Morte a Venezia

Tod in Venedig

Regie: Luchino Visconti, , Italien, Frankreich, 1971

  • FSK 12  
  • Genre: Künstler, Venedig,

Plakatmotiv Morte a Venezia, © Production Company


Stab und Besetzung

Regisseur Luchino Visconti
Drehbuch Luchino Visconti
Nicola Badalucco
Nach einer Vorlage von Thomas Mann [Novel]
Kamera Pasquale de Santis
Musik Gustav Mahler
Schnitt Ruggero Mastroianni
Architekt Osvaldo Desideri
Darsteller Dirk Bogarde [Gustav von Aschenbach]
Silvana Mangano [Tadzio's Mutter]
Bjorn Andresen [Tadzio]
Romolo Valli [Hotel-Manager]
Mark Burns [Schüler]
Marisa Berenson [Frau von Aschenbach]
Nora Ricci [Gouvernante]
Carol André [Esmeralda]
Leslie French [Reisebüroangestellter]
Franco Fabrizi [Friseur]

Technische Angaben
Kategorie: Langspiel Film
Technische Info: Format: 35 mm, 1:2,35 - Farbe,Länge: 125 Minuten, 3564 Meter, 24 Bilder pro Sekunde
Tonsystem: Ton
FSK ab 12 Jahren,

Inhaltsangabe
Sommer 1911. Der Himmel ist grau verhangen, als das Dampfschiff mit dem deutschen Komponisten Gustav von Aschenbach an Bord Venedig erreicht. Grau und düster ist auch die geistige Verfassung des Komponisten - von einer schweren Herzkrankheit und einem künstlerischen Misserfolg gezeichnet, will er sich in der Lagunenstadt erholen und sich Zeit für eine innere Einkehr nehmen. Er steigt im luxuriösen Grand Hotel Des Bains am Lido ab. Dort verbringt auch eine attraktive polnische Witwe mit ihren drei Töchtern und ihrem 15-jährigen Sohn Tadzio die Ferien. Der Junge - blondgelockt und von zarter Gestalt - fällt dem Komponisten gleich auf. Er scheint ihm der Inbegriff klassischer Schönheit. Von Aschenbach nutzt jede Gelegenheit, ob am Strand oder im Hotel, den Jungen zu beobachten. Ist es die beunruhigende Wirkung, die der Knabe auf ihn hat oder sind es die Anzeichen einer in Venedig grassierenden Choleraepidemie, von Aschenbach beschliesst überstürzt seine Rückreise nach München. Doch als er am Bahnhof erfährt, dass seine Koffer vertauscht wurden, kehrt er ins Hotel zurück, angeblich nur, um dort auf sein Gepäck zu warten. Zum ersten Mal umspielt ein Lächeln seine Lippen, er kann weiter Tadzios Nähe geniessen. Doch die nicht so recht fassbaren Anzeichen der Epidemie beschäftigen ihn weiter. Der Hoteldirektor, von ihm daraufhin angesprochen, wiegelt ab - es seien verleumderische Gerüchte, um Touristen abzuschrecken, es bestehe keinerlei Grund zur Sorge. Gustav von Aschenbach begnügt sich nun nicht mehr damit, den Jungen nur im Hotel oder am Strand zu beobachten, er folgt der Familie auf Schritt und Tritt in die Kirchen oder in die Gassen der Altstadt. Er lässt sich beim Friseur, der ihm die Haare schwarz färbt und das Gesicht schminkt, verjüngen... (mdr Presse)

Anmerkungen
«Mit "Tod in Venedig" gelang dem grossen italienischen Regisseur Luchino Visconti eine kongeniale Verfilmung von Thomas Manns gleichnamiger Novelle, die 1913 erschien. Der Film weist im Gegensatz zur literarischen Vorlage eine kleine Abweichung auf - aus dem gescheiterten Schriftsteller, der in der pittoresken Lagunenstadt dem Rausch der Schönheit und der Todessehnsucht verfällt, macht Visconti den adelig-labilen, vom Leben zerfurchten Komponisten Gustav von Aschenbach, der unverkennbar Gustav Mahler nachempfunden und mit dessen Musik der Film unterlegt ist. "Für das morbide Kolorit der Lagunenstadt und die grossbürgerliche Dekadenz jener Zeit ... hätten Gustav Mahlers 3. und 5. Sinfonie nicht besser passen können. Mit ihnen wird die Adaption erst zu dem Meisterwerk, das zu jener kleinen Reihe unvergänglicher und kongenialer Literaturverfilmungen gezählt wird" (Cinema-Filmlexikon). Visconti, der "Ästhet des italienischen Kinos", inszenierte in jeder Szene die Atmosphäre des Fin de siècle, in minutenlangen Schwenks lässt er die Kamera über die detailbesessenen, perfekt rekonstruierten Dekors und Kostüme gleiten. Sogar der Wein, der im Filmhotel serviert wird, entstammte der Zeit um 1910. Ebenso grossen Wert legte Visconti auf die Besetzung. Dirk Bogarde, einer der letzten unverwechselbaren britischen Stars und Charakterdarsteller, spielte den todgeweihten Mann mit der Haltung und Würde eines hochsensiblen Künstlers. Es ist eine seiner besten Rollen. Für die Rolle des Tadzio begab sich Visconti auf eine ausgedehnte Suche durch die Metropolen Mittel- und Nordeuropas, in Stockholm wurde er schliesslich in der Person des damals 15-jährigen Björn Andresen mit der natürlichen Anmut seines makellosen Gesichts fündig.» (mdr Presse)

Morte a Venezia is a motion picture produced in the year 1971 as a Italien, Frankreich production. The Film was directed by Luchino Visconti, with Dirk Bogarde, Silvana Mangano, Bjorn Andresen, Romolo Valli, Mark Burns, in the leading parts. There are no reviews of Morte a Venezia available.



Hinweise auf Datenbanken
KinoTV Database Nr. 2064

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