Lola rennt

Regie: Tom Tykwer, , Deutschland, 1998

    Szenenphoto aus Lola rennt, © arte, Strasbourg, Westdeutscher Rundfunk (WDR), Köln, X-Filme creative pool GmbH.

    Stills and posters © arte, Strasbourg, Westdeutscher Rundfunk (WDR), Köln, X-Filme creative pool GmbH.


    Stab und Besetzung

    Produktion arte, Strasbourg
    Westdeutscher Rundfunk (WDR), Köln
    X-Filme creative pool GmbH.
    Produzent Stefan Arndt
    Regisseur Tom Tykwer
    Drehbuch Tom Tykwer
    Kamera Frank Griebe
    Musik Tom Tykwer
    Schnitt Mathilde Bonnefoy
    Architekt Alexander Manasse
    Kostümbild Monika Jacobs
    Darsteller Moritz Bleibtreu
    Heino Ferch [Ronnie]
    Beate Finckh
    Herbert Knaup [Vater]
    Joachim Król
    Julia Lindig [Doris]
    Nina Petri
    Ludger Pistor
    Franka Potente [Lola]
    Armin Rohde
    Lars Rudolph
    Sebastian Schipper
    Suzanne von Borsody

    Technische Angaben
    Technische Info: Format: 35 mm - Farbe,Länge: 81 Minuten, 2188 Meter
    Tonsystem: Dolby Digital
    Premiere: 7. März 1998 in Filmfest München

    Inhaltsangabe
    Berlin, ein Sommertag, an dem eine ganze kurze Zeit über Liebe, Leben und Tod entscheidet. Lola und Manni sind Anfang 20 und ein Liebespaar. Manni jobbt als Geldkurier für einen Autoschieber. Doch an diesem Tag läuft alles schief. Als er Kontrolleuren in der U-Bahn zu entwischen versucht, vergisst er die Plastiktüte mit 100 000 Mark. Ein Penner greift sich die Tüte mit dem Geld und verschwindet. In 20 Minuten will sein Boss das Geld abholen. Verzweifelt ruft Manni Lola an. Was soll er tun? Wenn er das Geld nicht auftreibt, wird er sterben.
    Lolas Hirn rast: 20 Minuten, um 100 000 Mark zu besorgen. 20 Minuten, um Mannis Leben zu retten. Da kommt Lola eine Idee. Sie stürzt aus dem Haus und läuft los - durch die Strassen Berlins. Lola rennt um ihr Leben, um Mannis Leben, um ihre Liebe - und um irgendwie und irgendwo Geld aufzutreiben.
    Während Lola versucht, von ihrem Vater, einem Bankdirektor, das Geld zu bekommen, dreht Manni fast durch: In seiner Verzweiflung erscheint ihm der Überfall eines Supermarkts als die einzige Rettung. Als Lola bei Manni ankommt, ist es zu spät. Erst zögert sie, dann hilft sie ihm bei dem Überfall. Doch als sie mit dem Geld abhauen wollen, zerreissen Sirenen die Sommerluft. Scharfschützen der Polizei umstellen den Supermarkt. Und dann fallen Schüsse. Und mit dem scheinbaren Ende beginnt das eigentliche Abenteuer... (BR Presse)

    Kritiken : «20 Minuten rennt Lola, um ihren Freund Manni, Supermarkträuber in spe, vor dem Tod zu bewahren. In Anlehnung an Kurosawas "Rashomon" erzählt Tom Tykwer diese Story dreimal – mit unterschiedlichem Verlauf. Genial spielt er mit Kamera und Montagetechnik: eine Tour de force aus sprühenden Ideen und packenden Emotionen in perfekter Umsetzung. Auch international ein verdienter Hit aus Deutschland.
    Unvergessen:
    Wenn die Geschichten der Menschen angerissen werden, denen Lola auf ihrem Lauf begegnet – sekundenschnelle Bildfolgen, die äußerst komisch ein Leben auf den Punkt bringen. » (Cinema, 2000)

    "Innovative, virtuos inszenierte Highspeed-Romanze" (TV Spielfilm 14/2008)

    Preise und Auszeichnungen
    Deutscher Filmpreis 1999: Bester Film, Beste Regie, Beste Kamera, Beste
    Nebenrollen für Herbert Knaup und Nina Petri etc. , Publikumspreise bester
    Film und beste Schauspielerin Franka Potente.

    Anmerkungen : Wettbewerbsbeitrag Venedig 1998
    2000: Nach "Das Boot" erfolgreichster deutschsprachiger Film in den USA (LA weekly)

    "Der Film explodiert in einer leidenschaftlichen, faszinierend unvorhersehbaren Geschichte über die Liebe und die einzigartigen Momente, die das Leben für immer verändern können.
    Manchmal entscheiden eben nur Minuten über Leben und Tod.
    Mit einem pulsierend aktuellen Soundtrack, einer aufregend ungewöhnlichen Visualität und dem Tempo der Grossstadt feiert "Lola rennt" den Triumph einer Liebe, die das atemberaubende Lebensgefühl der Spätneunziger einfängt.
    "Lola rennt" erhielt zahlreiche Preise u. a. den Publikumspreis auf dem Filmfestival Sundance und den Bayerischen Filmpreis für die Produktion; Tom Tykwer wurde der Lubitsch-Preis für die Regie verliehen; "Lola rennt" wurde für den Oscar in der Kategorie "bester ausländischer Film" vorgeschlagen." (Hildegard Kunz, BR Presse)

    Lola rennt ist ein Film, der im Jahr 1998 in Deutschland produziert wurde. Regie führte Tom Tykwer, mit Suzanne von Borsody, Heino Ferch, Beate Finckh, Herbert Knaup, Joachim Król, in den wichtigsten Rollen. Der Film hatte am 07. März 1998 in Filmfest München seine Premiere.



    Literatur Hinweise German Cinema Kino 3/98; Filme der Bundesrepublik Deutschland 1998/99, Export-Union des deutschen Films, München 1999

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