Ninotchka

Ninotschka

Regie: Ernst Lubitsch, , USA, 1939

  • Genre: Comedy,

Plakatmotiv Ninotchka, © Metro-Goldwyn-Mayer (MGM)


Stab und Besetzung

Produktion Metro-Goldwyn-Mayer (MGM)
Executive Producer Ernst Lubitsch
Regisseur Ernst Lubitsch
Drehbuch Charles Brackett
Walter Reisch
Billy Wilder
Nach einer Vorlage von Melchior Lengyel
Kamera William H. Daniels
Darsteller Felix Bressart [Buljanoff]
Richard Carle [Gaston, der Butler]
Ina Claire [Grossherzogin Swana]
Melvyn Douglas [Graf Léon d'Algout]
Greta Garbo [Ninotschka]
Gregory Gaye [Graf Alexis Rakonin]
Alexander Granach [Kopalski]
Ernst Lubitsch [Regisseur]
Bela Lugosi [Kommissar Razinin]
Edwin Maxwell [Mercier, Juwelier]
Sig Ruman [Iranoff]
Rolfe Sedan [Hotelmanager]
Wolfgang Zilzer

Technische Angaben
Technische Info: Format: 35 mm - Schwarz-Weiss Film,
Tonsystem: mono
Premiere: 10. Juni 1939 in Hollywood
Szenenphoto aus Ninotchka, © Metro-Goldwyn-Mayer (MGM)

Inhaltsangabe
Die Genossen Buljanoff, Iranoff und Kopalski sind aus Moskau nach Paris gekommen, um dort Juwelen zu verkaufen, die vor der Revolution der Grossherzogin Swana gehört haben. Sie steigen in einem Luxushotel ab, obwohl Genosse Buljanoff gewisse Bedenken hat, ob sich das mit sozialistischen Prinzipien verträgt. Dort entdeckt ein Kellner, was die Beauftragten Moskaus vorhaben und verständigt die Grossherzogin, die seit ihrer Emigration in Paris lebt. Swana erwirkt eine einstweilige Verfügung gegen den geplanten Verkauf; ihr Verehrer, Graf Leon d'Algout, bringt es seinerseits fertig, im Namen der drei Genossen ein Telegramm nach Moskau zu schicken, das Kommissar Razinin veranlassen soll, Swana zur Hälfte am Erlös des Schmucks zu beteiligen.

Empört schickt Razinin daraufhin einen Sonderbeauftragten nach Paris, um dort nach dem Rechten zu sehen. Es ist die schöne, aber sehr zurückhaltende Genossin Ninotschka, die gegen kapitalistische Verlockungen völlig gefeit erscheint. Als sie den Eiffelturm besichtigen will, lernt sie zufällig den Grafen Leon d'Algout kennen, ohne zu ahnen, dass er es ist, der Buljanoff, Iranoff und Kopalski vom rechten Weg abgebracht hat. Auf sein heftiges Flirten reagiert sie sehr gelassen: Liebe ist in den Augen der Genossin nur ein biologischer oder chemischer Vorgang, über den man einen Haufen Unsinn geschrieben hat! Doch Leon gibt sich nicht so schnell geschlagen und hat damit durchaus Erfolg, bis die eifersüchtige Swana in Aktion tritt, die verliebte Ninotschka unter Druck setzt und sie zwingt, ohne Abschied mit ihren Genossen nach Moskau zurückzufliegen. Bald erhält sie jedoch einen neuen Sonderauftrag: Wieder haben Buljanoff und seine Kumpane kläglich versagt. Ninotschka reist nach Konstantinopel, um ihnen den Kopf zu waschen. Dort erwartet sie eine Riesenüberraschung... (ARD Presse)

Anmerkungen : "Ernst Lubitsch hat dem Filmpublikum viele funkelnde Komödien beschert. Zu seinen grössten Erfolgen gehört "Ninotschka", in dem die Zuschauer Greta Garbo zum ersten Mal in einem Lustspiel erlebten. In der Rolle einer anfangs sehr linientreuen Genossin aus der Sowjetunion wird sie nach Paris geschickt, um drei unzuverlässige Abgesandte Moskaus zur Räson zu bringen. Dort verliebt sie sich in einen charmanten Grafen, den sie eigentlich nur als "Produkt einer untergehenden Kultur" studieren wollte. Natürlich geht das nicht ohne Komplikationen ab." (ARD Presse)

Der amerikanische Regisseur Rouben Mamoulian drehte mit Cyd Charisse in der Hauptrolle unter dem Ttel "Silk Stockings" ein Remake des Films als Musical.

Ninotchka ist ein Film, der im Jahr 1939 in USA produziert wurde. Regie führte Ernst Lubitsch, mit Ernst Lubitsch, Richard Carle, Ina Claire, Melvyn Douglas, Greta Garbo, in den wichtigsten Rollen. Der Film hatte am 10. Juni 1939 in Hollywood seine Premiere. Kritiken zu Ninotchka sind leider nicht verfügbar.



Literatur Hinweise Dieter Krusche, Lexion der Kinofilme, Wiesbaden 1977, pg 462f

Referenzen zum Film in anderen Datenbanken:

    Unter anderem wurde der Film bei folgenden Filmfestivals aufgeführt:


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