Die Rückkehr des Tanzlehrers

Regie: Urs Egger, , Deutschland, Österreich, 2004

    Szenenphoto aus Die Rückkehr des Tanzlehrers, © Production Company


    Stab und Besetzung

    Regisseur Urs Egger
    Drehbuch Don Bohlinger
    Rolf Börilind
    Cilla Börilind
    Story Henning Mankell
    Kamera Martin Kukula
    Musik Ina Siefert
    Nellis du Biel
    Darsteller Tobias Moretti [Stefan Lindman]
    Veronica Ferres [Veronica Molin]
    Maximilian Schell [Fernando Hereira]
    Matthew Marsh [Giuseppe Larsson]
    Bjørn Floberg [Lasse Rundström]
    Bibi Andersson [Elsa Berggren]
    John Wood [Jonas Andersson]
    Michael Byrne [Emil Wetterstedt]
    Mats Langbacka [Erik Johansson:]
    Peter Andersson [Magnus Holmström]

    Technische Angaben
    Kategorie: Fernseh Film
    Technische Info: Farbe,Länge: 180 Minuten
    Tonsystem: Ton

    Inhaltsangabe
    Kommissar Stefan Lindman (Tobias Moretti) ist an Zungenkrebs erkrankt. Vor der anstrengenden Chemotherapie wollte der vom Dienst befreite Polizist sich eigentlich mit seiner Lebensgefährtin und deren Tochter ein paar Tage auf Mallorca erholen. Doch als er von der Ermordung seines früheren Kollegen Herbert Molin (Werner Prinz) hört, lässt er alles stehen und liegen, um in das nordschwedische Provinznest Sveg zu fahren, wohin Molin sich nach seiner Pensionierung zurückzogen hatte. Die Kollegen vor Ort sind wenig erbaut über die ungebetene Unterstützung. Doch als Lindman neue Indizien präsentiert, aus denen hervorgeht, dass Molin von seinem Mörder (Maximilian Schell) offenbar längere Zeit beobachtet worden war, gewinnt er das Vertrauen des leitenden Ermittlers Giuseppe Larsson (Matthew Marsh). Gemeinsam finden die beiden heraus, dass der Ermordete ursprünglich nicht Molin hiess: Merkwürdigerweise änderte er in den 50er-Jahren seinen Namen. Auch beim Hauskauf schaltete er die befreundete Tanzlehrerin Elsa Berggren (Bibi Andersson) als Vermittlerin ein: Warum und vor wem wollte er sich verstecken? Immer fremder wird Lindman der frühere Kollege. Veronica (Veronica Ferres), Molins Tochter, die inzwischen aus Frankfurt angereist ist, weiss auch keine Antwort, denn sie kannte ihren Vater ebenso wenig. Elsa Berggren jedenfalls scheint mehr über Molins Vergangenheit zu wissen, als sie im Gespräch mit Lindman preisgegeben hat. Bei einem nicht ganz legalen Besuch in ihrem Haus stösst Lindman im Schrank auf eine SS-Uniform. Doch wie passt dieser merkwürdige Fund zur Entdeckung Larssons, der mit seiner Frau einen Tanzkurs besucht und nun bemerkt, dass die markanten Blutspuren auf Molins Dielenboden einer Folge von Tangoschritten entspricht? Hatte Larsson in Molins CD-Player nicht auch Tangomusik gefunden? Bei seinen Ermittlungen entgeht Lindman, dass noch jemand an dem Fall interessiert ist: Ein gewisser Emil Wetterstedt (Michael Byrne) lässt den Polizisten von zwei Helfern beschatten, die offenbar sehr besorgt darüber sind, was Molins Nachbar Jonas Andersson (John Wood) dem Schnüffler über Molins Verbindung nach Argentinien erzählen könnte. Doch dazu kommt es nicht mehr, denn Andersson wird vorher ermordet ...

    Bei einem Spaziergang in Buenos Aires mit seiner Frau hört der jüdische Emigrant Fernando Hereira (Maximilian Schell) durch das offene Fenster eines Konzertsaales eine alte, selten gespielte Tangomelodie. Sie versetzt ihn augenblicklich in das Berlin der 1930er Jahre zurück. Damals musste er als Kind mit ansehen, wie sein Vater (Roland Jaeger) von seinem Tanzschüler, dem fanatischen, jungen SS-Mann Molin, erdrosselt und zu einem tödlichen Tango vergewaltigt wurde. Über den in Buenos Aires gastierenden schwedischen Geiger Jonas Andersson (John Wood) findet Hereira die Spur zum Mörder seines Vaters, der in der nordschwedischen Kleinstadt Sveg untergetaucht ist, und kann endlich Rache üben. Doch kurz darauf wird auch der Geiger Jonas Andersson, der Molins Nachbar war, auf brutale Weise ermordet. Um dem Verdacht entgegen zu wirken, dass er auch etwas mit diesem Mord zu tun haben könnte, macht sich Hereira auf die Suche nach den wahren Übeltätern, die er unter den Gesinnungsfreunden von Molin vermutet. Zunächst bringt er Molins Freundin Elsa Berggren (Bibi Andersson) in seine Gewalt und will sie zwingen, ihm den Namen von Anderssons Mörder zu nennen. Dabei wird er jedoch von Stefan Lindman (Tobias Moretti) gestört. Der an Zungenkrebs erkrankte Kommissar ist auf derselben Spur: Unter einer losen Diele in Molins Haus ist er auf Unterlagen gestossen, die Molins Verbindungen zu Emil Wetterstedt (Michael Byrne) und seiner rechtsradikalen Organisation "Für Schwedens Wohl" belegen, zu der einflussreiche Politiker und Juristen gehören. Lindman hat sich in Molins Tochter Veronica (Veronica Ferres) verliebt, als ihm der schreckliche Verdacht kommt, dass auch sie zu Wetterstedt gehört - der inzwischen den Killer Magnus (Peter Andersson) auf den lästigen Schnüffler angesetzt hat. Ihn kann Lindman in einem Kampf auf Leben und Tod überwältigen. Dann aber steht er Hereira gegenüber, einem alten Argentinier, der von der Polizei als Doppelmörder gejagt wird. Ihre Unterredung wird jäh gestört von Veronica, die ebenfalls nur einen Gedanken kennt: ihren Vater zu rächen ... (SWR Presse)

    Kritiken
    "Intelligent inszeniert und blendend gespielt" (tele)

    Anmerkungen
    "Hintergrundinformationen:
    "Die Rückkehr des Tanzlehrers" ist ein spannungsgeladener Kriminalfilm, in dem Vergangenheit und Gegenwart auf unheimliche Weise ineinander greifen. Auf einer Vorlage der schwedischen Erfolgsautoren Rolf und Cilla Börjlind ("Kommissar Beck - Die neuen Fälle") basierend, schrieb Don Bohlinger ("Das Experiment") das Drehbuch nach dem gleichnamigen Beststeller von Henning Mankell. Der mit Tobias Moretti ("Kommissar Rex"; "Der Tanz mit dem Teufel - Die Entführung des Richard Oetker"), Veronica Ferres ("Rossini"; "Schtonk!"), und Oscarpreisträger Maximilian Schell ("Das Urteil von Nürnberg"; "Das schwarze Loch") hochkarätig besetzte Zweiteiler wurde inszeniert von Urs Egger ("Opernball"; "Die Halbstarken")." (SWR Presse)

    Die Rückkehr des Tanzlehrers ist ein Film, der im Jahr 2004 in Deutschland, Österreich produziert wurde. Regie führte Urs Egger, mit Tobias Moretti, Veronica Ferres, Maximilian Schell, Matthew Marsh, Bjørn Floberg, in den wichtigsten Rollen.

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