Himmelskibet

Das Himmelsschiff

Regie: Holger-Madsen, , Dänemark, 1918

  • Genre: Adventure, Fantasy, Sci-Fi,

Plakatmotiv Himmelskibet, © Nordisk Films Kompagni


Stab und Besetzung

Produktion Nordisk Films Kompagni
Verleih Fotorama, Aarhus
Tower Film Corporation [(USA)]
Universum-Film AG (UFA), Berlin [(Germany)]
Produzent Ole Olsen
Regisseur Holger-Madsen
Drehbuch Ole Olsen
Story Sophus Michaëlis
Kamera Louis Larsen
Darsteller Nicolai Neiiendam [Prof. Planetaros]
Gunnar Tolnæs [Avanti Planetaros]
Zanny Petersen [Corona Planetaros]
Alf Blütecher [Dr. Krafft]
Svend Kornbeck [David Dane]
Philip Bech [Martian Prince of Wisdom]
Lilly Jacobsson [Marya]
Frederik Jacobsen [Prof. Dubius]
Nils Asther [Marsbewohner]
Harald Mortensen [Telegraphist]
Alfred Osmund [Priester auf dem Mars]
Birger von Cotta-Schønberg [Orientalischer Mitreisender auf der Excelsior]
Peter Jørgensen
Aage Lorentzen

Technische Angaben
Kategorie: Langspiel Film
Technische Info: Format: 35 mm, 1:1,33 - Ratio: 1:1,33 - Schwarz-Weiss Film,Länge: 83 Minuten, 1700 Meter, 18 Bilder pro Sekunde
Tonsystem: silent
Premiere: 22. Februar 1918 in Kopenhagen, Palads
Vorhandene Kopien: Kopien des Films sind erhalten [Archiv: Det Danske Filminstitut (København)]
Szenenphoto aus Himmelskibet, © Nordisk Films Kompagni
Szenenphoto aus Himmelskibet, © Nordisk Films Kompagni

Kritiken
«Avanti Planetaros, bislang Seekapitän, startet in einem Raumschiff, das sein Vater, ein Astronom, konstruiert hat, zum Mars. Die Reise verläuft nicht störungsfrei: Der amerikanische ‹Astronaut› David Dane greift zum Alkohol, dann droht eine Meuterei. Auf dem Mars begegnet der Besatzung der ‹Excelsior› eine Hochkultur aus Pazifisten und Vegetariern; sogar einen übereilten Schusswaffengebrauch verzeihen die Marsianer den Erdenbürgern. In Marya, der Tochter des regierenden Weisheitsfürsten, findet Avanti Planetaros seinen ‹Lebensmenschen›. Auf der Heimreise begleitet sie ihn, um die Menschheit zur Vernunft zu bekehren … Während des Ersten Weltkriegs eine Friedensbotschaft: (…) Das Himmelsschiff entwirft das Andere als Ideal einer aufgeklärten, geistig und moralisch überlegenen Gesellschaft. Moderne technische Errungenschaften der Kinematografie und der Fliegerei treffen hierbei auf hellenistische Gewänder und florale Jugendstilformen. Auch deshalb gehört der frühe ‹Blockbuster› (…) eindeutig zu den Blütenträumen des Genres.» (Katalog Berliner Filmfestspiele 2017)

«Dieser aufwendig produzierte Weltraumfahrtsfilm ist ein Meilenstein im Science-Fiction-Genre. Die zeitbedingte Begeisterung für die Fliegerei ist offensichtlich: Das Raumschiff hat Flügel und einen Propeller und die Crew steckt in ledernen Fliegerkombinationen. Auch wenn die druidenähnlichen Marsbewohner unfreiwillig komisch erscheinen mögen, ist die Vorstellung des Films von einer utopischen idealen Welt, kulturgeschichtlich gesehen, recht erstaunlich.» (Casper Tybjerg, Katalog Giornate del cinema muto, Pordenone 2006)

«Neun von zehn Aliens im Kino sind bösartig und mörderisch. Doch schon mit den jeglicher Gewalt abholden Marsbewohnern in Himmelskibet aus dem Jahr 1918 beginnt eine Seitenlinie mit Filmen, in denen der Ausserirdische der zumindest moralisch bessere ‹Mensch› ist.» (Georg Seesslen/Fernand Jung: Science Fiction, Marburg 2003)

Szenenphoto aus Himmelskibet, © Nordisk Films Kompagni

Himmelskibet ist ein Film, der im Jahr 1918 in Dänemark produziert wurde. Regie führte Holger-Madsen, mit Nicolai Neiiendam, Gunnar Tolnæs, Zanny Petersen, Alf Blütecher, Svend Kornbeck, in den wichtigsten Rollen. Der Film hatte am 22. Februar 1918 in Kopenhagen, Palads seine Premiere. Zur Zeit haben wir keine Inhaltsangabe zu diesem Film;



Literatur Hinweise - Moving Picture World, May 29, 1920, pg 1236 (review)
- Giornate del Cinema Muto, Pordenone 2006, Katalog, pg 61f

Referenzen zum Film in anderen Datenbanken:

Unter anderem wurde der Film bei folgenden Filmfestivals aufgeführt:


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