Western Union

Überfall der Ogalalla

Regie: Fritz Lang, , USA, 1941


    Genre: Western,

Szenenphoto aus Western Union, © 20th Century-Fox Film Corporation

Stills and posters © 20th Century-Fox Film Corporation


Stab und Besetzung

Produktion 20th Century-Fox Film Corporation
Produzent Harry Joe Brown
Regisseur Fritz Lang
Drehbuch Robert Carson
Story Zane Grey [Roman oder Erzählung]
Kamera Edward Cronjager
Musik David Buttolph
Architekt Thomas Little
Kostümbild Travis Banton
Darsteller J. Edward Bromberg
John Carradine [Doc Murdoch]
George Chandler
Virginia Gilmore
Russell Hicks
Dean Jagger [Edward Creighton]
Victor Kilian
Barton MacLane
Randolph Scott [Vance Shaw]
Slim Summerville [Herman]
Minor Watson
Chill Wills [Homer]
Robert Young [Richard Blake]

Technische Angaben
Technische Info: Format: 25 mm - Schwarz-Weiss Film,Länge: 95 Minuten
Tonsystem: Mono
Kritiken : "Ein Schlüsselbild: der Blick nach vorn durch das Gerät des Landvermessers.
Da erscheint die Prärie nicht als freier, unbekannte Hoffnung oder Gefahr
verheissender Raum, sondern in der Perspektive eines Mannes mit einem Ziel,
eines Konstrukteurs. Dass in dieselbe Form auch der Blick des Todesschützen
gefasst wird, verwundert nicht bei Lang." (Enno Patalas)

Anmerkungen : "Ein Western über die Erschliessung der Prärien durch den Telegrafen, also an sich ein Thema für Lang, dem er aber nicht allzu viel abgewinnt: WESTERN UNION ist stärker ein Randolph-Scott-Vehikel als ein „Fritz-Lang-Film", wie Lang häufig seinen selbstbewussten Anspruch auf Autorenschaft schon in die Inserts des Beginns legte. Die Farben, das Licht und eine sanfte Liebesgeschichte verleihen dem Film einen heiteren Grundton, der nur durch die Indianerhandlung und durch die Melancholie des Kundschafters Vance Shaw (Scott) getrübt wird: „Ich habe falsch gelebt", sagt er an einer Stelle zu Virginia Gillmore (Sue Creighton), um deren Gunst er wirbt. Robert Young (Richard Blake), ein Mann von der Ostküste, aber mit Westernformat, ist sein Konkurrent. Zu Beginn ist der Tross noch in der Stadt Omaha. Man geniesst die zivilisatorischen Vorzüge, die Männer sitzen auf den Zäunen, die Frauen gehen mit einem Lächeln vorüber. Eine Mannschaft wird zusammengestellt, die in den Westen zieht, aber schon am Abend des ersten Tages reiten sowohl Shaw als auch Young zurück in die Stadt, wo sie in Gegenwart von Virginia aufeinandertreffen. Die Situation ist ein Patt, und obwohl dies ein Pionierwestern ist, hat er doch eher die Form einer Kreisbewegung, in der die Menschen ein wenig auf der Stelle treten: Shaw wird von seiner Vergangenheit eingeholt, er ist für den grossen Treck der falsche Mann. Die Indianer werden durch eine kuriose Demonstration von der Macht der Telegrafie überzeugt: Sie erleiden zum ersten Mal in ihrem Leben einen Stromstoss und fügen sich in ihr Schicksal als Randfiguren der Geschichte. Das Bild eines Telegrafenarbeiters, der - von einem Pfeil durchbohrt - von einem Masten hängt, ist berühmt geworden - es spielt vielleicht sogar auf die Eröffnung des ersten Mabusefilms an, in der ein Mann auf einem Telegrafenmasten den Raub der Tasche mit dem Geheimvertrag weitermeldet. Lang vermeldet mit diesem Bild, dass dies nicht sein angestammtes Terrain ist, und es enthält auch die Wahrheit des Films, denn der Pfeil wurde nicht von einem Indianer abgefeuert, sondern von Weissen, die aus dem Fortschritt der Ingenieure, der auch das Gesetz durchsetzen wird, noch ein paar Kriegsgewinne schlagen wollen. Die Leitungen sind noch gar nicht gelegt, aber die Schiebereien gehen schon los, und den grössten Spass haben die Viehdiebe, wenn sie eine gestohlene Herde an ihren ursprünglichen Besitzer zurückverkaufen können. Vance Shaw gehört dieser Organisation durch Blutsverwandtschaft an, deswegen ist sein Schicksal auch tragisch in einem ganz klassischen Sinn." (Filmarchiv Austria)

Western Union ist ein Film, der im Jahr 1941 in USA produziert wurde. Regie führte Fritz Lang, mit Barton MacLane, John Carradine, George Chandler, Virginia Gilmore, Russell Hicks, in den wichtigsten Rollen. Zur Zeit haben wir keine Inhaltsangabe zu diesem Film;

Referenzen zum Film in anderen Datenbanken:

    Unter anderem wurde der Film bei folgenden Filmfestivals aufgeführt:


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