locarno Filmfestival 2005 - KinoTV

Piazza Grande


Text?Being John Malkovich Regie: Spike Jonze,USA, Grossbritannien - 1999
Regisseur: Spike Jonze - Drehbuch: Charlie Kaufman - Kamera: Lance Acord - Musik: Carter Burwell - Schnitt: Eric Zumbrunnen - Architekt: K.K. Barrett - Kostümbild: Casey Storm - Darsteller: Cameron Diaz Lotte Schwartz - Ned Bellamy Derek Martini - John Cusack Craig Schwartz - John Malkovich John Malkovich - Michelle Pfeiffer - Catherine Keener Maxine -

Dick Tracy Regie: Billy Burton,USA - 1990
Produktion: Touchstone Pictures - Regisseur: Warren Beatty - Billy Burton - Drehbuch: Jim Cash - Kamera: Vittorio Storaro - Musik: Danny Elfman - Ausstattung: Richard Sylbert - Optische Effekte: Michael Lloyd - Darsteller: Mandy Patinkin 88 Keys - Al Pacino Big Boy Caprice - Michael O'Donnell McGillicuddy - Madonna Heiserchen - Charlie Korsmo Der Junge - James Keane - Dustin Hoffman Murmler - Glenne Headly Tess Trueheart - Charles Durning Chief Brandon - James Caan Cameo Part - Warren Beatty Dick Tracy - Jim Wilkey Stooge -

Don't come knocking Regie: Wim Wenders,Deutschland, USA - 2005
Produktion: Reverse Angel Poduction GmbH - Arte France Cinéma - Produzent: Peter Schwartzkopff - Regisseur: Wim Wenders - Drehbuch: Sam Shepard - Nach einer Vorlage von: Sam Shepard - Wim Wenders - Kamera: Franz Lustig - Architekt: Nathan Amondson - Darsteller: Sarah Polley - Tim Roth - Jessica Lange - Sam Shepard - Eva Maria Saint - Fairuza Balk - Gabriel Mann -

Kritiken "Heute, zwanzig Jahre danach, stapft nicht mehr der so gut wie besinnungslose Travis aus «Paris, Texas» durch bildschöne amerikanische Landschaften, sondern ein abgehalfterter Cowboydarsteller namens Howard (Sam Shepard). Aber er ist wie sein Vorgänger auf der Suche nach der eigenen Identität und findet - wie dieser - ganz überraschend die einstige Geliebte und gleich zwei erwachsene Sprösslinge dazu. Wim Wenders' neues Roadmovie ist als Western- und auch als Selbstparodie angelegt. Er will Ballast abwerfen und treibt einen Imagewechsel voran, dessen vorläufiges Ziel «Komödie» und «Leichtigkeit» heisst. Aber noch stehen ihm - merklich verringert - deutsche Langsamkeit und deutscher Tiefsinn im Wege." (NZZ, maf.)

Text?The Flyer Regie: Revel Fox,ZA - 2005
Produktion: IMG Productions - Produzent: Michelle Wheatley - Joel Phiri - Jeremy Nathan - Executive Producer: Ronnie Apteker - Regisseur: Revel Fox - Drehbuch: Philip Roberts - Revel Fox - Kamera: Rob Malpage - Musik: Philippe Miller - Schnitt: Richard Starkey - Ausstattung: Keith Anderson - Darsteller: Kim Engelbrecht Mickey - Marvin Pasqualie Spies Junior - Jarrid Geduld Kier Junior - Craig Palm Spies Senior - Ian van der Heyden Kier Senior - Marcel van Heerden Anders Larsen - George Torres Jacques Vivier - Kurt Schoenraad Ricardo - Justin Rinquest Dingus - Keegan Petersen Benny - Leonard Moss Shopkeeper -

Text?Jo Siffert - Live fast, die young Regie: Men Lareida,Schweiz - 2005
Produktion: Hugofilm Productions GmbH - Regisseur: Men Lareida -

Kritiken Leben ist Fahren - «Jo Siffert. Live Fast - Die Young» Es dauerte seine Zeit, bis auch der neuere Schweizer Dokumentarfilm den Sport entdeckte - den vaterländischen vorab. Es war ein auch gesellschaftspolitischer Blick, der in einfühlsamen Bildern eine heutige Gesellschaft zeigte, wie sie mit den Traditionen verbunden ist. 1999 erschien «Schlagen und Abtun», Norbert Wiedmers Darstellung des Hornussens, und 2003 waren in «Die Wägsten und Besten des Landes» von Matthias von Gunten die Schwinger zu sehen. Aus dem gleichen Jahr stammt die Fernsehproduktion «Ferdy Kübler» von Anne Cuneo, wobei der Spitzname auf den «vaterländischen» Aspekt hinwies. Ohne einen spezifischen Schweizer Bezug hatte der ausserordentliche Film «Elf Freunde» (1998) von Miklós Gimes den Zerfall der einst überragenden ex-jugoslawischen Fussballnationalmannschaft vor dem Hintergrund des Balkankrieges thematisiert. Jetzt folgt ein Film über eine weitere helvetische Sportlegende: den am 24. Oktober 1971 im Alter von 35 Jahren in Brands Hatch verunfallten Automobilrennfahrer Jo Siffert, der nach seinem Tod zum Mythos wurde. Der 1968 in Chur geborene Men Lareida hat in seinem ersten langen Dokumentarfilm ein spannendes, von Sympathie und Respekt getragenes Charakterbild des Menschen und des Sportsmannes entworfen. Zu Wort kommen vor allem die Schwester Adélaide, die den Film mit ihrer temperamentvollen und träfen Ausdrucksweise ungemein belebt und vorantreibt, sowie der Sohn Philippe und die Tochter Véronique. Die Erinnerungen von Freunden, Zeitzeugen und Fachleuten, Wochenschaumaterial und weitere Archivaufnahmen ergänzen das Bild, das auch Aufschlüsse über den Rennsport vermittelt, der aus Kostengründen lange fast nur den Gentlemanfahrern vorbehalten blieb, in der Schweiz etwa Emanuel de Graffenried. Zur Welt gekommen war «Seppi» Siffert in der Freiburger Unterstadt. Seine Leidenschaft für die Kraft der Motoren trieb ihn aus der Armut des Herkommens und der Drangsal der Schule in den Erfolg, den er sich unter finanziellen Opfern zäh erarbeiten musste, ehe er via Nürburgring und Monza nicht nur in die Oberstadt aufstieg, sondern auch in die Ranglisten der grossen Automobilrennen. Schon früh hatte er seine Begabung erkannt, die ihn später auf den Rennbahnen der Welt mit dreihundert und mehr Kilometern pro Stunde herumkreisen liess. Sein Zustand war Geschwindigkeit, eine Droge, mit der er auch seine Freude am Leben genoss: ein Abenteurer und Charmeur gleichermassen - intensiv, rastlos und voller Energie wie die Motoren seiner Maschinen. Dem Film gelingt es denn auch, etwas von der Faszination des Rennsports zu vermitteln. Er veranschaulicht so den Ausspruch des amerikanischen Schauspielers Steve McQueen, der sich 1970 anlässlich der Aufnahmen zu Lee H. Katzins Rennfahrerfilm «Le Mans» mit Siffert angefreundet hatte und selber ein begeisterter Amateurrennfahrer war: «Das Leben, das ist während des Rennens. Alles davor und danach ist bloss Warten.» (Kino Riffraff in Zürich)(Rolf Niederer, NZZ 23. Dezember 2005)

Text?Macbeth Regie: Orson Welles,USA - 1948
Regisseur: Orson Welles - Drehbuch: Orson Welles - Nach einer Vorlage von: William Shakespeare - Kamera: John L. Russell - Musik: Jacques Ibert - Darsteller: Dan O'Herlihy - Jeanette Nolan - Orson Welles - Roddy McDowall - William Alland Zweiter Mörder - Lionel Braham Siward -

AnmerkungenEine in stark stilisierten Kulissen gefilmte Adaption des Shakespeare-Dramas, dessen düsterer Expressionismus dem Geschehen eine eigenwillige Künstlichkeit gibt. Orson Welles dominiert in der Titelrolle, in einer kleinen Nebenrolle ist seine 10jährige Tochter Christopher als Macduffs Sohn zu sehen. »It was done as a ›B‹ picture quickie. I thought I’d have a great success with it and then I’d be allowed to do all kinds of difficult things as long as they were cheap. But it was a big critical failure. The biggest critical failure I ever had.« (Orson Welles) (Filmmuseum München)

Text?Mah Nakorn Regie: Wisit Sasanatieng,Frankreich, TH - 2005
Produktion: Five Star Production - The Film Factory - Regisseur: Wisit Sasanatieng - Darsteller: Mahasamut Boonyaruk - Saengthong Gate-Uthong - Pen-ek Ratanaruang -

Murderball Regie: Henry Alex Rubin,USA - 2005
Produktion: Eat Film - Regisseur: Dana Adam Shapiro - Henry Alex Rubin - Darsteller: Mark Zupan - Joe Soares - Keith Cavill -

Text?Nashville Regie: Robert Altman,USA - 1975
Produzent: Robert Altman - Executive Producer: Jerry Weintraub - Regisseur: Robert Altman - Drehbuch: Joan Tewkesbury - Kamera: Paul Lohmann - Musik: Richard Baskin Arrangements - Darsteller: Barbara Baxley - David Arkin - Gwen Welles - Lily Tomlin - Rod Steiger - Michael Murphy - Shirley Jones - Barbara Harris - Shelley Duvall - Geraldine Chaplin - Keith Carradine - Ronee Blakely - Karen Black - Ned Beatty - Henry Gibson -

Text?On a clear day Regie: Gaby Dellal,Grossbritannien - 2005
Produktion: Take Partnership Production - Jn Films - Forthcoming Productions - Regisseur: Gaby Dellal - Darsteller: Jamie Sives - Sean McGinley - Benedict Wong - Brenda Blethyn - Peter Mullan - Ron Cook -

Inhaltsangabe Nach 35 harten Arbeitsjahren verliert der Glasgower Werftarbeiter Frank (Peter Mullan) praktisch über Nacht seinen Job. Für den stolzen und sturen Mann ist die Entlassung eine tiefe Demütigung – ebenso die Tatsache, dass er auf dem Arbeitsamt ausgerechnet mit seiner dort beschäftigten Schwiegertochter Angela (Jodhi May) verhandeln muss. Während einer Schiffstour mit seinen Ex-Kollegen nach Frankreich kommt der seelisch angeschlagene Frank schließlich auf die Idee, wie er seinem Leben einen neuen Impuls geben könnte: Er will den Ärmelkanal von Dover nach Calais durchschwimmen. Unterstützt von seinem Freund Chan (Benedict Wong) und seinen ehemaligen Kollegen Eddie (Sean McGinley), Norman (Ron Cook) und Danny (Billy Boyd), beginnt er mit dem Training und den logistischen Vorbereitungen. Als seine nichts ahnende Frau Joan (Brenda Blethyn) von dem Plan erfährt, reagiert sie wütend und enttäuscht, weil Frank sie nicht in sein Vorhaben eingeweiht hat – zumal sie selbst versucht, die Familie mit einer Ausbildung zur Busfahrerin über Wasser zu halten. Auch Franks Beziehung zu seinem erwachsenen Sohn Rob (Jamie Sives) wird zusehends angespannter. Seit dem Tod von Robs Zwillingsbruder, der als Kind ertrank, haben die beiden sich immer weiter entfremdet. Um die ohnehin brüchigen Beziehungen zu Joan und Rob nicht weiter zu gefährden, überlegt Frank, seine Kanal-Durchquerung aufzugeben. Schließlich aber erkennt er, dass er seine berufliche Frustration und vor allem das Trauma durch den Verlust seines zweiten Sohnes nur überwinden kann, wenn er sein waghalsiges Vorhaben zu Ende bringt... (ARD Presse)
Kritiken Portrait eines arbeitslos gewordenen Familienvaters, der versucht, mit dem Durchschiwmmen des Ärmelkanals seine Schulgefühle gegenüber Frau und Sohn aufzuarbeiten. Der Erstlingsfilm der englischen Regisseurin Gaby Delall überrascht mit einer frischen Story und überzeugenden Darstellern, bleibt aber letztlich in teils langatmigen Szenen unter den Erwartungen zurück. (lhg 2005) "Ab durch den Ärmelkanal - «On a Clear Day», eine Arbeitslosenkomödie von Gaby Dellal In den letzten Jahrzehnten war das Verhältnis des britischen Kinos zur Arbeiterklasse etwa so innig wie dasjenige eines Bierglases zu seinem Guinness: Flüssig und passgenau, ja symbiotisch fast schmiegt sich der (sozialkritische) Inhalt da immer wieder von neuem der (strengen, schnörkellosen) Form ein. Die oft bitter-realistischen, manchmal auch heiter-herzerwärmenden Milieustudien eines Ken Loach oder Mike Leigh ziehen ihre Spannung dabei vor allem aus dem Widerspruch zwischen den harten Bedingungen des Arbeitsmarktes und dem Wunsch und Kampf der einzelnen Figuren, darin zu bestehen; während die optimistischeren Porträts eines Stephen Frears oder Peter Cattaneo das Umfeld der Underdogs und Docker eher zum Anlass von skurrilen Sprachwitzen und Slapstickeinlagen benutzen, wodurch die Figuren letztlich oft untergründig mit ihrem schwierigen Schicksal versöhnt werden. Auch das Spielfilmdébut «On a Clear Day» der irischen Regisseurin Gaby Dellal reiht sich nun in diese letztere, mittlerweile fast zu einem eigenen Genre gewachsene Tradition des Arbeitslosen-Feelgood-Movie ein: Wie Mark Herman in «Brassed Off», Stephen Frears in seiner burschikosen Roddy-Doyle-Verfilmung «The Van» oder Peter Cattaneo in der Striptease-Komödie «The Full Monty» erzählt Dellal die Geschichte eines von der Arbeitswelt Ausgespuckten, der sich dank einem Haufen verschrobener Freunde mit seiner ungewohnten Situation abfindet - und letztlich neuen Lebensmut fasst. Eines schönen Tages, als gerade ein stolzes Schiff zu seiner Jungfernfahrt ausläuft, muss der 55-jährige Frank (Peter Mullen) seinen Arbeitsplatz in einer Glasgower Schiffswerft räumen. Dass die Ausmusterung nach 30 Jahren hingebungsvoller Arbeit nicht gerade Franks Selbstvertrauen heben wird, ist vorauszusehen, zumal das wortkarge Raubein auch sehr traditionelle Vorstellungen über die männlichen Aufgaben und Pflichten in einer Familie hat. Gerade deshalb aber verschweigt ihm seine Frau Joan (Brenda Blethyn), dass sie dabei ist, die Fahrprüfung als Bus-Chauffeuse zu machen. Und auch Sohn Rob (Jamie Sives), der sich als Vollzeitvater und Hausmann von seinem eigenen Papa nicht akzeptiert fühlt, scheint alle Fäden zu Frank verloren zu haben - einzig das Trauma vom Tod seines Zwillingsbruders Stuart, der im Alter von sieben Jahren unter tragischen Umständen ertrunken ist, hält Vater und Sohn mit stummem Band umwickelt. In all dieser von Schweigen beschwerten Ratlosigkeit erkennt Frank, dass ihm nur eine kleine Heldentat die nötige Zuversicht und die alte Selbstachtung wieder zurückzubringen vermag. Auf einem Ausflug mit Freunden kommt der Hobbysportler so auf die Idee, den Ärmelkanal schwimmend zu durchqueren. Doch die Strapazen, die Frank nun mit der gefährlich euphorischen Hilfe seiner Freunde auf sich nimmt, sind nicht nur körperlicher Art: Das Ringen mit dem Wasser wühlt vielmehr auch alte Erinnerungen an den Verlust des zweiten Sohnes wieder auf . . . Aber natürlich kommt zum guten Ende alles gut, die Figuren wachsen plötzlich wie aufschiessendes Gemüse über sich selbst hinaus, und die Kanaldurchquerung im reinigenden Wasser entpuppt sich als grosse Katharsis, mit der alle Konflikte beseitigt und das Gleichgewicht in Franks Familie wiederhergestellt werden kann. Weshalb genau aber die sportliche Resurrektion des männlichen Egos wirklich als (bisher allzu gut geheim gehaltene?) Wunderwaffe gegen alle Eheprobleme samt Schwierigkeiten einer Arbeitslosenexistenz wirken kann, bleibt in Dellals Komödie - die diesen Sommer ihre Premiere auf einer bestens amüsierten Piazza in Locarno gefeiert hatte - bis zuletzt irgendwie im Dunkeln. So umspielt den Clou zum Schluss der Geschichte ein Schweif von Fragen, während hingegen das restliche Drehbuch aus der Feder Alex Roses mit seinen wohldosierten Pointen und fanfarenlaut placierter Situationskomik sehr absichtsvoll und reissbretthaft daherkommt; ja, beinahe scheint es, als wäre die Geschichte entlang der Umrisse eines Stephen-Frears-Films durchgepaust worden, wobei allerdings einige Konturen nur undeutlich durch das Kopierpapier hindurchschimmerten. Mit etwas weniger eifrigem Feelgood und etwas mehr Movie würde man sich in diesem gleichwohl auch charmanten Erstling tatsächlich noch besser fühlen. (Kino Arthouse Movie in Zürich)" (Alexandra Stäheli , NZZ 23. Dezember 2005)
Anmerkungen«Mit "An einem klaren Tag" ist der jungen Regisseurin Gaby Dellal eine wundervolle Gratwanderung zwischen genau beobachteter Charakterstudie und amüsanter Milieubeschreibung gelungen. In der Tradition von Filmen wie "Ganz oder gar nicht" oder "Mein Name ist Joe" erzählt "An einem klaren Tag" von den Problemen des Arbeiterlebens im heutigen Großbritannien. Zu Recht wurde der Film bei den British Academy Awards mit dem Preis für das "Beste Drehbuch" ausgezeichnet. In den Hauptrollen glänzen Peter Mullan ("Young Adam", "Mein Name ist Joe") und Brenda Blethyn ("Stolz und Vorurteil", „Grabgeflüster – Liebe versetzt Berge“). » (ARD Presse)

Rag Tale Regie: Mary McGuckian,Grossbritannien - 2005
Produktion: Pembridge Pictures - Regisseur: Mary McGuckian - Darsteller: Simon Callow - Ian Hart - Rupert Graves - Jennifer Jason Leigh - Bill Paterson -

The Rising Regie: Ketan Mehta,Indien - 2005
Produktion: Kaleidoscope Entertainment - Regisseur: Ketan Mehta - Darsteller: Aamir Khan - Toby Stephens - Rani Mukerji - Amisha Patel -

Rize Regie: David LaChappelle,USA - 2005
Regisseur: David LaChappelle -

Text?Senjo no Merrry Christmas Regie: Nagisa Oshima,Japan, Grossbritannien, NZ - 1983
Produktion: Asahi National Broadcasting Company - Regisseur: Nagisa Oshima - Darsteller: David Bowie - Tom Conti - Ryuichi Sakamoto - James Malcom - Takeshi Kitano -

Text?Time Bandits Regie: Richard Lester,Grossbritannien - 1981
Produktion: Avco Embassy - Regisseur: Richard Lester - Terry Gilliam - Drehbuch: Michael Palin - Terry Gilliam - Kamera: Peter Biziou - Darsteller: Shelley Duvall Pansy - Sean Connery König Agamemnon - Ian Holm Napoleon - John Cleese Robin Hood - Michael Palin Vincent - Ralph Richardson - Kenny Baker Fidgit -

Inhaltsangabe Mitten in der Nacht stürzen sechs zwergenartige Kreaturen, die "Time Bandits", durch ein Zeitloch auf die Erde und landen auf dem Schlafzimmerteppich des elfjährigen Kevin, der mit seinen Eltern in einem Vorort Londons wohnt. Der Junge erfährt, dass sich die "Time Bandits" auf ihrer Reise durch Raum und Zeit verirrt haben. Sie sind auf der Flucht vor dem Obersten Wesen, dem sie eine Karte entwendet haben, auf denen die verschiedenen Zeitlöcher eingetragen sind, durch die man in unterschiedliche Epochen gelangen kann. Nachdem Kevin seine anfängliche Furcht vor den "Time Bandits" verloren hat, schließt er sich begeistert der Reise quer durch die Zeiten an. Vom Schlachtfeld Napoleons führt der Weg die sieben Abenteurer über den mittelalterlichen Sherwood Forest. Dort treffen sie auf Robin Hood. Weiter geht es über das antike Griechenland, wo Kevin in den Kampf Agamemnons mit dem Minotaurus verwickelt wird, auf die Titanic, deren Untergang sie nicht verhindern können, bis in ein Fantasieland, wo sie im Schloss des Bösen gefangen genommen werden, aus dem sie nur das Oberste Wesen befreien kann. (arte Presse)
Anmerkungen«Die Tür zu Parallelwelten wird aufgestoßen und die Zeitreisenden werden in den Sog der Dimensionen gezogen, denn nichts anderes als die Rettung der Erde steht auf dem Spiel. Ob Affen-Armeen, diebische Zwerge oder melancholische Teenager: Alle wandern zwischen hier, jetzt und irgendwann auf der Suche nach einer besseren Welt. Die Fantasykomödie bewegt sich zwischen dem typischen Humor der britischen Comedy-Truppe Monty Python und dem persönlichen Werk von Terry Gilliam ("Der König der Fischer", "12 Monkeys", "Fear and Loathing in Las Vegas",). In vielen Szenen scheint die beißende Ironie der Monty-Python-Truppe durch, doch insgesamt kommt der Film eher als Märchen daher und vermittelt eine dem Querdenker Gilliam am Herzen liegende humanistische Moral. Vor allem aber hält der Film einen wahren Fundus an visuellen Überraschungen bereit. Gilliam ist einer der wenigen Filmemacher, die exquisite Spezialeffekte in poetischer Absicht einsetzen. Ein sich zurückziehendes Zimmer, im Nichts aufgehängte Käfige und der letzte Kampf - all dies sind grafische Meisterleistungen, so eindrucksvoll und schön wie ein Kindertraum. Immer neue Einfälle, ein sarkastischer Humor und ein fester Glaube an den Menschen, der als eine Mischung aus Gut und Böse dargestellt wird, machen aus "Time Bandits" ein schier unvergessliches Vergnügen. "Time Bandits" ist einer der ersten großen Erfolge der britischen Produktionsfirma HandMade Films des Ex-Beatles George Harrison, die zuvor auch schon in Zusammenarbeit mit Monty Python den Film "Das Leben des Bryan" produziert hat. Das Lexikon des internationalen Films schreibt: "Ein fantastischer Abenteuerfilm, angesiedelt zwischen Parodie und vertracktem Traummärchen, gewürzt mit viel britischem Humor. Eine aufwendige und effektreiche, trotz einiger formaler Unstimmigkeiten amüsante und bisweilen sogar tiefsinnige Unterhaltung. Die vielschichtige Handlung und die parodistischen Feinheiten dürften sich erst dem erwachsenen Zuschauer ganz eröffnen."» (arte Presse)

Village Football Regie: Sainath Choudhury,Indien - 2005
Produktion: Corcoise Films - Regisseur: Sainath Choudhury - Darsteller: Kashish Dasani -

Zaïna, cavalière de l'Atlas Regie: Bourlem Guerdjou,Frankreich, Deutschland - 2005
Produktion: Rézo Films International - Regisseur: Bourlem Guerdjou - Darsteller: Simon Abkarian - Sami Bouajila -

Text?Zir e Darakhatan é zeyton Regie: Abbas Kiarostami,Iran, Frankreich - 1994
Regisseur: Abbas Kiarostami - Darsteller: Hossein Rezai - Mohamad Ali Keshavarz - Farhad Keradmand - Zarifeh Shiva -

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