The Law and Jake Wade


Szenenfoto aus dem Film 'The Law and Jake Wade' © Metro-Goldwyn-Mayer, Szenenfoto aus dem Film 'The Law and Jake Wade' Szenenfoto aus dem Film 'The Law and Jake Wade'


Production: Metro-Goldwyn-Mayer (MGM) USA, 1958

Director: John Sturges
Scenario: William Bowers
Story: Marvin H. Albert [Novel]
Director of Photography: Robert Surtees
Editor: Ferris Webster
Set Decoration: Henry Grace, Otto Siegel
Costume Design: Walter Plunkett
Cast: Richard H. Cutting, Burt Douglas [Lieutenant], Eddie Firestone [Burke], DeForest Kelley [Wexler], Robert Middleton [Ortero], Patricia Owens [Peggy], Henry Silva [Rennie], Robert Taylor [Jake Wade], Richard Widmark [Clint Hollister]
Technical Details: Format: 35 mm Cinemascope - Color Metrocolor,Length: 85 minutes
Sound System: mono


German title: Der Schatz des Gehenkten
French title: Le Trösor du pendu
French title: Sfida nella città morta
Italian title: Sfida nella città morta

Synopsis in German
Der Ex-Bankräuber Jake Wade hat sich im bürgerlichen Leben eingerichtet und geniesst als Sheriff einer kleinen Stadt in Neu Mexiko hohes Ansehen. Doch in Gestalt seines zum Tod am Galgen verurteilten Bandenchefs Clint Hollister holt ihn die Vergangenheit ein. Um eine alte Schuld zu begleichen, befreit Wade den früheren Freund aus dem Gefängnis. Doch anstatt sich dankbar zu zeigen, bringt Clint Jakes Braut Peggy in seine Gewalt. Damit zwingt er Jake, ihn an jenen Ort in den Bergen zu führen, wo er die Beute ihres letzten gemeinsamen Raubzuges vergraben hat. Während des schwierigen Ritts sucht Jake verzweifelt nach einer Fluchtmöglichkeit. Er weiss, dass ihrer beider Leben keinen Pfifferling mehr wert ist, sobald Clint das Geld in seinen gierigen Händen hat... (ARD Presse)

Remarks and general Information in German: "Hintergrundinformationen:
Mit 'Der Schatz des Gehenkten' inszenierte Hollywood-Regisseur John Sturges einen aussergewöhnlichen und aussergewöhnlich spannenden 'psychologischen Western, der anhand zweier Charakterporträts den Konflikt zwischen Zivilisation und Gesetzlosigkeit zur Zeit der amerikanischen Landnahme - formal überdurchschnittlich und hervorragend besetzt - darstellt' (Lexikon des Internationalen Films). Seine idealen Interpreten fand Sturges in Robert Taylor und Richard Widmark.

Mit 'Der Schatz des Gehenkten' inszenierte John Sturges einen 'hervorragend besetzten psychologischen Western, der anhand zweier Charakterporträts den Konflikt zwischen Zivilisation und Gesetzlosigkeit zur Zeit der amerikanischen Landnahme spannend darstellt' (Lexikon des Internationalen Films). Sturges, anerkannter Genrespezialist, sagte dazu: 'Die Gestalten denken zu lassen - das ist für mich Spannung. In den Western, die ich meine, geht es nicht so sehr um traditionelle 'action' und nicht darum, dass der Held sich pausenlos schlägt, zu viel Leidenschaft zerstört die latente Kraft' (zit. nach Joe Hembus).

Mit Richard Widmark und Robert Taylor hatte Sturges ein grandioses Gegensatzpaar gefunden.

Informationen zu Richard Widmark:

Richard Widmark, Jahrgang 1914, der Hollywoods goldene Ära mit Schauspielern wie Clark Gable, Henry Fonda und dem von ihm über alles verehrten Spencer Tracy kannte und liebte, hat sich wie kaum ein anderer aus dem Starrummel heraushalten können, und das, obwohl er in seiner langen Karriere 40 Filme gedreht hat. Seine Einstellung zum Beruf teilte er mit Humphrey Bogart, der gesagt haben soll: 'Das Einzige, was du deinem Publikum schuldest, ist, gute Arbeit zu leisten. Bloss, weil du Schauspieler bist, brauchst du nicht dein ganzes Leben einem Haufen unsichtbarer Gesichter schönzutun.'

1947 begann seine Kinokarriere mit einem Paukenschlag. Die Rolle des geisteskranken Killers in Henry Hathaways Psychothriller 'Der Todeskuss' machte ihn über Nacht zum Star, brachte ihm eine Oscarnominierung, einen 'Golden Globe' und den Preis als bester Schauspieler in Cannes ein, legte ihn aber auch jahrelang auf die Rolle des Bösewichts fest. In den 50er- und 60er-Jahren folgten seine grossen Filme wie Elia Kazans 'Unter Geheimbefehl', 'Das Urteil von Nürnberg' oder der John-Ford-Western 'Zwei ritten zusammen'. 1967 drehte Don Siegel mit 'Nur noch 72 Stunden' einen eindringlichen Polizeifilm, in dem Widmark als Sergeant Madigan derart überzeugte, dass daraus eine erfolgreiche Krimi-TV-Serie um 'Madigan' entstand, die zu den Highlights des amerikanischen Fernsehens zählt. Seine letzten Kinorollen spielte er 1986 in Volker Schlöndorffs 'Der Aufstand der alten Männer', in dem er sich nach einer längeren Filmpause auf der Höhe seines Könnens zeigte, und vor allem 1991 in dem Politthriller 'Der Preis der Macht' als Senator Stiller - ein weiterer schauspielerischer Höhepunkt seiner Karriere.

Informationen zu Robert Taylor:

Robert Taylor (1911 - 1969), 1934 von MGM unter Vertrag genommen und schon zwei Jahre später ein grosser Star, wurde in den späten 30er-Jahren als der 'Mann mit dem perfekten Profil', als 'Traum aller Backfische' gefeiert. Er war die Inkarnation des romantischen Helden, spielte an der Seite der grössten weiblichen Stars - von Greta Garbo ('Die Kameliendame'), Vivian Leigh, Barbara Stanwyck (seine Ehefrau von 1939 bis 1952), Jean Harlow über Katharine Hepburn bis hin zu Lana Turner, Ava Gardner und Elizabeth Taylor. Nach seiner Entlassung aus der Armee 1945 nahm Taylors Karriere nach einigen Schwierigkeiten eine Wendung. Aus dem schönen Mann wurde ein ernst zu nehmender Charakterschauspieler, der alles spielen konnte - Böse und Gute, Westerner ('Der letzte Bandit') und Ritter ('Ivanhoe'), aber auch gebrochene, zwielichtige Helden ('Party Girl'). Mit dem letztgenannten beendete Taylor seine 24-jährige Zusammenarbeit mit MGM und gründete seine eigene Produktionsfirma. In den frühen 60er-Jahren stieg Taylor mit zwei erfolgreichen Krimiserien auch zum TV-Star auf." (Walter Greifenstein, BR-Presse)



References in Databases
KinoTV Database Nr. 697


Last Update of this record 09.12.2008
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