Gentlemen prefer Blondes - Regie: Howard Hawks - KinoTV © September 8, 2010 by Unicorn Media
Gentlemen prefer Blondes
REGIE:Howard Hawks,
Vereinigte Staaten von Amerika , 1953![]()
Deutscher Titel: Blondinen bevorzugt Französischer Titel: Les Hommes préfèrent les Blondes Italienischer Titel: Gli uomini preferiscono le bionde ![]()
Produktion: 20th Century-Fox Film ( )
Produzent: Sol C. Siegel ( )
Regie: Howard Hawks
Drehbuch: Charles Lederer ( )
Story: Joseph Fields (play)
..... Anita Loos (novel)
Kamera: Harry J. Wild ( )
Schnitt: Hugh S. Fowler ( )
Art Direction: Lyle R. Wheeler ( )
..... Joseph C. Wright ( )
Set Decoration: Claude E. Carpenter ( )
Darsteller: William Cabanne ( )
..... Charles Coburn (Sir Francis 'Piggy' Beekman)
..... Marcel Dalio (Magistrate)
..... George Davis (Pierre, Taxfahrer)
..... Alex Frazer (Pritchard)
..... Steven Geray (Hotel Manager)
..... Taylor Holmes (Mr. Esmond Sr.)
..... Henri Letondal (Grotier)
..... Alphonse Martell (Oberkellner bei Chez Louis)
..... Marilyn Monroe (Lorelei Lee)
..... Leo Mostovoy (Kapitän)
..... Tommy Noonan (Gus Esmond)
..... Elliott Reid (Ernie Malone)
..... Jane Russell (Dorothy Shaw)
..... Norma Varden (Lady Beekman)
..... Howard Wendell (Watson)
..... George Winslow (Henry Spofford III)
Tech. Info: Farbe , 91 Minuten, Ton: mono
Kritiken:
"Mit brutalerem Charme als von Marilyn Monroe ist selten der Kapitalismus gepriesen und wörtlich genommen worden." (Die Zeit)
"Perfekt inszeniert und gespielt - amerikanisches Kino der 50er Jahre par excellence ! (lhg)
"Gleich zwei Sex-Bomben auf einen Schlag kann die Männerwelt hier – ohne „3-D“, trotzdem sehr dimensional – studieren: die schwarze rassige Jane Russell und die blonde leicht-dümmliche (laut Filmrolle) Marilyn Monroe, dazwischen als „alter Genießer“ Charles Coburn und – für die Damen im Parkett – eine 29köpfige Olympia- Mannschaft, vorwiegend in Badehosen und beim Training. Alles schön Technicolor-bunt (Kamera: Harry J. Wild, Technicolorberater: Leonard Doss), typisch amerikanisch, sehr „proportionell“, bisweilen heiter, dann sentimental, und mit viel Jazz angerichtet (Regie: Howard Hawks). Seine Herkunft – nach einer musikalischen Komödie von Joseph Fields und Anita Loos, Musik und Texte von Jule Styne und Leo Robin – kann das Drehbuch von Charles Lederer zwar nicht verleugnen. Aber was tut’s auch? Jane und Marilyn dampfen trotzdem männerjagend und mit Volldampf über den Ozean von den USA nach Frankreich. Jane ist noch ungebunden in der Liebe, entsprechend abwechslungsbedürftig, und hat Sehnsucht nach einem festen, männlichen Anker mit Herz und Charakter. Marilyn ist dummerweise schon verlobt, wird vom Verlobten – noch peinlicher – heimlich mittels Detektiv überwacht und hat eine – das ist das Ärgste – Schwäche für Diamanten wie ein Stier für rote Tücher. Die daraus sich entwickelnde Verwechslungskomödie hat also schon angemessene Voraussetzungen. Einige Übertreibungen (Spezialeffekte: Ray Kellogg) muß man freilich bis zum doppelten Happy-End schon in Kauf nehmen. Glücklicherweise beließ man die Schlager – „When Love Goes Wrong“ und „Anyone Here for Love?“ von Hoagy Carmichael und Harold Adamson – in ihrem Original. Ein dritter, zu deutsch: „Diamanten sind eines Mädchens bester Freund“, wurde zu einer ausgespielten Revue-Szene (Choreographie: Jack Cole, musikalische Leitung: Lionel Newman) aufgepulvert. Auch die übrigen Darsteller sind gute Typen: Elliott Reid als Liebhaber und Detektiv, der sich schließlich Jane kapert, Tommy Noonan als Marilyns trotteliger Verlobter, Taylor Holmes als dessen gestrenger Papa, Norma Varden als Xanthippen- Ehegespons von Charles Coburn, Marcel Dalio als Polizeirichter, vor dem Jane als Marilyn in der Gerichtsverhandlung tanzt, Steven Geray als Hotel-Manager und schließlich George Winslow und Howard Wendell in kleineren lustigen Aufgaben. Ein vergnüglicher Film, der sicher seinen Weg machen wird." Karl-Otto Gebert in: Die Filmwoche (Karlsruhe), Nr. 10, 13.3.1954.
Literaturhinweise zum Film:
Filmmuseum Berlin - Retrospektive 2006: Traumfrauen. Stars im Film der fünfziger Jahre, Gabriele Jatho und Hans Helmut Prinzler (Hg.), Bertz + Fischer Verlag, Berlin 2006
Schlagworte:
Komödie
DVD
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