Témin à charge

Witness for the prosecution

Mise en scène: Billy Wilder, USA, 1957

USA, 1957
Plakatmotiv Témin à charge, © Production Company


Génénerique

Metteur en scène Billy Wilder
Scénariste Billy Wilder
Harry Kurnitz
Directeur de la Photographie Russell Harlan
Musique Matty Malneck
Acteurs Marlene Dietrich [Christine Vole]
Tyrone Power [Leonard Vole]
Charles Laughton [Wilfrid Robarts]
J.Patrick O'Malley [Shorts Salesman (Nicht genannt )]
Francis Compton [Richter]
Henry Daniell [Mayhew]
Elsa Lanchester [Miss Plimsoll]
Una O'Connor [Janet McKenzie]
Una O'Connor [Mr.Meyers]
Norma Varden [Emily French]
John Williams [Brogan-Moore]
John Williams [Carter]

Spécifications techniques
Infos techniques: Format: 35 mm - Noir et Blanc,Durée: 114 minutes
Sonorisation: mono
Première Présentation: 30. Janvier 1958 in London, Leicester Square

FSK ab 12 Jahren,
Szenenphoto aus Témin à charge, © Production Company

Sommaire (en Allemand)
Sir Wilfrid Robarts, der wohl berühmteste Londoner Strafverteidiger, kehrt niedergeschlagen in sein Haus zurück. Sein Arzt hat ihm geraten, den Beruf an den Nagel zu hängen, und ihm strikt das Rauchen und Trinken verboten. Da ihm die Eigenwilligkeit Sir Wilfrids bekannt ist, hat er ihm zur Kontrolle die strenge Schwester Plimsoll zu Seite gestellt. Der Strafverteidiger hat den Eindruck, dass kein Polizist diese Aufgabe besser erfüllen könnte. Die Zukunftsaussichten erscheinen dem alten Herrn düster. Doch da kommt Sir Wilfrid der Zufall zu Hilfe, der ihn aus dem Dilemma eines Lebensabends ohne Aufregungen befreien könnte. Ein befreundeter Rechtsanwalt berichtet von einem nahezu aussichtslosen Fall. Ein gewisser Leonard Vole ist angeklagt, die reiche Witwe Mrs. French ermordet zu haben. Tatsache ist, dass Vole seit Wochen häufiger Gast der Witwe war. Sie selbst bewunderte den Mann, der ihr Sohn hätte sein können. Wenige Tage, bevor sie tot aufgefunden worden war, hatte sie ihm testamentarisch ihr beträchtliches Vermögen vermacht. Vole streitet ab, den Mord begangen zu haben. Er behauptet auch, von dem Testament und dem Reichtum der Toten nichts gewusst zu haben. Aber er hat kein Alibi für die Mordzeit. Diese Sachlage ist so recht nach Sir Wilfrid Robarts Geschmack. Er wirft alle Ermahnungen seines Arztes über den Haufen und übernimmt den Fall. Zunächst bittet er die Frau des Angeklagten, Christine Vole, zu sich. Sie ist der einzige Mensch, der Vole entlasten kann. Aber sie ist dazu nicht bereit. Es gelingt ihr sogar, den ehrwürdigen Sir Wilfrid, der allerlei Überraschungen gewöhnt ist, zu verblüffen, und tritt am ersten Verhandlungstag als Zeugin der Anklage auf. Im Zeugenstand behauptet sie, Vole habe ihr gestanden, Mrs. French umgebracht zu haben. Der Prozess scheint verloren. Da werden Sir Wilfrid Liebesbriefe zugespielt, die nachweisbar von der Zeugin verfasst worden sind. Sie hat also einen Geliebten, folgert der Strafverteidiger, sie hat ein Interesse daran, Vole loszuwerden, und es gelingt ihm in einem glänzend geführten Kreuzverhör, die Glaubwürdigkeit der Zeugin restlos zu erschüttern. Diese glückliche Wendung des Prozesses gibt Sir Wilfrid neue Lebenskräfte - und er wird sie brauchen, denn eine Überraschung steht noch bevor... (arte Presse)

Critiques (en Allemand): "Packend bis zum Schluss und mit magristralen Darstellerleistungen des bärbeissigen Charles Laughton und der undurchsichtig-schönen Marlene Dietrich" (tele)

"Charles Laughton ist ein Monument der Skurrilität... Triumph eines genialen Komödianten. Marlene Dietrich scheint anfangs mehr ein Monument der Maskenkunst, in bleicher Starre - bis ihre grosse Verblüffungs-Szene kommt, die sie hinlegt wie einst im Mai. Tyrone Power würde weniger blass wirken, wenn er nicht neben Laughton stände... Dabei drängt sich Charles Laughton kaum vor, bemüht, niemanden an die Wand zu spielen, spielt er alle an die Wand." (SZ)
Remarques géneraux (en Allemand): "Drehbuch nach einem Roman von Agatha Christie
Das "Lexikon des Internationalen Films" schreibt: "Durch die schauspielerischen Leistungen, vor allem von Charles Laughton und Marlene Dietrich, und die kühl-perfekte Inszenierung Billy Wilders, die die Spannung des klassischen "courtroom drama" buchstäblich bis zum letzten Moment aufrechterhält, ein Meisterwerk seiner Gattung."
Charles Laughton und seine Ehefrau Elsa Lanchester, die die strenge Krankenschwester Miss Plimsoll verkörperte, erhielten eine Ocar-Nominierung. Auch Billy Wilder als Regisseur, "Zeugin der Anklage" als "bester Film", Daniel Mandell für den Filmschnitt, Arthur Hornblow jr. für die Produktion und Gordon Sawyer für den Ton wurden nominiert. Doch keiner von ihnen bekam einen Oscar." (Arte Presse)

«(…) Die Regie übernahm ich, weil Marlene Dietrich mich darum bat. Das erleichterte es ihr, die Rolle der Mörderin zu bekommen. Mit Laughton zusammenzuarbeiten war ein gewaltiges Erlebnis. Und ich fühlte mich gewaltig geschmeichelt, als ich kürzlich in einem Interview mit Agatha Christie las, sie habe gefunden, es sei die einzige Verfilmung eines ihrer Werke, die ihr wirklich gefallen habe. (…)» (Billy Wilder in “The Celluloid Muse” von Charles Higham und Joel Greenberg, London 1969, Seite 251)

General Information

Témin à charge is a motion picture produced in the year 1957 as a USA production. The Film was directed by Billy Wilder, with Marlene Dietrich, Tyrone Power, Charles Laughton, J.Patrick O'Malley, Elsa Lanchester, in the leading parts.

Prix
Oscar-Nominierungen 1957: Charles Laughton (bester Darsteller); Elsa Lanchester (beste Nebendarstellerin); Arthur Hornblow, jr. (bester Film); Billy Wilder (beste Regie); Daniel Mandell (bester Schnitt); Gordon E. Sawyer (bester Ton)

Bibliographie Cinémathèque Suisse nr. 196, November 2001

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