Heaven can wait

Directed by: Ernst Lubitsch, , USA, 1943

  • FSK 12  
  • Genre: Comedy,
  • TV Tip:

Szenenphoto aus Heaven can wait, © 20th Century-Fox Film Corporation


Cast and Credits

Production 20th Century-Fox Film Corporation
Distribution 20th Century-Fox Film Corporation
Producer Ernst Lubitsch
Director Ernst Lubitsch
Assistant Director Ernst Lubitsch
Scenario Samson Raphaelson
Based on Laszlo Bus-Fekete [Play]
Director of Photography Edward Cronjager
Composer Alfred Newman
Cyril J. Mockridge [(not credited)]
Editor Dorothy Spencer
Art Director James Basevi
Leland Fuller
Set Decoration Thomas Little
Costume Design René Hubert [(as Rene Hubert)]
Make-Up René Hubert
Cast Gene Tierney [Martha Strabel Van Cleve]
Don Ameche [Henry van Cleve]
Charles Coburn [Hugo van Cleve, Grossvater]
Laird Cregar [His Excellency]
Spring Byington [Bertha Van Cleve]
Louis Calhern [Randolph van Cleve]
Allyn Joslyn [Albert van Cleve]
Allyn Joslyn [Jack Van Cleve (as Michael Ames)]
Signe Hasso [Mademoiselle]
Marjorie Main [Mrs. Strabel]
Aubrey Mather [Aubrey Mather]
Eugene Pallette [E.F. Strabel]
Eugene Pallette [Peggy Nash]
Florence Bates [Mrs. Edna Craig (not credited)]
Scotty Beckett [Henry Van Cleve - Age 9 (not credited)]
Clara Blandick [Grandmother Van Cleve (not credited)]
Leonard Carey [Flogdell - Van Cleve's First Butler (not credited)]
Leonard Carey [Man in Park with Top Hat (not credited)]
Jack Deery [Party Guest (not credited)]
Jack Deery [Book Store Clerk (not credited)]
James Flavin [Policeman (not credited)]
Bess Flowers [Party Guest (not credited)]
Gary Gray [Boy in Park (not credited)]
Alfred Haller [Albert's Father (not credited)]
Alfred Haller [Albert's Mother (not credited)]
Alfred Haller [Mary - Age 9 (not credited)]
Trudy Marshall [Jane Van Cleve - Jack's Wife (not credited)]
Edwin Maxwell [Doctor (not credited)]
Edwin Maxwell [Henry Van Cleve - as Baby (not credited)]
Edwin Maxwell [Nellie Brown - Registered Nurse (not credited)]
Harold Miller [Party Guest (not credited)]
Dickie Moore [Henry Van Cleve - Age 15 (not credited)]
Bert Moorhouse [Party Guest (not credited)]
Clarence Muse [Jasper - Strabel's Butler (not credited)]
Clarence Muse [Day Nurse (not credited)]
Monty O'Grady [Party Guest (not credited)]
Monty O'Grady [Elevator Operator (not credited)]
Monty O'Grady [Jack Van Cleve - as Child (not credited)]
Monty O'Grady [Bediliah - Nurse in Park (not credited)]
Monty O'Grady [Mrs. Cooper-Cooper (not credited)]
Monty O'Grady [Smith - Van Cleve's Second Butler (not credited)]
Michael Ames [Jack van Cleve]
Claire du Brey [Miss Ralston, Jack's Secretary]

Technical specifications
Category: Feature Film
Technical Details: Format: 35 mm, 1:1,37 - Ratio: 1:1,37 - Color Technicolor,Length: 115 minutes
Sound System: Mono
First Screening: August 11, 1943 in USA
FSK ab 12 Jahren,
Survival Status: Prints of this picture exist

Synopsis in German
Als Henry Van Cleve 1943 stirbt, begibt er sich in die Hölle, wo er glaubt hinzugehören. Im Vorzimmer trifft er auf Seine Exzellenz, den Satan persönlich, einen eleganten, freundlichen Mann mit Sinn für Humor. Der bezweifelt, dass Van Cleve genug gesündigt hat, um sich für den Verbleib in der Hölle zu qualifizieren. Henry aber besteht darauf, ein sündiges Leben geführt zu haben und beginnt, Seiner Exzellenz sein Leben zu erzählen. Dieses ist geprägt durch die Ereignisse, die jeweils an seinen Geburtstagen stattfanden. So betrinkt er sich an seinem 15. Geburtstag und wird von dem französischen Hausmädchen verführt. Als er 21 wird, brennt er mit Martha Strabel, der hübschen Verlobten seines steifen Cousins Albert, durch und heiratet sie, begleitet von dem stillschweigenden Wohlwollen seines Grossvaters, dem die Eskapaden seines Enkels einen Riesenspass bereiten. Zehn Jahre später ist Martha Henrys harmloser Flirts überdrüssig und flieht zu ihren Eltern, die sie nach ihrer Liebesheirat von zu Hause verstossen hatten. Henrys Grossvater befiehlt seinem Enkel, Martha zurückzuholen, und leistet tatkräftige Mithilfe bei deren erneuter Entführung. Wiederum 20 Jahre später, Henry wird jetzt 51 und hat einen erwachsenen Sohn Jack, besucht er eine Revuetänzerin mit eindeutigen Absichten und erfährt, dass sie die Geliebte seines Sohnes ist. Gegen 25.000 Dollar nimmt er ihr, plötzlich sehr moralisch, das Versprechen ab, Jack nicht wieder zu sehen. Martha amüsiert sich über das Verhalten ihres Mannes, weiss sie doch, dass Jack schon aufgegeben hatte, die Tänzerin zu treffen. Weitere zehn Jahre vergehen und Henry tanzt an seinem Geburtstag einen letzten Walzer mit seiner Frau, die wenig später stirbt. Nun wird Henry selbst zum kauzigen Grossvater, der wegen seiner vermeintlichen Eskapaden mit jungen Frauen von seinem konservativen Sohn gerügt wird. 1943 schliesslich ist es soweit, Henry haucht als 70-Jähriger sein Leben aus. Er besteht gegenüber Seiner Exzellenz darauf, in die Hölle zu kommen, doch der verwehrt ihm den Zutritt mit dem Hinweis, Henrys einzige Sünde sei gewesen, sein Leben ausgekostet und viel Glück erfahren zu haben. Und solche Leute seien in der Hölle nun mal nicht erwünscht. Dann geleitet er Henry zum Fahrstuhl und schickt ihn 'aufwärts'..-. (arte Presse)

Reviews in German: «Mit Witz: Himmlische Seitenhiebe auf die Moralhölle...» (tele 24/2011)
Remarks and general Information in German: "Drehbuch nach dem Theaterstück 'Szuletsnap' von Lászio Bus-Feketé
'Heaven Can Wait', dessen deutscher Titel 'Ein himmlischer Sünder' die Ironie des Originals nicht trifft, war der erste Farbfilm von Ernst Lubitsch, dessen Karriere 1943 ihrem Ende entgegen ging. Nur noch zwei Filme inszenierte er danach, bevor er am 30. November 1947 an einem Herzinfarkt starb. Vorlage für 'Heaven Can Wait' war ein Theaterstück des ungarischen Autors Lászio Bus-Feketé. Unter Lubitsch wurde daraus ein Film, der sich einerseits in einen Trend des damaligen Hollywood-Kinos einordnen liess, das seine Geschichten gern als Erinnerungsstücke, häufig über mehrere Generationen hinweg, erzählte. Andererseits distanzierte er sich aber ironisch von diesem Trend, indem er auf dramatische Zuspitzungen verzichtete und stattdessen eine einfache, von leiser Sympathie gekennzeichnete Beschreibung eines bürgerlichen 'Heldenlebens' lieferte, rein aus der Perspektive des Erinnernden. Dass sich dieser, von Don Ameche betont unauffällig verkörpert, selbst keine Vorwürfe macht, dem Mann alles konzediert, während die Frau nur ertragen und verzeihen darf, ist eine durchaus fintenreiche Konstruktion. Die Konzentration auf nahezu nur einen Schauplatz, das luxuriöse Haus der Van Cleves, in Zusammenhang mit einer Farbdramaturgie, die in schwülstig-bunten Dekors schwelgt und somit jedes Gefühl als künstlich charakterisiert, lassen aus 'Heaven Can Wait' einen märchenhaften, merkwürdig schwerelosen, symbolistischen Film werden. Er schafft sich sein eigenes Fantasie-Universum, in dem die Figuren sich bewegen wie in einem Schachspiel. Lubitsch gelang damit ein weiteres Mal ein stilistischer und inhaltlicher Gegenentwurf zu anderen berühmten Produktionen des Kriegsjahres 1943, z. B. 'Hangmen Also Die' von Fritz Lang und 'Casablanca' von Michael Curtiz. Während die Filme von Lang und Curtiz, europäische Emigranten wie Lubitsch, inspiriert sind von den politischen Umständen, flüchtet Lubitsch offensichtlich in eine Kunstwelt. Trotz des milden Spotts für seinen Protagonisten und der sanften Erzählweise konnte sich Lubitsch einige seiner Themen nicht versagen. Einmal mehr erscheint vor allem die Familie als Hort ständigen übels, vor allem in der Familie Marthas, deren Eltern nur über Dritte miteinander kommunizieren und die ihre Tochter nach deren Liebesheirat aus dem Haus verstossen haben. Auch Henry Van Cleve erscheint, wie die meisten Männer in Lubitsch-Filmen, als nahezu lebensuntüchtig, weshalb seine Frau dessen Seitensprünge als Fehltritte eines grossen Kindes akzeptiert und ihn weiterhin durch die Unwegsamkeiten des Alltags manövriert. Einen Aufenthalt in der Hölle aber hat sich Van Cleve nicht verdient. Als im Grunde arme Kreatur darf er vielmehr im Vorzimmer des Himmels warten.
'Heaven Can Wait' ist der melancholische Abgesang Lubitschs auf eine lange Karriere voller Meisterwerke und dessen, was die Filmgeschichtsschreibung den 'Lubitsch-Touch' nannte, die hohe Kunst der Verführung mit Geschichten, die scheinbar voyeuristisch sind und die Anfälligkeit des Zuschauers demonstrieren. 'Der Lubitsch-Touch', schrieb Frieda Grafe, 'ist das Unausgesprochene, das jedermann als solches versteht, und er ist eine Inszenierung, gedacht als Falle, fürs Unbewusste.'
Das 'Lexikon des Internationalen Films' schreibt zu 'Heaven Can Wait': 'Ein geistreiches, fantastisches Kinomärchen von zurückhaltender Eleganz und aussergewöhnlichem Charme, das zugleich Gesellschaftsleben und Gesellschaftsmoral um die Jahrhundertwende persifliert. Vor allem auch dank der pointierten Dialoge und der hervorragenden Farbdramaturgie ein Genuss von zeitloser Wirkung.'" (arte Presse)

General Information

Heaven can wait is a motion picture produced in the year 1943 as a USA production. The Film was directed by Ernst Lubitsch, with Gene Tierney, Don Ameche, Charles Coburn, Laird Cregar, Spring Byington, in the leading parts.



References in Databases
IMDb - International Movie Data Base Nr. tt0035979
KinoTV Database Nr. 6551

Referenzen zum Film in anderen Datenbanken:

Unter anderem wurde der Film bei folgenden Filmfestivals aufgeführt:

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