Berlin Express

Regie: Jacques Tourneur, , USA, 1948

    Plakatmotiv Berlin Express, © Production Company


    Stab und Besetzung

    Regisseur Jacques Tourneur
    Kamera Lucien Ballard
    Darsteller Merle Oberon [Lucienne Mirbeau]
    Robert Ryan [Robert Lindley]
    Charles Korvin [Perrot]
    Paul Lukacs [Dr. Bernhardt]
    Reinhold Schünzel [Walther]
    Otto Waldis

    Technische Angaben
    Kategorie: Langspiel Film
    Technische Info: Format: 35 mm, 1:1,37 - Ratio: 1:1,37 - Schwarz-Weiss Film,
    Tonsystem: Mono

    Inhaltsangabe
    Kurz nach Ende des Zweiten Weltkriegs ist der einstige Widerstandskämpfer Dr. Heinrich Bernhardt auf dem Weg nach Berlin. Im Sonderzug befinden sich ebenfalls der amerikanische Wissenschaftler Robert Lindley, der Engländer Sterling, der russische Leutnant Kiroschilow und Perrot, ein französischer Widerstandskämpfer. Als im Zug ein Bombenattentat auf Bernhardt verübt wird, müssen die vier Männer zum Verhör. Doch Bernhardt hat den Anschlag überlebt. Unter grösster Geheimhaltung soll er nun nach Berlin gebracht werden. Doch am Frankfurter Bahnhof verschwindet er plötzlich spurlos ...

    Schnellzug Paris - Berlin: Kurz nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs ist der einstige Widerstandskämpfer Dr. Heinrich Bernhardt auf dem Weg in die deutsche Hauptstadt. Er ist von den Besatzungsmächten dazu berufen worden, bei der politischen Neugestaltung Deutschlands eine entscheidende Rolle zu spielen. In dem Sonderzug befindet sich eine illustre Mischung Reisender aus verschiedenen Nationen: der amerikanische Wissenschaftler Robert Lindley, der Engländer Sterling, der russische Leutnant Kiroschilow sowie ein französischer Widerstandskämpfer namens Perrot. Als im Zug ein tödliches Bombenattentat auf Bernhardt verübt wird, müssen die Männer zum Verhör ins amerikanische Armeehauptquartier in Frankfurt am Main. Dort stellt sich heraus, dass Bernhardt den Anschlag überlebt hat - ein Polizist starb an seiner Stelle. Unter grösster Geheimhaltung soll Bernhardt nun nach Berlin gebracht werden. Doch am Frankfurter Bahnhof verschwindet er plötzlich spurlos - entführt von einer Bande Nazis, die seine Pläne von einem vereinten Deutschland sabotieren wollen. Seine verzweifelte Sekretärin Lucienne Mirbeau überredet Lindley, Sterling, Kiroschilow und Perrot, ihr bei der Suche nach Bernhardt zu helfen. Und so beginnt für die Männer eine gefährliche Spurensuche im zerstörten Frankfurt. (3Sat Presse)

    Anmerkungen : Der Widerstandskämpfer Bernhardt (Paul Lukas) kehrt nach dem Zweiten Weltkrieg aus dem Pariser Exil ins zerstörte Berlin zurück. Unterwegs geht eine Bombe hoch, die Bernhardt gegolten hat, aber jemand anderen tötet. Die US-Militärpolizei nimmt darauf die Spur einiger unverbesserlicher Nazis auf. - In der ursprünglichen in Deutschland gezeigten Synchronfassung wurden die Trümmerszenen von Berlin herausgeschnitten, der Widerstandskämpfer Dr. Bernhardt wurde zum Kunstexperten und aus den Nazis wurde eine Fälscherbande.

    Bei der deutschen Erstaufführung in den 1950er Jahren wurde die Geschichte von "Berlin-Express" durch die Synchronisation auf bezeichnende Weise verfremdet: Aus den Altnazis wurden Kunsträuber. 2001 wurde der Film neu synchronisiert, in der originalgetreuen Fassung. Genrespezialist Jacques Tourneur thematisiert die Spannungen innerhalb der vier Besatzungsmächte, indem er Vertreter der Alliierten Nationen zu einem ungleichen Quartett verbindet. Ausserdem bemerkenswert: die dokumentarischen Bilder aus dem zerstörten Frankfurt von 1947. (3Sat Presse)

    Berlin Express ist ein Film, der im Jahr 1948 in USA produziert wurde. Regie führte Jacques Tourneur, mit Merle Oberon, Robert Ryan, Charles Korvin, Paul Lukacs, Reinhold Schünzel, in den wichtigsten Rollen. Kritiken zu Berlin Express sind leider nicht verfügbar.

    Referenzen zum Film in anderen Datenbanken:


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