Der Katzensteg

Regia: Max Mack, Germania, 1915

Germania, 1915


Génénerique

Casa produtrice Projektions-AG Union (PAGU)
Produttore Paul Davidson
Regista Bruno Lopinski
Direttore Max Mack
Scenaggiatore Adolf Lantz
Rudolf Kurtz [Dramaturgie]
Basato Hermann Sudermann [Novel]
Direttore della Fotografia Max Lutze
Architetto-scenografo Paul Leni
Interpreti Paul Leni [Baron von Schranden]
Georg Lengbach [Boleslav, Barons Sohn]
Victor Hartberg [Alter Merkel]
Victor Hartberg [Felix, Merkels Sohn]
Ferdinand Bonn [Alter Hackelberg]
Leontine Kühnberg [Schlossmagd Regine, Hackelbergs Tochter]
Karl Platen [Pfarrer]
Käte Haack [Helene, Pfarrerstochter]
Paul Leni
Bruno Lopinski
Lissy Arna [Mitwirkung fraglich oder ungesichert]

Caratteristiche tecniche
Categoria: Lungometraggio
Informazioni tecniche: Format: 35 mm, 1:1,33 - Ratio: 1:1,33 - Bianco e Nero,, 1750 metri, 5 ruoli
Sistema sonoro: silent
Prima Presentazione: 27º Aprile 1915 in Berlin

Copie esistenti: Copie di questa pellicula esistono [Archiv: Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung]

Sinossi (in Tedesco)
Erste Verfilmung des gleichnamigen Romans von Hermann Sudermann. Preussen, während der Befreiungskriege 1813 – 1815: Der Napoleon-freundliche Baron von Schranden zwingt seine Dienstmagd Regine, die französischen Truppen über den Katzensteg in den Rücken des preussischen Freikorps zu führen.

Sein Sohn Boleslav wendet sich von ihm ab und kehrt erst Jahre später, nach dem Tod des Vaters, in die Heimat zurück. Mit seinem Eintreten für Regine bringt er die Bevölkerung gegen sich auf, seine Verlobung mit der Pfarrerstocher Helene zerbricht, auch Boleslav wird mehr und mehr zum Aussenseiter. Am Katzensteg kommt es zu einem letzten Kampf mit den napoleonischen Truppen, bei dem Regine sich rettend vor Boleslav wirft und selbst den Tod findet. (www.filmportal.de)

Riviste (in Tedesco): «In der Bearbeitung, die Sudermanns Roman erfahren hat, ist das kinematographisch Wirksame mit außerordentlich sicherem Blick herausgeschält worden, und so ist es gelungen, durch weise Beschränkung aus dem berühmten Roman einen fesselnden Film zu machen. Das ist um so erfreulicher, als in manchen Kreisen der Branche die Reaktion nach dem Autorenrummel so stark geworden war, daß man schlechterdings mit dem Begriff Autorenfilm die Vorstellung eines nur für die Gebildeten geeigneten, für das große Publikum aber mehr oder weniger langweiligen Machwerkes verband. Anders der "Katzensteg". Er wäre auch dann ein guter Film, wenn es niemals einen gleichnamigen Roman gegeben hätte. Dazu trägt: nicht zum wenigsten die außerordentlich vornehme, von künstlerischen Gesichtspunkten getragene Inszenierung Max Macks bei, die trotzdem oder vielmehr gerade deshalb die packende Handlung in außerordentlicher Eindringlichkeit und Lebendigkeit in das Bild umgesetzt hat. In oftmals überraschender Weise zeigt sich hier, in wie hohem Masse der Regisseur die Szene mit dem Auge, des Malers gesehen hat. Die Verwandlung des sich als Silhouette vom Horizont abhebenden Bildes ist nach dem Reiter auf der via Appia in "Quo vadis" des öfteren versucht worden; aber ich kann mich nicht entsinnen, es jemals wieder so künstlerisch und so glücklich verwandt gesehen zu haben, wie in den Szenen, in denen Boleslav beim Aufgang der Sonne den Pflug führt und wie er zum Schluss an der Spitze seines Bataillons in den Kampf ausrückt. Namentlich aber das erstere Bild ist Kunst an sich. Es liefert den zwingenden Beweis, daß ein malerisch geschultes Auge über die Möglichkeiten der Malerei hinaus bewegte Kunst mittels des Films bieten kann. Auf den Inhalt des Films hier einzugehen, erübrigt sich bei einem so bekannten Werke der Literatur. Dagegen sei noch kurz der Darstellung gedacht, aus der vor allem Ferdinand Bonn als Darsteller des alten Hackelberg hervorragt. Ihm standen Georg Lengbach als Boleslav, der Träger der Hauptrolle, sowie Leontine Kühnberg als Regine gleichwertig zur Seite; und auch der junge Merkel, von Ludwig Trautmann dargestellt, verdient lobende Erwähnung. » [Der Kinematograph, Nr. 441, 9.6.1915; zitiert nach www.filmportal.de]

«Ein nicht gerade sehr erbauliches Kapitel in der Geschichte des Filmdramas bilden die augenblicklich so ziemlich verschwundenen Autorenfilme. Nun kommt als Spätling Sudermanns "Katzensteg". (...)

Ich konnte mir von dem Experiment nicht viel versprechen. Die Gründe, die von jeher gegen die Autorenfilme sprachen, liegen so klar auf der Hand und sind so stark, daß sie, solange man bei dem bisherigen System bleibt, einfach unwiderlegbar sind. – Bühnenstücke, Romane usw., verlangen eben naturgemäß eine andere technische Behandlung in Aufbau und Wirkung als das Filmstück. Will man nun einfach (und man machte es sich oft sehr einfach) eine literarische Schöpfung auf den Film übertragen, so muß das Resultat ein mehr als klägliches sein. Wollte man aber durchaus derartige sehr überflüssige Versuche wagen, so mußte man eben mit der bisherigen Skrupellosigkeit der glatten Übertragung brechen. Dann läßt sich – vielleicht – ein besseres Ergebnis erzielen. In diesem Falle hätten aber Filmbearbeiter und Regisseur so viel Eignes dem Gegenstand zugefügt, daß der Erfolg sich nicht einstellte, weil es ein Autorenfilm war, sondern trotzdem es sich um einen solchen handelte. Vom eigentlichen Autorenwerk blieb dann nicht viel mehr übrig als die Idee.

In einem Punkte nun wenigstens, das sei gern bestätigt, hat man bei dem "Katzensteg"-Film wirklich gelernt: Das Stück verfügt über eine aus sich selbst heraus verständliche Handlung. Aber weitere, und zwar künstlerische Vorzüge? Man wird sie vergebens suchen. (...)

Psychologisch bleibt das Stück – es ist immer nur vom Film die Rede – so ziemlich alles schuldig. Die Charakterzeichnung der Handelnden ist unsicher. Die Gestalten schwanken schemenhaft hin und her. Was im Roman logisch motiviert durchgeführt ist, wirkt hier wie an den Haaren herbeigezogen. Man hat sich rein mechanisch an die äußere Handlung gehalten.

Irgendwelche filmkünstlerische Offenbarungen bringt also auch dieser Autorenfilm nicht. (...)

Bei dieser Gelegenheit noch ein Wort, das die Leitung der Union-Theater angeht. (...) Hier einige Proben aus der offiziellen Beschreibung des "Katzensteg"-Films: ... "Mit rohen Fäusten erpreßt er von Regine den Ursprung des Goldes; und unter den würgenden Fäusten des Trunkenboldes gesteht Regine ihren Verrat." "Das glorreiche Morgenrot des Freiheitskrieges ist angebrochen." "Durch einen Trinkspruch will man endlich ein Wort von ihm erpressen, der junge Merkel taumelt zu ihm, der nicht mit einstimmt und in seinem Schweigen verharrt, heran; da schleudert Boleslav seinen Namen entgegen." "Im Honorationszimmer verlangt Boleslav die Beerdigung seines Vaters." "Da flammt ein Schein über Boleslavs Gesicht, etwas von Regines dunkler Leidenschaft flammt in ihm über, stark reizt er Regine an sich: "Komm, wir gehen!" und feierlich reckt sich der alte Pfarrer auf und verflucht ihn und seine Magd." "Ungekannte Leidenschaften toben in Boleslav; es drängt ihn etwas Dunkles in Regine, die seine Sinnlichkeit in wilden Flammen aufflackern läßt und wie, um sich von etwas Unreinem zu befreien, beschließt er, Schloß Schrauden neu erstehen zu lassen." "Mit einem zarten Leuchten im Auge kehrt Boleslav mit ihr in sein Haus zurück." Soweit die BIütenlese! – Ein Skandal! – Und auf diesem Wisch steht der Name eines deutschen Dichters! –» [Ernst Kämpfer, Bild und Film, Nr. 10, 1914/15, zitiert nach www.filmportal.de]

General Information

Der Katzensteg is a motion picture produced in the year 1915 as a Germania production. The Film was directed by Max Mack, with , Georg Lengbach, Victor Hartberg, , Ferdinand Bonn, in the leading parts.

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