La Mura di Malapaga

Die Mauern von Malapaga, Aufenthalt in Genua

Regie: René Clément, , Frankreich, Italien, 1949

    Plakatmotiv La Mura di Malapaga, © Production Company

    Stills and posters © Production Company


    Stab und Besetzung

    Produzent Alfredo Guarini
    Italia Produzione
    Francinex, Paris
    Geo Giorgio Agliani
    Regisseur René Clément
    Regieassistent Piero Filippone
    Drehbuch Jean Aurenche
    Pierre Bost
    Suso Cecchi d'Amico
    Alfredo Guarini
    Cesare Zavattini
    Kamera Louis Page
    Musik Roman Vlad
    Schnitt Mario Serandrei
    Architekt Luigi Gervasi
    Darsteller Valentina Frascaroli
    Jean Gabin [Pierre Arrignon]
    Isa Miranda [Marta Manfredini]
    Vera Talchi [Cecchina, la fille de Marta]
    Andrea Checchi [Giuseppe, le mari de Marta]
    Robert Dalban [Le marin]
    Ave Ninchi [Maria, la voisine]
    Checco Rissone [Le faux-monnayeur]
    Vittorio Duse [L'agent]
    Renato Malavasi [Le dentiste]
    Carlo Tamberlani [Le commissaire]

    Technische Angaben
    Kategorie: Langspiel Film
    Technische Info: Format: 35 mm - Ratio: 1:1,37 - Schwarz-Weiss Film,Länge: 87 Minuten
    Tonsystem: Mono
    Premiere: 19. September 1949 in Italien

    Inhaltsangabe
    Pierre hat im Affekt seine Freundin getötet. Als blinder Passagier versucht er nun, von Nizza aus auf einem Frachtschiff nach Südamerika zu gelangen. Bei einem Zwischenstop in Genua verlässt er das Schiff, um einen Zahnarzt aufzusuchen. Ohne Geld und der Sprache nicht mächtig, irrt Pierre durch das düstere Hafenviertel der vom Krieg gezeichneten Stadt. Schliesslich nimmt sich seiner die halbwüchsige Jeanine an. In einer Hafenkneipe lernt er Jeanines Mutter kennen. Auch sie ist eine Flüchtige. Mit ihrer kleinen Tochter floh sie vor ihrem gewalttätigen Ehemann. Obwohl Pierre kein Geld hat - um das prellte ihn ein Strassenhändler - bedient sie den sympathischen Fremden. Als es Pierre nicht gelingt, sich wieder ins Hafenviertel einzuschmuggeln, klopft er an Marlies Wohnungstür. Er sucht nicht nur eine Bleibe für die Nacht, sondern auch einen Menschen, dem er sich in seiner seelischen Not anvertrauen kann. Ihr Verständnis und Vertrauen geben Pierre ein Stück Hoffnung zurück. Doch Jeanine, eifersüchtig auf den Eindringling, lässt nichst unversucht, ihn zur Abreise zu bewegen. Als sie aber spürt, wie sehr ihre Mutter diesem Mann zugetan ist, versucht sie, Pierre zu warnen, als ihm die Polizei auf der Spur ist. Während Jeanine ihr "Vorsicht Pierre !" an die Kaimauern malt, geniessen Marlie und Pierre eine Nacht des Glücks. (mdr Presse)

    Anmerkungen : René Cléments Film folgt streng den Regeln des italienischen Neorealismus und entwirft dabei eine beeindruckende Studie über das verzweifelte Sehnen nach Geborgenheit und Glück in einer Welt, die nur Armut und Enttäuschung kennt. Mit "Die Mauern von Malapaga" konnte Jean Gabin endlich wieder an seine Erfolge der 30er Jahre anknüpfen. Er und Isa Miranda spielen ihre Rollen unter Vermeidung jeglicher Klischees. Auf den Filmfestspielen in Cannes 1949 wurde der Film, der auch unter dem Titel "Aufenthalt in Genua" bekannt ist, mit einer Goldenen Palme für die beste Regie und einer Goldenen Palme für Isa Miranda ausgezeichnet. Ein Jahr später erhielt der Film den Ehren-Oscar für den besten fremdsprachigen Film. (mdr)

    La Mura di Malapaga is a motion picture produced in the year 1949 as a Frankreich, Italien production. The Film was directed by René Clément, with Valentina Frascaroli, Jean Gabin, Isa Miranda, Vera Talchi, Andrea Checchi, in the leading parts. The movie had its first screening on September 19, 1949 in Italien. There are no reviews of La Mura di Malapaga available.



    Literatur Hinweise Cahiers du Cinéma Nr. 2, 1951, pg 48ff (Jacques Doniol-Valcroze)

    Referenzen zum Film in anderen Datenbanken:


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