Anastasia, die letzte Zarentochter

Regie: Falk Harnack, , Deutschland, 1956

  • FSK 12  

Plakatmotiv Anastasia, die letzte Zarentochter, © Alfu-Film


Stab und Besetzung

Produktion Alfu-Film
Regisseur Falk Harnack
Drehbuch Herbert Reinecker
Kamera Friedl Behn-Grund
Musik Herbert Trantow
Schnitt Kurt Zennert
Maskenbildner Raimund Stangl
Darsteller Lilli Palmer [Anna Anderson / Anastasia]
Ivan Desny [Gleb Botkin]
Ellen Schwiers [Prinzessin Katharina]
Susanne von Almassy [Mrs. Stevens]
Käthe Braun [Frau von Rathleff-Keilmann]
Tilla Durieux [Zarenmutter Maria Feodorowna]
Dorothea Wieck [Großfürstin Olga Romanow]
Otto Graf [Herzog von Leuchtenberg]
Hans Krull [Prinz Friedrich Ernst]
Hans-Dieter Zeidler [(as Dieter Zeidler)]
Paul Bildt
Berta Drews [Frl. Peukerth]
Rudolf Fernau [Serge Botkin]
Margot Hielscher [Kronprinzessin Cäcilie]
Lucie Höflich
Reinhard Kolldehoff
Charles Regnier
Maria Sebaldt
Alice Treff

Technische Angaben
Kategorie: Langspiel Film
Technische Info: Format: 35 mm - Ratio: 1:1,37 - Schwarz-Weiss Film,Länge: 100 Minuten
Tonsystem: mono
Premiere: 27. September 1956 in Deutschland
FSK ab 12 Jahren,

Inhaltsangabe
Im Jahr 1920 wird eine unbekannte 24-Jährige nach einem Selbstmordversuch aus dem Berliner Landwehrkanal gefischt. Da sie keine Papiere hat und auf Fragen keine Antwort gibt, weist man sie in die Irrenanstalt Dallendorf ein. Eine Mitpatientin glaubt in der jungen Frau die Zarentochter Anastasia Romanowa zu erkennen - die offenbar als Einzige die Ermordung der Zarenfamilie im Jahr 1918 überlebte. Die russischen Emigranten in Berlin wittern eine Chance, um an 25 Millionen Goldrubel zu kommen, die der Zar auf der Bank von England deponierte, und erkennen Anastasia an. Tatsächlich kann die junge Frau über sehr intime Details des Hoflebens berichten - doch diese standen auch ausführlich in der Klatschpresse. Die in Kopenhagen lebende Zarenmutter Maria Feodorowna und auch die Grossfürstin Olga, eine Schwester des Zaren, bezeichnen Anastasia als Schwindlerin. Diese gerät in ein Ränkespiel aus politischen und finanziellen Interessen. Vorübergehende Ruhe findet sie auf dem Sitz des Herzogs von Leuchtenberg, wo sie ihren Jugendfreund Gleb Botkin trifft. Sie folgt seiner Einladung nach New York, von wo aus es ihr gelingt, das Vermögen der Romanows auf der Bank von England zu blockieren. Die Romanow-Erben bieten ihr schliesslich viel Geld an, damit sie auf die Anerkennung als Zarentochter verzichtet - doch Anastasia weigert sich. Mit Hilfe der US-Millionärin Mrs. Stevens unternimmt Anastasia einen weiteren Versuch, an das Zarenvermögen zu kommen. Doch nach dem Zerwürfnis lässt die knallharte Geschäftsfrau Anastasia für verrückt erklären und nach Deutschland zurückschicken. Wochenlang lebt sie allein in einem Wald bei Hannover, bis der Prinz von Sachsen-Altenburg ihr eine kleine Hütte im Schwarzwald schenkt, in der sie ihren Lebensabend verbringt. (3Sat Presse)

Anmerkungen
«Der spannend und vielschichtig inszenierte Schwarzweissfilm erzählt in epischer Breite ein bewegendes Frauenschicksal und ist für eine deutsche Produktion der 50er Jahre erstaunlich unsentimental inszeniert. Im Gegensatz zur zeitgleich entstandenen US-Produktion "Anastasia" mit Ingrid Berman in der Titelrolle basiert Falk Harnacks vielschichtiges Porträt auf zahlreichen Dokumenten, Gerichts- und Polizeiakten sowie eidesstattlichen Erklärungen und hält sich dichter an die Fakten. Lilli Palmer besticht durch ihre zurückhaltende Darstellung der labilen Frau, von der die Zeitgenossen nicht wussten, ob sie tatsächlich die letzte Zarentochter oder eine begnadete Hochstaplerin war. Erst nach ihrem Tod im Jahr 1984 konnten Biologen mit Hilfe einer genetischen Analyse eindeutig nachweisen, dass die vermeintliche Anastasia keine Romanow war, sondern eine polnische Landarbeiterin mit Namen Franziska Schanzkowska.» (3Sat Presse)


Anastasia, die letzte Zarentochter ist ein Film, der im Jahr 1956 in Deutschland produziert wurde. Regie führte Falk Harnack, mit Lilli Palmer, Ivan Desny, Ellen Schwiers, Susanne von Almassy, Käthe Braun, in den wichtigsten Rollen. Der Film hatte am 27. September 1956 in Deutschland seine Premiere. Kritiken zu Anastasia, die letzte Zarentochter sind leider nicht verfügbar.



Hinweise auf Datenbanken
IMDb - International Movie Data Base Nr. tt0048948
KinoTV Database Nr. 2633

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