Wolfgang Preiss

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Schauspieler - Deutschland
Geboren 27. Februar 1910 in Nürnberg
Verstorben 27. November 2002 in Bühlerhöhe, Baden-Baden
Pseudonyme oder andere Schreibweisen des Namens : Lupo Prezzo,

Mini-Biography:
Wolfgang Preiss was born on Februar 27, 1910 in Nürnberg. He was a German Schauspieler, known for Salzburg Connection (1971), Dr. M (1989), Bloodline (1978), Wolfgang Preiss's first movie on record is from 1942. Wolfgang Preiss died on November 27, 2002 in Bühlerhöhe, Baden-Baden. His last motion picture on file dates from 1994.
Biographische Notizen : Der populäre Filmschauspieler Wolfgang Preiss war seit 1955 mit seiner Frau Ruth, einer Baden-Badnerin, verheiratet. Er lebte fast 50 Jahre lang in unserer Kurstadt. Von 1951 bis 1953 war Wolfgang Preis am Theater von Baden-Baden fest engagiert. Auch später noch brillierte er in Gastrollen an der kurstädtischen Bühne.

"Wie sexy dürfen Nazis sein?", fragte das Monatsmagazin "Spiegel-Reporter" und druckte eine Bildauswahl prominenter Schauspieler ab, die irgendwann einmal vor der Kamera in Wehrmachtsuniforn geschlüpft sind. Einer der Akteure, nach denen Hollywood immer wieder rief, wenn schöngeistig-elegante, hünenhaft-stattliche oder kaltschnäuzig-schnarrende Teutonen zu besetzen waren, war Wolfgang Preiss.

Ein Filmkritiker schrieb über ihn: "Gleich, ob er nun als Offizier des Heeres, der Marine oder der Luftwaffe erschien; unabhängig, ob es sich um menschenverachtende Berserker oder musische Ästheten handelte; gleichgültig, ob das Gute oder das Böse im Uniformträger deutscher Provenienz betont werden sollte - der Nürnberger Lehrersohn mit der volltönenden Bariton-Stimme, dem vornehmen Sprachduktus und dem edlen Understatement war stets überzeugend."

So konnte er den "guten Deutschen" in Person des Grafen Stauffenberg ("Der 20. Juli", 1955) oder des Feldmarschalls Rommel ("Raid on Rommel", 1971) abwechselnd mit "Schurkenrollen", wie einem SS-Mann in "Der Kardinal" (1963) oder dem General Jodl im Präsidenten-Porträt "Ike" (1979) gleichermaßen glaubhaft verkörpern.

Abgerundet wird das Spektrum seines Schaffens mit konventionellen Action- und Kriegsfilmen wie "Der längste Tag" (1962), "Der Spion, der in die Hölle ging" (1965), "Brennt Paris?" (1966) oder "Die Brücke von Arnheim" (1977).

Noch Ende der 80-er Jahre war Wolfgang Preiss in der US-Fernsehserie "Feuersturm" als Generalfeldmarschall von Brauchitsch zu sehen und im ZDF in einer vierteiligen Serie über Albert Schweitzer.

Man täte diesem durchaus zurückhaltend agierenden Schauspieler jedoch tiefes Unrecht, würde man ihn allein auf die Uniformrollen reduzieren. Preiss, der seit 1932 auf der Bühne stand und noch während des Krieges vom Film entdeckt wurde, war ein vielseitiger, behutsam interpretierender Darsteller, der auch seinen Schurken häufig einen Hauch von Melancholie beimischt. Immerhin spielte er für Fritz Lang (1960) und Claude Chabrol (1990) den genialen Superverbrecher Dr. Mabuse, dem er auch in einer reichlich spekulativen Kino-Serie in den 60-ern dämonische Gestalt verlieh."

Wolfgang Preiss starb am 27. November 2002 in der Klinik auf der Bühlerhöhe bei Baden-Baden. (aus "menschen in baden-baden")

Wolfgang Preiss Filmographie [Auszug]
1994: Florian III (Darsteller: Max Friedmann, Unternehmer), Regie Bernd Fischerauer, mit Elmar Wepper, Nadine Neumann,
1992: Auge um Auge (Tonmeister), Regie Mansour Ghadarkhah, mit Yasemin Cagla Büyüksapci, Derval de Faria, Renan Demirkan,
1991: Die Männer vom K3 - Auge um Auge (Darsteller), Regie Ulrich Stark, mit Suzanne von Borsody, Peter Sattmann, Helga Mantscheff,
1989: Dr. M (Darsteller: Kessler), Regie Claude Chabrol, mit Amelie zur Mühlen, Matthew Burton, Konrad Bösherz,
1989: Die Männer vom K3 - Volle Deckung, Kopf runter! (Darsteller: Bodo von Heysen), Regie Michael Mackenroth, mit Claudia Wedekind, Hartmut Reck,
1988: Land der Väter, Land der Söhne (Darsteller), Regie Nico Hofmann, mit Eva Kotthaus, Karl-Heinz von Liebezeit, Wolf-Dietrich Sprenger,
1982: Mrs. Harris - ein Kleid von Dior (Darsteller: Earnest Earl of Wereford), Regie Peter Weck, mit Inge Meysel, Christiane Hörbiger, Edith Volkmann,
1981: Fantasma d'amore (Zwei Gesichter einer Frau) (Darsteller), Regie Dino Risi, mit Marcello Mastroianni, Eva-Maria Meineke,
1978: Bloodline (Blutspur) (Darsteller: Julius Prager), Regie Terence Young, mit Audrey Hepburn, Ben Gazzara, James Mason,
1978: Die Anstalt (Darsteller), Regie Hans-Rüdiger Minow, mit Gerd Baltus, Christiane Bruhn, Susanne Granzer,
1975: Die Kriegsbraut (Darsteller: von Bogendorf), Regie Tom Toelle, mit Eva Christian, Donata Höffer, Volkert Kraeft,
1974: Tatort - Gefährliche Wanzen (Darsteller: Dr. Stockinger), Regie Theo Mezger, mit Rolf von Sydow, Peter Settgast, Willy Semmelrogge,
1974: Eine ungeliebte Frau (Darsteller: Rolf), Regie Tom Toelle, mit Christian Wolff, Musa Tellkampf, Edda Seippel,
1973: Diamantenparty (Darsteller: van Düren), Regie Joachim Hess, mit Fritz Muliar, Barbara Rütting,
1972: Un Uomo da rispettare (Ein achtbarer Mann) (Darsteller), Regie Michele Lupo, mit Florinda Bolkan, Kirk Douglas, Giuliano Gemma,
1971: Giornata nera per l'arieta (Ein schwarzer Tag für den Widder) (Darsteller: Police Inspector ), Regie Luigi Bazzoni, mit Franco Nero, Silvia Monti,
1971: Salzburg Connection (Top Secret) (Darsteller: Felix Zauner), Regie Lee H. Katzin, mit Whit Bissell, Barry Newman,
1971: Raid on Rommel (Darsteller: Rommel), Regie Henry Hathaway, mit Richard Burton,
1969: Battle of the commandos (Die zum Teufel gehen) (Darsteller: Ackermann), Regie Umberto Lenzi, mit Thomas Hunter, Curd Jürgens, Jack Palance,
1969: Hannibal Brooks (Darsteller), Regie Michael Winner, mit Helmuth Lohner, Fred Haltiner, Ernst F. Fürbringer,
1968: Lo sbarco di Anzio (Die Schlacht um Anzio) (Darsteller: Kesselring), Regie Edward Dmytryk, Duilio Coletti, mit Mark Damon, Peter Falk, Earl Holliman,
1968: Hürdenlauf (Darsteller), Regie Thomas Fantl, mit Heinz Schimmelpfennig, Eva Brumby, Gytta Schubert,
1967: Mister Dynamit - morgen küsst euch der Tod (Darsteller: Sebastian), Regie Franz Josef Gottlieb, mit Gisela Hahn, Lex Barker, Maria Perschy,
1967: Jack of Diamonds (Der Diamantenprinz) (Darsteller: Von Schenk ), Regie Don Taylor, mit George Hamilton, Maurice Evans,
1966: Avec la peau des autres (Die Haut des anderen) (Darsteller: Chalieff), Regie Jacques Deray, mit Karin Baal, Jean Bouise, Adrian Hoven,
1965: Corrida pour un espion (Der Spion, der in die Hölle ging) (Darsteller: Parker), Regie Maurice Labro, mit Horst Frank, Ray Danton, Pascale Petit,
1964: I cento Cavalieri (Die hundert Ritter) (Darsteller: Jeque), Regie Vittorio Cottafavi, mit Mark Damon, Antonella Lualdi, Gastone Moschin,
1964: Die Todesstrahlen des Dr. Mabuse (Darsteller: Dr. Mabuse), Regie Hugo Fregonese, mit Peter van Eyck, Walter Rilla,
1964: Échappement libre (Der Boss hat sich was ausgedacht) (Darsteller), Regie Jean Becker, mit Jean-Paul Belmondo, Renate Ewert, Gert Fröbe,
1964: Frühstück mit dem Tod (Darsteller), Regie Franz Antel, mit Robert Graf, Sonja Ziemann,
1963: Le Train (Der Zug) (Darsteller: Major Herren), Regie John Frankenheimer, mit Burt Lancaster, Paul Scofield, Jeanne Moreau,
1963: Der Henker von London (Darsteller: Morel Smith), Regie Edwin Zbonek, mit Dieter Borsche, Hansjörg Felmy, Rudolf Fernau,
1962: Das Testament des Dr. Mabuse (Darsteller: Dr. Mabuse), Regie Werner Klingler, mit Leon Askin, Helmut Schmid, Ann Savo,
1962: Das Mädchen und der Staatsanwalt (Darsteller), Regie Jürgen Goslar, mit Götz George, Elke Sommer,
1961: Riviera-Story (Die Nacht mit Anja) (Darsteller: Arthur Dahlberg), Regie Wolfgang Becker, mit Ulla Jacobsson, Hartmut Reck,
1961: Die unsichtbaren Krallen des Dr. Mabuse (Darsteller: Primarius Krone), Regie Harald Reinl, mit Walo Lüönd, Siegfried Lowitz,
1961: The longest day (Der längste Tag) (Darsteller), Regie Darryl F. Zanuck, Andrew V. Marton, mit Michael Medwin, Mark Damon, Sean Connery,
1961: La Fayette (Der junge General) (Darsteller: Baron Kalb ), Regie Jean Dréville, mit Pascale Audret, Jack Hawkins, Michel le Royer,
1961: Geständnis einer Sechzehnjährigen (Darsteller: Günther Brandt), Regie Georg Tressler, mit Nina Sandt, Barbara Frey,
1960: Il Mulino delle donne di pietra (Die Mühle der versteinerten Frauen) (Darsteller: Dr. Loren Bohlem ), Regie Giorgio Ferroni, mit Pierre Brice, Scilla Gabel,
1960: Die tausend Augen des Dr. Mabuse (Die 1000 Augen des Dr. Mabuse) (Darsteller: Jordan / Dr. Mabuse / P. Cornelius), Regie Fritz Lang, mit Dawn Addams, Peter van Eyck,
1960: The counterfeit traitor (Verrat auf Befehl) (Darsteller: Nordhoff), Regie George Seaton, mit Hugh Griffith, William Holden, Klaus Kinski,
1959: Rosen für den Staatsanwalt (Darsteller: Generalstaatsanwalt), Regie Wolfgang Staudte, mit Martin Held, Walter Giller, Ingrid van Bergen,
1959: Hunde, wollt ihr ewig leben ? (Darsteller), Regie Frank Wysbar, mit Heinz Plate, Richard Münch,
1959: Nacht fiel über Gotenhafen (Darsteller: Dr. Beck), Regie Frank Wisbar, mit Sonja Ziemann, Gunnar Möller, Erik Schumann,
1959: Die Formel des Todes (Die Herrin der Welt (1)) (Darsteller), Regie Wilhelm Dieterle, mit Leon Askin, Martha Hyer,
1959: Arzt ohne Gewissen (Darsteller), Regie Falk Harnack, mit Karin Baal, Ewald Balser, Erica Beer,
1958: I Battellieri del Volga (Wolgaschiffer) (Darsteller: Ossip), Regie Victor Tourjansky, mit John Derek, Elsa Martinelli,
1958: Das Mädchen mit den Katzenaugen (Darsteller: Carlo Gormann), Regie Eugen York, mit Joachim Fuchsberger, Vera Tschechowa, Gert Fröbe,
1958: Die schwarze Spinne (Darsteller), Regie Erich Engels, mit Kai Fischer, Charles Regnier,
1958: Gli italiani sono matti (Heimweh, Stacheldraht und gute Kameraden) (Darsteller: Hans Paulsen), Regie Duilio Coletti, mit Marianne Koch, Victor McLaglen,
1957: Haie und kleine Fische (Darsteller), Regie Frank Wysbar, mit Sabine Bethmann, Hansjörg Felmy, Horst Frank,
1957: Stresemann (Darsteller: Heinz Becker), Regie Alfred Braun, mit Wolfgang Kühne, Paul Dahlke, Susanne von Almassy,
1956: Schicksal am Matterhorn (Von der Liebe besiegt) (Darsteller: Mario Car), Regie Luis Trenker, mit Alf Marholm, Otto Stern, Hermann Speelmans,
1956: ... wie einst Lili Marleen (Darsteller), Regie Paul Verhoeven, mit Kurt Vespermann, Adrian Hoven, Claus Holm,
1955: Der 20. Juli (Darsteller: Oberst Claus Schenk Graf von Stauffenberg), Regie Falk Harnack, mit Annemarie Düringer, Robert Freitag,
1954: Canaris (Darsteller: Oberst Holl), Regie Alfred Weidenmann, mit Arthur Schröder, Adrian Hoven,
1943: Besatzung Dora (Darsteller), Regie Karl Ritter, mit Ernst von Klipstein, Roma Bahn,
1942: Die Grosse Liebe (Darsteller), Regie Rolf Hansen, mit Karl Etlinger, Hannes Messemer, Zarah Leander,

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