Caterina di Russia

Katharina von Russland

Regie: Umberto Lenzi, , Italien, Frankreich, 1963

    Plakatmotiv Caterina di Russia, © Production Company


    Stab und Besetzung

    Regisseur Umberto Lenzi
    Drehbuch Umberto Lenzi
    Guido Malatesta
    Kamera Augusto Tiezzi
    Musik Angelo Francesco Lavagnino
    Schnitt Jolanda Benvenuti
    Darsteller Hildegard Knef [Katharina]
    Sergio Fantoni [Grigorij Orlov]
    Raoul Grassilli [Peter]
    Giacomo Rossi Stuart [Graf Poniatowski]
    Angela Cavo [Anna]
    Ennio Balbo [Kanzler Panin]
    Leonardo Botta [Sergej Saltykow]
    Enzo Fiermonte [General Münich]
    Romano Ghini [Alan Orlov]
    Jenny Jules [Ärztin]
    Tina Lattanzi [Zarin Elisabeth]
    Sean Rocks [Charlie]
    Dave Schneider [Arzt]
    Gianni Solaro [Oberst Schwering]
    Hans Wehrl [Roman]

    Technische Angaben
    Kategorie: Langspiel Film
    Technische Info: Format: 35 mm - Farbfilm,Länge: 100 Minuten
    Tonsystem: Mono

    Inhaltsangabe
    St. Petersburg um 1760. Hauptmann Orlow (Sergio Fantoni) kann mit forschem Eingreifen gerade noch verhindern, dass Grossfürst Peter (Raoul Grassilli), der künftige Zar, auf hungernde Bauern schiessen lässt. Das bringt ihm den Zorn des Grossfürsten ein, aber vor allem anerkennende lobende Worte von Grossfürstin Katharina (Hildegard Knef). Wenig später lässt Peter Orlow und dessen Bruder Alan (Romano Ghini) nach Sibirien verbannen, nicht zuletzt, um Katharina zu demütigen. Peter hasst seine Frau, eine Prinzessin aus Anhalt-Zerbst, die so viel klüger und gebildeter ist als er selbst. Während sie ihr Bett mit dem gut aussehenden Kammerherrn Saltykow (Leonardo Botta) und später mit dem polnischen Grafen Poniatowski (Giacomo Rossi Stuart) teilt, lebt er mit der Nichte des Vizekanzlers Woronzow zusammen. Als Zarin Elisabeth (Tina Lattanzi) 1762 stirbt, eskalieren die Machtkämpfe zwischen Peter und Katharina. Der infantile Zar, der für Friedrich den Grossen schwärmt, will gegen Dänemark in den Krieg ziehen und alle seine Soldaten in die Uniformen des holsteinischen Regiments stecken. Das können die Kosaken nicht hinnehmen. Unter Orlows Führung, der in der Zwischenzeit aus Sibirien geflohen ist, stellen sie sich gegen den Zaren. Orlow sorgt dafür, dass die Garderegimenter Katharina die Treue schwören und sich von Peter lossagen. Katharina wird zur Zarin aller Russen ernannt, Peter wird festgenommen.... (mdr Presse)

    Kritiken
    "Oberflächlicher Historienfilm" (tele)

    Anmerkungen
    "Ein aufwendig und farbenprächtig inszenierter Film über die berühmte Zarin Katharina die Grosse (1729-1796), die als 15-jährige Sophie Auguste Friederike von Anhalt-Zerbst nach Russland kam. Gespielt wird die Zarin in dieser italienisch-französischen Koproduktion von Hildegard Knef, was der opulenten, nicht ganz historisch getreuen Verfilmung einen besonderen Reiz gibt. Neben Marlene Dietrich und Romy Schneider war Hildegard Knef eine der wenigen deutschen Schauspielerinnen, die sich international behaupten konnten. Schon in ihrer ersten kleinen Rolle in Helmut Käutners "Unter den Brücken" (1944) spielte sie sich in die Herzen des Publikums. Der erste deutsche Nachkriegsfilm "Die Mörder sind unter uns" (1946), wo sie unter Wolfgang Staudtes Regie eine ehemalige KZ-Insassin spielte, wurde auch ausserhalb Deutschlands ein Erfolg und verhalf ihr zu internationaler Anerkennung. Doch ein erster Anlauf in Hollywood scheiterte.

    1950 sorgte sie als "Sünderin" in Willi Forsts Film für einen grossen Skandal - sie liess als erste deutsche Schauspielerin die Hüllen fallen! Danach ging sie wieder nach New York. Mit Filmen wie "Entscheidung vor Morgengrauen" (1951) und "Schnee am Kilimandscharo" (1952) kam der Erfolg. Sie wurde auch zum gefeierten Broadway-Star. 1963 begann ihre zweite grosse Karriere als Chansonsängerin. Ella Fitzgerald nannte sie "die weltgrösste Sängerin ohne Stimme". "Ich hab' noch einen Koffer in Berlin" oder "Für mich soll's rote Rosen regnen" waren Lieder mit ihren eigenen Texten, die zu Evergreens wurden. Anfang der Siebzigerjahre erntete die Knef mit ihrer Autobiografie "Der geschenkte Gaul" literarischen Erfolg, dem der Roman "Das Urteil" folgte. Darin beschreibt sie ihre Krebserkrankung. Trotz ihrer gesundheitlichen Probleme, die die letzten beiden Lebensjahrzehnte bestimmten, liess sie sich nicht unterkriegen. Sie ging auf Tournee, malte, drehte Filme. Als sie am 1. Februar 2002 starb, regnete es Hunderte rote Rosen auf ihren Sarg." (mdr Presse)

    Caterina di Russia ist ein Film, der im Jahr 1963 in Italien, Frankreich produziert wurde. Regie führte Umberto Lenzi, mit Hildegard Knef, Sergio Fantoni, Raoul Grassilli, Giacomo Rossi Stuart, Angela Cavo, in den wichtigsten Rollen.

    Referenzen zum Film in anderen Datenbanken:


      Disclaimer
      Die obenstehenden Informationen erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit, sondern geben den Informationsstand unserer Datenbanken zum Zeitpunkt der letzten Aktualisierung an. Alle Angaben sind nach bestem Wissen und Gewissen recherchiert, Rechtsansprüche aus falschen oder fehlenden Angaben werden ausdrücklich abgelehnt.
           Auf Grund der aktuellen Rechtssprechung in einigen Ländern kann derjenige haftbar gemacht werden, der auf Adressen verweist, die möglicherweise einen strafbaren Inhalt verbreiten oder auf strafbare Inhalte und Seiten weiterverweisen, es sei denn, er schliesst eindeutig eine solche Haftung aus. Unsere angeführten Links sind nach bestem Wissen und Gewissen recherchiert, dennoch können wir in keiner Weise für die Inhalte der von uns aufgeführten Links und Webseiten irgendwelche Haftung übernehmen. Wir geben diese Erklärung sinngemäss für alle Länder und alle Sprachen ab.
           Soweit nicht anderweitig gekennzeichnet sind Fremdzitate im Rahmen des üblichen Zitatenrechts mit Kennzeichnung der Quellen aufgenommen. Das Copyright dieser Zitate liegt bei den Autoren. - Caterina di Russia (1963) - KinoTV Movie Database Check Page Rank Pagerank Anzeige