Wenn die Heide blüht

Regie: Hans Deppe, , Deutschland, 1960

  • Genre: Heimatfilm,

Plakatmotiv Wenn die Heide blüht, © Production Company


Stab und Besetzung

Regisseur Hans Deppe
Drehbuch Gustav Kampendonk
Nach einer Vorlage von Hermann Löns
Kamera Willi Sohm
Hannes Fuchs
Musik Raimund Rosenberger
Darsteller Walter Richter [Jochen Peterson]
Peter Carsten [Klaus Peterson]
Joachim Hansen [Rolf Peterson]
Veronika Bayer [Anne]
Hans Richter [Peter]
Heinz Engelmann [Förster Harkort]
Rita Paul [Vera]
Gardy Granass [Sonja]
Willy Fritsch
Peer Schmidt
Wolfgang Wahl [Anton]

Technische Angaben
Kategorie: Langspiel Film
Technische Info: Format: 35 mm, 1:1,37 - Ratio: 1:1,37 - Farbfilm,Länge: 95 Minuten
Tonsystem: Mono
Premiere: 21. Oktober 1960 in

Inhaltsangabe
Die beiden Gutsherrensöhne Rolf und Klaus könnten gegensätzlicher kaum sein: Während der trinkfreudige Naturbursche Klaus darauf hinarbeitet, eines Tages den väterlichen Hof zu übernehmen, träumt der sensible Rolf davon, als Musiker Karriere zu machen. Eines Nachts beschliesst Rolf nach einem schweren Streit mit seinem Bruder, die Heimat zu verlassen und in Amerika sein Glück zu suchen. Er ahnt nicht, dass in derselben Nacht Klaus getötet wird. Viele Jahre später kehrt Rolf nach Hause zurück - und sieht sich mit dem Verdacht konfrontiert, damals seinen Bruder ermordet zu haben.

Der verwitwete Gutsbesitzer Jochen Petersen (Walter Richter) hat zwei Söhne von verschiedenen Frauen. Klaus (Peter Carsten), ein impulsiver Naturbursche, kann hart anpacken und verbringt seine Feierabende gerne im Wirtshaus. Er ist ein Mann nach seines Vaters Geschmack, und als älterer Sohn ist er traditionsgemäss dazu bestimmt, eines Tages den Hof zu übernehmen. Sein jüngerer Stiefbruder Rolf (Joachim Hansen) hingegen ist das, was man einen Schöngeist nennen würde. Anstatt auf dem Feld mitzuarbeiten, verbringt er seine Zeit am Klavier und träumt davon, als Musiker und Komponist Karriere zu machen. Immer wieder führt dies zu Streitereien zwischen den ungleichen Brüdern.

Als es eines Abends im Wirtshaus wieder einmal zu einer bösen Auseinandersetzung kommt, fasst Rolf den Entschluss, seine Heimat für immer zu verlassen. In Amerika will er seinen Traum von einer Musikkarriere verwirklichen. Am kommenden Morgen findet man Klaus erschossen im Wald auf. Natürlich fällt der Verdacht sofort auf Rolf, dessen plötzliches Verschwinden für viele Dorfbewohner einem Schuldeingeständnis gleichkommt. In Wahrheit ahnt Rolf nicht einmal, was zu Hause vorgefallen ist. Die Briefe, die er in den kommenden Jahren aus New York an seinen verbitterten Vater schreibt, bleiben unbeantwortet. So vergehen zehn Jahre, bis Rolf überraschend eine Nachricht erhält, dass es seinem Vater gesundheitlich sehr schlecht geht. Erst jetzt, bei seiner Rückkehr auf den väterlichen Hof, erfährt er vom tragischen Schicksal seines Bruders.

Doch obwohl Rolf sich mit seinem Vater, der nie an den Brudermord geglaubt hat, aussöhnt, gibt es im Dorf noch immer genug Leute, die von seiner Schuld überzeugt sind. Unter denen, die zu ihm halten, ist auch Anne (Veronika Bayer), die hübsche Tochter des Försters Harkort (Heinz Engelmann). Immer wieder nehmen sie und ihr Vater Rolf gegen Anfeindungen in Schutz. Trotzdem will Rolf ein für allemal seine Unschuld beweisen. Dann aber findet die Polizei die Tatwaffe - eine Pistole, die früher Rolf gehörte. Damit scheint seine Schuld endgültig bewiesen. (mdr Presse)

Kritiken
"Ein deftiger Bilderbogen, prächtig koloriert..." Rhein-Neckar Zeitung

Anmerkungen
Angelehnt an seinen Erfolgsfilm "Grün ist die Heide" aus dem Jahr 1951 erzählt Regisseur Hans Deppe in "Wenn die Heide blüht" erneut die Geschichte eines Mannes, der seinen Heimatort verlässt und unschuldig des Mordes verdächtigt wird. Das Ergebnis ist eine ungewöhnliche Mischung aus Heimat- und Kriminalfilm, gespielt von einer Garde prominenter Darsteller jener Zeit. (mdr Presse)

Wenn die Heide blüht ist ein Film, der im Jahr 1960 in Deutschland produziert wurde. Regie führte Hans Deppe, mit Walter Richter, Peter Carsten, Joachim Hansen, Veronika Bayer, Hans Richter, in den wichtigsten Rollen. Der Film hatte am 21. Oktober 1960 seine Premiere.



Hinweise auf Datenbanken
KinoTV Database Nr. 465

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