La Ciociara

... und dennoch leben sie

Regie: Vittorio De Sica, , Italien, Frankreich, 1960

  • FSK 18  

Plakatmotiv La Ciociara, © Production Company


Stab und Besetzung

Produzent Carlo Ponti
Regisseur Vittorio De Sica
Drehbuch Vittorio De Sica
Cesare Zavattini
Nach einer Vorlage von Alberto Moravia [Roman oder Erzählung]
Kamera Gábor Pogány
Musik Armando Trovaioli
Darsteller Sophia Loren [Cesira]
Raf Vallone [Giovanni]
Jean-Paul Belmondo [Michele]
Franco Balducci [Il tedesco nel pagliaio]
Emma Baron [Maria]
Andrea Checchi [Faschist]
Pupella Maggio [Bäuerin]
Vincenzo Musolino [Alessandro]
Carlo Ninchi [Filippo]
Renato Salvatori [Florindo]

Technische Angaben
Kategorie: Langspiel Film
Technische Info: Format: 35 mm, 1:2,35 - Ratio: 1:2,35 - Schwarz-Weiss Film,Länge: 95 Minuten
Tonsystem: Mono
FSK ab 18 Jahren,
Szenenphoto aus La Ciociara, © Production Company

Inhaltsangabe
Italien 1944: Das Land befindet sich im Belagerungszustand, die Faschisten kämpfen ihre letzten Schlachten. Auf Rom gehen die Bomben der Alliierten nieder, und inmitten des Chaos sorgt sich die verwitwete Cesira (Sophia Loren), Besitzerin eines kleinen Lebensmittelladens, um ihre zwölfjährige Tochter Rosetta (Eleonora Brown). Als die beiden wieder einmal knapp davongekommen sind, beschliesst die ebenso leidenschaftliche wie unverwüstliche Cesira, das Ende des Krieges auf dem Land abzuwarten, in dem Dorf, aus dem sie stammt. Sie vertraut den Laden dem Kohlenhändler Giovanni (Raf Vallone) an, einem alten Freund ihres Mannes, mit dem sie eine heimliche Leidenschaft verbindet. Mit spärlichem Gepäck brechen Mutter und Tochter gen Süden auf. Aber der Zug kommt nicht weit, und die beiden müssen den Rest des Weges zu Fuss zurücklegen - ein beschwerlicher Marsch, bei dem Cesira aufgeht, in welch desolatem Zustand sich das Land befindet. In ihrem Geburtsort San Eufemia findet Cesira von ihren nächsten Verwandten niemanden mehr vor. Aber die Bauern geben den Frauen Unterschlupf, und der junge, politisch desillusionierte Student Michele (Jean-Paul Belmondo) versucht, nicht ganz ohne Hintergedanken, Cesira das Leben zu erleichtern.

Die Hoffnung, in San Eufemia durchkommen zu können, erfüllt sich allerdings nicht. Deutsche Truppen, italienische Faschisten und englische Spione kommen durch das Dorf. Schliesslich sind es ausgerechnet Truppen der Befreier, die Cesira und Rosetta auf brutale Weise klar machen, dass es im Krieg keinen Rückzug und keine Sicherheit geben kann. (SWR Presse)

Szenenphoto aus La Ciociara, © Production Company

Kritiken
Sophia Loren is an Oscar-winning tour de force as a wartime Italian widow with a teenage daughter. Set against an evocative background of a desolate, war-torn Italy. They flee Rome and return to Cesira's childhood home, a small village deep in the mountains. But, slowly, the war begins to close in on them." Argus April 20, 1996

Preise und Auszeichnungen
Oscar für Sophia Loren als Beste Darstellerin

Anmerkungen
'Und dennoch leben sie' hat vielleicht nicht mehr die stilistische Stringenz der frühen neorealistischen Filme von Vittorio de Sica, gilt aber als eine der letzten grossen Arbeiten des einflussreichen italienischen Regisseurs. Es ist ein humanistischer Blick auf den Krieg und seine ersten Opfer. Sophia Loren bekam für ihre vitale Darstellung der 'barfüssigen Bäuerin' Cesira einen Oscar und einen Festival-Preis in Cannes." (SWR Presse)

La Ciociara ist ein Film, der im Jahr 1960 in Italien, Frankreich produziert wurde. Regie führte Vittorio De Sica, mit Sophia Loren, Raf Vallone, Jean-Paul Belmondo, Franco Balducci, Andrea Checchi, in den wichtigsten Rollen.



Hinweise auf Datenbanken
KinoTV Database Nr. 473

Unter anderem wurde der Film bei folgenden Filmfestivals aufgeführt:


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