The African Queen

Schicksal am Olanga-Fluss

Directed by: John Huston, , USA, 1951

  • FSK 12  

Plakatmotiv The African Queen, © Horizon-Romulus, United Artists

Stills and posters © Horizon-Romulus, United Artists


Cast and Credits

Production Horizon-Romulus
United Artists
Producer Sam Spiegel
John Woolf
Director John Huston
Script Supervisor Angela Allen
Scenario James Agee
John Huston
John Collier [(not credited)]
Based on C.S. Forester [Novel 'The African Queen']
C.S. Forester [Novel]
Director of Photography Jack Cardiff
Composer Allan Gray
Editor Ralph Kemplen
Art Director Wilfred Shingleton
Cast Humphrey Bogart [Charlie Allnut]
Katharine Hepburn [Rose Sayer]
Robert Morley [Reverend Samuel Sayer]
Peter Bull [Deutscher Commander der 'Kingin Luise']
Theodore Bikel [1. Offizier]
Walter Gotell [2. Offizier]
Peter Swanwick [Erster Offizier der 'Shona']
Richard Marner [Zweiter Offizier der 'Shona']
Gerald Onn [Unteroffizier]

Technical specifications
Category: Feature Film
Technical Details: Format: 35 mm, 1:1,37 - Ratio: 1:1,37 - Color Technicolor,Length: 105 minutes
Sound System: mono
First Screening: March 21, 1952 in USA
FSK ab 12 Jahren,
Survival Status: Prints of this picture exist
Szenenphoto aus The African Queen, © Horizon-Romulus, United Artists

Synopsis in German
August 1914, im afrikanischen Busch: Die ältlichen englischen Geschwister Samuel Sayer (Robert Morley) und Rose Sayer (Katherine Hepburn) leiten einen Missionsgottesdienst mit ihren schwarzen Zöglingen. Da stört eine Barkasse am nahen Flussufer die fromme Sonntags-Idylle. Ingenieur Charlie Allnutt (Humphrey Bogart), ein trinkfreudiger kanadischer Vagabund, verwahrlost wie seine betagte Barkasse "African Queen", ist mit Post und Neuigkeiten eingetroffen: Ein Krieg zwischen Deutschland und England ist ausgebrochen. Bald nach Charlies Abreise überfallen deutsche Truppen das Dorf in der englischen Kolonie. Samuel Sayer stirbt. Der zurückkehrende Allnutt überredet die allein zurückgebliebene Schwester des Missionars, mit ihm zu fliehen. Steif und missvergnügt beobachtet die tugendstrenge Rose das Benehmen des fluchenden Allnutt auf der langen, gefährlichen Fahrt flussabwärts. Gemeinsam ertragene Strapazen wie tropische Gewitter und Stromschnellen bringen sie einander näher. Aber Rose erschüttert das Selbstvertrauen Allnutts gründlich, weil sie seinen gesamten Gin-Vorrat eines Nachts über Bord kippt. Sie verdriesst ihn obendrein mit ihrem britisch-patriotischen Plan, den deutschen Patrouillen-Dampfer "Luisa" auf dem nächsten See nicht etwa heimlich zu umgehen, sondern zu zerstören. Staunend beobachtet Allnutt bei der Fahrt über gefährliche Stromschnellen, unter den Schüssen einer deutschen Sperrfestung, dass die sonst so steife Rose die Gefahr förmlich geniesst. Sie sinken sich nach überstandenem Abenteuer wie Verliebte in die Arme. Nichts kann die beiden nun davon abhalten, ihren Plan auszuführen und den deutschen Dampfer zu versenken. (BR Presse)

Reviews in German: "Einer der schönsten Abenteurerfilm der 50er Jahre" (Frankfurter Rundschau)
"Fabelhafte Filmfahrt" (tele)

Awards
Oscar für Humphrey Bogart

Remarks and general Information in German: Der Film kam erst 1958, sieben Jahre nach seiner Premiere, in einer geschnittenen Fassung in die deutschen Kinos. Man war der Meinung, gewisse Szenen dürfte man dem deutschen Nachkriegspublikum nicht zumuten. Erst 1967 wurden die fehlenden Szenen wieder eingefügt...

Hintergrundinformationen:
Die Produktionsgeschichte des meisterhaften Abenteuerfilms ist ebenso spannend wie die Filmstory, es gab Unfrieden, Unfälle, Krankheiten. Doch das Ergebnis von Streiterei und Hingabe, von Talent und Begeisterungsfähigkeit bescherte John Huston den grössten finanziellen Erfolg seiner Karriere und zwei Oscarnominierungen, Humphrey Bogart einen Oscar, Katharine Hepburn ebenfalls eine Nominierung und eine weitere Bestätigung als grossartige Komödiantin, Charakterschauspielerin und Überlebenskünstlerin - und den Zuschauern ein einzigartiges Kinoerlebnis.
"African Queen", entstanden nach einem satirischen Roman von C. S. Forester, der von Regisseur John Huston und James Agee unter Mitwirkung von Peter Viertel zum Drehbuch umgeschrieben wurde, ist ein Meilenstein der Kinogeschichte: Seine Hauptdarsteller Katharine Hepburn (1907 - 2003) und Humphrey Bogart (1899 - 1957) sind ebenso Legende wie ihr Regisseur Huston (1906 - 1987), die Kritik war ebenso begeistert wie das Publikum, die Produktionsgeschichte und die Dreharbeiten sind ebenso abenteuerlich wie die Handlung. Die Ereignisse um den Film haben Katharine Hepburn zu einem Erlebnisbericht animiert, Peter Viertel zu dem Schlüsselroman "Weisser Jäger, schwarzes Herz", der wiederum Clint Eastwood zu einem grossen Film inspiriert hat. Dabei wäre "Africa Queen" beinahe schon 1938 realisiert worden. Damals hatten die Warner Brothers die Rechte und wollten ihn mit Bette Davis und David Niven verfilmen. Doch die Scheu von Bette Davis, sich im Freien fotografieren zu lassen, brachten das Projekt zum Platzen. Die Verfilmungsrechte wurden an die 20th Century Fox verkauft. Huston übernahm das Projekt mit der Bedingung, in Afrika drehen und die Rolle des Charlie Allnut seinem Freund Bogart geben zu dürfen. (BR Presse)

«(...) Einer der erfolgreichsten Filme des grossen Humphrey Bogart, der für diese Rolle den Oscar gewann. Sein Freund John Huston hatte die Aufnahmen bei diesem Abenteuerfilm zu einer ungewöhnlichen Strapaze gemacht: Die Arbeit im Dschungel am Kongo war so anstrengend, dass Katharine Hepburn erkrankte; die Barkasse „African Queen" sank früher als im Drehbuch vorgesehen und musste in dreitägiger Arbeit wieder gehoben werden. (...)» (ARD Presse)

The African Queen is a motion picture produced in the year 1951 as a USA production. The Film was directed by John Huston, with Humphrey Bogart, Katharine Hepburn, Robert Morley, Peter Bull, Theodore Bikel, in the leading parts. The movie had its first screening on March 21, 1952 in USA.



Bibliography Filmkritik # 10, 1958
Reclam Filmführer pg 24
- Il Cinema Ritrovato, Bologna 2010, Katalog pg 102f

Referenzen zum Film in anderen Datenbanken:

Unter anderem wurde der Film bei folgenden Filmfestivals aufgeführt:


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