Bologna Filmfestival 2014 - KinoTV

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Text?A Burlesque on Carmen (Carmen), Regie: Charles Chaplin,USA - 1916
Produktion: Essanay Film Manufacturing Company - Produzent: Jess Robbins (AKA Jesse T. Robbins) - Regisseur: Charles Chaplin - Drehbuch: Charles Chaplin - Kamera: Roland H. Totheroh - William C. Foster - Darsteller: Jack Henderson Lillas Pastia - Charles Chaplin Darn Hosiery - May White Frasquita - Leo White Morales, Offizier der Garde - Ben Turpin Don Remendado - Wesley Ruggles Ein Landstreicher - John Rand Escamillo, der Torero - Bud Jamison Gardesoldat - Edna Purviance Carmen -
Inhaltsangabe : Charles „Charlie“ Chaplin ist der neue Offizier Darn Hosiery. Er bewacht den königlichen Palast in Andalusien – und sucht sogar im Bart der Wachen nach Schmuggelware. Die Bande um den Kneipenwirt Pastia plant indes einen großen Coup. Hosiery ist zwar nicht käuflich, wohl aber empfänglich für die sinnlichen Reize von Carmen, die den Offizier nach allen Regeln der Kunst um den Finger wickelt. Kaum dass er es sich versieht, hat er ein Rendezvous mit der schönen Fremden und während er versucht, einen Kuss zu ergattern, verschaffen sich die Gauner Zutritt zum Palast. Am Ende folgt Hosiery seiner Angebeteten ins idyllische Sevilla, denn in Carmen glaubt er die Liebe seines Lebens gefunden zu haben. (Arte)
Anmerkungen: Mit visuellen Gags, Slapstick-Komik und seiner unverwechselbaren Mimik gibt Charlie Chaplin seine ironische Version der Carmen zum Besten. Charlie Chaplin ist einer der einflussreichsten Film-Komiker des zwanzigsten Jahrhunderts, der mit seinen visuellen Gags, Slapstick-Elementen und einer unverkennbaren Mimik das Genre der Stummfilmkomödie prägte. Chaplin hat wie auch Buster Keaton oder Max Linder eineÄsthetik des Komischen etabliert, deren Einfluss bis heute zu finden ist – zum Beispiel in den Filmen des Regisseurs Wes Anderson. (Arte Presse)

Text?A Hard Day's Night Regie: Richard Lester,Grossbritannien - 1964
Regisseur: Richard Lester - Kostümbild: Julie Harris - Darsteller: George Harrison - John Lennon - Paul MacCartney - Ringo Starr -
Inhaltsangabe : Der Arbeitstag von John (John Lennon), Paul (Paul McCartney), George (George Harrison) und Ringo (Ringo Starr) beginnt wie gewöhnlich voller Hektik. Auf dem Weg ins Fernsehstudio, wo sie in einer Live-Show auftreten sollen, entkommen die vier Musiker nur mit knapper Not einer Meute schreiender Fans. Paul hat seinen Großvater (Wilfred Brambell) im Schlepptau, auf den er aufpassen muss. Im Zug-Abteil kommt es prompt zu einem Disput mit dem spießigen Besitzer eines Erste-Klasse-Tickets (Richard Vernon). Unter Protest verlassen die Beatles das Abteil und vertreiben sich die Zeit mit einer lockeren Session im Gepäckwagen. In London angekommen, erwartet der leidgeprüfte Roadmanager Norm (Norman Rossington), dass die Jungs den Abend im Hotel mit der Veantwortung der Fanpost verbringen. Doch angesichts der Waschkörbe voller Briefe ergreifen die vier Freunde spontan die Flucht und vergnügen sich in einem heißen Twistschuppen. Tags darauf mischen die Pilzköpfe das Fernsehstudio auf: Pressekonferenzen, Interviews und Kostümproben wechseln einander ab. Eine halbe Stunde vor Beginn der großen Sendung bekommt der neurotische Fernseh-Regisseur (Victor Spinetti) fast einen Herzinfarkt, denn Schlagzeuger Ringo ist spurlos verschwunden. Der Großvater, auf den wieder einmal niemand achtete, hat ihm eingeredet, die anderen drei würden ihn ausnutzen und sein Leben sei verpfuscht, falls er sich nicht sofort aufmache, um sich ein nettes Mädchen zu suchen. Ringo zieht durch London und wird prompt verhaftet: Wegen Landstreicherei, ungewöhnlichem Benehmen und provozierendem Auftreten. Im letzten Moment können John, Paul und George ihren Schlagzeuger loseisen - das Konzert beginnt, und die Musik geht im ekstatischen Schreien der Mädchen unter... (ARD Presse)
Anmerkungen: Richard Lesters stilbildender Musikfilm "A hard day's night" ist eine erfrischend modern wirkende Mixtur aus dokumentarischen Musikmitschnitten, anarchischen Slapstick-Gags und einer rudimentären Spielhandlung, in deren Rahmen die Beatles ihr eigenes Image als Stars kreativ gegen den Strich bürsten. Die temporeiche, witzige Machart, mit der Lester die Absurdität des Rock'n'Roll-Lebensstils im London der 60er authentisch einfängt und zugleich augenzwinkernd parodiert, gilt als Vorwegnahme der gut 20 Jahre später entstandenen Musikvideos." (ARD Presse) ""A Hard Day's Night" war 1964 der große Wurf von Richard Lester gewesen. Der Zeitpunkt war ideal gewählt. Durch ihren Auftritt in der 'Ed-Sullivan-Show' waren die Beatles seit Anfang des Jahres in den USA zu Superstars geworden. Nicht einmal drei Monate nach Drehbeginn hatte der Film seine königliche Premiere. Er wurde zum Welterfolg. Das Konzept war einfach: Im Zentrum der 'Mockumentary' standen John, Paul, George und Ringo . 'Wir mussten die tatsächlichen Charaktere der Jungs künstlich trennen', sagte Lester, 'denn sie waren sich ähnlicher als die meisten Leute, die ich kenne. Wir gaben ihnen aufgesetzte Charakterzüge - John war der Schlaue, Paul der Mädchenheld, George der Pfennigfuchser und Ringo der Einsame ... Als 'Citizen Kane' der 'Jukebox-Movies' hat 'Village Voice' den Film bereits 1964 bezeichnet" (Viktor Rottaler). Zu den Auszeichnungen, die der Film einsammeln konnte, gehören neben zwei Oscarnominierungen (die beste Musik/das beste Drehbuch) auch eine Nominierung für den englischen Filmpreis in der Kategorie meistversprechender Schauspielernachwuchs!" (BR Presse)

Text?A night out (Eine stürmische Nacht, Eine verbummelte Nacht), Regie: Charles Chaplin,USA - 1915
Produktion: Essanay Film Manufacturing Company - Verleih: The General Film Company, Inc. - Produzent: Jess Robbins (AKA Jesse T. Robbins) - Regisseur: Charles Chaplin - Regieassistent: Ernest Van Pelt (/xx/) - Drehbuch: Charles Chaplin - Kamera: William C. Foster - Harry Ensign (/xx/) - Darsteller: Daniel P. Kelleher Bellboy Carrying Suitcases (/xx/) - Eva Sawyer The Count's Companion (/xx/) - Lee Willard Soup Slurper (/xx/) - Fred Windemere Cop (/xx/) - Charles Chaplin Reveller - Madrona Hicks Veiled Woman (/xx/) - Fred Goodwins Desk Clerk at Second Hotel (/xx/) - Eddie Fries Bit Role (/xx/) - W. Coleman Elam Bit Role (/xx/) - Frank Dolan Waiter (/xx/) - Charles Allen Dealey Restaurant Manager (/xx/) - Leo White 'French' Dandy / Desk Clerk (/xx/) - Ben Turpin Fellow Reveller (/xx/) - Edna Purviance Headwaiter's Wife (/xx/) - Bud Jamison Headwaiter (/xx/) - Earl Esola Bellboy with Cigar Boxes (/xx/) -
Anmerkungen: Ausschnitte in "The funniest man in the world"

Text?A Star is born (Ein Stern ist geboren, Ein Stern geht auf), Regie: William A. Wellman,USA - 1937
Produktion: United Artists - Produzent: David O. Selznick producer - Regisseur: William A. Wellman - Drehbuch: Budd Schulberg - Dorothy Parker - William A. Wellman - Kamera: Howard Greene - Musik: Max Steiner - Architekt: Lansing C. Holden (AKA Lansing Holden) - Darsteller: Peggy Wood Miss Phillips - Central Casting Clerk - Guinn Williams Posture Coach (AKA Guinn Williams) - Jean Acker Woman at Preview (/xx/) - Helene Chadwick Woman at Preview (/xx/) - Francis Ford William Gregory (/xx/) - Carole Landis Girl in Beret at Santa Anita Bar (/xx/) - Lionel Stander Matt Libby - Fredric March Norman Maine - Adrian Rosley Makeup Artist (/xx/) - Clara Blandick Aunt Mattie (/xx/) - Andy Devine Danny McGuire - Janet Gaynor Esther Victoria Blodgett - aka Vicki Lester - Arthur Hoyt Assistant Makeup Artist (/xx/) - Elizabeth Jenns Anita Regis - Edgar Kennedy Pop Randall - Landlord - Adolphe Menjou Oliver Niles - Owen Moore Casey Burke - Director - Marshall Neilan Bert (/xx/) - J.C. Nugent Mr. Blodgett - Franklyn Pangborn Billy Moon (/xx/) - May Robson Grandmother Lettie Blodgett - Vince Barnett Otto (uncredited) -

Addio Giovinezza!... (Adieu, fröhliche Jugend), Regie: Augusto Genina,Italien - 1918
Produktion: Itala Film, Torino - Regisseur: Augusto Genina - Drehbuch: Augusto Genina - Nach einer Vorlage von: Sandro Camasio (play) - Nino Oxilia (play) - Kamera: Giovanni Tomatis - Darsteller: Oreste Bilancia - Lido Manetti Mario - Helena Makowska Elena - Maria Jacobini Dorina - Ruggero Capodaglio Leone -

Amor Pedestre Regie: Marcel Fabre,Italien - 1914
Produktion: Società Anonima Ambrosio, Torino - Produzent: Arturo Ambrosio - Regisseur: Marcel Fabre - Darsteller: Marcel Fabre Robinet -

Antoinette Sabrier (Liebe und Geschäft), Regie: Germaine Dulac,Frankreich - 1927
Produktion: Pathé Consortium Cinéma, Paris - Regisseur: Germaine Dulac - Drehbuch: Germaine Dulac - Story : Romain Coolus - Kamera: Paul Parguel - Maurice Forster - Raoul Aubourdier - Architekt: Louis Nalpas - Darsteller: Lou Davy - Ashida Le danseur - Paul Cervières Gaston Doreuil - Paul Guidé Roger Dangenne - Yvette Armel Hélène Doreuil - Jean Toulout Jamagne - Gabriel Gabrio Germain Sabrier - Ève Francis Antoinette Sabrier - Paul Menant Chartrain -

Text?Après 'Mein Kampf' - Mes Crimes Regie: Norman Lee,Grossbritannien - 1940
Produzent: Walter C. Mycroft - Regisseur: Norman Lee - Alexandre Ryder - Drehbuch: Alec Dyer - José Lacaze - Kamera: Géo Blanc - Walter Harvey - Musik: Wladyslaw Eiger - Darsteller: Janine Viénot - Ketty Pierson - Simone Bourday - Jean Heuzé - Marfa Dhervilly - Jacqueline Noëlle - Fernand Bellan - Robert Beatty - Guy Denancy - Philippe Hersent - Dalmaïs - Nicolas Amato - Albert Monys - Herbert Lom - Peter Ustinov Marinus van der Lubbe - Sandra Milowanoff Madame Schleicher - Alain Cuny - Line Noro - Roger Karl - Pierre Labry - André Valmy - Alexandre Mihalesco - Jacques Henley - Georges Fronval -

Autrefois... Aujourd’hui Regie: Germaine Dulac,Frankreich - 1930
Regisseur: Germaine Dulac -

Text?Beggars of Life (Bettler des Lebens), Regie: William A. Wellman,USA - 1928
Produktion: Paramount Pictures, Inc. - Regisseur: William A. Wellman - Drehbuch: Benjamin Glazer - Kamera: Henry Gerrard - Darsteller: Robert Brower - Edgar Blue Washington - Robert Perry - Wallace Beery - Guy Oliver - Johnnie Morris - H.A. Morgan - George Kotsonaros - Roscoe Karns - Louise Brooks - Mike Donlin - Andy Clark - Jacque Chapin - Frank Brownlee - Richard Arlen -

Text?Cabiria Regie: Giovanni Pastrone,Italien - 1914
Produktion: Itala Film, Torino - Regisseur: Giovanni Pastrone - Drehbuch: Gabriele D'Annunzio Zwischentitel - Augusto Battagliotti - Giovanni Pastrone - Nach einer Vorlage von: Emilio Salgari novel CARTAGINE IN FIAMME - Kamera: Natale Chiusano - Giovanni Tomatis - Segundo de Chomón - Architekt: Giovanni Pastrone - Kostümbild: Giovanni Pastrone - Darsteller: Bartolomeo Pagano Maciste - Amedeo Mustacchi - Lidia Quaranta Cabiria - Italia Almirante Manzini Sofonisba - Fido Schirro - Dante Testa Karthalo - the High Priest - Emilio Vardannes Hannibal - Carolina Catena Cabiria da piccola (AKA Catena) - Umberto Mozzato Fulvio Axilla - Felice Minotti - Pina Menichelli - Alexandre Bernard Siface - Francesca Bertini - Luigi Chellini Scipione - Edoardo Davesnes Hasdrubal - Raffaele Di Napoli Bodastoret - Vitale De Stefano Massinissa - Giuseppe Ferrari - Soava Gallone - Domenico Gambino - Enrico Gemelli Archimedes - Ignazio Lupi Arbace - Ada Marangoni - Gina Marangoni Croessa - Benito Mussolini Bit Part -
Kritiken : «Man hat in den Ankündigungen ausdrücklich betont, dass dieser italienische Film bereits sieben Jahre alt ist, hätte man das nicht getan, wäre kein Mensch auch nur auf den Gedanken gekommen, dass die Entstehung dieses Filmwerkes so weit zurückliegt. Vom ersten bis zum letzten Akt ist alles, was man hier sieht, einfach unerhört, echt amerikanische protzenhafte Grosszügigkeit, gepaart mit wirklichem gediegenen Können. Ein historischer Roman aus dem 3. Jahrhundert vor Christi. Das Altertum mit allen seinen Reizen ersteht vor unseren Augen, wie wir es so passend und lebensecht noch nicht zu sehen bekommen haben. Hannibal, Scipio, Hasdrubal, Massinissa sehen wir vor unseren Augen erstehen, und wie wir sie sehen! Hannibal bei seinem Alpenübergang, Scipios Heer bei der Eroberung einer Stadt, kurz, jeden so charakteristischen wie möglich in seiner vollen Grösse. Ein imposantes Zeitbild. Gleich im 1. Akt unerreicht realistisch der Ausbruch des Ätna, die Vernichtung Catanas. Der Zusammenbruch der Häuser konnte gar nicht besser dargestellt sein, stürzende Säulen, krachende Balken, niederprasselndes Mauerwerk, Staub, dazwischen in panischem Schrecken fliehende Menschen. Ein Glanzstück. So geht es fort Akt für Akt. Die grossen Opferzeremonien im Molochtempel sind mindestens ebenso bedeutend. Ein Kabinettstück ist daneben noch das Haus der vornehmen Karthagerin mit seiner gediegenen Vornehmheit und der schönen Patrizierin Sophonisbe. Ob wohl eine unserer deutschen Künstlerinnen imstande gewesen wäre, diese Sophonisbe so zu gestalten? Den Höhepunkt bildet nach meinem Empfinden die Eroberung von Syrta. Kaum glaublich, was hier geleistet worden ist. Turmhohe Mauern werden mit Sturmleitern erstiegen, ein wüstes Durcheinander von kämpfenden Menschenleibern, wohl ein Dutzend fliegen wie Federbälle von nervigen Fäusten gepackt, die Mauern herunter; es sollte mich wundern, wenn sich dabei wirklich keiner das Genick gebrochen hat. Auch die technische Seite hält sich im Rahmen des übrigen. Interessant ist der völlige Verzicht auf alle Grossaufnahmen. Man hat sich lediglich bemüht, durch Näherrücken des Apparates während der Aufnahme Einzelheiten der Handlung zu unterstreichen.
Typisch überhaupt diese Betonung des Ganzen, die sogar des öfteren soweit geht, dass man zugunsten der Gesamtszenerie darauf verzichtet hat, die Gesichter der Hauptdarsteller so zu beleuchten, dass alle Einzelheiten in ihrem Mienenspiel erkennbar wurden. Meisterhaft ist auch durchwegs die Virage, besondere Effekte wurden an einzelnen Stellen durch zweifarbige Virage erzielt. Ich nenne nur das stimmungsvolle Bild der niedergebrannten Flotte.» (Oly. (= Fritz Olimsky) in: Berliner Börsen-Zeitung, 15.10.1920.)

«Nun haben wir es also hier, das sechsjährige Weltwunder. Man versteht, wenn man diese sieben Begebenheiten an sich vorüberziehen lässt, den Erfolg, den sie in allen Ländern gefunden haben. Bilder, die heute noch von wundervollster Wirkung sind und beim Erscheinen des Films wie eine Offenbarung gewirkt haben müssen, wechseln mit anderen, die von einer überwundenen Stufe der Technik zeugen. Die Handlung? Was kümmert uns im Grunde dieser „Kampf um die Weltherrschaft“ aus dem dritten Jahrhundert vor Christus!
Wir haben eben selbst einen erlebt. Aber was uns noch heute packt, ist die rein menschliche Geschichte dieses Römermädchens [Lydia Quaranta], um das der tapfere Axilla [Umberto Mozzato] und der Negerriese Maciste [Bartolomeo Pagano] sich immer wieder in tausend Gefahren begeben. Über den Einsatz dieses Maciste just in schwierigen Augenblicken mögen wir manchmal wie über die allzu naiven Wunder eines Volksromans lächeln. Das hindert aber nicht, dass dieser gutmütige Riese auch heute noch den Mittelpunkt des Ganzen bildet. Genau so, wie wir über die Darstellung der Hohlspiegel, mit denen Archimedes die römische Flotte in Brand steckt, wohl den Kopf schütteln, aber zugleich den Brand dieser Flotte – ebenso wie den Brand der vom Vulkan überschütteten Häuser und des Feldlagers – als fabelhafte Regieleistung bewundern. So kann uns dieser feuerspeiende Ätna mit seinen Raketen heute nicht mehr imponieren, aber der aus tausend Lampen hervordämmernde Molochtempel, diese Palastund Stadtmauern, dieses Steilufer mit dem tollkühnen Kopfsprung Axillas bleiben unvergessliche Eindrücke. Vor allem muss die unerhörte technische Beherrschung der Massenszenen z. B. bei der Belagerung unumschränkt anerkannt werden.
Nur der Schluss! Dieses Verzucken des Frauenkörpers im Gifttode behagt unserem Empfinden nicht so recht. (…) Der Film wird auch in Deutschland seinen Siegeszug antreten. Das bisschen Staub, das sich für unser Gefühl auf ihm angesammelt hat, mindert seinen Wert nicht. Im Gegenteil: es macht ihn vielleicht umso interessanter...» (A. F. in: Der Film (Berlin), Nr. 41, 9.10.1920.)

«Einer der klassischen Stummfilme und vielleicht der italienische Film der Frühzeit par Excellence. Die grosse epische Breite der Inszenierung, mit einem beachtlichen Aufwand an Sets, Ausstattung und Mitwirkenden gedreht, vermag auch heute noch zu fesseln. Viele der Aufnahmen sind in die Filmgeschichte eingegangen: etwa der Vulkanausbruch zu Beginn des Films, die Beschwörungsszene des Feuergottes im Tempel des Molochs oder die Zerstörung der römischen Flotte vor Syracus durch die Spiegel des Archimedes. D'Annunzios Zwischentitel mag wohl heute die Musik fehlen, die Interpretation der Schauspieler in der oft exaltierten Gestik des Stummfilms wirkt vielleicht befremdend, aber als grossartiges Dokument von 1914 bleibt der Film bestehen - dieser Meilenstein begründete eine ganze Tradition der Monumentalfilme, von Griffith über De Mille bis hin zu den aufwendigen Produktionen der Neuzeit.» (lhg)

"Ein aufwendig in Szene gesetzter Stummfilm, der aufgrund seiner Neuerungen in Erzählweise und Filmtechnik zu einem Klassiker wurde; zugleich der erste Monumentalfilm der Filmgeschichte. Vor dem Hintergrund des geschichtlichen Chaos - Rom kämpft gegen Karthago - spielen sich private Kleinkriege ab, schicksalhafte Beziehungen, Liebesdramen und Opfertod, in deren Mittelpunkt die schöne, unschuldig verfolgte Cabiria und der schwarze, bärenstarke Kämpfer Maciste stehen. Sein beeindruckender Phantasiereichtum sichert dem Film auch aus heutiger Sicht einen hohen künstlerischen Stellenwert." (Lexikon des internationalen films)


Ceux qui ne s’en font pas Regie: Germaine Dulac,Frankreich - 1930
Regisseur: Germaine Dulac -

Text?Das Cabinet des Dr. Caligari (Wie ein Verrückter die Welt sieht), Regie: Robert Wiene,Deutschland - 1920
Produktion: Decla-Film Gesellschaft, Holz & Co., Berlin - Verleih: Decla-Bioscop-Verleih GmbH, Berlin - Produzent: Erich Pommer - Rudolf Meinert - Produktionsleiter: Rudolf Meinert - Regisseur: Robert Wiene - Drehbuch: Hans Janowitz - Carl Mayer - Nach einer Vorlage von: Hans Janowitz - Kamera: Willy Hameister - Musik: Giuseppe Becce Uraufführung - Peter Schirmann Fassung 1964 - Rainer Viertlböck Neufassung - Architekt: Hermann Warm - Walter Röhrig - Walter Reimann - Kostümbild: Walter Reimann - Darsteller: Ludwig Rex Mörder - Friedrich Feher Franz - Rudolf Klein-Rogge Der Verbrecher - Werner Krauss Dr. Caligari - Hans Lanser-Rudolff Alter Mann - Elsa Wagner Hausherrin - Rudolf Lettinger Medizinalrat Dr. Olsen - Henri Peters-Arnolds Junger Arzt - Hans Heinrich von Twardowski Alan - Conrad Veidt Cesare - Lil Dagover Jeanne -
Inhaltsangabe : Der wohl bekannteste deutsche Stummfilm erzählt die Geschichte des dämonischen Schaustellers Dr. Caligari, der sich als Arzt einer Nervenheilanstalt entpuppt und dabei mindestens ebenso verrückt ist wie seine Patienten. Tagsüber präsentiert er auf dem Jahrmarkt den somnambulen Cesare, der ganz unter dem Einfluss von Caligari steht. Cesare sagt auf dem Jahrmarkt dem Publikum die Zukunft voraus und prophezeit Alan, dass er bald sterben müsse. In der folgenden Nacht wird der junge Mann ermordet, sein Freund Francis verdächtigt Caligari, hinter dem Mord zu stecken.
Als auch noch Francis' Freundin Jane von Cesare entführt wird, ist er seines Verdachts sicher und verfolgt den flüchtenden Caligari, bis er ihn in einem Irrenhaus wiederfindet. Francis entdeckt, dass Dr. Caligari der Direktor der Anstalt ist. Hier springt die Geschichte und setzt noch einmal neu an: Francis, der die Geschichte von Dr. Caligari erzählte, ist selbst Insasse der Nervenheilanstalt. Wer ist hier also verrückt? (ARTE Presse)
Kritiken : "Der berühmteste deutsche Stummfilm, ein Meisterwerk der provokanten Bildersprache des Expressionismus, ist einer der wichtigsten Psychiatriefilme. Auch heute noch aktuell." (Lexikon des Internationalen Films)
Anmerkungen: «Zur Restaurierung Berlinale 2014
Die aktuelle 4K-Restaurierung der Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung, ausgeführt von L'Immagine Ritrovata in Bologna, hat sich zum Ziel gesetzt, die Bildqualität, die Gestalt des Films, die expressionistischen Zwischentitel und die Charakteristik der historischen Färbungen möglichst überzeugend wiederherzustellen.

Wichtigstes Ausgangsmaterial der Digital-Restaurierung ist das Kamera-Nitro-Negativ, das bei den bisherigen Restaurierungen nicht berücksichtigt wurde, ergänzt durch internationale Exportkopien. Das Kamera-Negativ weist keine Zersetzungserscheinungen und nur wenige Schrammen auf, es enthält fast alle originalen Zwischentitel in Form von Blitztiteln. Allerdings ist es nicht vollständig: Die erste Rolle fehlt, in zwei Rollen ist die Perforation stark beschädigt, es gibt immer wieder Bildsprünge. All diese Fehlstellen galt es bei der Restaurierung durch anderes Material aufzufüllen und mittels eines digitalen Composit-Prozesses in Kontrast und Dichte an das Negativ-Material anzugleichen.

Durch den Rückgriff aufs Negativ ließ sich die Bildqualität des Films im Vergleich zu den bisherigen Restaurierungen erheblich verbessern, da die früheren Bearbeitungen auf gebrauchte Exportkopien aufbauten, die mehrfach umkopiert wurden. Deutlich wird diese Verbesserung bei den Zwischentiteln; die bisherigen Restaurierungen haben auf eine 16-mm-Kopie zurückgegriffen, darunter haben Schärfe und Kontrast sehr gelitten - bis hin zur Unleserlichkeit.

Durch den Einsatz von maximal auflösender Digitaltechnik ist eine Angleichung heterogener Ausgangsmaterialien sehr gut möglich. Ein weiterer wesentlicher Fortschritt der Digitalrestaurierung besteht in der authentischen Wiedergabe der historischen Einfärbungen. Diese sind bei Caligari besonders interessant, da in der Rahmengeschichte mehrfarbige Tönungen eingesetzt wurden, die den irrealen Effekt dieser Geschichte verstärken. In der Restaurierung aus den 80er Jahren wurde die Umkopierung mittels Farb-Inter-Negativ vorgenommen, das nicht alle Farben adäquat wiedergab.

Insofern ist die neue Caligari-Restaurierung auch ein Leistungsbeweis dessen, was durch den Einsatz der Digitaltechnik im Bereich der Filmrestaurierung und dank einer internationalen Zusammenarbeit inzwischen erreicht werden kann.» (arte Presse)

Text?Der letzte Akt Regie: Georg Wilhelm Pabst,Österreich - 1955
Produzent: Carl Szokoll - Regisseur: Georg Wilhelm Pabst - Drehbuch: Fritz Habeck - Story : Erich Maria Remarque novel - Judge M.A. Musmanno novel - Kamera: Hannes Staudinger - Günther Anders - Musik: Erwin Halletz - Schnitt: Herbert Taschner - Darsteller: Lotte Tobisch Eva Braun - Oskar Werner Richard Wüst - Erich Stuckmann Heinrich Himmler - Albin Skoda Adolf Hitler - Erik Frey General Burgdorf - Helga Dohrn Magda Goebbels - Hannes Schiel SS-Obersturmbannführer Otto Günsche -

Text?Der Untergang Regie: Oliver Hirschbiegel,Deutschland, Italien, Österreich - 2004
Produzent: Bernd Eichinger - Regisseur: Oliver Hirschbiegel - Drehbuch: Bernd Eichinger - Nach einer Vorlage von: Joachim C. Fest novel - Kamera: Rainer Klausmann - Musik: Stephan Zacharias - Darsteller: Thomas Kretschmann Hermann Fegelein - Matthias Habich Professor Dr. Werner Haase - Christian Berkel Professor Schenck - Heino Ferch Albert Speer - Juliane Köhler Eva Braun - Ulrich Matthes Joseph Goebbels - Corinna Harfouch Magda Goebbels - Alexandra Maria Lara Traudl Junge - Bruno Ganz Adolf Hitler -
Inhaltsangabe : In einer bitterkalten Novembernacht 1942 ahnt die 22-jährige Traudl Junge (Alexandra Maria Lara) nicht, dass sie schon bald das Ende von Adolf Hitler (Bruno Ganz) aus nächster Nähe miterleben wird - der Diktator engagiert sie als seine Privatsekretärin. So sieht sie staunend, dass Hitlers Geliebte Eva Braun (Juliane Köhler) selbst noch am 20. April 1945 einen großen Geburtstagsempfang für Hitler organisiert. Reichsinnenminister Heinrich Himmler (Ulrich Noethen) beschwört Hitler dabei vergebens, die Hauptstadt Berlin zu verlassen. Doch während die Rote Armee vorrückt und die Stadt in Schutt und Asche legt, weisen Hitler und sein Vertrauter Joseph Goebbels (Ulrich Matthes) die Generäle vom Führerbunker aus an, bis zum letzten Mann weiterzukämpfen - mit Truppen, die teils nur noch in der Fantasie des größenwahnsinnigen Diktators existieren. Sämtliche Appelle seiner Getreuen, die Stadt zu verlassen, prallen an Hitler ab. Unerwartet trifft Albert Speer (Heino Ferch) ein - der im Bunker zusammengedrängte Führungsstab hofft nun verzweifelt, dass der von Hitler geschätzte Rüstungsminister den Diktator zu einem Sinneswandel bewegen kann... Der Ende von Hitlers Herrschaft rückt Tag für Tag näher: Am 25. April 1945 tragen Soldaten den schwer verwundeten Fliegergeneral Ritter von Greim in den Führerbunker. Eindringlich appelliert Hitler (Bruno Ganz) an dessen Loyalität, während er Tobsuchtsanfälle bekommt, weil Getreue wie Hermann Göring und Heinrich Himmler (Ulrich Noethen) sich nun fern im Reich offen gegen ihn stellen. Sogar Hitlers Geliebte Eva Braun (Juliane Köhler) bekommt jetzt Hitlers Grausamkeit zu spüren. Rücksichtslos lässt er Evas Schwager Fegelein, Adjutant des Verräters Himmler, exekutieren. Als die Rote Armee nur noch wenige hundert Meter vor dem Bunker steht, bekennt Hitler gegenüber seinem Führungsstab, dass er lieber im Bunker untergehen als dem Feind lebendig in die Hände fallen will. Zielstrebig trifft er die Vorbereitungen für sein Ende: Hitler heiratet Eva Braun, lässt sich vom Arzt Professor Haase (Matthias Habich) erklären, wie er sich am sichersten töten kann. Hitlers Privatsekretärin Traudl Junge (Alexandra Maria Lara) weigert sich, von dessen Seite zu weichen. Liebevoll kümmert sie sich im Bunker um die sechs Kinder von Magda Goebbels (Corinna Harfouch) und ahnt nicht, dass ihre Mutter ihnen allen das Leben nehmen will... (Pressetext)
Anmerkungen: «Der ebenso beeindruckende wie umstrittene Film basiert auf den Aufzeichnungen, die Traudl Junge (1920-2002) kurz vor ihrem Tod veröffentlichte, und auf der Hitlerbiografie "Der Untergang. Hitler und das Ende des Dritten Reiches" (2002) des Publizisten Joachim Fest. In seinem minuziösen Doku-Drama entdämonisiert Regisseur Oliver Hirschbiegel den Diktator. Unterstützt von der crème de la crème des deutschen Films, gelingt es Bruno Ganz, sich dem "Führer" so überzeugend anzuverwandeln wie vor ihm keinem anderen. Er porträtiert den Diktator als realitätsfernen Choleriker, der gelegentlich auch charmant sein konnte. Der Versuch, ihn nicht als Monster, sondern als gestörten, widersprüchlichen Menschen vorzuführen, der seine Macht aus der Hörigkeit anderer saugte, verleiht dem Film politische und psychologische Brisanz. "'Der Untergang' macht wie kaum ein Film zuvor den nihilistischen, destruktiven Wahn des Hitler-Regimes greifbar und lässt erahnen, warum die auf Feigheit und Opportunismus gründende innere Funktionsweise des Systems selbst dann noch tagelang blind weiterlief, nachdem der Oberschlächter längst Wurmfutter war. Und Bruno Ganz, der großartige Bruno Ganz, trägt in der Rolle des Diktators das Seine dazu bei, das selbst hirnlose Nazis an diesem Hitler-Film keine Freude haben werden" (cinema.de). "Mutig haben Hirschbiegel und Eichinger die Protagonisten des Bösen, ..., im Film auferstehen lassen. Ihre Annäherung an das 'Phänomen' Hitler entlarvt dessen zynische, menschenverachtende Haltung, zeigt den Massenwahn, ..., den Zusammenbruch eines wahnhaften Systems. Ohne den Versuch zu unternehmen, etwas erklären zu wollen, gelingt durch die Beschreibung der überlieferten Fakten ein Stück Aufarbeitung einer Vergangenheit, der man sich nicht entziehen kann. ...» (BR Presse) Von dem Kinofilm gibt es auch eine Fernsehfassung in zwei Teilen

Die Krönungsfeierlichkeiten in Budapest am 30. Dezember 1916 Regie: N. N.,Ungarn - 1916
Produktion: Uher Filmgyár - Regisseur: N. N. -

Text?East of Eden (Jenseits von Eden), Regie: Elia Kazan,USA - 1954
Produzent: Elia Kazan - Regisseur: Elia Kazan - Regieassistent: Don Alvarado - Horace Hough - Story : John Steinbeck - Kamera: Ted McCord - Musik: Leonard Rosenman - Schnitt: Owen Marks - Ausstattung: George James Hopkins - Architekt: Malcolm C. Bert - James Bassevi - George James Hopkins - Kostümbild: Anna Hill Johnstone - Maskenbildner: Richard Bau - Tonmeister: Stan Jones - Darsteller: Jonathan Haze Piscoras Sohn - Richard Davalos Aron Trask - Lonny Chapman Roy - Mario Siletti Piscora - Lois Smith Ann - Timothy Carey Joe (/xx/) - Jo Van Fleet Kate - Frank Mazzola Student - Raymond Massey Adam Trask - James Dean Cal Trask - Albert Decker Will - Nick Dennis Rantani - Burl Ives Sam - Barbara Baxley Nurse - Harold Gordon Mr.Albrecht - Julie Harris Abra - Richard Garrick Dr. Edwards -
Inhaltsangabe : Salinas, Kalifornien. Die Zwillingsbrüder Aron (Richard Davalos) und Cal (James Dean) werden von ihrem Vater Adam Trask (Raymond Massey) streng nach der Bibel erzogen. Ihre Mutter kennen sie nicht - sie sei kurz nach der Geburt gestorben. Während Aron, brav und folgsam, der Liebling des Vaters ist, gibt sich Cal grüblerisch und schwierig. Böse sei er, nicht gut, gibt ihm der Vater zu verstehen. Hat er das von seiner Mutter geerbt, von der Cal per Zufall erfährt, dass sie gar nicht tot ist, und die er schliesslich als gut situierte Bordellbesitzerin in Monterey findet? Als der Vater bei einer Spekulation fast sein gesamtes Vermögen verliert, hofft Cal vergeblich, seine Liebe und Anerkennung mit einem grosszügigen Geldgeschenk zu gewinnen. Wieder wird er zurückgewiesen. Da erzählt Cal Aron aus Rache die Wahrheit über die Mutter. Arons Welt bricht zusammen; er betrinkt sich und meldet sich freiwillig an die Front. Diese Nachricht ist für den Vater zuviel. Mit einem Schlaganfall bricht er zusammen. Jetzt endlich - am Ende einer langen Reihe von Katastrophen - gibt es einen Hoffnungsschimmer für Vater und Sohn. Denn Abra (Julie Harris), eigentlich Arons Freundin, die sich jedoch zunehmend zu Cal hingezogen fühlt, greift vermittelnd in den schweren Konflikt ein und überzeugt Cal davon, in Salinas bei seinem pflegebedürftigen Vater zu bleiben.... (ZDF Presse)

Kritiken : "Emotional überwältigendes Drama, von Elia Kazan in bedrohlicher Atmosphäre inszeniert. Die brilliante Leistung in seiner ersten Hauptrolle stilisierte James Dean zur Jugend-Ikone der 50er Jahre empor." (tele)
Anmerkungen: "Inszeniert wurde "Jenseits von Eden" von dem Ende September 2003 verstorbenen Starregisseur Elia Kazan, der am 7. September 1909 in Instanbul als Sohn griechischer Eltern geboren wurde. Kazan war eine der grössten Künstlerpersönlichkeiten der USA, aber auch eine der umstrittensten. Ihm wird nachgesagt, während der Kommunistenhetze in der McCarthy-Zeit andere Künstler vor dem sogenannten "Ausschuss für unamerikanische Umtriebe" denunziert zu haben, um selbst weiter arbeiten zu können. Wie immer man zu Elia Kazan stehen mag, seine Filme gehören zu den berühmtesten Hollywoods. "Jenseits von Eden" halten manche gar für den besten in einem beachtlichen, mit zahlreichen Preisen bedachten Oeuvre. Unbestritten ist, dass Kazan ein unglaubliches Talent für die Arbeit mit Schauspielern hatte und viele unter seiner Regie ihre besten Leistungen erbrachten - so auch James Dean. "Jenseits von Eden" katapultierte den grüblerischen Farmersohn aus Indiana in eine der legendärsten, aber auch kürzesten Starkarrieren, die die Traumstadt jemals sah. Deans Leben endete am 30. September 1955 auf einer kalifornischen Landstrasse; die Legende lebt. Andy Warhol nannte die drei grossen Filme Deans ein "Heldengedicht über die Jugend des Atomzeitalters, ihre Schönheit und ihre Besessenheit"." (ZDF Presse)

"Mit "Jenseits von Eden" entdeckte Meisterregisseur Elia Kazan das Jugend-Idol James Dean, mit dem sich sofort Teenager in aller Welt identifizierten. "Ich nahm Jimmy, weil er Cal war, er hatte was gegen alle Väter". James Dean scheint sich in der Tat selbst zu spielen. Die Suche nach dem Vater, die biblisch anmutende Auseinandersetzung zwischen den Brüdern Kain und Abel - sie bilden die dramaturgischen Säulen des Films. James Dean erhebt diesen Mythos erstmalig auf eine zeitgemässe Ebene. Er spielt einen Jugendlichen, den es vorher nicht gab: wissend, seherisch und verzweifelt zugleich lehnt er sich auf und symbolisiert so das Ende der alten patriarchalen Gesellschaft und den Beginn einer neuen Definition von Jugend. Die Verfilmung des John-Steinbeck-Romans war der erste Film, in dem James Dean eine Hauptrolle spielt und der einzige Film, dessen Erscheinen er selbst im Kino erleben durfte. 1956 wurde James Dean posthum für seine Rolle des Cal als Bester Darsteller für den Oscar nominiert. Als "Giganten" und "Denn sie wissen nicht, was sie tun" ins Kino kamen, war der neue Hollywood-Liebling bereits tot." (Arte Presse)

""Der Schauspieler ist das einsamste Wesen der Welt. Er ist vollkommen allein mit seiner Konzentration und seiner Fantasie, und das ist alles, was er hat. Es ist nicht leicht, ein guter Schauspieler zu sein. Es ist noch schwieriger, ein Mensch zu sein. Bevor es mit mir vorbei ist, möchte ich beides sein." James Dean Salinas, Kalifornien. Die Zwillingsbrüder Aron (Richard Davalos) und Cal (James Dean) werden von ihrem Vater Adam Trask (Raymond Massey) streng nach der Bibel erzogen. Ihre Mutter kennen sie nicht - sie sei kurz nach der Geburt gestorben. Während Aron, brav und folgsam, der Liebling des Vaters ist, gibt sich Cal grüblerisch und schwierig. Böse sei er, nicht gut, gibt ihm der Vater zu verstehen. Hat er das von seiner Mutter geerbt, von der Cal per Zufall erfährt, dass sie gar nicht tot ist, und die er schliesslich als gut situierte Bordellbesitzerin in Monterey findet? Als der Vater bei einer Spekulation fast sein gesamtes Vermögen verliert, hofft Cal vergeblich, seine Liebe und Anerkennung mit einem grosszügigen Geldgeschenk zu gewinnen. Wieder wird er zurückgewiesen. Da erzählt Cal Aron aus Rache die Wahrheit über die Mutter. Arons Welt bricht zusammen; er betrinkt sich und meldet sich freiwillig an die Front. Diese Nachricht ist für den Vater zuviel. Mit einem Schlaganfall bricht er zusammen. Jetzt endlich - am Ende einer langen Reihe von Katastrophen - gibt es einen Hoffnungsschimmer für Vater und Sohn. Denn Abra (Julie Harris), eigentlich Arons Freundin, die sich jedoch zunehmend zu Cal hingezogen fühlt, greift vermittelnd in den schweren Konflikt ein und überzeugt Cal davon, in Salinas bei seinem pflegebedürftigen Vater zu bleiben. "Jenseits von Eden" katapultierte den grüblerischen Farmersohn aus Indiana in eine der legendärsten, aber auch kürzesten Starkarrieren, die die Traumstadt jemals sah. Deans Leben endete am 30. September 1955 auf einer kalifornischen Landstrasse; die Legende lebt. Andy Warhol nannte die drei grossen Filme Deans ein "Heldengedicht über die Jugend des Atomzeitalters, ihre Schönheit und ihre Besessenheit". (ZDF Presse)

Effetti di Luce Regie: Ugo Falena,Italien - 1916
Produktion: Film d'Arte Italiana, Roma - Verleih: Pathé Frères, Italien - Regisseur: Ugo Falena - Ercole Luigi Morselli - Drehbuch: Lucio Ambra - Kamera: Giorgino Ricci - Darsteller: Guido Graziosi Marchese Andrea d'Osnago - Rodope Furlan Marchesa d'Osnago - Stacia Napierkowska Rosina Montaguti - Raffaello Mariani Conte Lisiera -

Text?Fior di male Regie: Nino Oxilia,Italien - 1915
Produktion: Società Italiana Cines - Verleih: Società Italiana Cines - Regisseur: Carmine Gallone - Nino Oxilia - Drehbuch: Nino Oxilia - Story : Nino Oxilia - Kamera: Domenico Grimaldi - Darsteller: Augusto Poggioli Bambi Rogers - Cecyl Tryan Cecyl - Fulvia Perini Fulvia Rogers - Pina Menichelli (--??--) - Andrea Habay - Lyda Borelli Lyda - Ruggero Barni Ruggero Davusky -

Text?Giant (Giganten), Regie: George Stevens,USA - 1955
Produktion: Warner Bros. - Regisseur: George Stevens - Drehbuch: Ivan Moffat - Fred Guiol - Story : Edna Ferber Novel - Kamera: William C. Mellor - Musik: Dimitri Tiomkin - Ausstattung: Boris Leven - Kostümbild: Moss Mabry - Marjoriee Best - Darsteller: Chill Wills Bawley - Rod Taylor Sir David Karfrey - Elizabeth Taylor Leslie Benedict - Jane Withers Vashti Snythe - Carroll Baker Luz Benedict II - Mercedes McCambridge Luz Benedict - Rock Hudson Bick Benedict - Dennis Hopper Jordan - Paul Fix Dr. Lynnton - Judith Evelyn Mrs. Lynnton - James Dean Jett Rink - Elsa Cárdenas -
Inhaltsangabe : Der reiche Texasranger Jordan Benedict, Bick genannt (Rock Hudson), lernt in Maryland die schöne Farmerstochter Leslie (Elizabeth Taylor) kennen und führt sie voll Stolz als Braut auf seinen Besitz "Reata". Doch Leslie fällt es schwer, sich in Texas einzuleben. Zum einen, weil Bicks herbe Schwester Luz (Mercedes McCambridge) das Haus führt; zum anderen, weil die Geringschätzung der weißen Oberschicht gegenüber Mexikanern und Hilfsarbeitern sie irritiert. Unter den Ranchgehilfen weckt einer Leslies besonderes Interesse - der junge verschlossene Jett Rink (James Dean). Als Luz bei einem Reitunfall ihr Leben verliert, vererbt sie Jett mit ihrem Testament ein kleines Stück Land, das sich als wahre Goldquelle entpuppt: Jett findet dort öl; eine Menge öl, die ihn reich macht. Seinen Besitz, direkt unter Bick Benedicts Nase, nennt er "Klein-Reata". Doch eines kann Jett nicht wirklich erringen, wenn auch sein geschäftlicher Erfolg noch so groß ist - die Liebe Leslies ... (ZDF Presse)
Anmerkungen: "Das monumentale Epos "Giganten", die Verfilmung eines Romans von Edna Ferber, war der letzte Film James Deans. Die Dreharbeiten begannen Ende Mai 1955, Dean stieß Anfang Juni in Marfa (Texas) dazu. Kurze Zeit später drehte er den in der Retrospektive wie eine Ironie des Schicksals anmutenden Werbespot für das National Highway Committee mit der Aufforderung an die Zuschauer, vorsichtig zu fahren. Am späten Nachmittag des 30. September 1955, 17.45 Uhr, stieß Deans Porsche mit überhöhter Geschwindigkeit bei der Kreuzung der Routen 466 und 41 mit einem Ford Sedan zusammen. In "Giganten" spielte Dean die zeitlich umfangreichste Rolle seiner Filmkarriere, denn als Jett Rink musste er im Laufe der sich über Jahre erstreckenden Handlung erheblich altern, bis er in der großen, so genannten "Abendmahl"-Szene wie ein tragischer Heroe Shakespeares quasi in sich selbst zusammenbrach. Eine Pose Deans für "Giganten", die ihn in leicht gebeugter Haltung mit dem Gewehr hinter den Schultern wie einen gekreuzigten Märtyrer aussehen lässt, wurde zur Ikone des früh verstorbenen Schauspielers." (ZDF Presse)

Text?Goodbye my Lady Regie: William A. Wellman,USA - 1956
Produktion: Warner Bros. Pictures, Inc. - Regisseur: William A. Wellman - Drehbuch: Sidney Fleischman - Kamera: William H. Clothier - Darsteller: Sidney Poitier - William Hooper - Phil Harris - Brandon de Wilde - Walter Brennan - Louise Beavers -

Text?Gubijinsô (Mohnblumen), Regie: Kenji Mizoguchi,Japan - 1935
Regisseur: Kenji Mizoguchi - Drehbuch: Daisuke Ito - Nach einer Vorlage von: Soseki Natsume novel - Darsteller: Yoko Umemura Fujio's mother - Ichirô Tsukida Seizo Ono - Mitsugu Terajima Munechika''s father - Kazuyoshi Takeda Kingo Kono - Ayako Nijo Itoko - Tôichirô Negishi Asai - Daijirô Natsukawa Hajime Munechika - Kuniko Miyake Fujio Kono - Kasuke Koizumi Land owner - Yukichi Iwata Tomotaka Inoue - Chiyoko Ôkura Sayako Inoue -

Hanayome no Negoto Regie: Heinosuke Gosho,Japan - 1933
Produktion: Shochiku - Verleih: Shochiku - Regisseur: Heinosuke Gosho - Drehbuch: Akira Fushimi - Kamera: Joji Ohara - Darsteller: Tokuji Kobayashi Komura - Shizue Tatsuta Madame at Bar - Yoshiro Takayama Owner of Shinasoba shop - Reikichi Kawamura Neighbor's husband - Fusako Fujita Waitress - Takeshi Sakamoto Thief - Chôko Iida Neighbor - Kinuyo Tanaka Haruko, bride - Yumeko Aizome Natsuko, dancer - Reikô Tani Hiyama - Kenji Oyama Okubo - Ureo Egawa Enatsu - Tatsuo Saito Saida - Sumiko Mizukubo Waitress -

Text?His new job (Sein neuer Job), Regie: Charles Chaplin,USA - 1915
Produktion: Essanay Film Manufacturing Company - Verleih: The General Film Company, Inc. - Produzent: Jess Robbins - Regisseur: Charles Chaplin - Drehbuch: Charles Chaplin - Kamera: William C. Foster - Darsteller: Frank J. Coleman Manager (/xx/) - Charles Hitchcock Leading Man (/xx/) (--??--) - Charles Inslee Director (/xx/) - Jess Robbins Cameraman (/xx/) - Charles J. Stine Director (/xx/) - Robert Bolder Studio President (/xx/) - Arthur W. Bates Carpenter (/xx/) - Billy Armstrong Extra (/xx/) - Leo White Actor as Hussar Officer (/xx/) - Ben Turpin Film Extra in Anteroom (/xx/) - Gloria Swanson Stenographer (/xx/) - Charlotte Mineau Film Star (/xx/) - Charles Chaplin The Tramp - Agnes Ayers Extra, Secretary (/xx/) -

Text?Hitler - Beast of Berlin Regie: Sam Newfield,USA - 1939
Produktion: Producers Pictures Corporation, Hollywood - Verleih: Producers Distributing Corporation (PDC) - Produzent: Ben Judell - Regisseur: Sam Newfield (AKA Sherman Scott) - Kamera: Jack Greenhalgh - Schnitt: Holbrook N. Todd (AKA Holbrook Todd) - Robert O. Crandall (AKA Robert Crandall) - Architekt: Fred Preble - Kostümbild: Waldron Johnson - Darsteller: Joseph Forte Berkley (AKA Josef Forte) - Francisco Marán Jouvet (AKA Francisco Moran) - Frederic Mellinger Ratig (AKA Fred Mellinger) - Alexander Palasthy Buchtbein (AKA A. Palasthy) - Walter Thiele Kalmeit - Paul Panzer Brahm - Frederick Vogeding Wolff (AKA Fred Vogeding) - Abe Dinovitch Kopke - Robert R. Stephenson Romholtz (AKA Bob Stevenson) - Anna Lisa Bertha - Adolf Hitler Adolph Hitler (archive footage) (/xx/) - Walter O. Stahl Col. Hess (AKA Walter Stahl) - Hans von Morhart Braun - Steffi Duna Elsa Memling - Greta Granstedt Anna Wahl - Wolfgang Zilzer Kleswing (AKA: John Voight) - Alan Ladd Karl Bach (AKA Allan Ladd) - Vernon Dent Lustig (Beer Garden Bartender) - Lucien Prival Sachs - John Ellis Gustav Schultz - George Rosener Wunderlich - Bodil Rosing Frau Kohler - Hans Heinrich von Twardowski Storm Trooper Albert Stalhelm (AKA Hans von Twardowski) - Willy Kaufmann Herr Kohler (AKA Willie Kaufman) - Hans Joby Hermann Lippert - Frederick Giermann Father Pommer - Crane Whitley Klee (AKA Clem Wilenchick) - Henry Zynda Erlich (AKA Henry von Zynda) - Hans Schumm Schaefer - John S. Peters Storm Trooper Kruger - Roland Drew Hans Memling -

Text?Hitori musuko Regie: Yasujirô Ozu,Japan - 1936
Produktion: Shochiku - Verleih: Shochiku - Produktionsleiter: Den Takayama - Regisseur: Yasujirô Ozu - Drehbuch: Masao Arata - Tadao Ikeda - Nach einer Vorlage von: Yasujirô Ozu (short story) (AKA James Maki) - Kamera: Shojiro Sugimoto - Musik: Senji Itoh - Schnitt: Hideo Mohara - Eiichi Hasegawa - Architekt: Tatsuo Hamada - Kostümbild: Taizô Saitô - Darsteller: Chôko Iida Tsune Nonomiya (O-Tsune) - Shinichi Himori Ryosuke Nonomiya - Yoshiko Tsubouchi Sugiko - Masao Hayama Ryosuke Nonomiya, as child - Mitsuko Yoshikawa O-Taka - Chishû Ryû Professor Ookubo - Tomoko Naniwa Ookubo''s wife - Kiyoshi Aono Matsumura, old man - Jun Yokoyama Okubo''s son (AKA Bakudankozo) - Eiko Takamatsu Jokou - Seiichi Kato Kinjo no ko - Kazuo Kojima Kimiko - Tomio Aoki Tomibo (AKA Tokkan Kozou) -

Text?Faraon (Der Pharao), Regie: Jerzy Kawalerowicz,Polen - 1965
Produktion: Film Polski - Produzent: Ludwig Hager - Regisseur: Jerzy Kawalerowicz - Drehbuch: Tadeusz Konwicki - Jerzy Kawalerowicz - Nach einer Vorlage von: Boleslaw Prus novel - Kamera: Jerzy Wojcik - Musik: Adam Walacinski - Darsteller: Jerzy Zelnik Ramses XIII. - Mieczyslaw Voit Samentu - Piotr Pawlowski Herihor - Stanislaw Milski Mefres - Krystyna Mikolajewska Sara - Wieslawa Mazurkiewicz Nikotris - Ewa Krzyzewska Hebron - Leszek Herdegen Pentuer - Jerzy Buczacki Thutmosis - Barbara Brylská Kama -
Inhaltsangabe : Ramses XII., alt und schwer krank, hinterlässt seinem Sohn Ramses XIII. (Jerzy Zelnik) ein schweres Erbe: Das Volk lebt im unsäglichen Elend, die Verwaltung ist korrumpiert, die Staatskasse leer, das Land von äusseren Feinden bedroht, und im Inneren herrscht die wirtschaftlich und politisch allmächtige Kaste der Priester. An ihrer Spitze steht der Hohepriester von Theben, Herihor (Piotr Pawlowski), gleichzeitig oberster Armeeführer und in dieser Doppelfunktion der eigentliche Herrscher Ägyptens. Ramses XIII. erkennt diese bedrohliche Lage und versucht mit jugendlichem Elan, aber auch ohne die Folgen zu überschauen, die Macht der Priester einzudämmen. Sein Ziel ist eine starke Armee, die neue Länder erobert, Sklaven und Reichtümer ins Land bringt. Die Priester sehen ihre Herrschaft bedroht und entfachen einen geheimen und skrupellosen Kampf gegen den jungen Ramses. Als der alte Pharao stirbt, geht der schwelende Konflikt zwischen Ramses XIII. und der Priesterschaft in einen offenen Kampf über. So missbrauchen die Priester auch ihre wissenschaftlichen Kenntnisse und provozieren die endgültige Auseinandersetzung an dem Tag, an dem eine Sonnenfinsternis erwartet wird. Und so kommt es auch - in dem Moment, als der Tempel gestürmt wird, verfinstert sich der Himmel, und die Aufständischen ergreift panisches Entsetzen. Sie sehen darin ein Gottesurteil und beugen sich willenlos dem Oberpriester Herihor. Ramses XIII. wird das Opfer eines von den Priestern gedungenen Doppelgängers. Mit letzter Kraft tötet er seinen Mörder - Herihor aber setzt sich die Pharaonenkrone selbst aufs Haupt.... (ARTE Presse)

Kritiken : "'Faraon' ist der erste intellektuell durchgestaltete Monumentalfilm der Filmgeschichte... ein Triumph der Regie" (NZZ)

"Ein polnischer historischer Film über die Mechanik der Macht, das Versagen des Menschen im politischen Kampf und Leben; ein Film, der trotz äusseren Aufwandes die ganze Aufmerksamkeit des Zuschauers beansprucht, weil er in jeder Hinsicht ungewöhnlich ist." (lhg Vaterland 1967)
"Man wird ohne Übertreibung von diesem Film als dem ersten monumentalen Kammerspiel der Filmgeschichte sprechen können" (hpm Tat)

«Die famose Schönheit des Bildes, die aus "Pharao" ein herrliches Schauspiel macht, ist ohne Einschränkungen des ideologischen Voraussetzungen des Dramas untergeordnet.» (Zbigniew Klaczynski in "Trybuna Ludu" Nr. 71, 1966)

«Sechs Jahre mussten wir auf einen neuen Film von Kawalerowicz warten. Es hat sich gelohnt. Als man mich fragte, welchen polnischen Film ist als den besten ansehe, antwortete ich bisher "Asche und Diamant". Jetzt bin ich in Verlegenheit - ist es nicht "Pharao" ?» (Jerzy Plazewski in "Ekran" Nr. 12/1966)

«Jerzy Kawalerowicz' "Pharao" ist eine Art "Kleopatra" ohne Burton und Taylor» (Films and Filming, London)

«Wuchtiges, intellektuelles und Oscar-nominiertes Epos. Gedreht wurde in der Wüste Usbekistans.» (tele 9/2008)

Anmerkungen: Der Film lief in Deutschland nur in einer verstümmelter Version in den Kinos.

«Das Drehbuch entstand nach einem Roman von Bodeslaw Prus.
"Pharao" wurde im Jahr 1967 als bester fremdsprachiger Film für einen Oscar nominiert. Ausserdem erhielt Regisseur Jerzy Kawalerowicz für seinen Historienfilm eine Nominierung für die Goldene Palme beim Internationalen Filmfestival in Cannes 1966.» (arte Presse)

Il focolare domestico Regie: Nino Oxilia,Italien - 1914
Produktion: Savoia Film, Torino - Verleih: Savoia Film, Torino - Regisseur: Nino Oxilia - Drehbuch: Nino Oxilia - Nach einer Vorlage von: Octave Mirbeau play - Story : A Gera - Darsteller: Alberto Nepoti - Dillo Lombardi Carlo Silvestri - Giovanni Spano Meyer - Maria Jacobini Granata - Piera de Ferrari -

Il Piccolo cerinaio Regie: Augusto Genina,Italien - 1914
Produktion: Celio Film, Roma - Verleih: Celio Film, Roma - Regisseur: Augusto Genina - Drehbuch: Augusto Genina - Story : Augusto Genina - Darsteller: Leda Gys Laura - Ermanno Roveri Frugolino -

Text?In the Land of the Head Hunters Regie: Edward S. Curtis,USA - 1914
Produktion: Seattle Film Co. - Verleih: World Film Corporation - Regisseur: Edward S. Curtis - Drehbuch: Edward S. Curtis - Kamera: Edmund August Schwinke /xx/ - Darsteller: Francine Hunt Clam digger / Captive / Wedding Dancer - Kwagwanu Sorcerer - Balutsa Waket / Yaklus - Paddy 'Malid Kenada - Mrs. George Walkus Naida / Sorceress - Sarah Constance Smith Hunt Naida / A Na''nalalal Dancer - Stanley Hunt Motana - Maggie Frank Princess (/xx/) - Bob Wilson Fisherman who drops a paddle on the rocks -

Kavana Corso Regie: N. N.,Kroatia - 1915
Regisseur: N. N. - Kamera: Josip Halla -

L' étoile du génie Regie: Ferdinand Zecca,Frankreich - 1912
Produktion: Pathé Frères, Paris - Regisseur: René Leprince - Ferdinand Zecca - Darsteller: Stacia Napierkowska Stacia, la danzatrice - Gabriel Signoret Il compositore Signoski - Albert Mayer Caius Caligula -

Text?La chienne (Die Hündin), Regie: Jean Renoir,Frankreich - 1931
Produzent: Roger Richebé - Regisseur: Jean Renoir - Drehbuch: Jean Renoir - André Girard - Kamera: Theodor Sparkuhl - Roger Hubert - Architekt: Gabriel Scognamillo - Darsteller: Janie Marèze Lulu - Jean Gehret Dagodet - Gaillard Godard - Georges Flament Dédé - Alexandre Rignault - Michel Simon Maurice Legrand - Magdeleine Berubet Adèle -

Text?La cigarette Regie: Germaine Dulac,Frankreich - 1919
Produktion: Le Film d'Art - Verleih: Agence Générale Cinématographique (AGC) - Regisseur: Germaine Dulac - Drehbuch: Jacques de Baroncelli - Kamera: Louis Chaix - Darsteller: Andrée Brabant Denise - Jules Raucourt Maurice Herbert - Gabriel Signoret Pierre Guérande - Genevieve Williams L''amie -

La Fille de Delft Regie: Alfred Machin,Belgien - 1914
Produktion: Pathé Frères, Paris - Belge Cinéma Film - Verleih: Pathé Frères, Paris - Regisseur: Alfred Machin - Drehbuch: Alfred Machin - Kamera: Jacques Bizeuil - Architekt: Raoul Morand - Darsteller: Germaine Kaisen Kaatje Schoonejans - Max Péral Un fêtard - Paule Bréval Een religieuze / Une réligieuse - Richard Léopold Boolmans - Harzé Le meunier - Blanche Derval Ballerina / Ballerine / Ballerina - Blanche Montel Jonge Kaatje / Young Kaatje - Fernand Gravey Jonge Jefke / Young Jefke (AKA Fernand Mertens) - Henri Goidsen Ballonvaarder / Balloon Pilot -

La Folie des Vaillants Regie: Germaine Dulac,Frankreich - 1925
Produktion: Cinégraphistes Français - Regisseur: Germaine Dulac - Drehbuch: Germaine Dulac - Nach einer Vorlage von: Maksim Gorkij Makar Tchoudra - Kamera: Paul Parguel - Maurice Forster - Darsteller: Raphaël Liévin Loïko Sodar - Lia Loo Radda - Castelluci Lenka -

La Guerre du Feu Regie: Albert Capellani,Frankreich - 1914
Produktion: S.C.A.G.L. - Société Cinématographique des Auteurs - Verleih: Pathé Frères, Paris - Regisseur: Georges Denola - Albert Capellani - Nach einer Vorlage von: J.H. Rosny Aîné novel - Darsteller: Georges Dorival Noah - Léa Piron - André Simon -

La mort du soleil (Die sterbende Sonne), Regie: Germaine Dulac,Frankreich, Österreich - 1922
Produktion: Legrand-Films, Paris - Vita-Film - Regisseur: Germaine Dulac - Drehbuch: André Legrand - Kamera: Belval - Paul Parguel - Darsteller: André Nox Lucien Faivre - Denise Lorys Marthe Voisin - Louis Vonelly Daniel Voisin - Régine Dumien Jacqueline - Jeanne Bérangère - Jeanne Brindeau -

Text?La Paura (Die Angst), Regie: Roberto Rossellini,Italien, Deutschland - 1954
Aufnahmeleiter: Hans Terofal - Regisseur: Roberto Rossellini - Drehbuch: Sergio Amidei - Franz Graf Treuberg - Nach einer Vorlage von: Stefan Zweig "Angst" - Kamera: Heinz Schnackertz - Carlo Carlini - Musik: Renzo Rossellini - Schnitt: Jolanda Benvenuti - Walter Boos - Darsteller: Ingrid Bergman Irene Wagner - Mathias Wiedmann Albert Wagner - Annelore Wied - Steffie Struck - Edith Schultze-Westrum - Elise Aulinger - Renate Manhart - Kurt Kreuger -

La più bella serata della mia vita (Die schönste Soiree meines Lebens), Regie: Ettore Scola,Italien, Frankreich - 1972
Regisseur: Ettore Scola - Drehbuch: Ettore Scola - Story : Friedrich Dürrenmatt - Darsteller: Alberto Sordi - Michel Simon - Charles Vanel - Pierre Brasseur - Claude Dauphin -

Le Corso Rouge (Der Rote Karneval, Der Rote Carneval), Regie: Charles Krauss,Frankreich - 1914
Produktion: Société Française des Films Éclair N° 2313 - Regisseur: Charles Krauss - Nach einer Vorlage von: Pierre Sales novel - Darsteller: Renée Sylvaire Léonide Barclay - Henry Roussel Montenervio - Charles Keppens Hélier de Saint-Ermont - Georges Paulais - Marise Dauvray La contessa di St. Ermont / sua figlia Maïna - Madeleine Grandjean Henriette de Saint-Ermont -
Inhaltsangabe : Abenteuerin tötet Frau des Geliebten und lässt die Tochter rauben. Als es herauskommt, wird sie bestraft. (German Early Cinema)
Anmerkungen: Jean Mitry schrieb diesen Film Maurice Tourneur zu.
Österreichische Zensur: Jugendverbot, Ausschluss von Untertiteln, Der Produzent darf nicht genannt werden (No. 264)

Text?Le jour se lève (Der Tag bricht an), Regie: Marcel Carné,Frankreich - 1939
Regisseur: Marcel Carné - Drehbuch: Jacques Viot - Jacques Prévert - Musik: Maurice Jaubert - Kostümbild: Boris Bilinsky - Darsteller: Arletty - Marcel Pérès - Jean Gabin - Gabrielle Fontan - Bernard Blier - Mady Berry - Jules Berry - Jacques Baumer - Jacqueline Laurent Françoise -
Inhaltsangabe : "Der Arbeiter Francois liebt die Blumenverkäuferin Francoise, die jedoch den weltmännischen Valentin bevorzugt. Als dieser Francois hochmütig abkanzelt, erschiesst ihn Francois. Ein durch die Schönheit seiner Bilder und die Qualität des Dialogs ungewöhnlich fesselndes Drama" (Theatiner Film München 2002)
Kritiken : "Melancholisch" (tele)

Text?Lenin v Polske (Lenin in Polen), Regie: Sergej Jutkevich,UdSSR - Sowjet Union, Polen - 1966
Produktion: Film Polski - Mosfilm - Regisseur: Sergej Jutkevich - Drehbuch: Sergej Jutkevich - Jevgenij Gabrilovich - Kamera: Jan Laskowski - Architekt: Jan Grandys - Darsteller: Anna Lisyanskaya Krupskaya, Lenin''s Wife - Ludwik Benoit Guard - Jarema Stepowski Photographer - Zbigniew Skowronski Matyszezuk - Kazimierz Rudzki Priest - Gustaw Lutkiewicz Investigator - Maksim Shtraukh Vladimir Ilich Lenin - Krzysztof Kalczynski Andrzej - Edmund Fetting Honecki - Ilona Kusmierska Ulka - Antonina Pavlycheva Krupskaya''s Mother - Tadeusz Fijewski Secretary of the Prison -

Les Croix de Bois Regie: Raymond Bernard,Frankreich - 1931
Regisseur: Raymond Bernard - Darsteller: Pierre Blanchar - Antonin Artaud - Charles Vanel -

Les misères de l'aiguille Regie: Raphael Clamour,Frankreich - 1914
Produktion: Cooperative Le Cinéma du Peuple - Regisseur: Raphael Clamour - Darsteller: Musidora - Lina Clamour - Armand Guerra - Michelet - Jeanne Roques -

Lily ménagère (Lili, die Haushälterin, Lilly, die Haushälterin, Lili die kleine Haushälterin), Regie: N. N.,Frankreich - 1914
Produktion: Société Française des Films Éclair (AKA Éclair Coloris] - Regisseur: N. N. - Darsteller: N. N. [Role: Lily] Lily -
Inhaltsangabe : Kleines Mädchen erledigt glänzend den Haushalt. (German Early Cinema)

Lung Men K'O Chan (Kung Fu: Die Herberge zum Drachentor), Regie: King Hu,TW - 1966
Regisseur: King Hu - Darsteller: Hsu Feng Yü Hsin - Bo Ying Eunuch Tsao - Miao Tian Pi - Gao Ming Buchhalter - Shangguan Lingfen Zhu Hui - Shi Jun Xiao - Taso Jian Wirt - Xue Han Zhu Ji - Han Yingjie Mao Zongxian -

Maison Fifi. Lustspiel aus einer kleinen Garnison (Fifi, der Liebling der ganzen Garnison), Regie: Viggo Larsen,Deutschland - 1914
Produktion: Treumann-Larsen-Film-Vertriebs-GmbH, Berlin N° 17 - Produzent: Viggo Larsen - Wanda Treumann - Regisseur: Viggo Larsen - Drehbuch: Axel Breidahl - Darsteller: Max Lehmann - Wanda Treumann Fifi - Axel Breidahl Oberleutnant von der Maase - Viggo Larsen Leutnant - Helene Voss (AKA Lene Voss) -

Text?Matrimonio all'italiana (Hochzeit auf Italienisch), Regie: Vittorio De Sica,Italien, Frankreich - 1964
Produktion: Les Films Concordia - Compagnia Cinematografica Champion Roma - Produzent: Carlo Ponti - Executive Producer: Joseph E. Levine executive producer - Regisseur: Vittorio De Sica - Regieassistent: Luisa Alessandri - Franco Indovina - Franco Montemurro - Drehbuch: Antonio Guerra - Leo Benvenuti - Piero De Bernardi - Renato Castellani - Nach einer Vorlage von: Eduardo De Filippo play - Kamera: Roberto Gerardi - Musik: Armando Trovaioli - Schnitt: Adriana Novelli - Architekt: Carlo Egidi - Set Decoration: Dario Micheli - Kostümbild: Piero Tosi - Darsteller: Vincenza Di Capua Matilde, Domenico''s Mother (/xx/) - Marcello Mastroianni Domenico Soriano - Marilù Tolo Diana - Sophia Loren Filumena Marturano - Vincenzo Aita Alfonzo, Priest (/xx/) - Antonietta D'Onofrio (AKA D''Onofrio Antonietta) - Mara Marilli - Tecla Scarano Rosalia - Pia Lindstrom Kassiererin - Vito Morriconi Riccardo - Generoso Cortini Michele - Gianni Ridolfi Umberto - Raffaello Rossi Bussola Rechtsanwalt - Lino Mattera - Rita Piccione Teresina, seamstress - Aldo Puglisi Alfredo - Alberto Castaldi (AKA Alberto Gastaldi) - Anna Santoro - Enza Maggi Lucia, maid - Alfio Vita Una pasticcere -
Inhaltsangabe : Seit über 20 Jahren ist Filumena Marturano (Sophia Loren) nun schon die Mätresse von Don Domenico Soriano (Marcello Mastroianni). Die ehemalige Prostituierte lernte den wohlhabenden Feinbäcker als Stammkunden in einem neapolitanischen Bordell kennen. Er vernarrte sich in sie, schenkte ihr hübsche Kleider und sogar eine eigene Wohnung. Heiraten kommt für den umtriebigen Lebemann aber nicht in Frage, seine Ungebundenheit geht ihm über alles. Eine viermonatige Reise ist für den versnobten Jet-Setter, der auf Pferde wettet und teure englische Massschuhe trägt, keine Seltenheit. Während seiner Abwesenheit kümmert die duldsame Filumena sich um seine Firma, den Haushalt und sogar um die senile Mama - die in Domenicos Leben den ersten Platz einnimmt. Um den notorischen Schürzenjäger endlich von seinen Affären mit jungen Mädchen abzubringen, greift die leidgeprüfte Dauergeliebte schliesslich zu einer List. Sie besticht einen Arzt und gibt vor, sterbenskrank zu sein. Im Beisein des Priesters gibt Domenico ihr schweren Herzens das ersehnte Jawort. Es dauert nicht lange, bis der Ehemann wider Willen den Schwindel durchschaut und die Vermählung annullieren lässt. Doch so schnell gibt Filumena nicht auf. Sie beichtet dem Verdutzten, dass sie ohne sein Wissen drei Jungs gross gezogen hat. Einer von ihnen ist Domenicos Sohn. Aber welcher? (ARD Presse)
Anmerkungen: «Eduardo De Filippos volkstümliches Theaterstück „Filumena Marturano" wurde mehrfach für die Leinwand adaptiert. Dies ist die berühmteste Verfilmung, von Vittorio De Sica („Fahrraddiebe"), der den Stoff zu einer beissenden Satire über eingefahrene Geschlechterrollen zuspitzte. Der grossartige Marcello Mastroianni in der Rolle des Egoisten und Sophia Loren als heilige Hure liefern sich einen neapolitanischen Rosenkrieg: berühmt die unvergessliche Szene, in der die Loren mit einem engen schwarzen Kleid auf ihrem Weg zu einem Treffen mit Mastroianni die Strasse entlang geht und die Männerwelt in Verzückung bringt.» (ARD Presse)

Maudite soit la guerre (Krieg dem Kriege, Verflucht sei der Krieg), Regie: Alfred Machin,Belgien - 1914
Produktion: Belge Cinéma Film - Verleih: Pathé Frères, Paris - Regisseur: Alfred Machin - Kamera: Paul Flon - Jacques Bizeul - Darsteller: Nadia d'Angély Madre Modzel - Albert Hendrickx Sigismond Modzel - Baert Adolph Hardeff - Fernand Crommelynck - Suzanne Berni Lidia Modzel (AKA La Berni) - Henri Goidsen Lieutenant Maxim -

Max et le mari jaloux (Max und seine Film-Kollegen), Regie: René Leprince,Frankreich - 1914
Produktion: Pathé Frères, Paris N° 6608 - Verleih: Pathé Frères, Paris - Regisseur: René Leprince - Max Linder - Drehbuch: Max Linder - Darsteller: Hilda May «Gastauftritt» - Emile Pierre Kameramann - Max Linder Max Linder - Henri Collen M. Bourgeois, Le mari jaloux - Jane Renouard -
Inhaltsangabe : Verliebte will mit ihm filmen. Die Schwierigkeiten kühlen die Begeisterung schnell ab. (german early cinema)

Text?Midnight Mary Regie: William A. Wellman,USA - 1933
Produktion: First National Pictures Inc. - Regisseur: William A. Wellman - Drehbuch: Katherine Scola - Gene Markey - Nach einer Vorlage von: Anita Loos "Lady of the Night" - Kamera: James Van Trees - Darsteller: Ivan F. Simpson - Martha Sleeper - Franchot Tone Thomas 'Tom' Mannering Jr. - Loretta Young Mary Martin - Frank Conroy - Sandy Roth - Una Merkel Bunny 'Bun' - Warren Hymer - Harold Huber - Halliwell Hobbes - Andy Devine Samuel 'Sam' / 'Sammy' Travers - Ricardo Cortez Leo Darcy - Charley Grapewin AKA Charles Grapewin -

Text?My Darling Clementine (Faustrecht der Prärie), Regie: John Ford,USA - 1946
Regisseur: John Ford - Drehbuch: Winston Miller - S.G. Engel - Story : Stuart N. Lake - Kamera: Joe MacDonald - Musik: Cyril J. Mockridge - Darsteller: Alan Mawbray - Victor Mature Doc Holliday - John Ireland - Tim Holt - Henry Fonda Wyatt Earp - Linda Darnell Chihuahua - Walter Brennan - Ward Bond -
Inhaltsangabe : Wyatt Earp lässt sich in der kleinen Western-Stadt Tombstone als Sheriff anstellen, nachdem sein Bruder dort bei einer Schießerei ums Leben gekommen ist. Earp vermutet zu Recht, dass hinter dem Mord der Clanton-Clan steht, der die gesamte Gegend terrorisiert. Doch bevor er es mit der Bande aufnehmen kann, muss er sich erst den Rückhalt der Stadtbewohner sichern. Dort gibt der todkranke Spieler Doc Holliday den Ton an - ein Mann, der sich mit Alkohol und der Prostituierten Chihuahua von den Gespenstern seiner Vergangenheit abzulenken versucht. Obwohl die Interessen des Doc und Wyatt Earps unterschiedlicher nicht sein könnten, werden die beiden Männer Freunde. Als Clementine Carter im Städtchen auftaucht und nach "Dr. John Holliday" forscht, verliebt sich Wyatt Earp auf den ersten Blick in sie. Holliday erklärt Clementine, dass er nicht in sein früheres geregeltes Leben als Arzt zurückkehren kann. Daraufhin will die junge Frau so schnell wie möglich an die Ostküste zurückkehren. Doch Wyatt Earp versucht schüchtern und unbeholfen sie zum Bleiben zu bewegen. Bevor die Romanze ihren Lauf nehmen kann, gilt es aber erst, das Städtchen vom Terror und der Gesetzlosigkeit des Clanton-Clans zu befreien.... (Arte Presse)
Anmerkungen: Hintergrundinformationen: «Der Originaltitel "My Darling Clementine" weist anders als der martialische deutsche Titel darauf hin, dass es sich bei dem Film im Kern um eine Liebesgeschichte im Gewand eines Western handelt. Regisseur John Ford, der Henry Fonda zuvor mit seinen Filmen "Young Mr. Lincoln" und "The Grapes of Wrath" zum Star gemacht hatte, wählte für die Rolle des Wyatt Earp wohl bewusst den introvertierten Fonda und nicht John Wayne, der ebenfalls zu seinen Stammschauspielern gehörte. Denn in diesem nach Vorlagen von Sam Hellman und Stuart N. Lake adaptierten Film geht es nicht um die klassischen Werte und Geschichten der Besiedlung des Westens, um Draufgängertum, Freiheit, Kampf mit den Indianern und der Natur, für die John Wayne mehr als jeder andere stand. Vielmehr zeigt Ford den Übergang vom alten "Wilden Westen" zur neuen Zivilisation der anrückenden Siedler, in der andere Gepflogenheiten herrschen und neue Geschichten entstehen: Im Saloon wird Shakespeares "Hamlet" zitiert und der neue Marshall führt seine angebetete Clementine zum Tanz aufs Parkett. Es sind diese Momente, die dem Film seine unverwechselbare Couleur geben. Beinahe scheint es, als sei die Geschichte des berühmten Duells am OK Carroll, das die Grundlage des Films bildet, nur eine dramaturgische Folie, vor der sich das eigentliche Drama vom Ende des "alten Westens" abspielt.» (arte Presse)

Text?Shunkinsho: Okoto to Sasuke Regie: Yasujirô Shimazu,Japan - 1935
Produktion: Shochiku - Verleih: Shochiku - Regisseur: Yasujirô Shimazu - Drehbuch: Yasujirô Shimazu - Nach einer Vorlage von: Junichirô Tanizaki novel - Kamera: Takashi Kuwabara (AKA T. Kuwabara) - Darsteller: Kinuyo Tanaka Okoto - Yoshiko Tsubouchi Okoto's sister - Sanae Takasugi Geisha - Takeshi Sakamoto Seikichi - Tatsuo Saito Toshitaro - Sachiko Murase Yoshiko - Ayako Katsuragi Shigeme - Chôko Iida Okimi - Hideo Fujino Yasuzaemon - Kôkichi Takada Sasuke - Reikichi Kawamura Teizo -

Text?Ned med vaabnene! (Die Waffen nieder!), Regie: Holger-Madsen,Dänemark - 1915
Produktion: Nordisk Films Kompagni - Verleih: Fotorama, Aarhus - Regisseur: Holger-Madsen - Drehbuch: Carl Theodor Dreyer - Nach einer Vorlage von: Bertha von Suttner novel - Kamera: Marius Clausen - Darsteller: Preben Rist - Axel Mattsson - Maria Widal (AKA Luzzy Werren) - Ingeborg Olsen - Ellen Ferslev - Oluf Billesborg - Birger von Cotta-Schønberg Konrad, Marthas og Rosas fætter - Frederik Jacobsen Bresser, læge - Carl Lauritzen Knobelauch, krigsminister - Augusta Blad Martha, grevens datter - Alf Blütecher Arno von Dotzky, Marthas første mand - Johanne Fritz-Petersen Rosa, Marthas søster - Philip Bech Grev von Althaus, Marthas far - Olaf Fønss Fr. von Tilling - Dagmar Kofoed -

Text?Night Nurse Regie: William A. Wellman,USA - 1931
Produktion: The Vitaphone Corporation - Warner Bros. Pictures - Regisseur: William A. Wellman - Regieassistent: Frank Shaw - Drehbuch: Oliver H.P. Garrett - Charles Kenyon - Story : Grace Perkins novel - Kamera: Barney McGill - Schnitt: Edward M. McDermott - Architekt: Max Parker - Kostümbild: Earl Luick - Darsteller: Walter McGrail Mack - Vera Lewis Miss Dillon - Ralph Harolde Dr. Milton A. Ranger - Charlotte Merriam Mrs. Ritchey - Blanche Friderici Mrs. Maxwell, the Housekeeper - Charles Winninger Dr. Arthur Bell - Clark Gable Nick, the Chauffeur - Barbara Stanwyck Lora Hart - Edward J. Nugent Eagan - Ben Lyon Mortie - Joan Blondell B. Maloney -

Norrtullsligan (Weibliche Junggesellen), Regie: Per Lindberg,Schweden - 1923
Regisseur: Per Lindberg - Drehbuch: Hjalmar Bergman - Story : Elin Wägner novel - Kamera: Ragnar Westfelt - Darsteller: Lauritz Falk - Egil Eide - Linnéa Hillberg - Renée Björling - Inga Tidblad - Tora Teje - Nils Asther -
Anmerkungen: «Per Lindberg war ein Mann des Theaters, dessen sporadische Kino­karriere erratisch verlief - als sie zur 1930er/40er-Dekadenwende in Gang zu kommen schien, starb er, noch nicht mal Mitte Fünfzig. Norrtullsligan lässt ahnen, was für ein eigenwillig-originelles Talent Lindberg war: offensiv sozial engagiert, mit einem Sinn für sprechende Details des Alltags und einer exakt-stilsicheren Flamboyanz in der Regie. Die Protagonistin des Films ist Sekretärin, gequält von einem traurig-zudringlichen Chef und liebenswürdig ausgenutzt von einer Tante, für deren Tochter sie die Aussteuer näht. Ihren kleinen Bruder halten alle für ein amouröses Malheur. Durchgearbeitet werden die Möglichkeiten einer alleinstehender Frau in der Gesellschaft jener Jahre, welche Lebensentwürfe ihr zugestanden wurden, was im Endeffekt immer auf eine Form von „sozialem Subaltern­en­tum“ hinauslief. Eine Gesellschaftskomödie von rarer Härte. (R.H.)» (filmmuseum.at)

Text?Nothing Sacred (Denen ist nichts heilig, Nichts ist ihnen heilig), Regie: William A. Wellman,USA - 1937
Produktion: Selznick International Pictures - United Artists - Produzent: David O. Selznick - Regisseur: William A. Wellman - Drehbuch: Charles McArthur - Ben Hecht - Budd Schulberg - Story : James H. Street - Kamera: Howard Greene - Darsteller: Alexander Schoenberg Dr. Kerchinwisser (/xx/) - Charles Richman Bürgermeister (/xx/) - Monica Lyman Salome (/xx/) - Betty Douglas Helen of Troy (/xx/) - Shirley Chambers Lady Godiva (/xx/) - Troy Brown Ernest Walker - Elinor Troy Katharina die Grosse (/xx/) - Fredric March Wally Cook - Hans Steinke Wrestler (/xx/) - Claire du Brey Nurse Rafferty - Monica Bannister Pocahontas (/xx/) - Olin Howland Gepäckträger - Margaret Hamilton Lady im Drugstore - Hedda Hopper - Hattie McDaniel Mrs. Walker - Aileen Pringle - John Qualen - Maxie Rosenbloom Max - Carole Lombard Hazel Flagg - Charles Winniger Dr. Enoch Downer - Walter Connolly Oliver Stone - Sig Ruman Dr. Emil Eggelhoffer - Frank Fay Master of Ceremonies - Mary MacLaren Banquet Guest (/xx/) -
Kritiken : "Klasse-Komödie" (TV-Movies)
"Screwball-Komödie mit makabrem Hintergrund" (lhg)

Ojô Okichi Regie: Kenji Mizoguchi,Japan - 1935
Produktion: Daiichi - Verleih: Shochiku - Regisseur: Tatsunosuke Takashima - Kenji Mizoguchi - Drehbuch: Matsutaro Kawaguchi - Nach einer Vorlage von: Matsutaro Kawaguchi novel - Kamera: Kichishirô Uchisumi - Musik: Randô Fukuda - Schnitt: Junkichi Ishimoto - Darsteller: Ryûzô Niijima Kyûzô - Shigeki Haruoka Masakichi - Kintarô Toyokuni Kinsuke - Seiji Tsuga Heibei - Hikaru Tôjô Hikobei - Josuke Hara Hikotarô (AKA Kensuke Hara) - Isuzu Yamada Okichi - Komako Hara Okane - Yoko Umemura Otsune - Toshio Hayashi Hanjirô - Yoshisuke Koizumi Senta - Ryûnosuke Kumoi Shôhei - Arata Shibata Yakichi - Shinpachirô Asaka Nisaburô - Shizuko Takizawa Osaki -

Text?Oklahoma! Regie: Fred Zinnemann,USA - 1955
Regisseur: Fred Zinnemann - Musik: Oscar Hammerstein II - Karl Hammes - Kostümbild: Orry-Kelly - Darsteller: Eddie Albert Ali Hakim - Shirley Jones Laurey Williams - Charlotte Greenwood Aunt Eller Murphy - Gene Nelson Will Parker - Gloria Grahame Ado Annie Carnes - Gordon MacRae Curly McLain - James Mitchell Dream Curly - Rod Steiger Jud Fry - James Whitmore Andrew Carnes -

Text?Other men's women (Die Frau meines Freundes), Regie: William A. Wellman,USA - 1930
Produktion: Warner Bros. - Regisseur: William A. Wellman - Drehbuch: William K. Wells - Nach einer Vorlage von: Maude Fulton - Kamera: Barney McGill - Darsteller: Grant Withers - Regis Toomey - Mary Astor - J. Farrell McDonald - Walter Long - Fred Kohler - James Cagney - Joan Blondell - Lillian Worth -

Text?Padenije Berlina (Der Fall von Berlin), Regie: Mikhail Chiaureli,UdSSR - Sowjet Union - 1949
Produktion: Mosfilm - Regisseur: Mikhail Chiaureli - Drehbuch: Mikhail Chiaureli - Pjotr Pavlenko - Kamera: Leonid Vassiljevich Kosmatov - Musik: Dmitrij Shostakovich - Darsteller: Vera Andjaparidze Hans' Mutter - Ruben Simonov - M Petrunkin Josef Goebbels - M Novakova Eva Braun - Viktor Stanitsin Winston Churchill - Sofija Giatsintova Mutter Ivanov - Mikhail Georgjevich Gelovani Josef Stalin - Vladimir Saveljev Adolf Hitler - Jan Werich Hermann Göring - Oleg Frelikh President Franklin D. Roosevelt - Boris Fjodorovich Andrejev Alexei Ivanov - Marina Kovaljova Natasha Vasilnjeva - Jurij Timoshenko Kostja Zavchenko - A Urasaljev Jusupov - Nikolaj Bogoljubov Kumchinskij - Aleksandra Danilova -
Kritiken : «Mikhail Chiaurelis zweiteiliges Opus ist wohl eines der Schlüsselwerke zum Personenkult um Stalin. Zu dessen 70. Geburtstag (1949) zeichnet der sowjetische Regisseur das Portrait eines abgeklärten und weisen Staatsmanns, der auch in der schwersten Prüfung der Sowjetunion durch die Invasion der Nazis mit Umsicht seine Landsleute aus dem Krieg in eine friedliche Zukunft zu führen weiss. Chiaurelis Film beginnt als Idylle: eine Schulklasse besichtigt das nahe gelegene Stahlkombinat, wo der Arbeiter Alexei Ivanov (Boris Fjodorovich Andrejev) gerade einen neuen Produktionsrekord leistete, an der folgenden Feier wird die junge Lehrerin Natasha Vasilnjeva (Marina Kovaljova) eine Rede auf ihn halten und in ihrer Eloge die Verdienste Stalins preisen, der den Frieden im Lande aufbaut: Stalin (Mikhail Gelowani) selbst unterbricht seine Arbeit an den Bäumen im Garten seiner Datscha und empfängt den Helden der Arbeit. In der folgenden Idylle zwischen Alexei und Natasha auf einem Kornfeld tauchen plötzlich tieffliegende Flugzeuge auf, Vorboten drohenden Unheils, dann schlagen die ersten Bomben ein: die Invasion der Nazis hat begonnen. Natasha wird von den Nazis nach Deutschland verschleppt, Alexei kämpft mit der Roten Armee gegen die Invasoren, bis zum Sieg in Berlin. In einer symbolträchtigen Szene fliegt Stalin als Friedensbote im Triumph über der zerstörten Stadt ein um seine Botschaft zu verkünden: "Heute öffnet die Geschichte den freiheitsliebenden Völkern einen breiten Weg. Alle Völker der Welt sollen für den Frieden in der ganzen Welt kämpfen, für das Glück einfacher Menschen. Dann wird man sagen können, dass unsere Opfer nicht umsonst gebracht wurden, dass ein jeder von uns sicher und fest in die Zukunft blicken kann. So wollen wir den Frieden hüten - im Namen der Zukunft. Friede und Glück für euch alle - meine Freunde!" (1) Chiaureli zeichnet Stalin als einen allgegenwärtigen Übervater. Bereits in Natashas Eloge auf den Stahlarbeiter Alexei hängt auf der Bühne eine überlebensgrosses Bildnis Stalins. In einer (in vielen Versionen fehlenden) Szene in Stalins Datcha lobt Alexei vor Stalin und den Mitgliedern des Politbüros die Qualitäten des russischen Stahls (i.e. "Stal") und vergleicht sie mit dem Genius des Genossen Stalin, und Stalin antwortet darauf "Im nächsten Krieg wird Stahl alles entscheiden..." (2) - Die Anspielung auf Stalins Decknamen "Mann aus Stahl" ist offensichtlich. Das Ende des Films ist möglicherweise eine Parallele zur Eröffnungssequenz aus Leni Riefenstahls Parteitagsfilm "Triumph des Willens": genau so wie Hitler dort vom Himmel über seine getreuen Genossen kommt, um die neue (Un-)Heilsbotschaft zu verkünden, schwebt Stalin in seiner weissen Paradeuniform dem Heiligen Geist gleich über die Besiegten und die Sieger gleichermassen, seine neue Zeit zu verkünden. Während Hitler (Vladimir Saveljev) in Chiaurelis Film als ein spastisch gestikulierender Wahnsinniger darsgestellt wird, der jeden Bezug zum Menschlichen verloren hat, ist Stalin der volksnahe Vater, der zwar streng doch stets gerecht ist und nicht den Händedruck mit einfachen Soldaten oder der Lehrerin Natasha scheut. Ganz bewusst wird die Liebesgeschichte von Alexei und Natasha auf eine höhere, beinahe "religiöse" Ebene transponiert. In der obene genannten meist fehlenden Szene fragt Stalin Alexei, ob er verheiratet sei, und Alexei deutet an: "Beinahe... aber es mag nicht so richtig gelingen, vielleicht mit Deiner Hilfe, Genosse Stalin." - "Ein schwieriger Fall! Aber wenn es von mir abhängt, dann will ich gerne helfen. Was ist das Problem ?" - "Sie ist wirklich eine Schönheit," antwortet Alexei, "und hat ein reines Herz. Aber sie quält mich mit Poesie... Plötzlich klingelt das Telephon, sie ist dran und sagt 'Hallo Aljosha! 'Der Kaukasus liegt unten, ich bin allein auf hoher ...' fahr fortmit dem Gedicht, Aljosha!" - Stalin unterbricht in lächelnd "Und was ist falsch daran ?" - "Natürlich, ich versuch mein bestes, aber wer kann soviele Gedichte auswendig kennen ?" - "Aber das ist gute Poesie" fährt Stalin fort und rezierte die weiteren Verse aus Pushkins Gedicht. (2) - Und in der Schlusszene in Berlin erkennen Alexei und Natasha sich unter den Massen, aber Natashas Weg führt zu Stalin, um ihn in inniger Dankbarkeit zu küssen. So hat dann der weise und enendlich gütige Staatsmann auch dieses Versprechen gehalten...» (lhg 2009) (1) Filme des Friedens, der sowjetische Film im Kampf für den Frieden, Deutscher Filmverlag Berlin (DDR) 1950, pg 58ff (2) V. Kozhevnikov, G. Mdivani, M. Smirnova, M. Chiaureli, und A. Shtein, Izbrannye stsenarii sovetskogo kino v 6 tomakh. Vol 6, Moskau, 1951: 19-21.
Anmerkungen: Film in Zwei Teilen

Text?Pasazerka (Die Passagierin), Regie: Witold Lesiewicz,Polen - 1961
Produktion: ZRF Kamera - Regisseur: Andrzej Munk - Witold Lesiewicz Fertigstellung des Films - Drehbuch: Wiktor Woroszylski Kommentar - Zofia Posnysz - Andrzej Munk - Story : Zofia Posnysz - Kamera: Krzysztof Winiewicz - Musik: Tadeusz Baird - Architekt: Tadeusz Wybult - Darsteller: Maria Koscialkowska Inge - Janusz Bylczynski - Irena Malkiewicz - Marek Walszewski Tadeusz - Aleksandra Ślaska Liza - Jan Kreczmar Walter - Anna Ciepielewska Marta - Leon Pietraszkiewicz - Sprecher: Tadeusz Lomnicki Kommentar -
Inhaltsangabe : Ein Luxusschiff ist auf dem Weg von Südamerika nach Europa. Die Deutsche Lisa (Aleksandra Slaska) freut sich auf die Heimat. Doch in Southampton kommt eine Frau an Bord, die Lisa zu erkennen glaubt. Es könnte Marta (Anna Ciepielewska) sein, eine Polin, ehemals Häftling im KZ Auschwitz. In diesem Lager war Lisa Aufseherin. In drei Retrospektiven wird diese Zeit lebendig. Zuerst sind es nur Erinnerungsfetzen; später, in der Version, die Lisa ihrem Mann erzählt, der nur wenig über sie weiß, versucht sie, sich im möglichst günstigen Licht darzustellen. Erst die dritte Version offenbart die ganze Wahrheit. Das Drama der Deutschen liegt darin, dass sie ein doppeltes Spiel treibt. Sie will Marta so weit Gutes tun, als sie es verantworten kann, in dem Maße, wie es die Macht, die 'Gnade' des Dritten Reichs seinen Gefangenen zukommen lassen will - als Mitleid eines 'auserwählten Volkes'. Als sie jedoch fühlt, dass sich Marta ihr nicht unterwirft, dass der Auschwitzhäftling frei bleibt, versucht Marta, Lisa zu zerbrechen, zu erniedrigen und zerstört dabei die 'Realität' ihrer eigenen Intentionen ... (mdr Presse)
Anmerkungen: Der nach dem Tod von Andrzej Munk unvollendet gebliebene Film wurde 1963 mit Fotos ergänzt und als Fragment fertiggestellt. "Der Film, der sich in eindringlichen, bewegenden Bildern mit der Realität faschistischer Konzentrationslager auseinandersetzt, ist das letzte Werk des polnischen Regisseurs Andrzej Munk (1921-1961). Sein tragischer Unfalltod unterbrach die Arbeiten an dem Film, den Freunde zwei Jahre später fertig stellten. Sie drehten keinen Meter neu, obwohl aus Äußerungen Munks bekannt war, dass er die Szenen auf dem Schiff wiederholen wollte. So wurden Standfotos verwendet, die das Fragmentarische des Films zeigen, wodurch aber nach Meinung der Kritiker zusätzlich 'innere Spannung und ästhetischer Reiz' entstehen. Das Besondere an diesem Film, der sich aus drei Lager-Versionen zusammensetzt und von dem Munk sagte, er wolle auf alle Bilder verzichten, 'die den Anspruch stellen könnten, die wahre Atmosphäre der Brutalität im Lager wiederzugeben', ist die Einbeziehung des Zuschauers in die Überlegungen und Zweifel des Regisseurs." (mdr Presse)

Text?Pierwszy dzien wolnosci (Der erste Tag der Freiheit), Regie: Aleksander Ford,Polen - 1964
Produktion: Film Polski - Regisseur: Aleksander Ford - Drehbuch: Bohdan Czeszko - Nach einer Vorlage von: Leon Kruczkowski play - Darsteller: Beata Tyszkiewicz Inga Rhode - Tadeusz Lomnicki Jan - Mieczyslaw Kalenik Pawel - Ryszard Barycz Michal - Krzysztof Chamiec Hieronym - Roman Klosowski Karol - Mieczyslaw Stoor Pawel - Elzbieta Czyzewska Luzzi Rhode - Tadeusz Fijewski Dr. Rhode -

Police (Charlie auf schiefer Bahn, Polizei, Auf frischer Tat, Gehetzte Unschuld), Regie: Charles Chaplin,USA - 1916
Produktion: Essanay Film Manufacturing Company - Produzent: Jess Robbins (AKA Jesse T. Robbins) - Regisseur: Charles Chaplin - Drehbuch: Charles Chaplin - Kamera: William C. Foster - Darsteller: Leo White - Wesley Ruggles - John Rand - Edna Purviance - James T. Kelley - Bud Jamison - Fred Goodwins - Charles Chaplin - Billy Armstrong -
Anmerkungen: 1983 als Video der Taurus-Film Video, München, in einer Bearbeitung unter dem Titel "Gehetzte Unschuld" als Video veröffentlicht.

Polidor coi baffi (Polidor's Schnurrbart), Regie: Ferdinand Guillaume,Italien - 1914
Produktion: Pasquali e C., Torino - Verleih: Pasquali e C., Torino - Produzent: Ernesto Maria Pasquali - Regisseur: Ferdinand Guillaume - Darsteller: Ferdinand Guillaume Polidor -

Text?Popioły (Zwischen Feuer und Asche, Legionäre), Regie: Andrzej Wajda,Polen - 1965
Produktion: Film Polski - Regisseur: Andrzej Wajda - Drehbuch: Aleksander Scibor-Rylski - Story : Stefan Zeromski - Kamera: Jerzy Lipman - Musik: Andrzej Markowski - Schnitt: Halina Nawrocka - Art Department: Anatol Radzinowicz - Kostümbild: Ewa Starowieyska - Jerzy Szeski - Darsteller: Stanislaw Zaczyk Józef Poniatowski - Zofia Saretok Helena''s Aunt - Boguslaw Kierc Krzysztof Cedro - Józef Nalberczak Soldat Wanderer - Janusz Zakrzenski Napoleon Bonaparte - Zbigniew Józefowicz Michcik - Daniel Olbrychski Rafal Olbromski - Pola Raksa Helena de With - Beata Tyszkiewicz Princess Elzbieta - Piotr Wysocki Jan Gintult - Wladyslaw Hancza Rafal's Father - Jan Swiderski General Sokolnicki - Jan Koecher General de With - Zbigniew Sawan Krzysztof's Father - Józef Duriasz Piotr Olbromski - Stanislaw Mikulski -

Princesse Mandane Regie: Germaine Dulac,Frankreich - 1928
Produktion: Les Films Alex Nalpas - Regisseur: Germaine Dulac - Nach einer Vorlage von: Pierre Benoît novel - Kamera: Paul Guichard - Lucien Bellavoine - Darsteller: Edmonde Guy - Edmond van Daële - Sylvie Mai - Brindusa Grozavescu - Christian Gérard - Gérard de Wibo - Paul Lorbert - Yvonne Legeay - Mona Goya - Jacques Arnna - Edmond van Duren - Valenti Colino -

Text?Przygoda z piosenka Regie: Stanislaw Bareja,Polen - 1969
Produktion: Film Polski - Regisseur: Stanislaw Bareja - Drehbuch: Stanislaw Bareja - Kamera: Franciszek Kadziolka - Schnitt: Zenon Piórecki - Architekt: Jerzy Maslowski - Darsteller: Pola Raksa Mariola Bronska - Zbigniew Jablonski Michaud - Maciej Grzybowski Marcel - Zdzislaw Maklakiewicz Drybe - Irena Santor Suzanne Blanche - Barbara Krafftówna Madame Michaud - Bohdan Lazuka Piotr Wójcik - Czeslaw Wollejko Cox -

Text?Rękopis znaleziony w Saragossie (Die Handschrift von Saragossa), Regie: Wojciech Jerzy Has,Polen - 1965
Produktion: ZRF Kamera - Verleih: Film Polski - Produktionsleiter: Ryszard Straszewski - Regisseur: Wojciech Jerzy Has - Drehbuch: Tadeusz Kwiatkowski - Nach einer Vorlage von: Jan Potocki novel - Kamera: Mieczyslaw Jahoda - Musik: Krzysztof Penderecki - Schnitt: Krystyna Komosinska - Architekt: Jerzy Skarzynski - Tadeusz Myszorek - Set Decoration: Jerzy Skrzepinski - Leonard Mokicz - Kostümbild: Jerzy Skarzynski - Lidia Skarzynska - Darsteller: Igor Przegrodzki French officer (AKA I. Przegrodzki) - Jerzy Przybylski Banker Moro (AKA J. Przybylski) - Andrzej Polkowski Chico (AKA A. Polkowski) - Józef Pieracki Soarez's lawyer (AKA J. Pieracki) - Irena Orska Duegna (AKA I. Orska) - Artur Mlodnicki Inquisitor (AKA A. Mlodnicki) - Gustaw Lutkiewicz Spanish officer (AKA G. Lutkiewicz) - Wlodzimierz Kwaskowski (AKA W. Kwaskowski) - Jaroslaw Kuszewski (AKA J. Kuszewski) - Andrzej Kozak Young man (AKA A. Kozak) - Witold Pyrkosz Condemned (AKA W. Pyrkosz) - Pola Raksa Inezilia (AKA P. Raksa) - Józef Retik (AKA J. Retik) - Wlodzimierz Skoczylas (AKA W. Scoczylas) - Janusz Klosinski Don Diego Salero - Slawomir Zemlo (AKA S. Zemlo) - Tomasz Zaliwski Mona (AKA T. Zaliwski) - Marian Wisniowski (AKA M. Wisniowski) - Stanislaw Winczewski (AKA S. Winczewski) - Jerzy Smyk (AKA J. Smyk) - Boguslaw Sochnacki Senor Zoto (AKA B. Sochnacki) - Wojciech Skibinski Alfonse''s servant (AKA W. Skibinski) - Alicja Sedzinska (AKA A. Sedzinska) - Waclaw Kowalski Van Worden's father's servant (AKA W. Kowalski) - August Kowalczyk Inquisition officer (AKA A. Kowalczyk) - Franciszek Pieczka Pacheco - Leon Niemczyk Don Avadoro - Zdzislaw Maklakiewicz Don Roque Busqueros - Jan Machulski Count Pena Flor - Miroslawa Lombardo Van Worden's mother - Krzysztof Litwin Don Lopez Soarez - Slawomir Lindner Van Worden''s father - Jadwiga Krawczyk Donna Inez Moro - Barbara Krafftówna Camilla de Tormez - Bogumil Kobiela Senor Toledo - Joanna Jedryka Zibelda - Stanislaw Igar Don Gaspar Soarez - Gustaw Holoubek Don Pedro Velasquez - Elzbieta Czyzewska Donna Frasquetta Salero - Iga Cembrzynska Princess Emina - Beata Tyszkiewicz Donna Rebecca Uzeda - Kazimierz Opalinski Hermit / Sheik - Adam Pawlikowski Don Pedro Uzeda - Ryszard Kotys Van Worden's father's servant (AKA R. Kotas) - Jan Kociniak Pacheco''s servant (AKA J. Kociniak) - Jerzy Kaczmarek Mosquito (AKA J. Kaczmarek) - Rajmund Jarosz (AKA R. Jarosz) - Julian Jabczynski Towald (AKA J. Jabczynski) - Wieslaw Golas Wedding guest (AKA W. Golas) - Michal Gazda Aguillar (AKA M. Gazda) - Aleksander Fogiel Nobleman (AKA A. Fogiel) - Wladyslaw Dewoyno Innkeeper (AKA W. Dewoyno) - Zenon Dadajewski (AKA Z. Dadajewski) - Bronislaw Bronski (AKA B. Bronski) - Bogusz Bilewski Gypsy (AKA B. Bilewski) - Ludwik Benoit Pacheco's father (AKA L. Benoit) - Stefan Bartik Innkeeper (AKA S. Bartik) - Bogdan Baer Wedding guest (AKA B. Baer) - Zbigniew Cybulski Alfonse Van Worden -

Text?Rebel without a Cause (Denn sie wissen nicht, was sie tun), Regie: Nicholas Ray,USA - 1955
Produzent: David Weisbart - Regisseur: Nicholas Ray - Drehbuch: Irving Shulman - Stewart Stern - Nach einer Vorlage von: Nicholas Ray The blind run - Kamera: Ernest Haller - Schnitt: William H. Ziegler - Architekt: Malcolm C. Bert (AKA Malcolm Bert) - Set Decoration: William Wallace - Darsteller: Natalie Wood Judy - Edward Platt Ray Fremick - Steffi Sidney Mil - Beverly Long Helen - Ian Wolfe Dr. Minton - Sal Mineo John 'Plato' Crawford - Corey Allen Buzz Gunderson - Jim Backus Jims Vater - Virginia Brissac Jims Grossmutter - Marietta Canty Plato's Nurse - James Dean Jim Stark - Ann Doran Jims Mutter - Robert Foulk Gene - Dennis Hopper Goon - William Hopper Judys Vater - Rochelle Hudson Judys Mutter - Frank Mazzola Crunch - Nick Adams Moose -
Inhaltsangabe : Ein Tag und eine Nacht voller Zerstörung entscheiden über das Schicksal einer Gruppe junger Leute. Im Mittelpunkt steht Jim Stark, der sich seinen Weg bahnt in der Auseinandersetzung mit dem schwächlichen Vater und auf der Suche ist nach Anerkennung in einer neuen Stadt. Doch was sich in "Mutproben" und Gewalttätigkeiten äussert, ist letztlich nur der verzweifelte Schrei nach Liebe...

Immer wieder wurde Jim Stark (James Dean) der Schule verwiesen; immer wieder sind er und seine Eltern (Ann Doran/Jim Backus) umgezogen - diesmal nach Los Angeles. Jim kommt nicht zurecht mit seinem Elternhaus, vor allem nicht mit dem Vater, den er für einen Schwächling hält. Fremd in der neuen Umgebung, legt Jim sich mit einer Gruppe von gleichaltrigen Halbstarken an, die ihn zu einer extremen Mutprobe herausfordern, bei der ihr Anführer Buzz (Corey Allen) sein Leben verliert. Buzz' Freundin Judy (Natalie Wood) fühlt sich jedoch stark zu dem Aussenseiter hingezogen und gemeinsam mit Plato (Sal Mineo), der auch aus kaputten Familienverhältnissen kommt, verstecken sich die drei zunächst in einem abgelegenen Haus, später im Planetarium. Hier spitzen sich die tragischen Ereignisse aus 24 Stunden zu, denn Plato wird von der Polizei erschossen. Erst sein Tod eröffnet Jim und seinen Eltern einen neuen Ansatz, wieder zueinander zu finden. (ZDF Presse)
Kritiken : "Der Film ... hervorragend gespielt, lässt den Zuschauer sehr nachdenklich zurück" (Filmberater)

«Der frühe Unfalltod im silbernen Porsche zementierte den Superstarstatus von James Dean, und keine seiner anderen Kinohauptrollen in "Giganten" und "Jenseits von Eden" spiegelte seine Epoche besser wider – er wurde zum Idol einer ganzen Generation. Im Highschooldrama spielt er den Aussenseiter Jim, der sich in seiner Clique behaupten muss und gegen die Doppelmoral der Eltern aufbegehrt – das Zeugnis eines grossen Talents vom Kaliber eines Marlon Brando oder Paul Newman.
Unvergessen:
Die Mutprobe, bei der Jim und sein Widersacher Buzz (Corey Allen) in alten Autos über den Rand einer Steilküste zu rasen drohen – nur Jim springt rechtzeitig aus dem Wagen. » (Cinema, 2000)
Anmerkungen: ""... denn sie wissen nicht, was sie tun" wurde im Oktober 1955 uraufgeführt. Zu diesem Zeitpunkt war James Dean bereits tot. Es ist von seinen grossen drei vollendeten Filmen wohl jener, der die Legende Dean am stärksten genährt hat. Wieder geht es - wie auch in "Jenseits von Eden" - um einen starken Vater-Sohn-Konflikt, da der Film jedoch in der Gegenwart Deans und seiner Zeitgenossen angesiedelt war, vermittelt er auch einen authentischen Einblick in einen Teilbereich der Jugendkultur der fünfziger Jahre. Nicholas Ray über James Dean: "Das Drama seines Lebens, dachte ich, nachdem ich ihn besser kannte, bestand in dem Konflikt, einerseits dazugehören zu wollen, andererseits Angst davor zu haben (und das war auch das Drama des Jim Stark). Es war die heftige Ungeduld, dabei sein zu wollen, und ein Misstrauen, das sich schon sehr früh entwickelt hatte ... Die Heftigkeit seiner Sehnsucht und seiner Angst machten ihn manchmal arrogant und egozentrisch; aber dahinter war eine so entsetzliche Verletzbarkeit, die einen rührte, sogar einschüchterte." Obgleich James Dean bei Dreharbeiten häufig improvisierte und selten mit sich selbst zufrieden war, verliefen die Dreharbeiten zu "... denn sie wissen nicht, was sie tun" harmonisch, während die darauf folgende Arbeit an "Giganten" unter dem schlechten Verhältnis Deans zu Regisseur George Stevens und dessen Arbeitsweise litt. Einige Schlüsselszenen von "... denn sie wissen nicht, was sie tun" spielen im und vor dem Planetarium von Los Angeles im Griffith Park, wo heute eine Büste Deans an ihn und den Film erinnert. Sal Mineo (Plato) sagte 1974 in einer Fernsehsendung über den Dreh im Planetarium: "Für mich ist dieser Ort voller Geister. Nicht nur Jimmys Geist ist hier, sondern auch meiner und der aller anderen, die bei diesem Film mitgemacht haben. Es ist eine einmalige Erfahrung gewesen. Als der Film gedreht wurde, hatte jeder das Gefühl, dass etwas mit ihm geschah. Es ging nicht allein darum, einen Film zu machen. Es kam einer metaphysischen Erfahrung sehr nahe. Jimmy war der Mittelpunkt, alles konzentrierte sich auf ihn. Er wurde für alle zum Auslöser dieser Erfahrung."

Alle Hauptdarsteller dieses Films leben nicht mehr. Dean verunglückte am 30. September 1955 tödlich in Kalifornien; Sal Mineo wurde 1976 in Los Angeles ermordet; Natalie Wood ertrank 1981 im Pazifik. Regisseur Nicholas Ray, von Wim Wenders porträtiert in "Lightning Over Water - Nick's Film", starb 1979 an Krebs." (ZDF Presse)

Text?Sajat Nowa (Die Farbe des Granatapfels), Regie: Sergej Paradzhanov,UdSSR - Sowjet Union - 1968
Regisseur: Sergej Paradzhanov - Drehbuch: Sergej Paradzhanov - Darsteller: G. Gegetschkori - Sofiko Chiaureli - Spartak Levanovich Bagashvili -
Inhaltsangabe : 'Die Farbe des Granatapfels' schildert in poetischer Form das Leben und Sterben des armenischen Dichters Sajat Nowa und erweckt zugleich das 18. Jahrhundert, die Traditionen, Mythen und religiösen Riten Armeniens aus jener Zeit zum Leben. In visionär zugespitzten Episoden, ohne das Hilfsmittel einer erzählerischen Rahmenkonstruktion, werden einzelne Stationen aus dem Leben des Dichters wie in einem mittelalterlichen Stundenbuch vorgestellt: Der Dichter als Kind, umgeben von unendlich vielen Büchern und Manuskripten, deren Seiten der Wind umblättert; der Dichter am Hof eines Königs, zwischen Grazien und Engeln; die Begegnung des Dichters mit der Muse der Poesie, die zugleich seine Geliebte ist; der Dichter als Mönch in einer mit Fresken ausgemalten Kirche, seine Muse um Absolution bittend; der Dichter und seine Familie. Die letzten Szenen sind eine Anspielung auf die Ermordung des Dichters durch persische Invasoren vor der Kathedrale von Tbilissi 1795. (3Sat Presse)
Kritiken : "man spürt in jeder Einstelung den strengen Formwillen des armenischen Filmemachers, der ebenso Musiker, Maler, Choreograph wie Cineast ist..." (AZ, München)
Anmerkungen: "1968 drehte Sergej Paradjanov in Eriwan sein Meisterwerk über den armenischen Poeten und Sänger Sajat Nowa. Auf Grund dieser Arbeit wurde Paradschanow von den sowjetischen Behörden des Mystizismus und Subjektivismus bezichtigt. Die Zensur zwang ihn 1969, den Film im Stadium des Schnitts zu belassen und belegten seinen Schöpfer mit Arbeitsverbot. 1969 wurde das Material beschlagnahmt und verschwand. Erst 1972 erlebte eine umgeschnittene, geglättete und gekürzte Fassung, hergestellt von Sergej Jutkewitsch, unter dem Titel 'Die Farbe des Granatapfels' in ein paar Sowjetkinos seine Uraufführung." (3Sat Presse)

Salvatore Giuliano (Wer erschoss Salvatore G. ?), Regie: Francesco Rosi,Italien - 1961
Regisseur: Francesco Rosi - Drehbuch: Suso Cecchi d'Amico - Enzo Provenzale - Francesco Rosi - Franco Solinas - Kamera: Pasquale de Santis - Gianni di Venanzo - Musik: Piero Piccioni - Schnitt: Mario Serandrei - Darsteller: Frank Wolff Pisciotta - Max Cartier Francesco -
Kritiken : "Dokumentarisch gehaltener Bericht von Francesco Rosi über die Aggredienzien zum Leben des italienischen Bandenführers Giuliano. Völlig von der Kamera erfasste Reportage, die menschlich und soziologisch fasziniert und erschüttert."

Text?Samson Regie: Andrzej Wajda,Polen - 1961
Regisseur: Andrzej Wajda - Drehbuch: Kazimierz Brandys - Andrzej Wajda - Story : Kazimierz Brandys - Architekt: Leszek Wajda - Darsteller: Alina Janowska - Elzbieta Kepinska - Serge Merlin - Roman Polanski -

Text?Sangue Blu (Die Fürstin von Monte Cabello), Regie: Nino Oxilia,Italien - 1914
Produktion: Celio Film, Roma - Verleih: Celio Film, Roma - Regisseur: Nino Oxilia - Drehbuch: Guglielmo Zorzi - Story : Alberto Fassini - Kamera: Giorgino Ricci - Darsteller: Elvira Radaelli - Fulvia Perini Contessa Simone de la Croix - Andrea Habay Jacques Wilson - Angelo Gallina Egon di Montvallon / Egon van Monte Cabello - Anna Cipriani Diana / Liane - Amedeo Ciaffi - Francesca Bertini Elena di Montvallon / Mira van Monte Cabello -

Nakinureta haru no onna yo Regie: Hiroshi Shimizu,Japan - 1935
Produktion: Shochiku - Regisseur: Hiroshi Shimizu - Drehbuch: Mitsuru Suyama - Story : Shun Honma - Kamera: Taro Sasaki - Architekt: Yonekazu Wakita - Darsteller: Kenji Ôyama Guzu-Yasu - Akiko Shiraishi Oaki - Yoshiko Okada Ohama - Shigeru Ogura Chû-kô - Den Obinata Kenji - Tsuruko Kumoi Otsuru - Ryuji Ishiyama Kudô (AKA Ryûji Ishiyama) - Mitsuko Ichimura Omitsu - Ohama''s daughter - Shizue Hyodo Oshizu (AKA Shizue Hyôdô) - Ryuko Fuji Oryû (AKA Ryûko Fuji) - Akiko Chihaya Ofuji - Sachiko Murase Oaki -

Text?Star Witness Regie: William A. Wellman,USA - 1931
Regisseur: William A. Wellman - Drehbuch: Lucien Hubbard - Kamera: James Van Trees - Darsteller: Sally Blane - Grant Mitchell - Dicky Moore - Fletcher Norton - Edward J. Nugent - Nat Pendleton - Charles Chic Sale - Frances Starr - Noel Madison - Allan Lane - Guy d'Ennery - Edgar Deering - Mike Donlin - Tom Dugan - Robert Elliott - George Ernst - Russell Hopton - Walter Huston - Ralph Ince - William A. Wellman -

Teufelchen Regie: N. N.,Deutschland - 1917
Produktion: Treumann-Larsen-Film-Vertriebs-GmbH, Berlin N° 119 - Produzent: Wanda Treumann - Viggo Larsen (--??--) - Regisseur: N. N. - Darsteller: Rosa Porten - Wanda Treumann -

Text?The Epic of Everest Regie: Captain John Noel,Grossbritannien - 1924
Regisseur: Captain John Noel - Darsteller: Captain John Noel -

The Exploits of Elaine Regie: Donald MacKenzie,USA - 1914
Produktion: Wharton Inc. - Verleih: Pathé Exchange, Inc. - Eclectic Film Company - Produzent: George B. Seitz - Leopold Wharton - Theodore Wharton - Regisseur: George B. Seitz - Donald MacKenzie - Louis J. Gasnier - Nach einer Vorlage von: Arthur B. Reeve novel - Architekt: Archelaus D. Chadwick (AKA Archer Chadwick) - Darsteller: Paul Panzer (--??--) - Howard Cody - George B. Seitz - M.W. Rale Wong Lang Sin - Robin H. Townley Limpy Red - Riley Hatch President Dodge (AKA William Riley Hatch) - Floyd Buckley Michael - Creighton Hale Walter Jameson (Episodes 1, 2, 3, 6) - Sheldon Lewis Perry Bennett / The Clutching Hand - Warner Oland - Pearl White Elaine Dodge - Arnold Daly Detective Craig Kennedy - Raymond Owens Walter Jameson (Episodes 4-14) - Edwin Arden Wu Fang - Leroy Baker The Butler - Bessie Wharton Aunt Josephine, Mrs. Dodge - Lionel Barrymore -

Text?The Good, The Bad and The Ugly (Zwei glorreiche Halunken), Regie: Sergio Leone,Italien - 1966
Produzent: Alberto Grimaldi - Regisseur: Sergio Leone - Drehbuch: Luciano Vincenzoni - Sergio Leone - Age - Furio Scarpelli - Kamera: Tonino Delli Colli - Musik: Ennio Morricone - Kostümbild: Carlo Simi - Darsteller: Eli Wallach Tuco - Lee Van Cleef Setenza - Rada Rassimov Maria - Luigi Pistilli Padre Ramirez - Livio Lorenzon Baker - Aldo Giuffrè - Clint Eastwood Joe - Mario Brega Wallace - Chelo Alonso - Antonio Molino Rojo Capt. Harper (AKA Molino Rocho) -
Inhaltsangabe : Amerika, in den Wirren des Bürgerkriegs: Auf die Ergreifung des mexikanischen Verbrechers Tuco ist so viel Kopfgeld ausgesetzt, dass der geschwätzige Halunke sich entschlossen hat, die Belohnung selbst zu kassieren. Sein wortkarger, aber treffsicherer Partner Joe, genannt "der Blonde", liefert ihn dafür zunächst den Behörden aus und kassiert die Prämie. Anschließend befreit er Tuco, da er im letzten Moment den Galgenstrick durchschießt, an dem dieser aufgeknüpft werden soll. Als Tuco aufgrund des "Berufsrisikos" mehr als die Hälfte des Erlöses einfordert, kommt es zum Streit. Joe will seinen Partner in der Wüste verdursten lassen, doch Tuco überlebt und dreht den Spieß um. Dem Tod nahe, erfährt Joe von einem sterbenden Soldaten das Versteck eines 200.000-Dollar-Goldschatzes. Das Geld liegt in einem bestimmten Grab - doch allein Tuco weiß, auf welchem Friedhof das Grab sich befindet. Da sie die Dollars nur gemeinsam aufspüren können, werden die Todfeinde wider Willen zu Partnern und durchstehen eine Reihe von Abenteuern. Hinter dem Schatz ist auch der berechnende Killer Sentenza her, der den beiden seit geraumer Zeit folgt, um ihnen auf dem Friedhof aufzulauern. Joe, der als Einziger die genaue Lage des Schatzes kennt, schlägt einen Gunfight zu dritt vor.... (NDR Presse)
Kritiken : "Einer der erfolgreichsten Italowestern, toll gemacht, ironisch und reichlich brutal." (Gong) "Krönender, mit erfrischender Ironie inszenierter Abschluss von Sergio Leones legendärer DOLLAR-Trilogie, mit einzigartigem Soundtrack von Ennio Morricone." (tele) «Der Abschluss von Sergio Leones so genannter Dollar-Trilogie stellt seine Vorgänger "Für eine Handvoll Dollar" (1964) und "Für ein paar Dollar mehr" (1965) in den Schatten und zählt neben "Spiel mir das Lied vom Tod" zu den Klassikern des Italowesterns. Clint Eastwood kämpft als maulfauler Gunfighter um eine mit 200.000 Dollar gefüllte Regimentskasse, hinter der auch ein anderer Galgenvogel und ein Kopfgeldjäger her sind. Epische Shootouts von nie gesehener Qualität! Warum wir ihn lieben: Das finale Dreier-Duell auf dem Friedhof ist ganz großes Kino!» (Cinema, 2006)
Anmerkungen: "Nicht um "zwei glorreiche Halunken", sondern um deren drei - den "Guten", den "Hässlichen" und den "Bösen" - geht es in Sergio Leones klassischem Italo-Western "Il Buono, il Brutto, il Cattivo", der den Abschluss der sogenannten "Dollar-Trilogie" ("Per un pugno di dollari", "Per qualche dollaro in più") bildet. In Clint Eastwood, Eli Wallach und Lee van Cleef hat der Regisseur ein ebenso kontrastreiches wie überzeugendes Darsteller-Trio gefunden. Fernab der strahlenden Heldenepen, die John Ford und seine Hollywood-Kollegen in den 40er-und 50er-Jahren geschaffen haben, entwirft der augenzwinkernde Manierist Leone hier abermals einen Wilden Westen, der von Pragmatismus und Zynismus beherrscht wird und in dem nur bare Münze einen Wert hat. Mit den "Dollar"-Filmen zu Weltruhm gekommen ist Clint Eastwood, in dessen eigenen Western wie "High Plains Drifter", "Pale Rider" und "Unforgiven" noch der Einfluss des Grossmeisters Leone zu erkennen ist. (SF DRS Presse) "Regisseur Sergio Leone hat mit dem Film "Zwei glorreiche Halunken" sein Handwerk perfektioniert und - nach "Für eine Handvoll Dollar" und "Für ein paar Dollar mehr" - seine Dollar-Trilogie zu einem fulminanten Abschluss geführt und mit ihr den Italo-Western begründet. "The Good, the Bad & the Ugly" - so der englische Originaltitel - gilt als einer der besten Western der Filmgeschichte. Die epischen Bilder von Kameramann Tonino Delli Colli und die unvergleichliche Musik von Ennio Morricone werden von Leone zu einer grandiosen Western-Oper verwoben, spannende Dynamik und fast quälend breite Inszenierung, Panorama-Aufnahmen und Close-Ups der markanten Gesichter wechseln einander ab bis sich die aufgestauten Emotionen in einem gnadenlosen Showdown auf dem Friedhof entladen. "Zwei glorreiche Halunken" war ein Meilenstein in Clint Eastwoods Karriere, die bisher beinahe 50 Jahre umfasst. Bevor ihn Sergio Leone nach Europa holte und mit ihm den Italo-Western kreierte, spielte er fast nur in kleinen Rollen für Universal. Doch nun hatte er ein unverwechselbares Image und war zum Western-Star (Hängt ihn höher, Westwärts zieht der Wind, Ein Fressen für die Geier) avanciert. 1971 gründete Clint Eastwood seine eigene Produktions-Gesellschaft Malpaso, und im selben Jahr stand er bei "Sadistico" auch erstmals hinter der Kamera, Don Siegels "Dirty Harry" wurde für Eastwood der zweite Leinwandcharakter mit dem man ihn identifizierte. Seit ihrer ersten gemeinsamen Filmrolle 1977 lebte Clint Eastwood beinahe für zehn Jahre mit der Schauspielerin und Regisseurin Sondra Locke zusammen. Mitte der 80er Jahre war er Bürgermeister in seinem Wohnort Carmel, in dem er noch heute mit seiner Frau Dina Ruiz und ihrer gemeinsamen Tochter Morgan wohnt. Einen riesigen Erfolg bei Kritik und Publikum hatte Eastwood mit seinem zehnten Western "Erbarmungslos", der über 100 Millionen Dollar einspielte und vier Oscars erhielt. Seine Bereitschaft, Risiken einzugehen und sich auf Neues einzulassen, ließ ihn die Rolle des Fotografen Robert Kincaid in "Die Brücken am Fluss" übernehmen, womit er Millionen Zuschauer begeisterte. " (ZDF Presse) "Der furios in Szene gesetzte Italowestern "Zwei glorreiche Halunken" bildet nach "Für eine Handvoll Dollar" und "Für ein paar Dollar mehr" den krönenden Abschluss der berühmten "Dollar"-Trilogie. Sergio Leones ("Spiel mir das Lied vom Tod") humorvolle Ironisierung der Western-Klischees ist eine kunstvolle, visuell beeindruckende Stilübung, die nach 40 Jahren nichts von ihrem ästhetischen Reiz verloren hat. Unvergessen ist die schwelgende Musik Ennio Morricones, die nicht zuletzt durch eine einschlägige Tabakreklame zu einer der berühmtesten Westernmelodien schlechthin avancierte." (ARD Presse) Das Erste strahlte 2006 eine rekonstruierte und vervollständigte Fassung aus.

Text?The Hitler Gang Regie: John Farrow,USA - 1944
Produktion: Paramount Pictures, Inc. - Verleih: Paramount Pictures, Inc. - Regisseur: John Farrow - Drehbuch: Frances Goodrich - Albert Hackett - Kamera: Ernest Laszlo - Musik: David Buttolph - Schnitt: Eda Warren - Architekt: Franz Bachelin - Hans Dreier - Maskenbildner: Wally Westmore - Darsteller: Ludwig Donath Gustav von Kahr - Walter Kingsford Franz von Papen - Fred Nurney General von Epp - Arthur Loft Col. von Reichenau - Lionel Royce Fritz Thyssen - Felix Basch Alfred Hugenberg (/xx/) - Lotte Andor-Palfi Karin Göring (/xx/) - Ernst Verebes Anton Drexler - Ray Collins Cardinal von Faulhaber - Richard Ryen Adolf Wagner - Roman Bohnen Ernst Röhm - Martin Kosleck Joseph Goebbels - Victor Varconi Rudolph Hess - Luis van Rooten Heinrich Himmler - Alex Pope Hermann Göring - Ivan Triesault Pastor Niemöller - Poldi Dur Geli Raubal - Helene Thimig Angela Raubal (AKA Helen Thimig) - Reinhold Schünzel General Ludendorff - Sig Ruman General von Hindenburg - Alexander Granach Julius Streicher - Bobby Watson Adolf Hitler - Tonio Selwart Alfred Rosenberg - Fritz Kortner Gregor Strasser -

Text?The Lady from Shanghai (Die Lady von Shanghai), Regie: Orson Welles,USA - 1947
Produzent: William Castle - Richard Wilson - Orson Welles - Regisseur: Orson Welles - Drehbuch: Orson Welles - Nach einer Vorlage von: Sherwood King Roman - Darsteller: Orson Welles - Glenn Anders - Everett Sloane - Rita Hayworth - Ted de Corsia - William Alland Reporter (/xx/) -
Inhaltsangabe : Elsa Bannister (Rita Hayworth) lässt sich eines Abends standesgemäß durch den Central Park kutschieren, als ihr ein herumspazierender Seemann mit irischem Akzent, Michael O'Hara (Orson Welles), auffällt. Als er sie vor einem Überfall beschützt, veranlasst sie, dass ihr Mann, Arthur Bannister (Everett Sloane), ihn als Skipper auf ihrer Luxusjacht anheuert. Während eines Trips in die Karibik verliebt sich Michael in die schöne Elsa. Doch ihre Affäre wird vom Freund des gehörnten Ehemanns, George Grisby (Glenn Anders), entdeckt.

Michael merkt, dass er den zynischen Juristen, die ständig aufeinander herumhacken, nicht gewachsen ist. Er verlässt das Boot in San Francisco. Doch dann lässt er sich von Grisby, der das Geld seiner Lebensversicherung einkassieren will, überreden, dessen Tod zu inszenieren und dafür eine Belohnung von 5.000 Dollar zu kassieren. Das Geschäft wird zum Desaster, als Grisby tatsächlich ermordet wird und Michael als dringend Tatverdächtiger auf der Anklagebank landet. Sein Anwalt ist ausgerechnet Elsas Mann. Es stellt sich heraus, dass dieser stets über die Affäre zwischen seiner Frau und Michael informiert war und nun keinerlei Veranlassung sieht, den Fall zu gewinnen. (arte Presse)
Kritiken : «Grandioses Verwirrspiel von Orson Welles - Regisseuer, Autor, Hauptdarsteller in einem und damals Gatte von Rita Hayworth» (TV Spielfilm)

Anmerkungen: «Welles jongliert virtuos mit Stereotypen des Film Noir wie Lust, Habgier, Verrat und Fatalismus. Gedreht wurde meist an Originalschauplätzen. Die ausgefeilte Kamera mit ihren bizarren und überraschenden Blickwinkeln verstärkt das Gefühl von Paranoia. Der Film hatte ursprünglich eine Länge von fast zweieinhalb Stunden, wurde dann auf Weisung des Produzenten Cohn umgeschnitten und bestimmte Szenen wurden nachgedreht. Die Weltpremiere fand im Dezember 1947 in Paris statt, erst im Sommer 1948 kam "The Lady from Shanghai" in die amerikanischen Kinos.

Die Produktionsgeschichte des Films ist wie bei den meisten Filmen von Orson Welles kompliziert. Nach den kommerziellen Reinfällen von "Citizen Kane" und "Der Glanz des Hauses Amberson" ("The Magnificent Ambersons") konnte Welles den Film nur durch die Zusage seiner Frau Rita Hayworth, die Hauptrolle zu übernehmen, finanzieren. Gleichzeitig war die Besetzung Rita Hayworths als herzlose Femme fatale ein Wagnis, das der Studioboss Harry Cohn nur ungerne einging.» (arte Presse)

The Loan Shark King Regie: Van Dyke Brooke,USA - 1914
Produktion: Vitagraph Company of America - Verleih: The General Film Company, Inc. - Regisseur: Van Dyke Brooke - Story : Laura Colfax - Darsteller: Van Dyke Brooke Hartman - the Loan Shark King - Norma Talmadge Helen Hartman - Antonio Moreno Harry Graham -

Text?The Magic Face Regie: Frank Tuttle,USA - 1951
Verleih: Columbia Pictures Corporation - Regisseur: Frank Tuttle - Regieassistent: Laci von Ronay - Drehbuch: Mort Briskin - Robert Smith - Kamera: Tony Braun - Schnitt: Henrietta Brunsch - Darsteller: Annie Maier Mariana - Ilka Windisch Carla Harbach - Heinz Moog Hans Harbach - Erik Frey Col. Raffenstein (AKA Eric Frey) - Michael Tellering Lt. Col. Heitmeier (security chief) - Hermann Erhardt Hermann Göring (AKA Herman Erhardt) - Eric Zuckmann Heinrich Himmler - Oskar Willner Gen. von Schlossen (AKA Willner) - Patricia Knight Vera Janus - William L. Shirer William L. Shirer - Jaspar von Oertzen Maj. Fritz Weinrich - Anton Mitterwurzer Hans (Rudi''s valet) (AKA Toni Mitterwurzer) - Peter Preses Warden Harbacker - Manfred Inger Heinrich Wagner - Charles Koenig Franz (the warden''s clerk) - Rolf Wanka Gen. Rodenbusch (AKA R. Wanka) - Luther Adler Adolf Hitler -

The man I love Regie: William A. Wellman,USA - 1929
Produktion: Paramount Famous Lasky Corporation - Associate Producer: David O. Selznick - Regisseur: William A. Wellman - Drehbuch: Joseph L. Mankiewicz Tite - Percy Heath - Nach einer Vorlage von: Herman J. Mankiewicz - Kamera: Henry Gerrard - Schnitt: Al Shaffer - Darsteller: Charles Sullivan - Robert Perry - Jack Oakie - Pat O'Malley - Howard Green - Leslie Fenton - Mary Brian - Olga Baclanova - Richard Arlen -

Text?The merry widow (Die lustige Witwe), Regie: Erich von Stroheim,USA - 1925
Produktion: Metro-Goldwyn-Mayer - Produzent: Irving Thalberg (/xx/) - Erich von Stroheim - Regisseur: Erich von Stroheim - Regieassistent: Eddy Sowders - Louis Germonprez - Drehbuch: Benjamin Glazer - Erich von Stroheim - Story : Franz Lehár Operette - Kamera: Ben Reynolds - Oliver T. Marsh - William H. Daniels - Musik: Franz Lehár Operette als Vorlage - Berndt Heller - Schnitt: Frank E. Hull - Margaret Booth (/xx/) - Architekt: Cedric Gibbons - Richard Day - Darsteller: Edward Connelly Baron Popoff - William von Brincken - Josephine Crowell Königin Milena - Joan Crawford Statist in der Ballszene (/xx/) - Mae Murray Sally O'Hara - Carlotta Monti - Tully Marshall Baron Sixtus Sadoja - John Gilbert Prinz Danilo Petrovich - Clark Gable Statist in der Ballszene (/xx/) - George Fawcett König Nikita - Roy D'Arcy Kronprinz Mirko - Albert Conti Adjutant des Prinzen Danilo - Sidney Bracey Danilos Diener -
Inhaltsangabe : Eine kleine Theatertruppe gastiert in dem Operetten-Königreich Monteblanco. Prinz Danilo verliebt sich in die lebenslustige Tänzerin Sally O’Hara und möchte sie heiraten. Vor allem sein Cousin Kronprinz Mirko, der selbst ein Auge auf Sally geworfen hat, hintertreibt erfolgreich dieses Vorhaben. Enttäuscht heiratet Sally den reichsten Mann des Landes, der aber stirbt schon in der Hochzeitsnacht an einem Herzversagen. Sally vergnügt sich mit ihrem ererbten Vermögen in Paris und ist nun allseits als »Die lustige Witwe« bekannt. Danilo und Mirko reisen ihr aus Liebe und Geldgier nach …
Kritiken : "Eine ironische, scharfsichtige und brillante Kritik am Kastengeist des Militärs und an der Liebesunfähigkeit der Männer." (Gong Lexikon der Filme) "Sehr frei nach der Lehár-Operette eifern zwei Prinzen um die Hand einer reichen und schönen Tänzerin. Von Stroheims Stummfilm-Klassiker ist eine funkelnde Satire auf die dekadente aristokratische Gesellschaft. Abenteuer und Liebesverwicklungen einer amerikanischen Revue-Truppe in einem imaginären Balkan-Fürstentum. Nach Motiven von Frnaz Lehárs Operette inszenierte Erich von Stroheim eine höhnische Travestie auf den Niedergang des Feudaladels. Der Film wurde sein größter kommerzieller Erfolg und war das einzige seiner Werke, das bis auf kleine Schnitte so aufgeführt wurde, wie er es konzipiert hatte. Gezeigt wird eine rekonstruierte Fassung mit den in Archiven aufgefundenen Original-Begleitmusikstücken." (Zoom) «Lehárs Operetten-Story unter dem Reagenzglas. Statt Süße: Satire, statt geflügeltem Gefühl: die Pathologie einer Gesellschaft, die den dreieinigen Gott Macht, Sexus und Geld verehrt. Ein betörend grausamer und zugleich lustvoller Film, in dem es von pomadisierten Monokelträgern wimmelt, von grinsenden Grafen, geilen Greisen und flattrigen Frauen, welche die Epoche als „Geschöpfe“ tituliert. Was diese Personen und ihre zerfließenden Triebe zusammenhält, ist das Korsett des esprit de corps und die boulevardbreiten Bahnen von Lüge und Konvention. Obgleich seinem Glanz verfallen, dem Walzertraum, Epaulettengold und Talmibarock der Opernhäuser, durchschaut Stroheim, der Hochstapler mit falschem Adelstitel, den Gegenstand seiner Obsession mit sarkastischer Trauer und der Gnadenlosigkeit eines analytischen Witzerzählers. Darüber hinaus macht er nichts Geringeres als das modernste Kino seiner Zeit. In Vorwegnahme: Buñuel mal Lubitsch plus Sternberg und Wilder. Und doch ganz einzigartig und unvergleichbar: Film von Erich „von” Stroheim.» (H.T., www.filmmuseum.at) «(...) Stroheims epische Fassung – sie dauert fast zweieinhalb Stunden, plus Pause – jongliert ebenfalls brillant mit verschiedenen Elementen und setzt sie zu einem einzigartigen Ganzen zusammen. Je öfter ich den Film sehe, desto deutlicher wird mir, was für ein Genie Erich von Stroheim ist. Man kann wohl ohne Übertreibung sagen, dass diese ‚Merry Widow’ der grandioseste Operettenfilm ist, der jemals gedreht wurde. Weil Stroheim und seine Drehbuchautoren das Genre ernst nehmen und die überbekannte Geschichte von zwei Liebenden, die erst nach vielen Umwegen zueinander finden, glaubhaft darstellen. Dabei hilft Stroheim eine wirklich einzigartige Besetzung: Mae Murray als kapriziöse Witwe, die aber auch fähig ist, echte Gefühle zu transportieren. Und John Gilbert als umwerfend charmanter Prinz Danilo, dem bei Stroheim ein fieser Alter Ego gegenüber gestellt ist, Prinz Mirko, den Roy D’Arcy als arroganter Stroheim-Look-a-like mit Monokel und viel zu langer Zigarette im Mund unglaublich gut spielt. Der Film insgesamt ist voller magic moments, zum Beispiel die berühmte Walzerszene zwischen Murray/Gilbert, ihr Auftritt als neureiche Witwe in Paris, mit Diamanten und Federn behangen, aber auch die erschütternde Szene, wo die kleine Jazztänzerin von Danilo verlassen wird und er sie am Tag der geplanten Hochzeit sitzen lässt. Das alles – und noch viel mehr – fängt Stroheim auf faszinierende Weise ein; es sind Bilder, die man nicht so schnell wieder vergisst (auch wegen der teils extravaganten Jazz Age-Kostüme von Richard Day)....» (Dr. Kevin Clarke, www.klassik.com) «(...) The Merry Widow steht ein bisschen verloren im Stroheimschen uvre: direkt nach dem gewaltigen Urgesteinsbrocken Greed und in allem das absolute Gegenteil. Eine stumme Operettenverfilmung mit zwei großen Stars, John Gilbert und Mae Murray. Kommerziell äußerst erfolgreich (Stroheim hat selbst keinen Cent gesehen) und ein Favorit der damaligen Kritik. Eine Auftragsarbeit, fast komplett im Studio gedreht. Und ganz im Gegensatz zu Greed ist The Merry Widow der Nachwelt fast vollständig überliefert. Indes, Die Lustige Witwe ist nicht Greed, auch nicht Foolish Wives: weniger gigantomanisch, weniger exzessiv, weniger besessen. Faszinierend ist Stroheims leichtestes Stück nichtsdestoweniger: als leichthändiges Spiel mit Genrekonventionen, als Kommentar auf gängige filmische Frauenbilder und auch als sehr persönliche Aneignung eines vorgegebenen Stoffes. Es sieht so aus, als habe Stroheim die besonderen Produktionsbedingungen auf ganz spezifische Weise genutzt. Als Spiel mit den Konventionen des Kinos, als kleinen Seitenhieb auf bestimmte Aspekte des Starruhms und zur Thematisierung der Schaulust als solcher. (Silvia Hallensleben, ORF.at)
Anmerkungen: "»Wenn ich ›Die lustige Witwe‹ nicht schon komponiert hätte, so hätte mich dieser Film dazu veranlaßt, eine Operette ›Merry Widow‹ zu schreiben«, soll Franz Lehár anläßlich der Berliner Premiere des Films gesagt haben. Und obwohl THE MERRY WIDOW Stroheims größter Erfolg bei Publikum und Presse werden sollte, reagierte die deutsche Kritik eher ablehnend: »Ob die Amerikaner nicht gegen Herrn Stroheim eine Anklage wegen verleumderischer Schaustellung ihres unbeschränkt schlechten Geschmacks erheben sollten?« fragte die Deutsche Allgemeine Zeitung. (Filmmuseum München) «(...) Stroheim adaptierte den Stoff der harmlosen Operette so, dass aus der leichtgewichtigen Komödie eine giftige Satire auf sexuelle Obsessionen und die Käuflichkeit des Menschen wurde. Er konnte sich aber weder bei der Wahl der Hauptdarsteller durchsetzen noch wurde ihm erlaubt, die Paraderolle des Mirko selbst zu spielen. Viele opulente Szenen, die sich mit der organisierten Prostitution bei Hof beschäftigten, und etliche Verführungsszenen zwischen den Hauptcharakteren fielen der Zensur des Studios zum Opfer. Trotz dieser Verstümmelungen atmet der Film eher den Geist der Roaring Twenties als den einer schon damals verstaubten Operette.» (gp, Filmarchiv Austria)

Text?The Ox-Bow Incident (Der Ritt zum Ox-bow, Zwischenfall am Ox-Bow), Regie: William A. Wellman,USA - 1942
Produktion: 20th Century-Fox Film Corporation - Regisseur: William A. Wellman - Drehbuch: Lamar Trotti - Story : Walter Van Tilbury Clark - Kamera: Arthur C. Miller - Musik: Cyril J. Mockridge - Architekt: James Basevi - Darsteller: Harry Davenport Cowboy - Dana Andrews Martin - Matt Bridges Judge Davies - Anthony Quinn Juan Martinez - Harry (Henry) Morgan Al - Frank Conroy Tetley - Marc Lawrence Art Croft - Paul Hurst Cowboy - Jane Darwell Ma - Henry Fonda Gil Carter - William Eythe Gerald Tetley - Mary Beth Hughes Rose Mapen -
Inhaltsangabe : Nevada 1885. Nach einem harten Winter kommen die beiden Cowboys Gil Carter und Art Croft in eine abgelegene Westernsiedlung. Als sie sich gerade im Saloon einen Whisky gönnen, verbreitet ein junger Mann die Nachricht, ein Viehzüchter sei erschossen worden, und Poncho ergänzt, er habe in den Bergen drei Fremde Kinkaids Pferde reiten sehen. Sofort entbrennt eine lebhafte Debatte unter den Männern, was zu tun sei. Gesetzwidrig wird ein Suchtrupp eingeschworen, dem sich auch Gil und Art anschließen müssen. Nach einem langen, beschwerlichen Ritt werden in der Nacht drei friedlich lagernde Männer gefangen genommen: der Rancher Martin, ein Mexikaner und der alte "Dadd". Obwohl sie ihre Unchuld beteuern, erklären Tetley und seine Gesinnungsgenossen den Ort zum Gericht. Als Schuldbeweis genügt ihnen, dass sie bei den Männern Rinder des Viehzüchters ohne Kaufbeleg und einen Revolver finden. Urteil: Hängen. Vergeblich lehnt sich Gil gegen das ganze Verfahren auf. Als das Lynchurteil vollstreckt ist, reiten die meisten der Männer tief betroffen zurück. Auf dem Heimweg begegnen sie dem Sheriff, der berichtet, dass der Viehzüchter lebt und die wirklichen Täter im Gefängnis sitzen. Major Tetley erschießt sich aus Angst vor dem aufgebrachten Mob, der einen Sündenbock sucht; Gil und Art werden Martins Witwe den Abschiedsbrief bringen.... (BR Presse)
Kritiken : "Ein in Auseinandersetzung mit dem amerikanischen Faschismus entstandener klassischer Western mit der zeitlosen Botschaft, dass Respekt vor dem Recht und Ehrfurcht vor dem Menschenleben sich gegenseitig bedingen" (Lex. des Internat. Films). "Drei Unschuldige, die man des Raubes und Mordes bezichtigt, werden von Ranchern wider Recht und Gesetz gelyncht. Gute Charakterisierung der einzelnen Typen." (Falter Studio Kino München)
Anmerkungen: "Hintergrundinformationen: In seinem ersten Western setzt sich William Wellman (1896 - 1975) ausgerechnet 1943 mit Faschismus und Lynchjustiz auseinander. In den USA war "Ritt zum Ox-Bow" damals "ein unwillkommener unzeitgemäßer Film - eine Analyse des amerikanischen Faschismus mitten im Krieg Amerikas gegen die Faschisten". Heute ist er längst zum Klassiker geworden, "mit der zeitlosen Botschaft, dass Respekt vor dem Recht und Ehrfurcht vor dem Menschenleben sich gegenseitig bedingen" (LIF). "Ritt zum Ox-Bow" entstand nach dem Roman "The Ox-Bow lncident" von Walter van Tilburg Clark und präsentiert dem mit Helden verwöhnten Westernpublikum zum ersten Mal in der Genre-Geschichte einen ganz und gar unheroischen "Helden". Vor allem aber hat Wellman sich bei seinem Westernerstling, der wie jeder Klassiker kein Best-, sondern ein Longseller war, das Problem der Lynchjustiz gründlich durchleuchtet." (BR Presse) In seinem ersten Western setzte sich Hollywood-Regisseur William A. Wellman ("Buffalo Bill", "Karawane der Frauen", "Es wird immer wieder Tag") mitten im Krieg mit (amerikanischem) Faschismus und Lynchjustiz auseinander. Drei Männer werden bei einer fremden-feindlichen Menschenjagd von einem illegalen Aufgebot unter dem unbegründeten Verdacht des Pferdediebstahls und Mordes gehenkt: Ein düsterer Westernklassiker mit der zeitlosen Botschaft, dass Respekt vor dem Recht und Ehrfurcht vor dem Menschenleben sich gegenseitig bedingen. "Ritt zum Ox-Bow" entstand nach dem Roman "The Ox-Bow lncident" von Walter van Tilburg Clark. Regisseur des Films ist der Hollywood-Altmeister William A. Wellman (1896-1975), der mit seiner Inszenierung seinerzeit Aufsehen erregte, weil der inzwischen klassische Western scheinbar zur Unzeit - alle Anstrengungen galten damals dem Kampf gegen Japan und Nazi-Deutschland - Mitläufertum, Mordlust und unrechtes Handeln aus Lebensangst kritisch beleuchtete. Ungewöhnlich auch der ganz und gar unheroische Western-"Held" des Films: Henry Fonda spielt einen Verlierer und Feigling, der sich von Stärkeren verhöhnen lässt und auf den Schwächeren herumtrampelt. (wdr Presse)

The Shop Girl Detective (Titel ungewiss) Regie: nicht genannt,USA - 1914
Produktion: Vitagraph Company of America - Verleih: The General Film Company, Inc. - Darsteller: N. N. -
Anmerkungen: Keinen Eintrag zu diesem Film gefunden, möglicherweise ein falscher Titel. (lhg 2015)

Text?The strange death Of Adolf Hitler Regie: James P. Hogan,USA - 1943
Produktion: Universal Pictures - Verleih: Universal Pictures - Associate Producer: Ben Pivar - Regisseur: James P. Hogan - Drehbuch: Fritz Kortner - Story : Fritz Kortner - Kamera: Jerome Ash - Schnitt: Milton Carruth - Architekt: John B. Goodman - Ralph M. DeLacy (AKA Ralph DeLacy) - Set Decoration: Russell A. Gausman (AKA R.A. Gausman) - Edward R. Robinson (AKA E.R. Robinson) - Kostümbild: Vera West (gowns) - Darsteller: Lester Sharpe Dr. Kaltenbruch - Trude Berliner Frau Reitler - Hans Heinrich von Twardowski Judge (AKA Hans von Twardowsky) - Ilka Grüning Middle-class woman - Lotte Stein Katie - Elisabeth Neumann-Viertel Mizzi - George Sorel Dr. Lurke - Kurt Kreuger Nazi youth leader - Jack Mylong-Münz General Halder - Richard Ryen General Palzer - Fritz Kortner Bauer - Gale Sondergaard Anna Huber - Wolfgang Zilzer Attorney - Ernst Verebes Count Godeck - George Dolenz Herman Marbach - Ludwig Stössel Graub (AKA Ludwig Stossel) - William Trenk Colonel Von Zechwitz - Joan Blair Duchess Eugenie - Ivan Triesault Prince Hohenberg - Rudolph Anders Major Mampe - Merrill Rodin Hans Huber - Charles Bates Viki Huber - Kurt Katch Corporal Karl Frobe - Hans Schumm Major Profe - Frederick Giermann Heinrich Himmler (AKA Fred Gierman) - Ludwig Donath Adolf Hitler / Franz Huber -

Text?The temptress (Totentanz der Liebe, Dämon Weib), Regie: Mauritz Stiller,USA - 1926
Produktion: Metro-Goldwyn-Mayer (MGM) - Produzent: Irving Thalberg /xx/ - Regisseur: Fred Niblo - Mauritz Stiller /xx/ - Drehbuch: Dorothy Farnum - Nach einer Vorlage von: Vicente Blasco Ibáñez novel «La Tierra de Todos» - Kamera: Tony Gaudio (AKA Gaetano Gaudio) - William H. Daniels AKA William Daniels - Musik: Ernst Luz (/xx/) - Schnitt: Lloyd Nosler - Architekt: James Basevi - Cedric Gibbons - Kostümbild: Max Rée - André-Ani - Darsteller: Marc McDermott Fontenoy - Lionel Barrymore Canterac - Tom Dugan Jeronimo - Roy D'Arcy - Virginia Brown Faire Celinda - Greta Garbo Elena - Mauritz Stiller /xx/ - Hector Sarno Rojas - Antonio Moreno Manuel Robledo - Armand Kaliz Marquis de Torre Bianca - Francis McDonald Timoteo - Robert Anderson Pirovani (AKA Robert Andersen) -
Inhaltsangabe : Der Ingenieur Manuel Robledo begegnet in Paris der faszinierenden Elena de Torre Bianca. Ihre Schönheit ist verhängnisvoll für alle Männer, die sie begehren. Robledo hält Elena für eine kaltherzige Verführerin und versucht, sich ihr zu entziehen. Als sie ihm mit ihrem Mann nach Argentinien folgt, beweist Elena ihm unter dramatischen Umständen, dass sie ihn wirklich liebt.

Text?The Tramp and the Dictator (Der Tramp und der Diktator), Regie: Kevin Brownlow,Grossbritannien - 2001
Regisseur: Kevin Brownlow - Darsteller: Charles Chaplin Charles Chaplin -
Inhaltsangabe : Der Dokumentarfilm folgt den Dreharbeiten von Charles Chaplins Meisterwerk "Der große Diktator" mit bis vor wenigen Jahren unbekanntem Farbmaterial, das Chaplins Sohn Sidney mit einer 16mm-Kamera am Set gedreht hatte. Die Welt liebte den einen und hasste den anderen: Charles Chaplin und Adolf Hitler wurden im selben Jahr, sogar im selben Monat geboren, der eine in England, der andere in Österreich. Sie kamen beide aus ärmlichen Verhältnissen und träumten früh von einer Künstlerkarriere. Adolf Hitler, der verhinderte Maler, wurde zum schrecklichsten Diktator des 20. Jahrhunderts. Und Charles Chaplin wurde der berühmteste Schauspieler, Autor und Produzent der Kinogeschichte. Aber sie verband mehr als Geburtsjahr und Herkunft. Chaplin wurde 1940 mit seinem bis dahin weltweit erfolgreichsten Film "Der große Diktator" der wohl hellsichtigste und schärfste Kritiker Hitlers und seines Naziregimes. Die Nazis haben die Bedrohung durch Chaplins Film schnell erkannt und den Regisseur und Schauspieler mit allen Mitteln der Propaganda bekämpft. Und Chaplin musste schließlich feststellen, dass die Wirklichkeit viel schrecklicher war, als er sie sich je vorstellen konnte. Ob Adolf Hitler, der das amerikanische Kino liebte, das Meisterwerk seines schärfsten Kritikers je gesehen hat, ist nicht überliefert. Zur Vorführung in der Reichskanzlei hatte er ihn allerdings drei Mal bestellt. "Der Tramp und der Diktator" fragt auch nach der Darstellung Adolf Hitlers in Hollywood-Filmen, nachdem Chaplin mit "The Great Dictator" den Bann gebrochen hatte. Spätestens nach Kriegseintritt der USA 1941 verloren die Studios das Interesse am deutschen Markt. Der Patriotismus boomte und Hitler wurde konsequent lächerlich gemacht. Die erste nennenswerte Anti-Nazi-Komödie war Ernst Lubitschs "To Be or Not to Be". Ab 1942 gab es eine ganze Reihe weiterer Filme, in denen Hitler eine Rolle spielte. Der Schauspieler Bob Watson avancierte zum viel beschäftigten Hitlerdarsteller. (arte Presse)
Anmerkungen: «Filmemacher Kevin Brownlow und Michel Kloft stellen die Frage "Darf man über Hitler lachen? Verharmlost die Satire nicht das menschenverachtende System der Nazis?" Die Antwort geben Chaplins Meisterwerk "Der große Diktator" und seine nachhaltige Wirkung auf Generationen von Kinogängern. Diese Wirkung unterstreichen auch Zeitzeugen wie der amerikanische Regisseur Sidney Lumet.» (arte Presse)

Text?The Wishing Ring: An Idyll of Old England Regie: Maurice Tourneur,USA - 1914
Produktion: Shubert Film Corporation - Verleih: World Film Corporation - Produzent: William A. Brady - Regisseur: Maurice Tourneur - Drehbuch: Maurice Tourneur - Nach einer Vorlage von: Owen Davis play - Kamera: John van den Broek - Architekt: Ben Carré (/xx/) - Darsteller: Walter Morton Mr. Annesley - Alec B. Francis The Earl Of Bateson - Chester Barnett The Earl's Son Giles - Gyp Williams The Orphan - James Young (/xx/) (--??--) - Frederick Truesdell (/xx/) (--??--) - Holbrook Blinn (/xx/) (--??--) - Johnny Hines A Jolly Boy (AKA John Hines) - Simeon Wiltsie The Parson - Vivian Martin Sally, The Parson's Daughter -

Text?Tonari no Yae-chan Regie: Yasujirô Shimazu,Japan - 1934
Regisseur: Yasujirô Shimazu - Drehbuch: Yasujirô Shimazu - Nach einer Vorlage von: Yasujirô Shimazu book - Darsteller: Shozaburo Abe - Sanae Takasugi Manabe Etsuko - Akio Isono Jinan - Seiji - Yoshiko Okada Ane - Kyouko - Yukichi Iwata Chichi - Hattori Shosaku - Ayako Katsuragi Haha - Sugiko - Chôko Iida Haha - Hamako - Yumeko Aizome Musume - Yaeko - Ryôtarô Mizushima Chichi - Arami Ikuzou - Den Obinata Chounan - Keitaro -

Un idiot qui se croit Max Linder (Ein neuer Max Linder oder Augusts Grössenwahn, Augusts Grössenwahn), Regie: Lucien Nonguet,Frankreich - 1914
Produktion: Pathé Frères, Paris (as Comica) - Verleih: Pathé Frères, Paris - Regisseur: Roméo Bosetti - Lucien Nonguet - Darsteller: Max Linder Max - Roméo Bosetti Directeur -

Un peu de rêve sur le faubourg Regie: Germaine Dulac,Frankreich - 1930
Regisseur: Germaine Dulac -

Text?Une partie de campagne Regie: Jean Renoir,Frankreich - 1936
Regisseur: Jean Renoir - Drehbuch: Jean Renoir - Story : Guy de Maupassant - Kamera: Jean Bourgoin - Musik: Joseph Kosma - Darsteller: Gabriello - Jeanne Marken - Georges Darnoux - Jacques B. Brunius - Sylvia Bataille -

Ureshii Koro Regie: nicht genannt,Japan - 1933


Text?Vordertreppe und Hintertreppe (Vordertreppe - Hintertreppe), Regie: Urban Gad,Deutschland - 1915
Produktion: Projektions-AG Union (PAGU) - Produzent: Paul Davidson - Regisseur: Urban Gad - Drehbuch: Urban Gad - Nach einer Vorlage von: Hermann Sudermann - Kamera: Guido Seeber - Karl Freund - Axel Graatkjær - Architekt: Fritz Seyffert - Darsteller: Fred Immler Kellner Lehmann - Asta Nielsen Sabine Schulze - Adele Reuter-Eichberg Frau Schulze - Alfred Kuehne Schulze, Schneider - Senta Eichstaedt Tochter Goldsohn - Mary Scheller Frau Kommerzienrat Goldsohn - Paul Otto Leutnant von Hammeln - Victor Arnold Kommerzienrat Goldsohn -
Kritiken : In eher komödiantischer Form greift der Film das Thema des 1911/1912 entstandenen Films "Die arme Jenny" auf: wieder ist es ein Mädchen, das zu Beginn die Treppe putzen muss und dabei von einem Schürzenjäger in Leutnantsuniform angesprochen wird. Ein Lotterielos mit der Zahl 25382 spielt dabei eine Hauptrolle, denn dieses Los, das Sabine von ihrem Verlobten Lehmann erhalten hatte, wird im Laufe der Handlung zum grossen Lotteriegewinn. Darauf und die zu erwartende Mitgift hatte es schliesslich auch der Leutnant abgesehen, doch keiner der Beteiligten weiss, dass Lehmann längst wieder im Besitz des Loses ist. Nach allerlei Verwicklungen macht der Leutnant auf der Vordertreppe mit der Tochter des Kommerzienrates ("Als Schwiegersohn des Kommerzienrates wird Ihre Beförderung zum Rittmeister in ein paar Wochen folgen") seine erwartete Karriere, und auf der Hintertreppe findet Sabine schliesslich mit ihrem Kellner Lehmann ihren Hauptgewinn...
Urban Gad's Inszenierung wirkt wie stets recht spontan, interessant auch hier seine Kameratechnik mit dem leicht erhöhten Blickwinkel ("Feldherren-Position"), die ihm erlaubt, paralelle Handlungen im Vorder- und im Hintergrund in einer Einstellung zu zeigen. Auch hier meistens in Totalen, und nur vereinzelt sieht man Asta Nielsen und die Schauspieler in Halbtotalen. (lhg 2007)

Wem gehört das Kind? Regie: Gebhard Schätzler-Perasini,Deutschland - 1910
Produktion: Deutsche Bioscope GmbH., Berlin - Regisseur: Gebhard Schätzler-Perasini - Kamera: Guido Seeber - Darsteller: Rosa Porten -

Text?Westward the Women (Karawane der Frauen), Regie: William A. Wellman,USA - 1951
Produktion: Metro-Goldwyn-Mayer (MGM) - Produzent: Dore Shary - Regisseur: William A. Wellman - Drehbuch: Charles Schnee - Story : Frank Capra - Kamera: William C. Mellor - Musik: Jeff Alexander - Schnitt: James E. Newcom - Architekt: Daniel B. Cathcart - Cedric Gibbons - Set Decoration: Ralph S. Hurst - Edwin B. Willis - Kostümbild: Walter Plunkett - Darsteller: Lenore Lonergan Maggie [O'Malley] - Julie Bishop Laurie Smith - Guido Martufi Tony Maroni - Henry Nakamura Ito - Denise Darcel Fifi Danon - Beverly Dennis Rose Meyers - Robert Taylor Buck Wyatt - Hope Emerson Patience Hawley - Marilyn Erskine Jean Johnson - John McIntire Roy Whitman - Renata Vanni Frau Maroni -
Inhaltsangabe : Kalifornien, 1851: Bürgermeister Roy Whitman (John McIntire) ist mit seiner prosperierenden Pionier-Siedlung zufrieden. Damit die rauen Cowboys zu gesitteten, sesshaften Siedlern werden, wirbt er in Chicago eine Gruppe von 140 heiratswilligen Frauen an. Um diese quer durch die Rocky Mountains und das Indianerland in das 3.000 Kilometer entfernte Kalifornien zu bringen, hat Whitman den erfahrenen Scout Buck Wyatt (Robert Taylor) und 15 Begleiter engagiert. Wyatt behandelt die Frauen zunächst verächtlich. Seine Überheblichkeit hält nicht lange an, denn rasch lernen sie den Umgang mit Pferden, Maultieren und Gewehren. Bald müssen sie dem ersten Indianerangriff standhalten. Der unerbittliche Wyatt verbietet seinen Männern jeden Kontakt zu den Frauen und tötet einen Vergewaltiger. Eingeschüchtert verlassen die Männer den Treck - bis auf den japanischen Koch Ito (Henry Nakamura) und einen jungen Cowboy, der sich in die schwangere Rose (Beverly Dennis) verliebt hat. So müssen sich die Frauen allein den Strapazen stellen, Wege durch die Wälder bahnen, Brücken über reissende Flüsse bauen und zur Entlastung der Maultiere tagelange Fussmärsche durchstehen. Die italienische Witwe Mrs. Maroni (Renata Vanni) verliert ihren geliebten Jungen Toni (Guido Martufi) bei einem tragischen Unfall und verfällt in Apathie. Buck fühlt sich von der stolzen Fifi Danon (Denise Darcel) provoziert. Als sie nach einem Streit in die Wüste flieht, reitet er ihr nach. Die Hassliebe der beiden verwandelt sich in eine Romanze. Bei ihrer Rückkehr zum Treck stellen sie entsetzt fest, dass Bürgermeister Whitman und zwölf Frauen bei einem weiteren Indianerangriff umkamen. Buck rät der Gruppe zur Umkehr, doch die Frauen wollen unbeirrt weiter gen Kalifornien ziehen. Vor ihnen liegen noch die entsetzlichen Strapazen der Rocky Mountains sowie die mörderische Hitze des Death Valley. (ARD Presse)
Kritiken : "Nichts für zarte Gemüter: ein eigenwilliger, recht harter und origineller Western" (tele)
Anmerkungen: «William A. Wellman inszenierte mit rauem Charme und einer fast semi-dokumentarischen Erzählweise den strapaziösen Weg zur Eroberung des „Wilden Westens". Er blättert ein oft übersehenes Kapitel auf: den Beitrag tapferer Frauen bei der Zivilisierung des weiten Landes und seiner ungehobelten Pioniere.» (ARD Presse)

Text?Why Be Good? Regie: William A. Seiter,USA - 1929
Produktion: First National Pictures - Produzent: John McCormick - Regisseur: William A. Seiter - Drehbuch: Paul Perez Titel - Carey Wilson - Nach einer Vorlage von: Carey Wilson - Kamera: Sid Hickox - Schnitt: Terry O. Morse - Darsteller: Louis Natheaux Jimmy - Colleen Moore Pert - Neil Hamilton Peabody Jr. - Bodil Rosing Ma Kelly - John St. Polis Pa Kelly - Edward Martindel Peabody Sr. - Eddie Clayton Tom - Jean Harlow /xx/ - Dixi Gay Susie - Lincoln Stedman Jerry - Collette Merton Julie -

Text?Wild boys of the road (Kinder auf den Strassen), Regie: William A. Wellman,USA - 1933
Produktion: First National Pictures - Regisseur: William A. Wellman - Drehbuch: Daniel Ahearn - Earl Baldwin - Kamera: Sid Hickox - Darsteller: Dorothy Coonan Sally - Willard Robert - Edwin Phillips - Grant Mitchell - Claire McDowell - Rochelle Hudson - Ann Hovey - Sterling Holloway - Arthur Hohl - Minna Gombell - Frankie Darro - Ward Bond - Robert Barrat - Charley Grapewin AKA Charles Grapewin -

Text?Wings Regie: William A. Wellman,USA - 1927
Produktion: Paramount Famous Lasky Corporation - Produzent: Jesse L. Lasky - Adolph Zukor - Lucien Hubbard - Associate Producer: B.P. Schulberg - Regisseur: William A. Wellman - Regieassistent: Norman Z. McLeod (/xx/) - Drehbuch: Louis D. Lighton - Hope Loring - Story : John Monk Saunders - Kamera: Harry Perry - Schnitt: Merrill White - Architekt: Hans Dreier (/xx/) - Spezialeffekte: Roy Pomeroy - Darsteller: Rod Rogers Pilot - Frank Clarke Kapitan Kellerman - Roscoe Karns Lt. Cameron - Dick Grace Pilot - Paul Mantz Pilot - Bill Taylor Pilot - Nigel de Brulier Peasent - S.R. Stribling Pilot - Earl E. Partridge Pilot - Clarence Irvine Pilot - Frank Andrews Pilot - Hal George Pilot - Hoyt Vandenburg Pilot - William Wellman jr. Dying doughboy in final advance - Charles T. Barton Soldier hit by ambulance - El Brendel Patrick O’Brien - Gary Cooper Cadet White - Julia Swayne Gordon Mrs. Armstrong - Arlette Marchal Celeste - Jobyna Ralston Sylvia Lewis - Charles 'Buddy' Rogers Jack Powell - Gunboat Smith The Sergeant - Richard Tucker Air commander - Henry B. Walthall Mr. Armstrong - Richard Arlen David Armstrong - George Irving Mr. Powell - Hedda Hopper Mrs. Powell - Margery Chapin Peasant Mother - Gloria Wellman Peasant Child - Clara Bow Mary Preston -

Text?Yellow Sky (Herrin der toten Stadt, Nevada), Regie: William A. Wellman,USA - 1948
Produktion: 20th Century-Fox Film Corporation - Produzent: Lamar Trotti - Regisseur: William A. Wellman - Regieassistent: William Eckhardt - Drehbuch: Lamar Trotti - Story : William R. Burnett - Kamera: Joe McDonald - Musik: Alfred Newman - Schnitt: Harmon Jones - Architekt: Albert Hogsett - Lyle R. Wheeler - Set Decoration: Ernest Lansing - Thomas Little - Darsteller: Eula Guy Lady with hat - Henry Carter Lieutenant - Carlos Acosta Indian - Ray Beltram Indian - James Barton Grandpa - Robert Arthur Bull Run - Chief Yowlachie Colorado - Hank Worden Bank customer - Richard Widmark Dude - William Gould Banker - Paul Hurst Drunk - Charles Kemper Walrus - Victor Kilian Bartender - Norman Leavitt Bank teller - Harry Morgan Half Pint - Gregory Peck James Stretch Dawson - John Russell Lengthy - Jay Silverheels Indian - Anne Baxter Constance Mae Mike - Robert Adler Jed -
Inhaltsangabe : Arizona 1867. Sieben Outlaws, angeführt von Stretch und Dude, rauben die Bank einer kleinen Stadt aus und entziehen sich der verfolgenden Kavallerie in die Salzwüste. Halbtot gelangen sie in eine zerfallene Stadt, die früher Yellow Sky hiess. Ihre einzigen Bewohner sind Constance Mae, genannt Mike, und ihr Grossvater. Sie graben nach Gold und haben eine grosse Menge davon gefunden, was die Banditen bald erfahren. Während Stretch, der das Mädchen liebt, für ein gerechtes Teilen zwischen dem Alten, Mike und den Kumpanen ist, will Dude das ganze Gold. Bei den Auseinandersetzungen, die daraus entstehen, wird Stretch verwundet, Dude und die anderen Banditen bis auf einen getötet. Stretch bringt das in der Bank geraubte Geld zurück und kehrt mit dem letzten seiner Spiessgesellen zu Mike und ihrem Opa nach Yellow Sky zurück. (Hembus, Western-Lexikon)

Text?You never know women Regie: William A. Wellman,USA - 1926
Produktion: Famous Players-Lasky Corporation - Verleih: Paramount Pictures, Inc. - Produzent: Jesse L. Lasky presenter - Adolph Zukor presenter - Regisseur: William A. Wellman - Drehbuch: Benjamin Glazer - Ernest Vajda - Kamera: Victor Milner - Darsteller: Ellinor Vanderveer Theatre Audience Spectator (/xx/) - Eugene Pallette Party Guest (/xx/) - Eric Mayne Wharf Spectator (/xx/) - Joe Bonomo The Strong Man - Sidney Bracey Manager - Irma Kornelia Olga - Roy Stewart Dimitri - El Brendel Toberchik - Florence Vidor Vera Norova - Lowell Sherman Eugene Foster - Clive Brook Ivan Norodin - Evelyn Brent -

Zhenshchina zavtrashnjego dnja (Die Frau von Morgen), Regie: Pjotr Chardynin,Russland - 1914
Produktion: Aleksandr Khanzhonkov & Co - Produzent: Aleksandr Khanzhonkov - Regisseur: Pjotr Chardynin - Drehbuch: Aleksandr Voznesenskij - Kamera: Boris Zavjeljev - Darsteller: Vera Jurenjeva Anna Betskaja, Ärztin - Vitold Polonskij Bravich, Annas zweiter Mann - Praskovja Maksimova Juzyas Mutter - Maria Morskaja Juzya, Mädchen - Ivan Mosjoukin Nikolaj, Annas Mann - Aleksandr Virubov Professor -
Anmerkungen: In der holländischen Fassung, die zum Teil erhalten geblieben ist, heisst die Hauptperson Nora Alsen statt Anna Betskaja, Nikolaj ist Robert Hartung und Juzya heisst Nelly. - Die urprüngliche Länge des Films betrug 1075m, davon sind noch 795m vorhanden.

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