Die Fürstin von Beranien

Regie: Ernst Reicher, , Deutschland, 1918

    Plakatmotiv Die Fürstin von Beranien, © Stuart Webbs-Film Company Reicher und Reicher

    Stills and posters © Stuart Webbs-Film Company Reicher und Reicher


    Stab und Besetzung

    Produktion Stuart Webbs-Film Company Reicher und Reicher
    Produzent Ernst Reicher
    Regisseur Ernst Reicher
    Drehbuch Richard Hutter
    Ernst Reicher
    Kamera Hans Bloch
    Architekt Manfred Noa
    Darsteller Stella Harf [Fürstin Elisabeth Maria von Beranien]
    Bruno Kastner [Prinz Heinrich von Waldstein/ Dr. Heinrich von Wald]
    Leopold von Ledebur [Fürst Ernst von Beranien, Elisabeths Vater]
    Kurt von Möllendorf [Herzog Rudolf von Wittland]
    Andreas von Horn [Graf Colloden]
    Hermann Picha [Geheimrat Asch]
    Wilhelm Kaiser-Heyl [General Arens]
    Ernst Laskowski [Leutnand A.D.]
    Ertougil Mouchein [Stefan]
    Nora Reinhard [Kitty, Nichte von Schleierbach-Eulenkopf]
    Frida Richard [Reichsgräfin Elvira Schleierbach-Eulenkopf]
    Kurt Salden [Karl]
    Aruth Wartan [Martinic, Hauptmann der Leibgarde]

    Technische Angaben
    Kategorie: Langspiel Film
    Technische Info: Format: 35 mm, 1:1,33 - Ratio: 1:1,33 - Schwarz-Weiss Film,, 1941 Meter, 5 Akte
    Tonsystem: silent
    Premiere: April 1918 in Berlin, TauenzienPalast
    Erstzensur: Berlin, Polizei April 1918 No BPZ.41710
    Vorhandene Kopien: Unvollständige Kopien des Films existieren [Archiv: Cineteca Nazionale]

    Inhaltsangabe
    Prinzessin verliebt sich, darf ihn aber nicht heiraten. Er weiss von nichts und wird als Rebell erschossen. (Quelle: German Early Cinema Database)

    Fürst Ernst von Beranien lässt ein Dekret verkünden, demzufolge seine Tochter Elisabeth Kronprinzessin seines Landes wird. Ehe sie ihren Pflichten nachkommen will, bittet Elisabeth ihren Vater, sich vorher noch eine kleine Auszeit nehmen zu dürfen: Sie will als einfache Komtess in den Bergen Urlaub machen. Fürst Ernst willigt ein, gibt ihr aber die gestrenge, alte Gräfin Elvira Schleierbach-Eulenkopf mitsamt ihrer Nichte Kitty als Begleitung mit auf den Weg zum Wintersport. In dem sympathischen Dr. Heinrich von Wald macht die Fürstentochter eine angenehme Urlaubsbekanntschaft, aus der sich bald mehr entwickelt. Als ihr jener Wald einen Heiratsantrag macht, flüchtet Elisabeth, obwohl gleichfalls verliebt, Hals über Kopf und reist ab, da der Mann aus Standesgründen daheim kaum in Frage käme.

    Wieder in Beranien, stirbt Elisabeths Vater. Nun muss schnellstens ein Ehemann aus hochadeligen Kreisen her. In Frage kommt Herzog Rudolf von Wittland, der einstige Wunschkandidat ihres Vaters. Schweren Herzens willigt Elisabeth ein, ihn zu heiraten. Doch die Militärpartei von Beranien ist ganz und gar nicht mit Fürst Ernsts Dekret einverstanden, demzufolge nun eine Frau das Land regieren soll. Vielmehr will diese Partei den Prinzen von Waldstein an der Spitze des Landes sehen und zettelt daher, unter der Führung von General Arens, einen Aufstand gegen Elisabeth an. Mit eben jenem Prinz von Waldstein an der Spitze dringen die Verschwörer in den Fürstenpalast vor, als der Prinz Elisabeth erblickt. Beide trauen ihren Augen nicht, jener Prinz ist niemand anderes als die Urlaubsbekanntschaft Heinrich von Wald, der wie Fürstin Elisabeth damals inkognito anreiste.

    In diesem Moment senkt er seinen Degen und lässt sich widerstandslos abführen. Doch Elisabeth setzt ihn auf freien Fuss und begnadigt ihn. Als Prinz Heinrich sie noch einmal sehen will und sich ihr deshalb auf dem Balkon nähert, versteht ihre Leibgarde diese Annäherung miss und schiesst auf ihn. Er stirbt. Tief erschüttert vom Tod ihrer grossen Liebe lässt sich Fürstin Elisabeth nunmehr darauf ein, den für sie ausgesuchten Wunschgemahl zu heiraten. (wikipedia)

    Anmerkungen : Neuzensur am 13. August 1921 B.3882, 5 Akte, 1765 m, Jugendverbot

    Die Fürstin von Beranien ist ein Film, der im Jahr 1918 in Deutschland produziert wurde. Regie führte Ernst Reicher, mit Stella Harf, Bruno Kastner, Leopold von Ledebur, Kurt von Möllendorf, Andreas von Horn, in den wichtigsten Rollen. Der Film hatte am 00. April 1918 in Berlin, TauenzienPalast seine Premiere. Kritiken zu Die Fürstin von Beranien sind leider nicht verfügbar.



    Literatur Hinweise - Gerhard Lamprecht, Deutsche Stummfilme 1917-1918, pg. 406
    - Kinematograph No. 580, 1918
    - Kinematograph No. 591, 1918
    - Kinematograph No. 596, 1918
    - Film No. 13, 1918
    - Film No. 17, 1918
    - IFW No. 21, 1918
    - Film No. 4, 1918
    - Kinematograph No. 577, 1918
    - Film No. 18, 1918
    - Film No. 21, 1918
    - Verzeichnis in Deutschland gelaufener Filme. München 1980 (München) No. 254, 1918
    - Verzeichnis in Deutschland gelaufener Filme. München 1980 (München) No. 429, 1918

    Referenzen zum Film in anderen Datenbanken:


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