Pépé le Moko

Im Dunkel von Algier

Regie: Julien Duvivier, , Frankreich, 1937

    Szenenphoto aus Pépé le Moko, © Production Company

    Stills and posters © Production Company


    Stab und Besetzung

    Regisseur Julien Duvivier
    Drehbuch Julien Duvivier
    Story Ashelbé
    Kamera Marc Fossard
    Jules Kruger
    Musik Vincent Scotto
    Mohamed Yguerbuchen
    Darsteller Jean Gabin [Pépé]
    Fréhel [Tanya]
    Mireille Balin [Gaby]
    Renée Carl
    Gabriel Gabrio [Carlos]
    Gilbert Gil [Pierrot]
    Line Noro

    Technische Angaben
    Kategorie: Langspiel Film
    Technische Info: Format: 35 mm, 1:1,37 - Ratio: 1:1,37 - Schwarz-Weiss Film,Länge: 85 Minuten
    Tonsystem: mono

    Inhaltsangabe
    Der Meisterdieb und Bandenchef Pépé, genannt "Le Moko", ist in der Casbah, der Altstadt von Algier, vor der Polizei sicher. Seine Verbindungen erstrecken sich bis in die letzten Winkel der engen Gassen, seine Männer und zahlreiche Spitzel sind auf seiner Seite. Doch als er sich in die geheimnisvolle Pariserin Gaby Gould verliebt, wendet sich das Schicksal. Pépé träumt von einem neuen Leben, er wird unvorsichtig. Sein Erzfeind Polizeichef Slimane wittert seine Chance.... (ARTE Presse)

    Kritiken : " Ein Klassiker des französischen Kriminalfilms: Pépé (Jean Gabin), ein
    Gangster aus Paris, hat in Algier ein sicheres Versteck vor der Polizei
    gefunden, das ihm jedoch starke Einschränkungen auferlegt. Nach zwei Jahren
    des Versteckens beginnt er seine Freiheit zu vermissen. Als er die
    französische Touristin Gaby (Mireille Balin) kennen lernt und sich in sie
    verliebt, bringt er sich in höchste Gefahr, denn Inspektor Slimane (Lucas
    Gridoux) möchte sie benutzen, um ihn zu finden." (zz. in NZZ Ticket)

    Anmerkungen : "Der brillante Film lebt von den überzeugenden darstellerischen Leistungen und der beeindruckenden Schwarz-Weiss-Fotografie, die gekonnt die eigenwillige Atmosphäre des maurischen Altstadtviertels von Algier einfängt. Das im Geiste des poetischen Realismus von Jean Renoir und Marcel Carné atmosphärisch dicht inszenierte Gangstermelodram ist ein herausragendes Werk des französischen Kinos der 30er Jahre und war einer der erfolgreichsten Filme jener Zeit. Im Jahr 1941 gewann er den NBR Award als bester fremdsprachiger Film.
    Mit "Pépé le Moko" hat Julien Duvivier eine Paraderolle für Jean Gabin in einem seiner besten Filme geschaffen. Der Regisseur führte bei über 70 Filmen Regie und liess Gabin auch schon in Filmen wie "Das Kreuz von Golgotha" (1935) jenen kraftstrotzenden, zugleich aber auch verzweifelten, dem Schicksal ausgelieferten Charakter spielen.
    Jean Gabin, geboren 1904, wuchs als Sohn kleiner Varietékünstler auf und trat nach einer Maurerlehre als Statist, Sänger und Tänzer in Pariser Revuen auf. 1930 gab Gabin sein Leinwanddebüt, doch es dauerte einige Jahre, bis er mit "Das Kreuz von Golgotha" seinen Durchbruch feierte. Zum unangefochtenen Protagonisten des poetischen Realismus wurde der junge Schauspieler durch Regisseure wie Jean Renoir ("Nachtasyl" von 1936, "Die grosse Illusion" von 1937, "Bestie Mensch" von 1938), Marcel Carné ("Hafen im Nebel" von 1938, "Der Tag bricht an" von 1939) und natürlich durch Julien Duvivier. "Jean hat einen sechsten Sinn," sagte Jean Renoir einmal, "sein Blick auf der Leinwand ist ein Phänomen, ein Wunder. Die unterschiedlichsten Gefühlsregungen spiegeln sich darin." (arte Presse)

    Pépé le Moko ist ein Film, der im Jahr 1937 in Frankreich produziert wurde. Regie führte Julien Duvivier, mit Jean Gabin, Fréhel, Renée Carl, Gabriel Gabrio, Gilbert Gil, in den wichtigsten Rollen.



    Literatur Hinweise Regisseur Julien Duvivier gelang ein "im Geist des Poetischen Realismus
    atmosphärisch dicht inszeniertes Gangstermelodram ..., ein herausragendes
    Werk des französischen Kinos der 30er Jahre" (Lexikon des Internationalen
    Films); Cinémathèque Suisse nr. 196, November 2001

    Referenzen zum Film in anderen Datenbanken:


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