Psycho

Mise en scène: Alfred Hitchcock, , USA, 1960

  • FSK 16  
  • TV Tip:

Plakatmotiv Psycho, © Production Company


Génénerique

Metteur en scène Alfred Hitchcock
Vorspann Saul Bass
Acteurs Martin Balsam
John Gavin [Sam Loomis]
Janet Leigh [Marion]
John McIntire [Al Chambres]
Vera Miles [Lila Crane]
Anthony Perkins [Norman Bates]

Spécifications techniques
Categorie: Long Métrage
Infos techniques: Format: 35 mm, 1:1,37 - Aspect: 1:1,37 - Noir et Blanc,Durée: 105 minutes
Sonorisation: Mono
FSK ab 16 Jahren,
Copies existants: Des Copies de ce film existent

Sommaire (en Allemand)
Die attraktive Sekretärin Marion Crane (Janet Leigh) ist verliebt in den geschiedenen Eisenwarenhändler Sam Loomis (John Gavin), der sie jedoch nicht heiraten will. Da er finanzielle Gründe vorgibt, unterschlägt Marion in ihrer Firma 40.000 Dollar. Hals über Kopf flüchtet sie zu Sam, der in Kalifornien einen kleinen Laden besitzt. Doch in ihrer Angst, die Polizei sei ihr längst auf den Fersen, gerät sie vom Weg ab und landet bei Dunkelheit und Regen in einem abgelegenen Motel. Norman Bates (Anthony Perkins), der schüchterne Besitzer, gibt ihr ein Zimmer und verschwindet kurz, um seinem einzigen Gast noch etwas zu essen zu holen. Dabei kann Marion mithören, wie Normans eifersüchtige alte Mutter ihren Sohn nebenan lautstark vor den "hungrigen" Frauen aus der Stadt warnt. Marion beschliesst indes, das Geld wieder zurückzugeben, und nimmt eine Dusche. Aber während sie unter der Dusche steht, dringt eine Gestalt ins Badezimmer ein und ersticht sie. Norman beseitigt die Leiche sowie alle Spuren der Tat. Unterdessen erhält der Privatdetektiv Milton Arbogast (Martin Balsam) den Auftrag, das unterschlagene Geld wieder aufzutreiben. Rasch findet er Bates' Motel und verwickelt Norman in Widersprüche. Telefonisch verständigt Arbogast Sam Loomis und Marions Schwester Lila Crane (Vera Miles), die sich um Marion sorgen. Als der Detektiv daraufhin versucht, auf eigene Faust mit Mrs. Bates zu sprechen, erlebt er eine tödliche Überraschung. (3Sat Presse)

Critiques (en Allemand): «Niemand glaubte an den Erfolg der grausigen Story, die von dem wahnsinnigen Mörder Ed Gein inspiriert war. Hitchcock investierte sein eigenes Geld – und sackte 60 Prozent des Profits ein. Danach war das Horrorgenre nicht mehr dasselbe. Hitch verwandelte einen billigen Roman in ein Meisterwerk, dessen Einflüsse bis in die Gegenwart reichen. Und Janet Leigh wagte sich bis zu ihrem Lebensende in keine Dusche!
Unvergessen:
Der Duschmord im Zimmer 1 des Bates-Motels: 45 Sekunden, in denen Hitchcock 70 frenetisch aneinander geschnittene Einstellungen unterbringt. » (Cinema, 2000)

«Niemand glaubte an den Erfolg der Story, die von Serienkiller Ed Gein inspiriert war. Hitchcock investierte sein eigenes Geld – und sackte 60 Prozent des Profits ein. Danach war das Horrorgenre nicht mehr dasselbe. Hitch verwandelte einen billigen Roman in ein Meisterwerk, dessen Einflüsse bis in die Gegenwart reichen. Und die Duschszene mit Janet Leigh steht noch heute für die berühmtesten 45 Sekunden Messermord.
Warum wir ihn lieben: Anthony Perkins sieht absolut wahnsinnig aus, wenn er sagt, er könne keiner Fliege etwas zu Leide tun.» (Cinema, 2006)

«Hitchcocks Adaption von Robert Blochs meisterlichem Roman ist ein Meilenstein der Filmgeschichte. Der Duschmord gehört zu den bekanntesten Szenen überhaupt. Blochs Vorlage war vom 1957 verhafteten Psycho Ed Grein inspiriert.» (tele 37/2007)
Remarques géneraux (en Allemand): «Alfred Hitchcocks Kultklassiker, 1960 mit dem Minimalbudget von 800.000 Dollar gedreht, wurde zum stilbildenden modernen Horrorfilm, der das Genre des "Psycho"-Thrillers entscheidend prägte. Robert Blochs Romanvorlage ist inspiriert von dem nekrophilen Frauenmörder Ed Gein, dessen morbide Taten Kriminalgeschichte schrieben. Im Gegensatz zu späteren Verarbeitungen ähnlicher Stoffe ("Das Schweigen der Lämmer" und "The Texas Chainsaw Massacre") erzeugt Hitchcock Spannung ohne brutale Effekte: Mit über 70 Einstellungen in nur 45 Sekunden suggeriert die legendäre Duschszene ein grausames Massaker - das aber nur im Kopf des Zuschauers stattfindet. Anthony Perkins avancierte durch sein nervös-zurückhaltendes Spiel zum Star und trat in drei Fortsetzungen auf.

In einer über sechs Jahrzehnte dauernden Laufbahn drehte Alfred Joseph Hitchcock (*13. August 1899, †29. April 1980) über 50 Filme. Nicht alle davon waren Meisterwerke - aber fast alle. Das liegt daran, dass der Meister des Suspense sich von Beginn seiner Karriere an auch als versierter Filmtechniker und nimmermüder Experimentator etabliert hatte. Stets suchte er nach Möglichkeiten, um die ohnehin steigenden Erwartungen des Publikums an "den neuen Hitchcock" zu übertreffen. Im Ergebnis vermochte er die Zuschauer nach Belieben zu ängstigen oder zum Lachen zu bringen, etwa in dem morbiden Krimi-Kammerspiel "Cocktail für eine Leiche" von 1948. Hitchcock perfektionierte hier die Kunst des "unsichtbaren Schnitts". Der Film über zwei Studenten, die einen perfekten Mord planen, wirkt wie in einer einzigen Einstellung gedreht. Im britischsten seiner amerikanischen Filme setzte Sir Alfred auf Humor statt formale Exper imente: "Immer Ärger mit Harry" ist eine perfekt inszenierte schwarze Komödie über die wohl lästigste Leiche der Kinogeschichte. Nach dem Erfolg des Agententhrillers "Der unsichtbare Dritte" - in dem Cary Grant auf unvergessliche Weise von einem Flugzeug gejagt wird - drohte die Langeweile des immer Gleichen, zumal Hitchcocks Stil viel kopiert wurde. Der Filmemacher erfand sich einmal mehr neu: Basierend auf Robert Blochs Roman über den Frauenmörder Ed Gein, realisierte er einen vergleichsweise billigen Schwarzweissfilm mit geschickten Anleihen bei jenen B-Movies, die im Kino gerade so beliebt waren. Obwohl in "Psycho" nur wenig Blut zu sehen ist, schufen Hitchcock und der Titeldesigner Saul Bass ein neues Paradigma der Darstellung von Gewalt: Mit dem schockierenden Mord unter der Dusche, eine der meistkommentierten Szenen der Filmgeschichte, verschwindet der Star Janet Leigh überraschenderweise schon nach 45 Minuten aus dem Film. "Psycho" war stilprägend für das Genre des Psychothrillers und markierte den Zenit in Hitchcocks Schaffen. Mit "Marnie", dem artifiziellen Psychogramm einer traumatisierten Frau, erzielte er 1964 einen Achtungserfolg. Auf den doppelbödigen Agententhriller "Topas" reagierten Publikum und Kritik eher zurückhaltend - heute gilt auch dieser Film als Klassiker. In den 70er Jahren endete eine unvergleichlich lange Kreativphase, während der Hitchcock stets die volle Kontrolle über seine Projekte wahrte und oft als sein eigenes Markenzeichen im Film auftrat. Mit gebührendem Erfolg, steht sein Name doch allein auf weiter Flur in der Filmgeschichte.» (3Sat Presse)

General Information

Psycho is a motion picture produced in the year 1960 as a USA production. The Film was directed by Alfred Hitchcock, with Martin Balsam, John Gavin, Janet Leigh, John McIntire, Vera Miles, in the leading parts.



References in Databases
KinoTV Database Nr. 1165

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