Titanic

Regie: James Cameron, , USA, 1997

  • FSK 12  

  • Genre: Katastrophe, Romanze, Schiffbruch, Titanic, Untergang,

Szenenphoto aus Titanic, © Production Company

Stills and posters © Production Company


Stab und Besetzung

Produzent James Cameron
Executive Producer Rae Sanchini
Regisseur James Cameron
Drehbuch James Cameron
Kamera Russell Carpenter
Musik James Horner
Schnitt James Cameron
Conrad Buff
Richard A. Harris
Ausstattung Benny Ho
Architekt Martin Laing
Robert Laing
Peter Lamont
Kostümbild Deborah L. Scott
Stunts Simon Crane
Darsteller Leonardo DiCaprio [Jack Dawson]
Kate Winslet [Rose DeWitt Bukater]
Suzy Amis
Kathy Bates [Molly Brown]
Frances Fisher [Ruth DeWitt Bukater]
Bernard Fox
Victor Garber [Thomas Andrews]
Bernard Hill [Captain Smith]
Jonathan Hyde [Bruce Ismay]
Jonathan Hyde [Bruce Ismay]
Danny Nucci [Fabrizio]
Bill Paxton [Brock Lovett]
Gloria Stuart [Old Rose]
David Warner [Spicer Lovejoy]
Billy Zane [Cal Hockley]

Technische Angaben
Technische Info: Format: CFI 35 mm Panavision - Farbe,Länge: 194 Minuten, 5326 Meter
Tonsystem: Dolby Stereo
Premiere: 31. Oktober 1997 in

FSK ab 12 Jahren, ffr
Kritiken : «Der Untergang des Riesenschiffes als Kulisse für die noch dramatischere Liebesgeschichte zwischen einem armen Maler und einer unglücklichen "Upper class"-Schönheit. Trotz der monumentalen Inszenierung bleibt wegen der geschickten Dramaturgie doch die traurig-schöne Romanze im Vordergrund. Hollywood-Gefühlskino vom Feinsten.» (U.B., Zoom, 1/98)

«Die junge, aristokratische Verlobte eines reichen Mannes, trifft auf der Jungfernfahrt der Titanic einen armen Künstler. Es beginnt eine zärtliche Romanze, die tragisch endet: Der plötzliche Untergang des Luxusliners zerstört den Traum von der ewigen Liebe.

James Cameron entwirft in monumentalen Bildern ein Szenario von tiefsten Gefühlen (großartig Leonardo DiCaprio und Kate Winslet) und menschlichem Versagen vor dem Hintergrund der Katastrophe. Großes, episches Kino. (M.K.)


«Neuverfilmung des Untergangs der Titanic, die an Hand einer die Klassenschranken übergreifenden Liebesgeschichte zwischen einem Maler und einer jungen Frau aus der 'upper class' die viertägige Jungfernfahrt des englischen Luxusliners schildert. Trotz einer fast manischen Fixierung auf eine möglichst originalgetreue Rekonstruktion des Schiffes und des gigantischen Aufwandes entstand mehr als ein Kostüm- und Katastrophenfilm: Der angenehm ruhige Rhythmus, herausragende Schauspieler(innen) sowie die kunstvolle Kameraarbeit lassen das Epos zu einer berührenden Love-Story werden.

Bunt und sorglos die prassende Society-Sippschaft, ehern die Hierarchie-Spielregeln, bis die Stunde der Wahrheit Gerechte und Ungerechte mit dem berstenden Schiff in die Tiefe reißt. Daß noch ein Diamant im Spiel ist: Warum nicht zum Katastrophenfilm noch das Fantasy-Märchen? Man läßt nichts anbrennen.

Ordentlich durchgewalkt und bedröhnt rettet sich der Zuschauer ins Trockene. Das Wrack modert weiter ins Jahr 2000 - bis der nächste Titanic-Film vielleicht in einem Stück Eisberg die Kapitänsmütze findet.» (Ponkie, AZ, 8.1.1998)

«(...) Das Melodram von Jack und Rose endet im Reich der Kälte. Nasse Haut gilt eigentlich als erotisches Standardsignal für überschäumende Sinnlichkeit. James Cameron unterzieht die Metaphorik einem Temperatursturz: Das Eismeer der Titanic gebiert nur steife, tote Körper. Die Vertreibung der Erotik hat eine Welt ohne Unterleib hinterlassen. "Ich spüre meinen Körper nicht mehr", sagt Rose, bevor Jack erfroren im Atlantik versinkt. Nicht der Untergang der Titanic reißt ihn mit in die Tiefe. Der begehrteste Liebhaber des ausgehenden 20. Jahrhunderts ist an Unterkühlung gestorben.» (Christiane Peitz, Die Zeit, 29.4.98)

«Die Balance zwischen der Horrorkinetik des Katastrophenablaufs und den 'lyrisch' retardierenden Elementen ist immerhin perfekt. Faszinierend an den Bildern des 'Titanic'-Versinkens ist denn auch ihr antinaturalistisch Synthetisches. (...)

Wasser steht für das Prinzip Horizontale, doch das Heck der Titanic wird hier zum Inbegriff der todbringenden Vertikale, eine Art maritimes Matterhorn. Auch dies ein Paradigmen-Shifting, das emotional eindeutig Wirkung zeigt.» (Gerhard R. Koch, Frankfurter Allgemeine, 25.2.1998)


«Ein Flop des Films hätte zwei Studios in den Ruin getrieben – der besessene Perfektionist James Cameron warf buchstäblich 200 Millionen Dollar ins Wasser. Und segelte schließlich als "König der Welt" durch die Oscar-Nacht. Denn er ließ nicht nur den teuersten, sondern auch den kommerziell erfolgreichsten Film aller Zeiten vom Stapel, der zudem noch elf Oscars an Land zog. Camerons unbeirrbarer Kurs: Die gewaltigen Kulissen des nachgebauten Ozeangiganten und die perfekte Illusion der im Computer generierten Tricks laufen nie als Selbstzweck aus dem Ruder, sondern umplätschern mit ihren atemberaubenden Schauwerten immer nur den festen Kiel der Love-Story zwischen einer reichen Erbin und einem armen Maler. Sie allein stellt schon ein urfilmisches Element dar – die Liebe als Bombe, die alle Grenzen zu sprengen vermag, und als Brücke, die alle Welten zusammenbringt. Universell und zeitlos.
Unvergessen:
Jack (Leonardo DiCaprio) und Rose (Kate Winslet) stehen am Bug der "Titanic", wo er ihr das "Fliegen" in den Sonnenuntergang beibringt. » (Cinema, 2000)

«Ein Flop hätte zwei Studios in den Ruin getrieben: Der besessene Perfektionist James Cameron warf buchstäblich 200 Millionen Dollar über Bord – und wurde zum "König der Welt". Denn er ließ nicht nur den teuersten, sondern auch den kommerziell erfolgreichsten Film aller Zeiten vom Stapel, der zudem noch elf Oscars an Land zog. Die computergenerierten Tricks laufen niemals als Selbstzweck aus dem Ruder, sondern umplätschern mit atemberaubenden Schauwerten immer nur den festen Kiel der Lovestory.
Warum wir ihn lieben: Jack (Leonardo DiCaprio) und Rose (Kate Winslet) stehen am Bug der "Titanic", wo er ihr das "Fliegen" beibringt.» (Cinema)

«Ein Hightech-Spektakel, das zu Tränen rührt» (tele 44/2009)

Preise und Auszeichnungen
8 Nominierungen für den Golden Globe; 14 Nominierungen für den Oscar. -"Goldene Leinwand mit Stern"

Anmerkungen : Ca. 199 Mio. Dollar Marketing-Budget. - Einspielsummen: 27,6 Mio. Dollar am Eröffnungswochenende (USA), 427 Mio. Dollar in Nordamerika insgesamt. 1.040.573 Besucher am Startwochenende in Deutschland, über 6 Mio. Besucher in 29 Tagen; 9.856.824 Besucher bis Ende Februar 1998 (FFA), über 16 Mio. Besucher bis Ende April 1998. - Im Januar 1998 6."Goldene Leinwand", d.h. 18 Mio. Zuschauer in Deutschland. Weltweit hat der Film über 1 Milliarde Dollar eingespielt. 30 Mio. Videokassetten waren weltweit nach 3 Monaten verkauft, allein 4 Mio. in Deutschland bis Ende Februar 1999.


Titanic ist ein Film, der im Jahr 1997 in USA produziert wurde. Regie führte James Cameron, mit Leonardo DiCaprio, Kate Winslet, Frances Fisher, Bernard Fox, Bernard Hill, in den wichtigsten Rollen. Der Film hatte am 31. Oktober 1997 seine Premiere. Zur Zeit haben wir keine Inhaltsangabe zu diesem Film;



Literatur Hinweise Empire December1995

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