Fitzcarraldo

Regie: Werner Herzog, , Deutschland, Peru, 1982

    Plakatmotiv Fitzcarraldo, © Herzog Filmproduktion, Zweites Deutsches Fernsehen (ZDF)


    Stab und Besetzung

    Produktion Werner Herzog Filmproduktion
    Zweites Deutsches Fernsehen (ZDF)
    Regisseur Werner Herzog
    Drehbuch Werner Herzog
    Kamera Thomas Mauch
    Darsteller Klaus Kinski [Brian Sweeney Fitzgerald genannt Fitzcarraldo]
    Claudia Cardinale [Molly]
    Paul Hittscher [Kapitän Orinoco Paul]
    José Lewgoy [Don Aquilino]
    Grande Othelo [Stationsvorsteher]

    Technische Angaben
    Kategorie: Langspiel Film
    Technische Info: Format: 35 mm, 1:1,85 - Ratio: 1:1,85 - Farbfilm,Länge: 158 Minuten
    Tonsystem: Ton
    Premiere: 4. März 1982 in Deutschland
    Szenenphoto aus Fitzcarraldo, © Herzog Filmproduktion, Zweites Deutsches Fernsehen (ZDF)

    Inhaltsangabe
    Zur Zeit des grossen Kautschukbooms um die Jahrhundertwende ist Iquitos (Peru) ein armseliger Flecken verrottender Bretterhütten, von schreienden Farbigen, halbnackten Kindern und grunzenden Schweinen bevölkert. In dieser Umgebung träumt der irische Abenteurer Brian Sweeney Fitzgerald (Klaus Kinski) davon, als Kautschukbaron die grosse europäische Kunst, die Oper, nach Südamerika zu bringen. Fitzcarraldo, wie er genannt wird, ist besessen von der Vorstellung, Enrico Caruso am Amazonas Verdi-Arien singen zu hören. Der Verwirklichung seiner Träume geht Fitzcarraldo unter weltlichen Voraussetzungen nach. Mit Hilfe seiner Freundin, der Bordellbesitzerin Molly (Claudia Cardinale), organisiert er den Kauf eines alten Dampfschiffs, das er für die Expedition aufmöbelt. "Molly Aida" heisst das stolze Boot, das Fitzcarraldo schliesslich unter dem erfahrenen Kapitän Orinoco-Paul (Paul Hittscher) flussaufwärts dampfen lässt, mit einer malerisch zusammengewürfelten Mannschaft bestückt. Tief im Urwald, jenseits der Wasserscheide, in unwegsamem Gebiet hat Fitzcarraldo grosse Ländereien erworben. Mit Hilfe von Indios lässt Fitzcarraldo eine Schneise durch den Urwald schlagen. Unter wochenlangen Strapazen fällen sie Baumstämme, über die sie das Schiff mit Seilwinden den Berg hinaufhieven. Droben, über tosenden Stromschnellen, kündigt sich Unheil an: Die Indios, die eigentlich nur ihrem alten Glauben vom "göttlichen Fahrzeug" folgen, lassen das Boot in die Wildwasser driften.... (Presse SF DRS)

    Anmerkungen : "Fitzcarraldo hat als Carlos Fermin Fitzcarraldo, ein Kautschukbaron irischer Abstammung, wirklich gelebt. Seinen Traum vom Gummi-Imperium verbindet Werner Herzog im Film mit einem zweiten Titanentraum: Fitzcarraldo fühlt sich als "Mann der Oper". Er will die grosse Oper in den Urwald bringen. In seinen Träumen erkennt sich der Filmer Werner Herzog selbst: "Als Filmregisseur fühle ich mich dazu herausgefordert, Unmögliches möglich zu machen. Träume und Sehnsüchte zu realisieren, das ist für mich das 'Abenteuer Kino'." Mit "Fitzcarraldo" schuf er einen Film, der lange Zeit zum Scheitern verurteilt zu sein schien. Er lehnte die Gelder und angenehmen Arbeitsbedingungen der grossen Studios ab, um sich im Dschungel selbst dem grössenwahnsinnigen Projekt auszusetzen. Mit Klaus Kinski als Hauptdarsteller wagte er das Abenteuer, und über den Film wurde schon geredet, bevor er überhaupt abgedreht war. Ein Indianerauftstand und die Einschaltung von Amnesty International, mehrfach abgebrochene Dreharbeiten und der Transport eines wirklichen Schiffes, keiner Attrappe, über einen Berg im Amazonasgebiet brachten Werner Herzog und sein Team in die Weltpresse." (Presse SF DRS)

    Fitzcarraldo ist ein Film, der im Jahr 1982 in Deutschland, Peru produziert wurde. Regie führte Werner Herzog, mit Klaus Kinski, Claudia Cardinale, Grande Othelo, José Lewgoy, Paul Hittscher, in den wichtigsten Rollen. Der Film hatte am 04. März 1982 in Deutschland seine Premiere. Kritiken zu Fitzcarraldo sind leider nicht verfügbar.

    Referenzen zum Film in anderen Datenbanken:

    Unter anderem wurde der Film bei folgenden Filmfestivals aufgeführt:


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