La Furia umana

White heat

Regia: Raoul Walsh, Stati Uniti, 1949

Stati Uniti, 1949
Plakatmotiv La Furia umana, © Warner Bros. Pictures, Inc.


Génénerique

Casa produtrice Warner Bros. Pictures, Inc.
Produttore Louis F. Edelman
Direttore Raoul Walsh
Scenaggiatore Ivan Goff
Ben Roberts
Direttore della Fotografia Sidney Hickox
Musica Max Steiner
Architetto-scenografo Edward Carrere
Interpreti James Cagney [Arthur 'Cody' Jarrett]
Virginia Mayo [Verna Jarrett]
Edmond O'Brien [Hank Fallon]
Margaret Wycherly [Ma Jarrett]
Steve Cochran [Big Ed Somers]
John Archer [Philip Evans]
Wally Cassell [Cotton Valetti]
Mickey Knox [Het Kohler]
Ian MacDonald [Bo Creel]
Robert Osterloh [Tommy Ryley]
Ford Rainey [Zuckie Hommell]

Caratteristiche tecniche
Categoria: Lungometraggio
Informazioni tecniche: Format: 35 mm, 1:1,33 - Ratio: 1:1,37 - Bianco e Nero,Durata: 114 minuti
Sistema sonoro: mono
FSK ab 16 Jahren, nf
Copie esistenti: Copie di questa pellicula esistono
Szenenphoto aus La Furia umana, © Warner Bros. Pictures, Inc.

Sinossi (in Tedesco)
Bei einem Überfall auf einen Postzug erbeuten Gangster 300.000 Dollar und flüchten mit der Beute in ein Versteck in den Bergen. Anführer der Bande ist Cody Jarrett (James Cagney), ein pathologischer Killer. Der einzige Mensch, der ihm etwas bedeutet, ist seine Mutter (Margaret Wycherly), an der er mit abgöttischer Liebe hängt. Als Beamte des US-Schatzamtes Hinweise dafür finden, dass Jarrett hinter dem Überfall steckt, glaubt dieser, die Behörden hinters Licht führen zu können, indem er sich fälschlich selbst bezichtigt, ein weniger schwerwiegendes Delikt begangen zu haben, das zu gleicher Zeit an einem weit entfernten Ort verübt wurde. Polizei und Gericht gehen zum Schein auf seine Aussage ein und versuchen nun ihrerseits, Jarrett auszutricksen, indem sie ihm den erfahrenen Polizeidetektiv Hank Fallon (Edmond O'Brien) als angeblichen Mithäftling in die Zelle setzen. Fallon gelingt es tatsächlich, Jarretts Vertrauen zu gewinnen. Als Jarret erfährt, dass Ed Somers (Steve Cochran), einer seiner Komplizen, ihn nicht nur mit seiner Frau betrügt, sondern auch noch seine Mutter getötet hat, bricht er aus der Haftanstalt aus. Um sich nicht zu verraten, muss Fallon sich ihm anschliessen. Jarrett bringt Somers um und bereitet mit den anderen Mitgliedern seiner Bande einen neuen grossen Coup vor. Fallon macht zum Schein dabei mit, um genaue Informationen darüber zu bekommen, wo und wie Jarrett zuschlagen will.... (ARD Presse)

Riviste (in Tedesco): "Klassischer 'Film Noir' aus der Nachkriegszeit mit raffinierten Actionszenen und intensiver Atmosphäre. James Cagney spielt seine Rolle mit abstossender Brillanz." (rororo - Lexion des internationalen Films)

«Der brutale und neurotische Gangster Cody Jarrett (James Cagney) ist eine Zeitbombe, die jeden Augenblick hochgehen kann. Als seine von ihm angebetete Mutter ermordet wird, bricht der labile Jarrett aus dem Gefängnis aus um grausame Rache zu nehmen … Doch ein verdeckt arbeitender Polizist in seinen eigenen Reihen bringt ihn selbst eiskalt zur Strecke.

Die Hochphase der Gangsterfilm war schon lange wieder vorbei, als Raoul Walsh 1949 noch einmal das Genre belebte und den psychopathischen Gangster Cody Jarrett über die Leinwand jagte. Geisterkranke Verbrecher sollten in der Folgezeit immer häufiger in Filmen auftauchen. » (www.mordlust.de)

«Der Mutterkomplex eines Gangsters ist das zentrale Thema von Raoul Walshs White Heat, einem Film Noir, in dem James Cagney die viel beachtete Hauptrolle spielt. Cagney spielte so überzeugend, dass er danach fast ausschließlich Gangster-Rollen angeboten bekam.
Cody Jarrett (James Cagney) braucht nur zwei Dinge im Leben: geraubtes Geld und die Zuwendung seiner Mutter. Sie ist sein Fixpunkt, ihr Lob sein höchstes Ziel. Zudem besitzt sie als einzige die Fähigkeit, Codys häufige Migräneanfälle zu lindern, die ihn seit seiner Kindheit plagen. Der Film erklärt die Kopfschmerzen als Reaktion des kleinen Cody, die Aufmerksamkeit seiner Mutter zu erringen. Später haben sich die Schmerzen verselbständigt.
Als Cody eines Tages erfährt, dass seine Mutter ermordet wurde, macht er sich auf die Suche nach dem Täter und nimmt Rache an ihm. Anschließend flüchtet er sich – halb wahnsinnig vor Kopfschmerzen – vor der Polizei auf einen Gastank, den er in einem grandiosen Finale in die Luft sprengt.» (www.dhm.de)

In seinem erfolgreichen Comeback als großer Gangsterdarsteller spielt James Cagney einen psychopathischen, mutterfixierten Räuber und Killer, der, von der Polizei eingekreist, auf einen Gastank flüchtet und sich in einem Anfall von Wahnsinn selbst in die Luft jagt. Raoul Walshs strenge Regie, eine interessante Story und natürlich Cagneys überzeugende Darstellungsweise sind die Elemente, die hier ein Meisterwerk des "Film Noir" entstehen ließen. (Paul Werner)

(...) Es gab keinen moralischen Maßstab in "White Heat". Die Bullen blieben anonym, reine Werkzeuge von Jarretts Schicksal. Mitleid zahlte sich auch nicht aus: die Gang begann zu bröckeln, als ein verwundetes Mitglied von dem für ihn bestimmten Henker verschont wurde. Schließlich wurde Jarrett von jedem verraten, von seiner Frau, seinem zweiten Mann, und vor allen von dem undercover-Beamten, der sein Freund geworden war. Von jedem außer von seiner Mutter. Im Kontrast dazu bewahrte der Gangster den ganzen Film hindurch eine bizarre Integrität. Seine einzige fatale Schwäche war die neurotische Zuneigung zu Ma. Irgendwie stellte dieses Monster alle in den Schatten, die ihn ungaben, und wir sahen uns mehr interessiert an seinem Wahnsinn als an seiner Bestrafung. (...)
Clint Eastwood über "White Heat" anläßlich des Filmfestival Locarno 1997, nach SZ, 17.7.97


Osservazione generali (in Tedesco): "Maschinenpistolen" war seinerzeit ein grosser Publikumserfolg. James Cagney nutzte seine effektvolle Rolle zu einer beklemmenden Charakterstudie; Regisseur Raoul Walsh sorgte für brillante Action-Szenen bis hin zum berühmten Finale, in dem sich Cagney auf einem Öltank zum letzten Gefecht stellen muss." (ARD Presse)

»James Cagney, einer der besten Gangsterdarsteller des Hollywoodkinos, zeichnet hier die brillant beklemmende Studie eines neurotischen Gangsters und pathologischen Killers. Ben Roberts' Drehbuch wurde für den Oscar nominiert. - Die Figur des Cody Jarrett lehnt sich an den New Yorker Mörder Francis Crowley an, der 1932 hingerichtet wurde. Seine letzten Worte: "Send my love to my mother". (...)

Der Gangsterfilm "Maschinenpistolen", in den deutschen Kinos auch unter dem Titel "Sprung in den Tod" gezeigt, ist "ein klassischer amerikanischer 'film noir' der Nachkriegszeit, lakonisch, mit raffinierten Action-Szenen und intensiver Atmosphäre inszeniert und von James Cagney mit abstossender Brillanz dargestellt" (Lexikon des Internationalen Films). 2008 setzte das "American Film Institute" "Maschinenpistolen" auf Platz vier der zehn besten Gangsterfilme aller Zeiten.

Informationen zu Raoul Walsh
"Wer war Raoul Walsh? Mit der Antwort haben selbst fanatische Filmfreunde ihre Schwierigkeiten. Ein grosser Regisseur - gewiss! Einer, der, wie Michael Curtiz, in allen Genres gedreht hat, der eine Unmenge gedreht hat (an die 200 Filme sollen es sein), und, was das wichtigste ist, keinen einzigen wirklich schlechten ... Das Problem mit Walsh war nie die Anerkennung seiner überragenden Qualitäten, sondern die Ratlosigkeit vor der Quantität - ein Hollywood-Profi, der auf höchstem Niveau alles konnte" (SZ 03.» (BR Presse)

General Information

La Furia umana is a motion picture produced in the year 1949 as a Stati Uniti production. The Film was directed by Raoul Walsh, with James Cagney, Virginia Mayo, Edmond O'Brien, Margaret Wycherly, Steve Cochran, in the leading parts.

Bibliografia La Cinémathèque Suisse, Nr. 198, Lausanne 2002
Atlas Filmheft Nr. 80
Filmbeobachter, 22/77

Referenzen zum Film in anderen Datenbanken:

Unter anderem wurde der Film bei folgenden Filmfestivals aufgeführt:

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