One Way Passage

Reise ohne Wiederkehr

Regie: Tay Garnett, , USA, 1932

    Szenenphoto aus One Way Passage, © Production Company


    Stab und Besetzung

    Regisseur Tay Garnett
    Drehbuch Joseph Jackson
    Wilson Mizner
    Nach einer Vorlage von Robert Lord
    Kamera Robert Kurrle
    Musik W. Franke Harling
    Bernhard Kaun
    Darsteller Frederick Burton
    Kay Francis
    Warren Hymer
    Aline MacMahon
    Frank McHugh
    William Powell

    Technische Angaben
    Technische Info: Format: 35 mm - Schwarz-Weiss Film,Länge: 68 Minuten
    Tonsystem: mono

    Inhaltsangabe
    Der wegen Mordes zum Tode verurteilte Dan Hardesty ist aus dem Gefängnis entflohen. Im fernen Hongkong hofft der weltmännische Lebemann vor der Polizei sicher zu sein. In einem Nachtlokal macht er die Bekanntschaft der attraktiven Joan Ames, es ist Liebe auf den ersten Blick. Ausgerechnet jetzt spürt der emsige Detective Sergeant Steve Burke den Ausbrecher auf, um ihn zurück in die Todeszelle zu bringen. An Bord der "SS Maloa" soll der entflohene Mörder nach San Francisco überführt werden. Zu Beginn der Reise geht der Detective jedoch über Bord - Dan rettet dem Nichtschwimmer das Leben, und zum Dank darf er sich während der Überfahrt ohne Handschellen frei bewegen. Das trifft sich gut, denn auch die bezaubernde Joan befindet sich unter den Passagieren. Die beiden verlieren nicht viel Zeit und kommen sich rasch nahe. Joan ist überglücklich, doch sie ahnt nicht, dass dies für Dan die letzte Reise ist. Aber auch Joan hütet ein Geheimnis: Sie ist unheilbar herzkrank und hat vielleicht nur noch wenige Monate zu leben. An Bord befindet sich noch ein weiteres Pärchen, das es mit der Wahrheit nicht so genau nimmt: der quirlige Taschendieb Skippy und die Hochstaplerin "Barrel House Betty", die noch in Dans Schuld steht. Als Betty bemerkt, dass Dan in dieser aussichtslosen Situation seiner grossen Liebe begegnet ist, fasst sie sich ein Herz, um dem sympathischen Ganoven zu helfen. Beim letzten Zwischenstopp der "SS Maloa" in Honolulu gelingt es Betty, den wachsamen Detective Burke auszutricksen und Dan eine Möglichkeit zur Flucht zu verschaffen. Doch dafür müsste Dan seine grosse Liebe im Stich lassen.... (mdr Presse)

    Anmerkungen
    «"Reise ohne Wiederkehr" ist ein mitreissend inszeniertes Melodram, das stilsicher zwischen gefühlvollen und komödiantischen Momenten changiert. Die bewegende Originalgeschichte von Robert Lord wurde mit einem "Oscar" prämiert.» (mdr Presse)

    «Garnetts Film ist eine Melange aus Gangsterfilm und Melodram, aber die Vorzeichen sind verkehrt. Alles ist ein wenig pervers. Das Leben ist eine schöne Reise und im Hafen wartet der Tod. Hollywoods Forderungen nach Evasionskino wurden selten genauer befolgt. Es entstand ein paradiesischer Film, der aber genau erkennen lässt, dass da, wo er aufhört, die Realität anfängt, die anders ist. Mit seinem Versuch, eine hoffnungslos traurige Liebesgeschichte amüsant, schillernd, wie eine Komödie zu erzählen, setzt Garnett alles auf eine Karte. Die Schönheit des Films rührt unter anderem daher, dass die Verrücktheit seiner Figuren und der Wagemut seines Regisseurs absolut deckungsgleich sind, ein sinnloses, selbstmörderisches Unternehmen.» (Frida Grafe)

    One Way Passage ist ein Film, der im Jahr 1932 in USA produziert wurde. Regie führte Tay Garnett, mit William Powell, Kay Francis, Aline MacMahon, Frank McHugh, Warren Hymer, in den wichtigsten Rollen. Kritiken zu One Way Passage sind leider nicht verfügbar.

    Referenzen zum Film in anderen Datenbanken:

      Unter anderem wurde der Film bei folgenden Filmfestivals aufgeführt:


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