Caccia al ladro

To catch a thief

Regia: Alfred Hitchcock, , Stati Uniti, 1955

  • TV Tip:

Plakatmotiv Caccia al ladro, © Paramount Pictures, Inc.


Génénerique

Casa produtrice Paramount Pictures, Inc.
Direttore Alfred Hitchcock
Scenaggiatore John Michael Hayes
Basato John Michael Hayes [Novel]
Interpreti Cary Grant [John Robie]
Grace Kelly [Frances]
John Alderson
Georgette Anys [Germaine]
Brigitte Auber [Danielle]
Martha Bamattre [Kitchen Helper (Nicht genannt )]
Roland Lesaffre [Claude]
Jean Martinelli [Foussard]
Charles Vanel [Bertani]
John Williams [H.H.Hughson]

Caratteristiche tecniche
Categoria: Lungometraggio
Informazioni tecniche: Format: 35 mm - Colore,Durata: 102 minuti
Sistema sonoro: Mono
Szenenphoto aus Caccia al ladro, © Paramount Pictures, Inc.

Sinossi (in Tedesco)
Ein amerikanischer Meisterdieb, genannt "Die Katze", hat sich an der Riviera zur Ruhe gesetzt. Als er in neuen Verdacht gerät, weil ein Kollege seine Methode kopiert, muss er noch einmal aktiv werden. - Cary Grant in einer zeitlos amüsanten, temperament- und geistvollen Kriminalkomödie von Alfred Hitchcock, die mit scharfzüngigen Dialogen und raffiniert aufgebauter Spannung perfekt unterhält. Der berühmte ehemalige Juwelendieb John Robie führt seit einigen Jahren in seiner Villa in Cannes ein ehrliches Leben. Plötzlich taucht ein neuer Dieb auf, der Robies Arbeitsweise genau nachahmt und die Polizei auf die Spur der "Katze" lockt, wie der gewandte Gauner einst genannt wurde. Um nicht selbst verurteilt zu werden, muss Robie den Täter möglichst auf frischer Tat ertappen. Im Strandklub von Cannes führt ihn eine Liste reicher Hotelgäste zu Mrs. Stevens und deren Tochter Frances. Als kurz darauf die neue "Katze" zuschlägt, kann Robie der Polizei nur mit Mühe entkommen. Dann wird er auch noch hinterrücks überfallen. Immerhin hat die schöne Frances ihren Irrtum inzwischen eingesehen und lässt Robie zu einem grossen Kostümfest einladen, wo er unter den Reichsten der Reichen seinen Widersacher entlarven will.... (3Sat Presse)

Riviste (in Tedesco): "Ein Sommerfilm, der sich dem Thema Lebensherbst widmet. Cary Grant, der sich nach einer erfolgreichen Karriere als Ede-Fassadenkletterer zur Ruhe setzte, wird nochmal reaktiviert, als Meisterdieb und als Charmeur, um ein par Collierdiebstähle an der Côte d'Azur aufzuklären. Und um dem armen reichen Mädchen Grace Kelly zu zeigen, worum es wirklich geht in der Welt." (Süddeutsche Zeitung 4/5. 9. 2004)

"Dies ist ein rechter Spaß. Alfred Hitchcock, der so oft mit harten Kriminal-Thrillern unsere Nerven attackierte, zeigt hier, daß er dieses Genre auch von der heiteren Seite anpacken kann. Ein Meisterdieb im Ruhestand, der in seiner Villa an der gesegneten Côte d’Azur die ihm offenbar belassenen Früchte seiner Arbeit verspeist, wird in seinem beschaulichen Leben gestört, als ihn die Polizei für eine Serie sensationeller Juwelen-Diebstähle verantwortlich macht. Der Verdächtigte betätigt sich als Amateurdetektiv und liefert, bald Jäger und bald Gejagter, den Herren von der Sûreté den Beweis seiner Unschuld. Mit dem ruhigen Dasein zwischen Weinstöcken und Blumenbeeten ist es jedoch vorbei; dafür werden schon eine temperamentvolle Millionenerbin und deren lebhafte Frau Mama sorgen. Schauplatz dieser mit leichter Hand geschriebenen und inszenierten Kriminalkomödie ist die Landschaft zwischen Cannes und Nizza, deren Schönheit von der VistaVision-Kamera Robert Burks’ höchst verlockend aufgenommen wurde. (…) Die Darsteller agieren ganz im Sinne dieses lockeren Spiels aus der Welt des kostspieligen Nichtstuns. Cary Grant bewegt sich mit so lässigem Charme durch die gefahrvollen Stationen seiner Rolle, daß man gar nicht dazu kommt, sich über das logische Fundament seiner Figur Gedanken zu machen. Der Flirt zwischen dem Exdieb und dem Fräulein Dollar geht erheblich weiter, als es sich die Hollywood-Autoren gemeinhin einfallen lassen. Aber erstens spielt ja dieser Film in Europa, wo den Amerikanerinnen manches erlaubt zu sein scheint, was ihnen daheim verboten ist, und zweitens vermag eben Grace Kelly eine Frau zu spielen, die auch dann noch eine Dame bleibt, wenn sie es nicht bei dem Gutenachtkuß vor der Schlafzimmertür beläßt. Jessie Royce Landis kann sich in der dankbaren Rolle einer Frau Neureich viele Lacher erspielen, Brigitte Auber ist die richtige Besetzung für ein junges Ding, das dem Publikum manches Rätsel aufgibt. (…)" Georg Herzberg in: Film-Echo (Wiesbaden), Nr. 1, 4.1956.

"Einigermaßen originell an diesem Kriminalfilm ist die Liebesgeschichte zwischen dem berühmten Juwelendieb außer Diensten, der sich an der Riviera zu einer von immer neuen Verdächtigungen beeinträchtigten Ruhe gesetzt hat, und der freudlos in ihrem Gelde und in ihrem hochmütigem Herzen wühlenden Millionärstochter. Sie liebt ihn aggressiv und deutlich, er läßt sich etwas mürrisch und faul umwerben – die konventionellen Rollen sind mutig vertauscht, und die gängige Filmseligkeit kommt bis zum Schluß nicht recht auf. Die spröde Grace Kelly mit ihrer heftigen Eisigkeit, bei der die Sinnlichkeit auch im Angriff immer halb verschüttete Ahnung bleibt, macht das ganz interessant, während Cary Grant außer seiner lockeren Männlichkeit nicht viel zum Thema beizutragen hat. Ihn bewegen ja auch ernstere Sorgen, denn der neue Dieb, der nun nach seinem Muster wie eine Katze über die Dächer steigt und verängstigten Touristinnen den Schmuck unter dem Kopfkissen hervorangelt, macht ihm viel zu schaffen. Er muß, obwohl er unschuldig ist, dauernd vor der Polizei ausrücken und sich mit einem allmählich von so viel Schaden etwas entnervten englischen Versicherungsagenten über recht abenteuerliche Methoden einigen, um den wahren Schuldigen auf frischem Dachspaziergang zu erwischen; schließlich hat er dieses Handwerk ja mal gelernt. (…)" Karena Niehoff in: Der Tagesspiegel (Berlin), 3.1.1955.

"Leichtfüssiger Klassiker" (tele 36/2007)
Osservazione generali (in Tedesco): "Obwohl es auch einige Szenen auf dem Blumenmarkt in Nizza gibt, müsste dieser ungeschlagene Hollywoodklassiker präziser "über den Dächern von Cannes" heissen. Doch ob Cannes oder Nizza - Hauptsache Côte d'Azur, der Tummelplatz der Reichen und Schönen, Oscar-prämiert fotografiert von Robert Burks. Zu sehen ist die vom ZDF rekonstruierte und farbrestaurierte Version der Urfassung in VistaVision, mit dem Meister der "suspense", Alfred Hitchcock, in einem Kurzauftrittt. Die Hauptrolle als cooler Meisterdieb spielt Cary Grant, seine Partnerin ist Grace Kelly. Die 1982 nach einem Autounfall gestorbene Fürstin von Monaco, drehte insgesamt drei Filme mit Hitchcock, der eine Schwäche für unterkühlte Blondinen hegte. Bei den Dreharbeiten von "über den Dächern von Nizza" traf Grace Kelly Fürst Rainier III. zum ersten Mal. 1956 - ein Jahr später - heirateten sie." (3Sat Presse)

General Information

Caccia al ladro is a motion picture produced in the year 1955 as a Stati Uniti production. The Film was directed by Alfred Hitchcock, with Cary Grant, Grace Kelly, Martha Bamattre, Brigitte Auber, Roland Lesaffre, in the leading parts.



Bibliografia Filmmuseum Berlin - Retrospektive 2006: Traumfrauen. Stars im Film der fünfziger Jahre, Gabriele Jatho und Hans Helmut Prinzler (Hg.), Bertz + Fischer Verlag, Berlin 2006

References in Databases
KinoTV Database Nr. 4135

Referenzen zum Film in anderen Datenbanken:

    Unter anderem wurde der Film bei folgenden Filmfestivals aufgeführt:

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