1931: Der Schlemihl (Darsteller), Regie Max Nosseck, mit Curt Bois, Gregori Chmara,
1930: Die Warschauer Zitadelle (Darsteller), Regie Jakob Fleck, mit Adam Brodzisz, Harry Hardt, Ferdinand Hart,
1929: Spanisches Intermezzo (Darsteller),
1929: Der lustige Witwer (Aschermittwoch) (Darsteller), Regie Robert Land, mit Karl Huszar-Puffy, Harry Liedtke,
1929: Meineid (Ein Paragraph, der Menschen tötet) (Darsteller: Daisy Storm, Tänzerin), Regie Georg Jacoby, mit Miles Mander, Alice Roberte, Inge Landgut,
1928: Der Biberpelz (Darsteller), Regie Erich Schönfelder, mit Wolfgang von Schwind, Max Maximilian,
1928: Ritter der Nacht (Darsteller: Marie-Louise), Regie Max Reichmann, mit Wilhelm Dieterle, Georges Charlia,
1928: Der Ladenprinz (Darsteller: Prinzessin Tatjana ), Regie Erich Schönfelder, mit Harry Halm, Paul Henckels,
1928: Ein Herzensphotograph (Darsteller: Dodo, Wendulins Tochter), Regie Max Reichmann, mit Harry Liedtke, Robert Garrison,
1928: Gaunerliebchen (Darsteller), Regie Max Reichmann, mit Rosa Valetti, Bruno Arno,
1928: Zwei rote Rosen (Darsteller), Regie Robert Land, mit Oreste Bilancia, Teddy Bill, Liane Haid,
1928: Thérèse Raquin (Du sollst nicht ehebrechen) (Darsteller: Susanne Michaud), Regie Jacques Feyder, mit Gina Manès, Hans Adalbert Schlettow, Jeann-Marie Laurent,
1927: En perfekt gentleman (Um seine Ehre) (Darsteller), Regie Vilhelm Bryde, Gösta Ekman, mit Hans Albers, Gösta Ekman,
1924: Wege zu Kraft und Schönheit (Ein Film über die moderne Körperkultur) (Darsteller), Regie Wilhelm Prager, Nicholas Kaufmann, mit Jenny Hasselqvist, Eve Liebenberg,
1924: Die weisse Geisha (Darsteller), Regie Heinz-Karl Heiland, Valdemar Andersen, mit Philip Bech, Irene Ambrus, Carl W. Tetting,

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