Parque Via

Dirección: Enrique Rivero, Mexico, 2008

Mexico, 2008
Szenenphoto aus Parque Via, © Production Company


Génénerique

Director
Guión
Fotografía
Música
Montaje
Arquitecto
Kostümbild
Interpretación

Détails techniques
Información tecnica: Format: 35 mm - Color,Duracion: 86 minutos
Sistema de sonido: Ton
Szenenphoto aus Parque Via, © Production Company

Synopsis (en Alemán)
Beto, ein alter «Indio», bewacht eine luxuriöse Villa in Mexico City. Er wohnt ganz alleine im leer stehenden Haus, das zum Verkauf steht. Seine Kontakte zur Aussenwelt beschränken sich auf die Besitzerin, die seine Unterhaltsarbeiten kontrollieren kommt, und Lupe, eine Prostituierte, die er einmal die Woche für ein bisschen Gesellschaft bezahlt. Betos Einsamkeit wird nur von gelegentlichen Kaufinteressenten gestört, und so lebt er wie ein Einsiedler mitten in der geschäftigen Grossstadt mit ihrem beängstigenden Gedränge. Ein blosser Marktbesuch wird für ihn schon zur Qual. Das Fernsehen ist sein einziges Fenster zur Welt – auch wenn der Inhalt der Nachrichten sich nie ändert: blutig niedergeschlagene Demonstrationen, kaltblütige Morde, abscheuliche Kriege. Als das Haus schliesslich verkauft wird, muss der Wächter ausziehen. Obwohl seine Chefin versucht, ihm einen neuen Job zu finden, glaubt er, nicht mehr «ausserhalb» arbeiten zu können, so sehr hat er sich in über zehn Jahren an diesen begrenzten Raum gewöhnt. Neben Betos Einzelschicksal zeigt Parque vía auch die sozialen Brüche im modernen Mexiko anhand der Beziehung zwischen der Besitzerin und dem Angestellten: Die Unterschiede zwischen Reich und Arm verschränken sich mit denjenigen zwischen Weissen und «Indios», den indigenen Völkern Mexikos. Enrique Rivero beschreibt das Elend eines Individuums und darüber hinaus einer ganzen Bevölkerungsschicht, die sich auf die undankbarsten Arbeiten beschränken muss. Der Film basiert auf der Lebensgeschichte von Nolberto Coria, der selbst die Rolle Betos spielt, und mischt Dokumentarisches mit Fiktion: «Man muss die Schönheit der Realität filmen. Um das zu erreichen, haben wir auf 16 Millimeter gedreht. Dieses Format ergibt ein Bild, das demjenigen von Dokumentarfilmen ähnelt, und das half uns, mit den Figuren in Verbindung zu treten», erklärt Enrique Rivero. (Katalog Locarno 2008)

Szenenphoto aus Parque Via, © Production Company
Osservaciones generales (en Alemán): Kommentar des Regisseurs
Im Zentrum des Films steht die Tatsache, dass die Geschichte teilweise auf realen Gegebenheiten basiert: Beto existiert, und sein Leben ist so. Er hat immer für eine Familie gearbeitet, und es ist wahrscheinlich, dass er das bis zum Ende seiner Tage tun wird. Was mich dabei am meisten an den Figuren (die Familie und Beto) interessiert, ist ihre Beziehung: Sie stammen aus gegensätzlichen Welten und verbringen doch ihr ganzes Leben zusammen. Sie respektieren und mögen sich auch – ohne je die Linie zu überschreiten, die sie aufgrund ihrer Klassenzugehörigkeit trennt. Meine Art, dies zu zeigen, ist vorurteilslos. Ich bin objektiv, wie ein Zuschauer – weder gut noch böse. Meine Absicht ist, die Person Betos zu zeigen, seinen Alltag, seine Gewohnheiten, was ihn beeinflusst. Zum Beispiel: die Kultur des Terrors, die man in Mexiko atmet – genährt insbesondere durch Fernsehnachrichten wie Primer Impacto und Zeitungen wie Esto und Alarma. Die Geschichte des Films könnte auch den Faits divers dieser Medien entstammen. (Katalog Locarno 2008)

General Information

Parque Via is a motion picture produced in the year 2008 as a Mexico production. The Film was directed by Enrique Rivero, with , , , , , in the leading parts. There are no reviews of Parque Via available.

Premios
Locarno 2008: Goldener Leopard - Grosser Preis des Festivals und Grosser Preis der Stadt und Region Locarno (chf 90 000 zu gleichen Teilen an Regisseur und Produzent) für den besten Film: PARQUE VÍA von Enrique Rivero, Mexiko

Referenzen zum Film in anderen Datenbanken:

    Unter anderem wurde der Film bei folgenden Filmfestivals aufgeführt:

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