The Return of Frank James

Rache für Jesse James

Regie: Fritz Lang, , USA, 1940


    Genre: Western, Print the Legend!,

Plakatmotiv The Return of Frank James, © 20th Century-Fox Film Corporation

Stills and posters © 20th Century-Fox Film Corporation


Stab und Besetzung

Produktion 20th Century-Fox Film Corporation
Produzent Darryl F. Zanuck
Associate Producer Kenneth Macgowan
Regisseur Fritz Lang
Drehbuch Sam Hoffman
Kamera George Barnes
William V. Skall
Musik David Buttolph
Schnitt Walter Thompson
Architekt Richard Day
Wiard B. Ihnen
Set Decoration Thomas Little
Darsteller Henry Fonda [Frank James]
Gene Tierney [Eleanor Stone]
Jackie Cooper [Clem]
Henry Hull [Major Rufus Cobb]
John Carradine [Bob Ford]
J. Edward Bromberg [George Runyan]
Donald Meek [McCoy]
Irving Bacon
George Barbier
Stynnie Beard
George Chandler
Davison Clark
Eddie Collins
Lloyd Corrigan
Victor Lilian
Louis Mason
Edward McWade
William Pawley
Barbara Pepper
Frank Shannon
Frank Sully
Charles Tannen [Charlie Ford]
Ernest Whitman [Pinky]

Technische Angaben
Drehort resp. Ateliers: Bishop, California, USA
Technische Info: Format: 35 mm - Farbe Technicolor,Länge: 92 Minuten
Tonsystem: mono
Premiere: 16. August 1940 in USA
Szenenphoto aus The Return of Frank James, © 20th Century-Fox Film Corporation

Inhaltsangabe
Bob Ford (John Carradine), ein ehemaliger Komplize der Gebrüder James, hat Jesse verraten und will sich den Judaslohn mit seinem Bruder teilen. In einer dennoch angesetzten Gerichtsverhandlung werden beide aus politischen Gründen freigesprochen.
Frank James (Henry Fonda), der mit dem Neger Pinkie und dem halbwüchsigen Clem eine kleine, einsam gelegene Farm bewirtschaftet, hört von diesem Freispruch und entschliesst sich, seinen Bruder zu rächen. Da er hierzu Geld braucht, beschliesst er, die Kasse jener Eisenbahngesellschaft zu plündern, deren Geld für Jesses Ermordung bezahlte. Nach einem wüsten Feuergefecht können er und Clem mit der Beute entkommen. Der Stationsvorsteher wurde dabei von Franks Verfolgern irrtümlich erschossen.
Frank nimmt unter fremdem Namen die Spur der Gebrüder Ford auf. Als er nach Denver kommt, trifft er auf die hübsche Reporterin Eleanor Stone (Gene Tierney), die ein von seinem Freund ausgestreutes Gerücht, Frank James sei tot, in ihrer Zeitung meldet. Die Fords, die sich in Sicherheit wiegen, tauchen aus ihrem Versteck auf. Als Frank sich ihnen zu erkennen gibt, fliehen sie; bei der Flucht findet einer der Brüder den Tod in einer Felsschlucht, während der andere, Bob Ford, die Flucht fortsetzt.
Inzwischen hat man den Neger Pinkie des Mordes an dem Stationvorsteher angeklagt - man will ihn hängen. Frank lässt von der Verfolgung ab, geht nach Liberty, Missouri, zurück und stellt sich. Nach einer dramatischen Verhandlung, der auch die Reporterin Eleanor beiwohnt, wird Frank freigesprochen.
Frank nimmt die Verfolgung wieder auf. Bob Ford, der inzwischen einen weiteren Mord begangen hat, ist dabei getroffen worden und rettet sich in eine Scheune, wo er stirbt. Frank ist dadurch der Rache enthoben... (ARD Presse)

Szenenphoto aus The Return of Frank James, © 20th Century-Fox Film Corporation
Kritiken : "Man vergleiche zu diesem Wildwester 'JESSE JAMES, MANN OHNE GESETZ', der vorliegende Film ist seine Fortsetzung. Die Handlung knüpft an die Ermordung des populären Bankräubers Jesse James an und erzählt das blutige Ende seiner beiden Mörder, der Gebrüder Ford, die Jesse aus Gewinnsucht umbrachten. Hauptfigur ist Jesses totgeglaubter Bruder Frank. Er nimmt die Rache an den Brüdern in eigene Hände, nachdem diese von einem korrupten Gericht freigesprochen sind - Regie führt der nach Übersee ausgewanderte Deutsche Fritz Lang; seine berühmte Filmhandschrift ist allerdings in diesem wenig originellen stellenweise stark gelängten Streifen nicht wieder zu erkennen. Die Schauspieler legen sich wacker ins Zeug, auch der Kameramann leistete gute Arbeit, aber als Ganzes ist RACHE FÜR JESSE JAMES nur ein mageres Serienabenteuer im ausgelaugten Wildwestmilieu. Ethisch sind die gleichen Einschränkungen zu machen, die schon in Nr. 929 (d.i. Henry King's JESSE JAMES, 1939) erwähnt wurden. Scheindramatik mit teilweise falsch akzentuierter Auffassung von Recht und Unrecht. Da an der Seite des Rächers diesmal ein revolverlustiger Habwüchsiger ficht, erhöht sich die Gefahr einer Selbstidentifizierung für jugendliche Zuschauer. - Mittelmässiger Wildwestfilm mit doppelbodiger Rechtsauffassung, deshalb nur für Erwachsene mit Vorbehalten." (Katholischer Filmdienst, 1952)

"Vielleicht war es gerade die Alltäglichkeit des Stoffes, die Fritz Lang dazu verlockte, seinen persönlichen Gestaltungswillen zur Geltung zu bringen. Denn was er aus diesem Film gemacht hat, ist in der Tat sehenswert. Sein Einfluss offenbart sich in der Vermeidung billiger Effekte, namentlich in der Auffassung der Schlusszene. Pointierte Dialoge sprühen von echtem Humor, der sich zu überraschender Satire und Persiflage steigert. Die Verhandlung über den angeblichen Mörder ist eine wirklich köstliche Parodie auf die Gerichtsverhältnisse der Achtziger Jahre." (Wiesbadener Kurier, 2. August 1952)

"Aus der wahren Geschichte der Brüder James nahm Lang nur einen Song. Gefundene Realität interessiert ihn nur als bereits Geformtes, Formen prägende Form, Matrize." (Enno Patalas)

"Die Inszenierung durch Fritz Lang ist von einer Präzision, die an Abstraktion grenz. Beim Schnitt überwiegt die Intelligenz die Sensibilität. Fritz Lang interessiert sich mehr für eine Szene im Ganzen als für eine Detaileinstellung, wie Hitchcock es beispielweise macht. Ein einziges Bild definiert bereits die Lang'sche Ästhetik: ein Polizist stellt einen flüchtigen Banditen, um ihn zu töten. Um den unabänderlichen Aspekt der Szene zu unterstreichen, setzt Lang auf das Gewehr ein Zielfernrohr, wie man es bei Präzisionswaffen findet; der Zuschauer fühlt sofort, dass der Polizist nicht vorbeitreffen kann und dass der Flüchtende mit mathematischer Sicherheit sterben muss.
Wenn THE RETURN OF FRANK JAMES mit einem Happy-End aufhört, im Gegensatz zu sehr vielen anderen Filmen Langs, sollte man darin keine Konzession an die amerikanische Zensur sehen. Hinter dem moralischen findet Fritz LAng den sündigen Menschen, was seine Bitterkeit erklärt. Aber jenseits des Sünders ist es die Studie des regenerierten Menschen, der den germanischsten der amerikanischen Regisseure am meisten berührt. Wenn der scheue Individualist Frank schliesslich sein Glück findet, dann nur nachdem er erst moralisch für seine Schmerz entschädigt worden ist." (Jean-Luc Godard, Fiche UFOLEIS, 1956)

Anmerkungen : "Vergessen Sie nicht, dass der Western nicht bloss die Geschichte dieses Landes ist, er ist, was die Nibelungen-Saga für die Europäer ist." (Fritz Lang)

Der erste Western und erste Farbfilm von Fritz Lang, Fortsetzung von Henry Kings JESSE JAMES aus dem Jahre 1939

"Das Gesetz der Serie: Lang beginnt mit einer direkten Rückblende auf Henry Kings Film, in dem Jesse James beim Aufhängen eines Bildes in seinem Haus von hinten erschossen wurde. Die Tatsache wird durch die Schlagzeilen der Zeitungen bekräftigt, und Frank James hat allen Grund, sich verborgen zu halten. Er lebt mit dem jungen Clem und dem Schwarzen Pinky auf einer Farm, rechtschaffen den Boden bestellend. Das Urteil über die Younger-Brüder wird das Gericht sprechen. 'Ist das Gesetz in Ordnung?" Für die armen Menschen gibt es kein Recht in Missouri, heisst die Antwort darauf. Die Younger-Brüder werden begnadigt, und nun ist es für Clem ein Leichtes, sein Vorbild Frank James zu einer Reaktion zu provozieren. Es ist die alte Geschichte von einem Mann, der noch einmal aus der Mythologie heraustreten muss, weil eine Sache noch "unforgiven" ist. Die Geschichte verläuft im Kreis: Einmal in den Westen, in die Legende, und dann wieder zurück nach Missouri und neuerlich vor Gericht. In Dallas treffen Frank James und Clem auf eine Journalistin namens Eleanor Stone (Gene Tierney), die sich bereitwillig einen Bären aufbinden läSSt: Frank James ist tot, druckt sie exklusiv. "Print the legend", das ist nur fair gegenüber jenen Geschäftemachern, die den Tod von Jesse James als Theaterstück zur Aufführung bringen. Jesse wird gespielt wie eine Memme, aber als die echten Younger-Brüder, die eitel genug sind, sich selbst zu spielen, auf die Bühne treten, erkennen sie auf dem ersten Rang in einer Loge Frank James: Dieser Blick ist Langs Königsidee für den Film, hier macht er Ernst mit seiner Auffassung, dass in den Fiktionen immer das Gegenwärtige verhandelt wird. Es kommt zum Tumult, und zur Flucht in die Berge, wie es später in Missouri zum Tumult kommt, wenn sich Frank James dem Gericht stellt. Der Weg in die Natur ist nur ein Umweg, entschieden wird diese Sache in der Stadt. Der Staat Missouri ist in der Hand der Eisenbahngesellschaft, ein gewisser McCoy hat alle Fäden in der Hand. Missouri ist aber auch ein Staat des Südens, und schnell lassen sich die alten Ressentiments gegen die Yankees wieder beleben. Es gibt noch kein sicheres Terrain für das Recht, in Missouri wird es von beiden Parteien gleichermassen reklamiert, leidenschaftlich von den Parteigängern des Südens, zynisch und kalkuliert von den Wirtschaftstreibenden. Deswegen gibt es einen Urteilsspruch, und trotzdem einen Schusswechsel. Für Frank James und seine Idee einer bürgerlichen Existenz muss dann, wie so oft im Western, ein Stellvertreter sterben, denn die alten Rechnungen müssen beglichen werden." (Filmarchiv Austria)

"Wenn etwas dem amerikanischen Filmpublikum heilig ist, so sind es seine Westerner, d.h. jene Filme, die die grosse historische Zeit der Erorberung dieses Landes, das Pioniertum der Vorfahren und die Anfänge der Städte und der Gesellschaft behandeln...Nach dem grossen Erfolg von Jesse James, einer Art Michael Kohlhaas ausColorado, entschloss sich Fox, die Geschichte weiterzudrehen und den Bruder des berühmten Outlaw noch einmal in Aktion treten zu lassen. Frank kehrt zurück, um den Verrat an dem Gefährten seiner Abenteuer zu rächen. Dies zu zeigen, beauftragte man Fritz Lang. Die Fachpresse tobte: Was...ein Europäer...ein Mann, der so psychologisch durchgearbeitete Filme wie einst M und dann hier Fury und You and me gedreht hatte, sollte die Atmosphäre des alten Westens zu begreifen imstande sein?
Nun, Fritz Lang hat sich in geradezu phantastischer Weise eingefühlt." (zitiert aus: Fritz Lang im Wilden Westen. "The Return of Frank James", Aufbau v. 30.8.1940, hier in: Helmut G. Asper: "Etwas Besseres als den Tod..." Filmexil in Hollywood. Porträts, Filme, Dokumente. Schüren Verlag Marburg 2002, ISBN 3-89472-362-9, S. 631)

"Mit der Fortsetzung des Henry-King-Films "Jesse James - Mann ohne Gesetz" (1939) drehte der grosse Meister des Stummfilms, Fritz Lang, seinen ersten Western und gleichzeitig auch seinen ersten Farbfilm. Der inzwischen restaurierte Film ist von einer so verblüffenden Farbqualität, dass er viele Produktionen der 1950er und 1960er Jahre weit in den Schatten stellt. Gene Tierney (1920 - 1991) gab in Fritz Langs Western ihr Leinwanddebüt." (3 Sat Presse)

"Selbst in einem so scheinbar uramerikanischen Genre wie dem Western lebt unverändert Langs Themen- und Motivkreis. Die skeptische Frage, ob ein europäischer Regisseur Western drehen dürfe, wies Lang zurück: Ich habe niemals geglaubt, dass der Wilde Westen, so wie er in Filmen gezeigt wird, jemals existiert hat. Die Legende des alten Westens ist das amerikanische Gegenstück zu den deutschen Mythen, wie ich sie z. B. in den «Nibelungen» abgebildet habe. Gern erzählte er, ein Veteranenclub habe ihm attestiert, die Welt des Wilden Westens authentisch gestaltet zu haben - Lang wusste, dass man trotz einiger realistischer Details nicht die historische Wahrheit, sondern einen Traum inszeniert hatte.

Fritz Langs erster Western entstand 1940: The Return of Frank James. Der deutsche Verleihtitel Rache für Jesse James deutet an, was den Western mit den Nibelungen verbindet. Rache und Rebellion, Kampf gegen Vorurteile und eine verlogene Justiz beherrschen auch Langs Western. Das Milieu ist ja nur ein Vorwand. Vor seinem Hintergrund können Konflikte gezeigt werden, die «tabu» wären, wenn sie im Kostüm unserer Tage verfilmt würden. Noch 1956, als der Film in die deutschen Kinos kam, meldete der katholische «Film-Dienst» Bedenken an: «Wildwestfilm mit doppelbödiger Rechtsauffassung, deshalb nur für Erwachsene mit Vorbehalten.»

The Return of Frank James ist ein Fortsetzungsfilm, der unmittelbar an Henry Kings «Jesse James» anschliesst. Fritz Lang faszinierte an der Figur Frank James der Kriegsheimkehrer als Outlaw, das Problem dessen, der Geschmack am Töten bekommen hat, dem man ein Gewehr in die Hand gedrückt hat, damit er in den Krieg zieht, und der weiterkämpft, lange nach Einstellung der Feindseligkeiten. Das Individuum gegen das Gesetz oder gegen die Konventionen: das interessiert mich.
In seiner Filmanalyse schreibt Jean-Luc Godard: «Ein einziges Bild definiert bereits die Langsche Ästhetik: Ein Polizist stellt einen flüchtigen Banditen, um ihn zu töten. Um den unabänderlichen Aspekt der Szene zu unterstreichen, setzt Lang auf das Gewehr ein Zielfernrohr, wie man es bei Präzisionswaffen findet; der Zuschauer fühlt sofort, dass der Polizist nicht vorbeitreffen kann und dass der Flüchtende mit mathematischer Sicherheit sterben MUss.» Erwähnenswert an Langs beiden Western, zweifellos Nebenprodukte in seinem Schaffen, ein paar Einzelheiten: Die Erkundungsfahrten im ersten Amerika-Jahr hatten den Regisseur auch zu den Navajos und zu den Hopis geführt. Deren Sitten und Gebräuche hatte er auf Schmalfilm festgehalten; in Western Union (1941) zeigte er erstmals im Film Indianer in Kriegsbemalung. The Return of Frank James war Langs erster Farbfilm und bot Gelegenheit, spezielle Farbwirkungen auszuprobieren, die das Auge des Zuschauers auf signifikante Details lenken.

Ich war etwas, was in Hollywood überall verhasst ist - ein Perfektionist, gestand Lang. In deutschen Filmstudios umgab ihn eine selbstverständliche Autorität (angeblich wurde er dort mit «Meister» angesprochen), in Hollywood respektierten ihn Schauspieler und Techniker nicht im gleichen Masse. Bei den Dreharbeiten zu Fury gab es Zusammenstösse mit dem Hauptdarsteller Spencer Tracy. Henry Fonda, der in You Only Live Once und The Return of Frank James Hauptrollen spielte, meinte später in Interviews, Lang habe die Darsteller wie Marionetten behandelt: «Er war ein Künstler, aber es ging nicht in seinen Kopf, dass der Schauspieler auch versuchte, ein Künstler zu sein. Er war ein meisterhafter Puppenspieler, aber ohne jedes Gefühl, und er konnte sehr brutal sein. Er war völlig absorbiert von der Kamera - was ja sein gutes Recht ist -, aber er war zu sehr damit beschäftigt, wie alles mögliche aussah.»
Worüber sich Fonda mokiert ist Langs Detailbesessenheit. Viele Anekdoten erzählen davon, wie der Regisseur für Stunden die Dreharbeiten unterbrechen liess, um unwesentlich erscheinende Ausstattungselemente stimmig zu arrangieren. Die Fähigkeit der Kamera, das Detail einzufangen, äusserte Lang, unterscheide den Film vom Theater. Der Daumen des Trampers, der vergeblich ein Auto anzuhalten versucht, die Bewegung der geballten Hand, die ein Glas leert und vom Barmann ein neues fordert, ein braun gebranntes Gesicht mit vom Wind zerzausten Haaren, diese Bilder sind das Ergebnis langer Bemühungen. Im Kino kann Spontaneität und Atmosphäre nur durch eine Anhäufung von Details geschaffen werden. Gemeint ist eine kalkulierte Spontaneität - Lang ging nie ins Studio, um mit den Schauspielern zu improvisieren. Sondern er kam mit präzisen Vorstellungen, wie eine Szene zu spielen sei, und wusste sogar, in welchem Einstellungswinkel sie aufgenommen werden müsse. Billy Wilders spöttische Beschreibung mag übertrieben sein, sie kennzeichnet aber Langs Inszenierungsstil: «Lang zum Beispiel, der war jeden Morgen um sechs im Studio, bevor die Schauspieler kamen, und dann ist er da rumgegangen und hat Zahlen auf den Boden gemalt: 1, 2, 3, 4 ... Und zu den Schauspielern hat er dann hinterher gesagt: Also, du kommst hier rein, bleibst bei 1 kurz stehen und blickst dich um. Dann gehst du zu 2 und sagst den Dialog. Auf dem Weg zu 4 legst du bei 3 die Zigarre in den Aschenbecher...»" (Michael Töteberg: Fritz Lang, rororo 1989, S. 90 - 95)

"Die Adaption ist recht frei: Frank James wird idealisiert in seinen Bezügen zur Realität. Vielleicht Absicht bon Lang, dessen Hauptthema wir wiederfinden: die Rache. Frank hat, wie der Held in FURY, die besten Motive, seinen Bruder zu rächen, aber seine moralische Redlichkeit lässt ihn weiter seinen Beruf als Farmer ausüben, der sich nichts aus den Anfechtungen seiner alten Widersacher macht. Erst muss sich die Justiz als unfähig erweisen, damit er die Gebrüder Ford verfolgt. Er stellt sich dem Sheriff, um seinen schwarzen Diener zu retten. Als er nach vollendeter Rache heimgekehrt ist, kann er endlich sagen: 'Heute kann ich micht ohne zu erröten im Spiegel betrachten.' Zweifellos wird Frank hier zum moralischen Exempel. Er folgt seinem Verhalten, das der persönlichen Reflexion verpflichtet ist und nicht von äusseren Gegebenheiten wie Rechtssicherheit oder ewigem Rebellentum. Die moralische Ehrlichkeit erscheint also als eine Art von Heroismus, wo sich der Mensch ständig zwischen zwei Feuern, zwei Gruppen befindet, die die damit verbundene Rache notwendigerweise auflöst." (Luc Moullet, Fritz Lang)

The Return of Frank James is a motion picture produced in the year 1940 as a USA production. The Film was directed by Fritz Lang, with Henry Fonda, Gene Tierney, Jackie Cooper, Henry Hull, John Carradine, in the leading parts. The movie had its first screening on August 16, 1940 in USA.

Referenzen zum Film in anderen Datenbanken:

Unter anderem wurde der Film bei folgenden Filmfestivals aufgeführt:


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