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TV - Filmtips für heute
Sunday, 18. February 2018

Sunday, 02:15 Uhr 3sat: Die letzte Chance Regie: Leopold Lindtberg
Foto Die letzte Chance ©  Praesens-Film AG, Zürich / 3sat - Stills Photographer's name not on fileSwitzerland, 1945 -
FSK ab 16  
Production: Praesens-Film AG, Zürich - Producer: Lazar Wechsler - Director: Leopold Lindtberg - Assistant Director: Alberto Barberis - Scenario: Elizabeth Montagu - Alberto Barberis - Richard Schweizer - Director of Photography: Emil Berna - Composer: Robert Blum - Cast: Giuseppe Galeati Fahrer - Romano Calò Priester - Emil Gerber Grenzwächter - Leopold Biberti Schweizer Offizier - Sigfrit Steiner Militärarzt - Luisa Rossi Tonina - Ray Reagan Sergeant Jim Braddock - Ewart G. Morrison Major Telford - John Hoy Lieutenant John Halliday - Therese Giehse Frau Wittels - Robert Schwarz Bernard Wittels -
Reviews in German: "Spielfilm über die Flucht einer Gruppe Flüchtlinge in die Schweiz während des Zweiten Weltkrieges, einer der bedeutendsten Schweizerfilme." (lhg) "Nüchterne Kritik an der Schweizer Asylpolitik, zum Teil mit Laiendarstellern, die ihr eigenes Schicksal spielen. Die Dreharbeiten wurden von den Behörden behindert, und Lindtberg wurde als Nestbeschmutzer beschimpft." (tele)
Sunday, 16:50 Uhr 3sat: Trapeze Regie: Carol Reed
Foto Trapeze ©  United Artists / 3sat - Stills Photographer's name not on fileUSA, 1956 - Production: United Artists - Director: Carol Reed - Vorspann: Saul Bass - Scenario: Max Catto - James A. Webb - Liam O'Brian - Director of Photography: Robert Krasker - Composer: Malcolm Arnold - Costume Design: Veniero Colasanti AKA Colasanti - Cast: Gina Lollobrigida Lola - Katy Jurado Rosa - Thomas Gomez Bouglione - Johnny Puleo Max - Minor Watson John Ringling North - Burt Lancaster Mike Ribble - Tony Curtis Tino Orsini -
Synopsis in German: Mike Ribble (Burt Lancaster) ist einer der wenigen Artisten, die den dreifachen Salto am hohen Trapez beherrschen. Doch eines Tages verunglückt er und kann nach seiner Genesung nur noch als Takelmeister im Zirkus von Direktor Bouglione (Thomas Gomez) arbeiten. Sein Lebensmut ist gebrochen, er beginnt zu trinken. So trifft ihn Tino Orsini (Tony Curtis), der Sohn seines früheren Partners, an. Dieser ist nach Paris gekommen, um von Mike den dreifachen Salto zu lernen. Zunächst ist Ribble nicht gewillt, seine berühmte Nummer wieder aufleben zu lassen, aber mit Talent und Beharrlichkeit schafft der junge Mann es, ihn umzustimmen. Mike versucht sich nun als Fänger, während Tino den Part des „Fliegers" übernimmt. Die Zusammenarbeit der beiden gerät jedoch in Gefahr, als die aufregende Artistin Lola (Gina Lollobrigida) alles daransetzt, in die neue Weltnummer mit hineingenommen zu werden. Mike ist strikt dagegen, aber Bouglione beruft sich auf den Publikumsgeschmack, und da Lola es versteht, auch den leicht entflammbaren Tino für sich zu gewinnen, erreicht sie ihr Ziel. Mike ist wütend und versucht, Lola auszubooten. Dabei kommt ihm zustatten, dass sie sich in ihn verliebt, doch der eifersüchtige Tino macht ihm einen Strich durch die Rechnung. Wenige Stunden nach einer dramatischen Auseinandersetzung fordert Mike seinen jungen Partner hoch oben in der Zirkuskuppel auf, endlich den dreifachen Salto zu wagen ... (ARD Presse)
Reviews in German: "Reeds optischer Zauberladen hat Farbe und Atmosphäre und jenen Stich ins Unseriöse, der den Zirkus so anziehend macht." (Süddeutsche Zeitung)
Remarks and general Information in German: ""Trapez", ein brillanter Zirkusfilm mit atemberaubenden Hochseildarbietungen, war einer der größten Kassenerfolge des unvergessenen Schauspielers, Produzenten und Gelegenheitsregisseurs Burt Lancaster (1913-1994), der selbst Varieté- und Zirkusakrobat war, bevor er 1946 mit seinem Kinodebüt "The Killers" zum Hollywood-Star aufstieg. Erzählt wird eine melodramatische Dreiecksgeschichte, die durch ihr authentisches Milieu und malerische Schauplätze besticht. "Trapez" ist vor allem wegen seiner spektakulären Action-Szenen bemerkenswert, die im Circus d'Hiver in Paris gedreht wurden. Tony Curtis und Gina Lollobrigida unterzogen sich für ihre Trapez-Nummern eines intensiven Trainings, um den Einsatz von Doubles weitgehend zu kaschieren. Ex-Zirkusmann Burt Lancaster, der natürlich viele seiner gefährlichen Hochseilszenen selbst ausführte, hatte für die schwierigsten Tricks Eddie Ward von den Ringling-Brothers engagiert, mit dem er bereits 1935 beim Gorman-Brothers-Zirkus zusammen gearbeitet hatte. Eddie Ward war auch technischer Berater des Films." (Roland Johannes, wdr Presse)
Sunday, 20:15 Uhr arte: Es geschah am hellichten Tag Regie: Ladislao Vajda
Foto Es geschah am hellichten Tag ©  CCC Filmkunst,  Praesens-Film AG, Zürich / arte - Stills Photographer's name not on fileSwitzerland, Germany, Spain, 1958 - Production: Praesens-Film AG, Zürich - CCC Filmkunst - Director: Ladislao Vajda - Scenario: Friedrich Dürrenmatt - Director of Photography: Heinrich Gärtner - Composer: Bruno Canfora - Art Director: Max Röthlisberger - Cast: Gert Fröbe Schrott - Heinrich Gretler Polizeikommandant - Barbara Haller Ursula, ihre Freundin - Margrit Winter Frau Moser - Anita von Ow Annemarie Heller, ihre Tochter - Traute Carlsen - Sigfrit Steiner - Michel Simon Jacquier - Maria Rosa Salgado Frau Heller - Heinz Rühmann Kommissar Matthäi - Berta Drews Frau Schrott - Siegfried Lowitz Kommissar Henzi - Max Haufler - Ewald Balser Manz -
Synopsis in German: n einem Wald in der Nähe einer Straße, die in den schweizerischen Kanton Graubünden führt, wird ein ermordetes Mädchen gefunden. Die Polizei ist nervös, denn zwei ähnliche Morde, die vor einigen Jahren verübt worden waren, konnte sie bisher nicht aufklären. Der Hausierer Jacquier (Michel Simon) wird sofort der Tat verdächtigt, obwohl er selbst die Polizei auf die Leiche des Mädchens aufmerksam gemacht hatte. Im Gegensatz zu Kommissar Henzi (Siegfried Lowitz) ist Kommissar Matthäi (Heinz Rühmann) von Jacquiers Unschuld überzeugt. Er erinnert sich an eine Zeichnung des ermordeten Kindes, auf der kleine stachelige Bälle, ein sehr großer Mann und ein Auto zu erkennen waren. Es könnten Trüffel sein, die ein Mann mit einem Auto dem Opfer geschenkt hat. Matthäi mietet eine Tankstelle an der Straße, die in den Kanton Graubünden führt. Er nimmt die junge Frau Heller (Maria Rosa Salgado) und ihr Töchterchen Annemarie (Anita von Ow) als "Köder" ins Haus. Aber sind seine Schutzmaßnahmen für das Kind ausreichend? Dann wird Annemarie eines Tages von einem Fremden angesprochen ... (ZDF Presse)
Reviews in German: "Ein subtiler, dichter Kriminalfilm aus der Schweizer Provinz, mit Starbesetzung " (Gong-Filme) "Krimiklassiker nach Friedrich Dürrenmatt" (Tagesanzeiger) "Atmosphärisch und excellent gespielt" (TV Spielfilm 14/2008)
Remarks and general Information in German: "Der Schweizer Schriftsteller Friedrich Dürrenmatt, der besonders mit "Der Besuch der alten Dame" sowie mit den beiden Kriminalromanen "Der Richter und sein Henker" und "Der Verdacht" bekannt wurde, schrieb die Originalstory für den Film "Es geschah am hellichten Tag" als Auftragsarbeit. Seinen späteren vielschichtigen Kriminalroman nannte er "Das Versprechen". Der Stoff hat bis heute nichts von seiner Faszination auf Filmemacher verloren. Bei den Filmfestspielen in Cannes 2001 legte Schauspieler-Regisseur Sean Penn eine Neuverfilmung mit Jack Nicholson vor, die den Stoff in die Vereinigten Staaten transportiert - "The Pledge". In dem Klassiker von 1958 spielt der große deutsche Charakterdarsteller Heinz Rühmann die Rolle des trickreichen Kommissars." (ZDF Presse)

TV - Filmtips für morgen
Monday, 19. February 2018

Monday, 00:25 Uhr mdr: The Visit Regie: Bernhard Wicki
Foto The Visit © Production Companies / mdr - Stills Photographer's name not on fileFrance, Germany, Italy, 1964 - Director: Bernhard Wicki - Scenario: Ben Barzman - Story: Friedrich Dürrenmatt - Director of Photography: Armando Nannuzzi - Composer: Hans-Martin Majewski - Art Director: Léon Barsacq - Cast: Jacques Dufilho Polizist Fisch - Ernst Schröder Der Bürgermeister - Claude Dauphin Obergerichtsrat Bardick - Valentina Cortese Mathilde Miller - Eduardo Cianelli - Hans Christian Blech Polizeihauptmann Dobrik - Romolo Valli Der Anstreicher - Paolo Stoppa Der Arzt - Anthony Quinn Serge Miller - Irina Demick Anya - Ingrid Bergman Karla Zachanassian -
Synopsis in German: Die Millionärin Karla Zachanassian (Ingrid Bergman), durch Heirat zu einer der reichsten Frauen der Welt avanciert, hat nach 20 Jahren Abwesenheit ihren Besuch in Güllen, einer Stadt irgendwo auf dem Balkan, angekündigt. Die Bewohner der heruntergekommenen Kleinstadt, allen voran der Bürgermeister (Ernst Schröder), erhoffen sich finanzielle Unterstützung von der früheren Tochter der Stadt, die, so munkelt man, auch noch alte Gefühle für ihren damaligen Schwarm, den Lebensmittelhändler Serge Miller (Anthony Quinn), hegen dürfte. Er vor allem soll Karla umschmeicheln und sie zu einer Spende für die Stadt, in der alle Industriebetriebe nach und nach geschlossen wurden, überreden.

Alles lässt sich gut an - bis Klara nach der hymnischen Rede des Bürgermeisters zum abendlichen Empfang ebenso selbstbewusst wie kühl klarstellt, dass keines seiner Worte wahr sei. In ihrer Ansprache kehrt sie von den "edlen Lügen zur Wirklichkeit" zurück. So war ihr Vater kein Architekt, sondern ein alkoholkranker Maurer und der Lehrer habe sie jeden Tag kräftig geschlagen. Aber sie weiß, dass Güllen Geld braucht und sei bereit, zwei Millionen zu zahlen - jeweils eine für die Stadtverwaltung, die zweite aufgeteilt für die Bewohner. Allerdings hat sie eine Bedingung: Sie zahlt nur, wenn Serge Miller, der Mann, den sie einst liebte, getötet wird.

Er hat gewissenlos ihr Leben zerstört, als er vor 20 Jahren vor Gericht seine Vaterschaft am gemeinsamen Kind verleugnet und sie mit zwei gekauften Zeugen der Hurerei bezichtigt hat. Entehrt und verarmt wurde Karla nach der Geburt das Kind genommen, das wenig später starb, und sie in die Prostitution getrieben. Dank der Heirat mit ihrem Kunden Zachanassian wurde sie zur reichen Frau, aber nie glücklich. Sie hat sich Rache geschworen und all die Jahre damit zugebracht, um mit Hilfe ihres Vermögens Vorbereitungen zu treffen, um einst Gerechtigkeit einfordern zu können. Nun ist dieser Zeitpunkt gekommen, und Karla Zachanassian setzt nun eiskalt, präzise und gnadenlos ihren Plan um. Sie weiß, wie man Menschen mit Geld kaufen kann, wie schnell diese dabei ihre Moral über Bord werfen, wie leicht es geht, dass einer zum alleinigen Sündenbock wird. (ARD Presse)
Remarks and general Information in German: Bernhard Wickies eindrucksvolle Verfilmung basiert auf Friedrich Dürrenmatts berühmtem Bühnenstück "Der Besuch der alten Dame", das menschliche Gier und Verführbarkeit thematisiert. Wicki machte aus der grotesken Tragikomödie ein realistisches Drama, änderte das Ende und verjüngte die Helden. (ARD Presse)
Monday, 01:00 Uhr SWR: Die Wand Regie: Julian Roman Pölsler
Foto Die Wand © Production Companies / SWR - Stills Photographer's name not on fileGermany, 2012 - Producer: Wasiliki Bleser - Martin Gschlacht - Antonin Svoboda - Bruno Wagner - Rainer Kölmel - Director: Julian Roman Pölsler - Scenario: Julian Roman Pölsler - Director of Photography: J.R.P. Altmann - Markus Fraunholz - Helmut Pirnat - Christian Berger - Composer: Uwe Kirbach - Editor: Thomas Kohler - Bettina Mazakarini - Natalie Schwager - Cast: Wolfgang Maria Bauer Mann - Hans Michael Rehberg versteinerter Mann (AKA Hans-Michael Rehberg) - Julia Gschnitzer versteinerte Frau - Ulrike Beimpold Luise - Karlheinz Hackl Hugo - Martina Gedeck Die Frau -
Synopsis in German: "Die Wand" erzählt die Geschichte einer Frau, die eines Morgens in einer Berghütte aufwacht und sich von einer unüberwindbaren, unsichtbaren Wand eingeschlossen findet. Mit einem Hund, einer Kuh und einer Katze stellt sie sich den Herausforderungen ihres neuen Lebens. Die Ursache dieser Wand bleibt rätselhaft, die Frau vermutet, dass die plötzlich eingetretene Katastrophe durch eine Geheimwaffe herbeigeführt wurde. Sie muss mit ihrem gewohnten Leben brechen und in einer fremden Welt ein völlig neues Leben zu führen. Sie beginnt ihre Erlebnisse aufzuschreiben, um gegen die Angst anzuschreiben, und erzählt anhand ihrer spärlichen Notizen auf alten Kalendern und vergilbtem Briefpapier über die Schwierigkeiten des ersten Sommers "hinter der Wand". Dank der Vorräte im Haus kann sie den strengen ersten Winter überstehen. Den zweiten Winter übersteht sie besser als den ersten, da sie ihren neu gewonnenen Fähigkeiten vertraut und sich auf die veränderte Situation besser einstellt. Sie sieht auch, dass dies nicht das Ende ist. Alles geht weiter. Sie erkennt, dass etwas Neues auf sie wartet. (ARD Presse)

«"Heute, am fünften November, beginne ich mit meinem Bericht. Ich werde alles so genau aufschreiben, wie es mir möglich ist. Aber ich weiß nicht einmal, ob heute wirklich der fünfte November ist." Ein Romanauszug erklingt zu Beginn des Films - die Gedanken entstammen dem Mund einer tiefernsten, erschöpft wirkenden Frau, die in einer dunklen Berghütte versucht, Geschehenes zu rekapitulieren. Jedoch gleicht der Erzählmodus eher einem diffusen Sammelsurium aus Subjektivem und Realem als einer chronologischen Dokumentation.

Ausgangspunkt des unerklärbaren Phänomens: ein Ausflug mit Freunden zu einem Jagdhaus im Wald. Abends gehen die Gastgeber ins Tal und erscheinen nicht mehr. Bei ihrer Suche stößt die Zurückgebliebene gegen eine unsichtbare, rätselhafte Wand, hinter der alles menschliche Leben wie versteinert ist. Diesseits der Wand lebt die Frau mit Luchs, ihrem Jagdhund, sowie Bella, ihrer Kuh, und einer mürrischen alten Katze. Die Frau beginnt ihre Erlebnisse aufzuschreiben, um gegen die Angst anzukämpfen, die von allen Seiten auf sie zukriecht. Dank der Vorräte im Haus kann sie den strengen ersten Winter überleben. Luchs, wichtiger Gefährte auf ausgedehnten Wanderungen, erweist sich als kluger Wächter ihres überbordenden Seelenlebens, als Hilfe gegen ihre latenten und in den Momenten der Konfrontation mit der Wand hervorbrechenden Depressionen. Bei der Rückkehr auf die Alm im nächsten Sommer bricht nun endgültig die Katastrophe herein.» (BR Presse)
Remarks and general Information in German: «Eine Frau fährt mit Freunden übers Wochenende in deren Jagdhaus im Wald. Abends gehen die Gastgeber ins Tal und tauchen am nächsten Morgen nicht mehr auf. Als die Frau nach ihnen sucht, entdeckt sie eine unsichtbare Wand, hinter der es offenbar kein Leben mehr gibt. Mit einem Hund, einer Kuh und einer Katze stellt sie sich den Herausforderungen ihres neuen Lebens.
Martina Gedeck brilliert in der Verfilmung eines der berühmtesten Romane der deutsch-sprachigen Literatur.» (ARD Presse)

«Auf Basis von Marlen Haushofers Roman zeichnet Pölslers Film vor allem der literarische Gestus aus, bestimmt von Martina Gedecks Stimme aus dem Off. Doch die Filmbilder sind keine redundante Ornamentik, sondern unerlässliche Bereicherung an Eindrücken und Erkenntnissen. Gemäß der Vorlage fungiert die bildgewaltige Fabel zugleich als Dokument weiblicher Emanzipation wie als filmische Metapher einer Depression, die menschliche Urängste und Hoffnungen auf die Leinwand bringt. Die Verfilmung schreibt sich als Zeugnis der steten Grundspannung des Lebens ins Gedächtnis ein: vom Paradoxon himmelhochjauchzender Verzweiflung zwischen atemberaubender Schönheit und Katastrophe.» (BR Presse)
Monday, 01:40 Uhr SF 1: The electric Horseman Regie: Sydney Pollack
Foto The electric Horseman © Production Companies / SF 1 - Stills Photographer's name not on fileUSA, 1979 - Director: Sydney Pollack - Director of Photography: Owen Roizman - Composer: Willie Nelson - Dave Grusin - Editor: Sheldon Kahn - Costume Design: Bernie Pollack - Cast: Patricia Blair Fashion Narrator - Allan Arbus - James B. Sikking Dietrich - Timothy Scott Leroy - John Saxon Hunt Sears - Robert Redford Sonny - Willie Nelson Wendell - Basil Hoffmann Toland - Jane Fonda Alice 'Hallie' Martin - Nicolas Coster Fitzgerald -
Synopsis in German: Der fünffache Rodeo-Weltmeister Sonny (Robert Redford) hat sich aus dem gefährlichen Geschäft zurückgezogen und macht das grosse Geld mit Werbung für Frühstücksflocken. Für "Ranch Breakfast" trabt er im lächerlichen lila Kostüm mit blinkenden Lichtern durch Stadien und eröffnet Supermärkte. Am Abend ertränken er und seine beiden Kumpels ihren Frust im Alkohol. Für Sonnys Auftritt in Las Vegas steht ihm das neue Firmenmaskottchen, das 12-Millionen-Dollar-Rennpferd "Rising Star", zur Verfügung. An der Pressekonferenz wird Sonny von den aggressiven Fragen der Fernseh-Reporterin Hallie Martin (Jane Fonda) genervt. Bei den Proben merkt er, dass "Rising Star" mit Beruhigungsmitteln vollgepumpt wurde. Kurzerhand beschliesst er, sich und das Pferd aus der unwürdigen Lage zu befreien, und galoppiert aus dem Studio in die Prärie hinaus. Während der Konzern zur Jagd auf den "Pferdedieb" bläst, hat die Fernsehfrau Hallie andere Pläne. Sie will von Sonny eine exklusive Story. Mit der Kamera bewaffnet, bleibt sie ihm hartnäckig auf den Fersen. Zuerst will Sonny die nervige Grossstadtlady mit allen Mitteln loswerden. Doch als ihm aufgeht, dass seine Sponsoren unwahre Geschichten über ihn in Umlauf bringen, ist er bereit, ihr seine Version der Ereignisse vor der Kamera zu erzählen. Hallie wird zu seiner Verbündeten. Gemeinsam brechen sie auf, um Rising Star" in der freien Wildbahn auszusetzen... (Presse SF DRS)

Der frühere Rodeo-Champion Sonny Steele ist so weit heruntergekommen, dass er sich nicht zu schade ist, mit einer Lichterkette behängt für die Werbekampagnen eines Lebensmittelkonzerns zu reiten. Doch der immer noch äußerst populäre Cowboy wird für seine Auftraggeber zunehmend unberechenbar. Seine Ehe ist gescheitert und sein Alkoholproblem macht sich zusehends bemerkbar. Als er in Las Vegas erfährt, dass das Rennpferd "Rising Star", auf dem er die Kampagne reitet, mit starken Beruhigungsmitteln vollgepumpt wurde, platzt ihm der Kragen: Sonny reitet von der Bühne durch das Publikum auf die Straße und taucht unter.
Während Sonnys Arbeitgeber, Firmenboss Hunt Sears, alles in Bewegung setzt, um das wertvolle Pferd wieder in seinen Besitz zu bringen, macht sich Sonny auf den Weg nach Utah, wo er den Hengst in einer Gruppe von Wildpferden in die Freiheit entlassen will. Womit er jedoch nicht gerechnet hat, ist der Spürsinn der TV-Reporterin Alice Martin, die eine gute Story wittert und sich mit großer Hartnäckigkeit an Sonnys Fersen heftet. Zuerst genervt und verärgert, aber trotzdem nicht blind für die Chance, mit Alices Hilfe die wahren Hintergründe seines "Diebstahls" an die Öffentlichkeit zu bringen, arrangiert sich der Cowboy mit der Großstadtjournalistin. (Arte Presse)
Reviews in German: "Liebesgeschichte, Western, satire, Märchen und Naturfilm zugleich" (Die Welt)

"Die Superstars Robert Redford und Jane Fonda brillieren in einer bemerkenswerten Anklage gegen einen alles überstrahlenden, skrupellosen Kommerz" (tele)
Remarks and general Information in German: "The Electric Horseman" markiert die dritte Zusammenarbeit der Hollywood-Superstars Robert Redford und Jane Fonda nach "The Chase" (1966) und "Barefoot in the Park" (1967). Die Rolle des zynischen Cowboys, der sich ein letztes bisschen Würde bewahren möchte, ist Redford auf den Leib geschrieben. Jane Fonda überzeugt mit einem Augenzwinkern als knallharte Karrierefrau, die dem erdigen Charme des Cowboys erliegt. Regisseur Sydney Pollack, der im Jahre 2002 in Locarno einen Ehren-Leopard erhielt und mit dem Redford insgesamt sieben Filme gedreht hat, inszeniert die vergnügliche Fabel vom Zusammenprall gegensätzlicher Welten leichtfüssig und mit viel Humor. Western-Nostalgie und Las-Vegas-Glamour, die Welt der Werbung und der Medien, alles wird leicht ironisch aufgemischt: Ein romantischer Abgesang auf den Western, in dem die Sehnsucht nach dem unberührten Amerika leise mitschwingt, ohne je pathetisch zu wirken. Mit von der Partie: Country-Sänger Willie Nelson in seiner ersten Filmrolle." (Presse SF DRS)
Monday, 20:15 Uhr arte: Cloud Atlas Regie: Lana Wachowski
Germany, USA, HK, 2012 - Director: Tom Tykwer - Andy Wachowski - Lana Wachowski - Cast: Doona Bae Tilda / Megan''s Mom / Mexican Woman / Sonmi-451 / Sonmi-351 / Sonmi - Jim Sturgess Adam Ewing / Poor Hotel Guest / Megan's Dad / Highlander / Hae-Joo Chang / - Hugo Weaving Haskell Moore / Tadeusz Kesselring / Bill Smoke / Nurse Noakes / Boardman M - Jim Broadbent Captain Molyneux / Vyvyan Ayrs / Timothy Cavendish / Korean Musician / Pres - Halle Berry Native Woman / Jocasta Ayrs / Luisa Rey / Indian Party Guest / Ovid / Meron - Tom Hanks Dr. Henry Goose / Hotel Manager / Isaac Sachs / Dermot Hoggins / Cavendish - Ben Whishaw Cabin Boy / Robert Frobisher / Store Clerk / Georgette / Tribesman -
Monday, 23:55 Uhr arte: Das alte Gesetz Regie: E.A. Dupont
Foto Das alte Gesetz ©  Comedia-Film GmbH., Berlin,  Deulig-Film AG, Berlin / arte - Stills Photographer's name not on fileGermany, 1923 - Production: Comedia-Film GmbH., Berlin - Deulig-Film AG, Berlin - Director: E.A. Dupont - Scenario: Paul Reno - Based on : Heinrich Laube Memoirs - Director of Photography: Theodor Sparkuhl - Art Director: Curt Kahle - Alfred Junge - Costume Design: Ali Hubert - Cast: Jakob Tiedtke Der Theaterdirektor / direttore della compagnia teatrale / Director of the - Dominik Löscher - Hermann Vallentin Heinrich Laube - Ruth Weyher Die Hofdame / Lady in waiting / Dama di corte - Wolfgang Zilzer - Robert Scholz - Olga Limburg Frau des Theaterdirektors - Julius Brandt Der alte Schauspieler / il vecchio attore / old comedian - Grete Berger Die Rabbinerin / Seine Frau / His Wife - Margarete Schlegel Esther, Nathans Tochter, Baruchs Braut - Ernst Deutsch Baruch - Robert Garrison Ruben Pick - Alice Hechy Tochter des Theaterdirektors - Albert Krafft-Lortzing - Werner Krauss (--??--) - Philipp Manning - Avrom Morewski Rabbi Meyer, Baruchs Vater - Henny Porten Erzherzogin / Archduchess Isabel Teresa - Fritz Richard Nathan, der Schulklopfer - Kálmán Zátony -
Synopsis in German: 1860 in einem jüdischen Örtchen in Galizien: Beim Purimfest entdeckt Baruch, Sohn des Rabbis, seine Leidenschaft fürs Schauspielern. Für seinen Vater ist es unvorstellbar, dass sein Sohn mit den strengen Regeln der jüdischen Religion bricht. Baruch lässt sein altes Leben hinter sich und schliesst sich einem Wandertheater an, das eines Tages für die österreichische Erzherzogin Elisabeth Theresia spielen darf. Sie ist beeindruckt von Baruchs Leistung und verhilft ihm zu einer Stelle im Wiener Burgtheater, wo er zu einem Theaterstar avanciert. Trotz seines neuen angepassten Lebens hat Baruch Sehnsucht nach seiner Heimat und besucht seine Eltern. Der Vater zeigt sich unnachgiebig und verstösst ihn, bis es nach langen Umwegen zur Versöhnung kommt. (Arte Presse)
Reviews in German: "Der Film wagt sich in ein sehr gefährliches Terrain, das von allen Seiten bedroht ist, zum Beispiel: vom Zorn frommer Juden, die hier einige ihrer Gebräuche dargestellt sehen vor einem profanen und vielleicht feindseligen Publikum; von dem Gründlichkeitsfanatismus ge-bildeter und gelehrter Juden, die lieber wollen, dass gar nichts mitgeteilt wird als einiges; von den Leuten, für die alles, was mit Ostjuden zu tun hat, der Gegenstand eines abergläubischen Entsetzens, der Verachtung oder hysterischer Furcht ist; von wilden, kriegerisch veranlagten Hakenkreuzlern; und so weiter. Ein Landstrich, wo ausserdem noch zu fürchten sind die lauwarmen Sturzbäche eines sentimentalen Familiensinns sowie die Lanzenspitzen eines apologetischen Heroismus, der unbefangene Betrachter in überstürzte Fluchten jagt. Allen solchen Gefahren wird hier getrotzt und ein angenehmes Gebilde geschaffen, das einige Kenntnis vermittelt und geeignet ist, zu Erkenntnissen anzuregen." (Frank Aschau: Juden-Filme. In: Die Weltbühne, Nr. 13, 27.3.1924)

"(...) Man sieht: Paul Reno hat ein Manuskript geschaffen, das alle Bestandteile enthält, um dem Regisseur die Unterlage zu einem wirksamen Publikumsfilm zu geben.
Und E. A. Dupont hat auf dieser Basis ein recht geschmackvolles Bilderbuch gemacht, das die Schaulust des Zuschauers befriedigt, ohne ihr allzu grosse Konzessionen zu machen.
Selbst die bei der Anlage des Ganzen unvermeidliche Versöhnungsszene am Schluss, in der der alte Rabbiner, nachdem er seinen Sohn als Don Karlos gesehen, erkennt, dass es ein Irrwahn ist, einen Menschen, der ein Recht zur Verwirklichung seines inneren Gesetzes hat, unter das Joch eines alten Gesetzes beugen zu wollen, vermeidet alle aufdringliche Sentimentalität, die hier sehr nahe lag.
Es gelingt Dupont, die Atmosphäre der so verschiedenen Welten dieses Films sichtbar zu machen: das Ghettomilieu, das durch eine nahezu unübersteigbare Mauer von der Welt da draussen getrennt ist und diese Welt selbst; die hier anschaulich gemacht wird durch das Wien der sechziger Jahre, das getragen wird von den Rhythmen der Walzer eines Johann Strauss und dem das Burgtheater den Inbegriff aller Kunst schlechthin bedeutet.
Was Dupont gibt, ist eine Plauderei in Bildern, von Sentiment und beschwingtem Bildhumor, die durch Feinheiten im Detail stark interessiert, eine Plauderei, die doch nie zum Geschwätz wird. (Denn man kann nicht nur im Wort, sondern auch im Bilde geschwätzig sein.)
Was die Schauspielerregie betrifft, so ist es Dupont hier gelungen, ein Ensemble zu schaffen. Selbst Henny Porten fügt sich ohne Starallüren in den Rahmen. Ihre Erzherzogin ist um so charmanter, als sie diesmal ihren Charme nicht unterstreicht, ihr Humor um so liebenswürdiger, da er den Schein des Unbewussten auszulösen vermag. Uns selbst im Gefühlsausdruck bleibt sie in den Grenzen, die der Stil des ganzen Filmwerks erheischt.
Ernst Deutsch in der männlichen Hauptrolle löst die Illusion des bedeutenden Künstlers aus, was in diesem Falle alles bedeutet.
Avrom Morewski, den man sich von der Wilnaer Truppe in Warschau verschrieben hat: Sein Rabbiner hat nicht nur die ethymologische, sondern was wichtiger ist, die seelische Echtheit. Ein leidender Mensch ist dieser Rabbi, der sich durch Leiden zur Erkenntnis durchringt. Nicht zuletzt durch ihn werden die Szenen im Ghetto zu einem visuellen Erlebnis.
Robert Garrison stellt einen Schnorrertyp, der wie aus alten jüdischen Genrebildern in diesen Film versetzt zu sein scheint.
Hermann Vallentin gibt als Heinrich Laube seine bisher stärkste Filmleistung. Das ist in jedem Zuge der brummige Polterer, hinter dessen Rauheit sich Gutmütigkeit verbirgt, als der Laube in der Tradition fortlebt. Da ist eine Szene, in der der junge Schauspieler ihm vor Antritt des Engagements Probe sprechen muss, während Laube sein Frühstück einnimmt. Und in der Art, wie er die Kaumuskeln bewegt, reflektiert sich der Eindruck, den der Vortrag in ihm erweckt. Ein glänzender Regieeinfall, ein Meisterstück physiognomischen Könnens.
Jakob Tiedke (eine amüsante Striese-Figur), Grete Berger, Fritz Richard, Margarete Schlegel, Alice Hechy, füllen ihren Platz. Der Film kann als Prototyp eines kultivierten Unterhaltungsfilms gelten. (Film-Kurier, Nr. 244, 30. Oktober 1923)

"(...) Uralter Konflikt zwischen Vätern und Söhnen, alter und junger Generation – wie oft schon diente er als dichterischer Vorwurf, auch im Film, ja ganz besonders auch im Judenfilm. Meinerts "Glaubensketten" eröffneten den Reigen und "Das alte Gesetz" schliesst ihn – für heute. Wie schön hat Paul Reno diesen dankbaren Stoff verarbeitet! Wie glücklich lässt er die starr-beschränkte, tief in sich gekehrte, grüblerische Welt des Ghettos kontrastieren mit der sprühend lebensfrohen des glänzenden Alt-Wiens der sechziger Jahre, die enge Gelehrtenstube des alten Rabbi mit der rauschenden Pracht des österreichischen Hofes, den stillen Gottesfrieden des Tempels mit dem lauten, geschäftigen Bühnentreiben des Hofburgtheaters unter Laubes Direktion.
Versunken sind diese glänzenden Zeiten, die nur noch die ganz Alten unter uns gekannt haben. Und doch ... müssen sie nicht gerade so ausgesehen haben, diese Sonnenmenschen des alten Wien, ist das nicht Laube, wie er leibt und lebt, ist das nicht die fröhliche Erzherzogin Elisabeth Theresia mit dem warmen Menschenherzen? Wir glauben sie unbedenklich der grossen Kunst ihrer Darsteller, die Kabinettstücke geliefert haben. Nie sahen wir Hermann Valentin besser, seit langem Henny Porten nicht mehr so gut. Und wie gern möchten wir die "Henny" noch viel, viel öfter sehen, gerade in diesen Rollen, die ihrem Charme ebenso liegen, wie ihrem tiefen Gemüt.
Geblieben dagegen sind die Zeiten des Elends und der Not, geblieben noch immer der gequälte Ostjude und ihn haben wir gesehen im Grau seines Ghettos. Hier brauchen wir nicht gläubig hinzunehmen, wir können vergleichen ... und können sagen: Richtig so! Goldecht, lebenswahr, bis auf kleinste Nuancen der Natur abgelauscht; nicht nur von dem Ostjuden Avrom Morewski (Rabbi), glänzend im Spiel und Maske, sondern besser fast noch von Robert Garrison, der den weltweisen kleinen Schnorrer mit soviel Herz und entzückendem Humor hinstellte (und wie nahe lag gerade hier possenhafte Übertreibung!). Gross und stark auch Ernst Deutschs Leistung als junger Stürmer; nur ein allerletztes fehlte, um uns auch seelisch warm werden zu lassen. Rein äusserlich als junge Jüdin nicht recht am Platze Margarete Schlegel, trotz verinnerlichten Spiels. Das Schmierenvolk lustig und treffend persifliert durch Jacob Tiedtke, Olga Limburg und die bildhübsche Alice Hechy.
Und nun Duponts Regie: Gewiss, er hat Fehler begangen durch Längen und Breiten. Aber wie verzeihlich sind sie! Muss man nicht unwillkürlich liebevoll haften bleiben an der Schilderung dieses Milieus, die nötig ist, um tieferes Verständnis zu erwecken? Mit ein paar Scherenschnitten sind diese Mängelchen zu beseitigen. Und wie sind sie ausgeglichen durch hinreissende Regiefeinheiten, wundervoll gesehene Bilder und eine Dezenz der Linienführung, die bei der Heikligkeit des Themas nicht immer leicht gewesen sein mag. (...)
Bedanken kann er sich bei seinen technischen Mitarbeitern. Ganz wundervoll und stilecht die Bauten von Junge und Kahle, geschmackvoll und zeitwahr Huberts Kostüme, eine Glanzleistung deutscher Photographie aber Sparkuhls Aufnahmen. Nicht umsonst ist er auf dem Zettel auch für die Beleuchtung verantwortlich gemacht worden, sie stellt selbst höchstwertige Arbeiten seiner tüchtigen Kollegen in den Schatten und zeugt von reifer, empfindender Kunst! Der Herstellerfirma, Comedia-Film, ist ein grosser Wurf gelungen. An ihren sicheren Erfolgen wird auch der deutsche Verleih des "Lloyd-Film" teilhaben ... und mit ihnen das Kinogewerbe. (del.)" (Lichtbild-Bühne, Nr. 44, 3. November 1923)
[Kritiken teilweise zitiert nach www.filmportal.de]
Remarks and general Information in German: Zwei Welten prallen aufeinander. Um 1860 verlässt Baruch (Ernst Deutsch) gegen den Willen seines Vaters, des Rabbiners, das jüdische Ghetto in Galizien, um Schauspieler zu werden. Sein Weg, der ihn bis ans Burgtheater in Wien führt, ist lang und gesäumt von Misstrauen und Verachtung. Als Baruch einmal auf einer Provinzbühne mit Schläfenlocken den Romeo spielt, sieht ihn die Erzherzogin (Henny Porten) und wird zu seiner grossen Förderin. Baruch wird berühmt, doch er leidet unter dem Bruch mit seinem Vater. "Das alte Gesetz", ungeheuer nuancenreich inszeniert von E.A. Dupont, der zwei Jahre später mit "Varieté" einen Klassiker des Weimarer Kino schafft, ist ein Film über Rollenspiel, Identitätssuche und Verwandlung, über die Sehnsucht nach Freiheit und Anerkennung, über die Vision eines harmonischen Zusammenlebens von Christen und Juden - und auch eine Geschichte des Verlusts. (www.filmmuseum-potsdam.de/Das-alte-Gesetz.html)

Der 1923 entstandene Film „Das alte Gesetz“ von Ewald André Dupont (1891-1956) ist ein Klassiker der deutsch-jüdischen Filmgeschichte. Er thematisiert die Assimilationsproblematik der Juden im 19. Jahrhundert, erzählt am Schicksal eines jungen Mannes aus einer galizischen Rabbiner-Familie. Baruch möchte gegen den Willen seines Vaters Schauspieler werden und verlässt das Ghetto. In der Begegnung mit dem klassischen Theater und dem Geist der Aufklärung eröffnet sich für ihn eine neue Welt, vor der sich auch sein Vater nicht verschliessen kann. Es kommt zur Versöhnung von Vater und Sohn.
Ein ähnlicher Konflikt wird in dem vier Jahre später entstandenen amerikanischen Film „The Jazz Singer“ (1927) dargestellt, der erste Spielfilm mit Synchronton: Der Sohn eines Rabbis will Sänger werden und stösst damit seinen Vater, der an religiöse Traditionen glaubt, vor den Kopf. Wo „The Jazz Singer“ durch den Zeitgeist der 1920er mit Jazzmusik punkten kann, werden in „Das alte Gesetz“ der Konflikt und das jüdische Leben in der Gesellschaft subtiler beleuchtet. Mit der authentischen Ausstattung und der beeindruckenden Leistung der Schauspieler – einfühlsam gefilmt durch den Kameramann Theodor Sparkuhl – zählt „Das alte Gesetz“ zu den Klassikern des Weimarer Kinos. Die aktuelle Digital-Restaurierung der Deutschen Kinemathek baut auf den im Bundesarchiv-Filmarchiv aufbewahrten Nitrokopien auf, die Zwischentitel sind nach der Zensurkarte rekonstruiert.
Ewald André Dupont ist vor allem für seinen Film „Varieté“ bekannt, mit welchem ihm der internationale Durchbruch gelang und infolgedessen er den ersten deutschsprachigen Tonfilm, „Atlantis“, drehen konnte. Aber auch „Das alte Gesetz“ verhalf ihm bereits zu einiger Bekanntheit.
Im Auftrag von ARTE und ZDF wurde der Stummfilm-Klassiker neu vertont. In der Reihe Berlinale Classics präsentieren die 68. Internationalen Filmfestspiele Berlin mit Ewald André Duponts „Das alte Gesetz“ ein besonderes Stummfilm- und Konzert-Highlight. Die digitale Restaurierung der Deutschen Kinemathek erlebt mit der neuen Musik des französischen Komponisten Philippe Schoeller am 16. Februar 2018 im Friedrichstadt-Palast ihre Weltpremiere. (Arte Presse)

Länge der restaurierten Fassung 2018: 135 Min.
Einige Quellen nennen auch Werner Krauss unter den Mitwirkenden, was wohl nicht zutrifft.
Monday, 23:55 Uhr arte: Das alte Gesetz Regie: E.A. Dupont
Foto Das alte Gesetz ©  Comedia-Film GmbH., Berlin,  Deulig-Film AG, Berlin / arte - Stills Photographer's name not on fileGermany, 1923 - Production: Comedia-Film GmbH., Berlin - Deulig-Film AG, Berlin - Director: E.A. Dupont - Scenario: Paul Reno - Based on : Heinrich Laube Memoirs - Director of Photography: Theodor Sparkuhl - Art Director: Curt Kahle - Alfred Junge - Costume Design: Ali Hubert - Cast: Jakob Tiedtke Der Theaterdirektor / direttore della compagnia teatrale / Director of the - Dominik Löscher - Hermann Vallentin Heinrich Laube - Ruth Weyher Die Hofdame / Lady in waiting / Dama di corte - Wolfgang Zilzer - Robert Scholz - Olga Limburg Frau des Theaterdirektors - Julius Brandt Der alte Schauspieler / il vecchio attore / old comedian - Grete Berger Die Rabbinerin / Seine Frau / His Wife - Margarete Schlegel Esther, Nathans Tochter, Baruchs Braut - Ernst Deutsch Baruch - Robert Garrison Ruben Pick - Alice Hechy Tochter des Theaterdirektors - Albert Krafft-Lortzing - Werner Krauss (--??--) - Philipp Manning - Avrom Morewski Rabbi Meyer, Baruchs Vater - Henny Porten Erzherzogin / Archduchess Isabel Teresa - Fritz Richard Nathan, der Schulklopfer - Kálmán Zátony -
Synopsis in German: 1860 in einem jüdischen Örtchen in Galizien: Beim Purimfest entdeckt Baruch, Sohn des Rabbis, seine Leidenschaft fürs Schauspielern. Für seinen Vater ist es unvorstellbar, dass sein Sohn mit den strengen Regeln der jüdischen Religion bricht. Baruch lässt sein altes Leben hinter sich und schliesst sich einem Wandertheater an, das eines Tages für die österreichische Erzherzogin Elisabeth Theresia spielen darf. Sie ist beeindruckt von Baruchs Leistung und verhilft ihm zu einer Stelle im Wiener Burgtheater, wo er zu einem Theaterstar avanciert. Trotz seines neuen angepassten Lebens hat Baruch Sehnsucht nach seiner Heimat und besucht seine Eltern. Der Vater zeigt sich unnachgiebig und verstösst ihn, bis es nach langen Umwegen zur Versöhnung kommt. (Arte Presse)
Reviews in German: "Der Film wagt sich in ein sehr gefährliches Terrain, das von allen Seiten bedroht ist, zum Beispiel: vom Zorn frommer Juden, die hier einige ihrer Gebräuche dargestellt sehen vor einem profanen und vielleicht feindseligen Publikum; von dem Gründlichkeitsfanatismus ge-bildeter und gelehrter Juden, die lieber wollen, dass gar nichts mitgeteilt wird als einiges; von den Leuten, für die alles, was mit Ostjuden zu tun hat, der Gegenstand eines abergläubischen Entsetzens, der Verachtung oder hysterischer Furcht ist; von wilden, kriegerisch veranlagten Hakenkreuzlern; und so weiter. Ein Landstrich, wo ausserdem noch zu fürchten sind die lauwarmen Sturzbäche eines sentimentalen Familiensinns sowie die Lanzenspitzen eines apologetischen Heroismus, der unbefangene Betrachter in überstürzte Fluchten jagt. Allen solchen Gefahren wird hier getrotzt und ein angenehmes Gebilde geschaffen, das einige Kenntnis vermittelt und geeignet ist, zu Erkenntnissen anzuregen." (Frank Aschau: Juden-Filme. In: Die Weltbühne, Nr. 13, 27.3.1924)

"(...) Man sieht: Paul Reno hat ein Manuskript geschaffen, das alle Bestandteile enthält, um dem Regisseur die Unterlage zu einem wirksamen Publikumsfilm zu geben.
Und E. A. Dupont hat auf dieser Basis ein recht geschmackvolles Bilderbuch gemacht, das die Schaulust des Zuschauers befriedigt, ohne ihr allzu grosse Konzessionen zu machen.
Selbst die bei der Anlage des Ganzen unvermeidliche Versöhnungsszene am Schluss, in der der alte Rabbiner, nachdem er seinen Sohn als Don Karlos gesehen, erkennt, dass es ein Irrwahn ist, einen Menschen, der ein Recht zur Verwirklichung seines inneren Gesetzes hat, unter das Joch eines alten Gesetzes beugen zu wollen, vermeidet alle aufdringliche Sentimentalität, die hier sehr nahe lag.
Es gelingt Dupont, die Atmosphäre der so verschiedenen Welten dieses Films sichtbar zu machen: das Ghettomilieu, das durch eine nahezu unübersteigbare Mauer von der Welt da draussen getrennt ist und diese Welt selbst; die hier anschaulich gemacht wird durch das Wien der sechziger Jahre, das getragen wird von den Rhythmen der Walzer eines Johann Strauss und dem das Burgtheater den Inbegriff aller Kunst schlechthin bedeutet.
Was Dupont gibt, ist eine Plauderei in Bildern, von Sentiment und beschwingtem Bildhumor, die durch Feinheiten im Detail stark interessiert, eine Plauderei, die doch nie zum Geschwätz wird. (Denn man kann nicht nur im Wort, sondern auch im Bilde geschwätzig sein.)
Was die Schauspielerregie betrifft, so ist es Dupont hier gelungen, ein Ensemble zu schaffen. Selbst Henny Porten fügt sich ohne Starallüren in den Rahmen. Ihre Erzherzogin ist um so charmanter, als sie diesmal ihren Charme nicht unterstreicht, ihr Humor um so liebenswürdiger, da er den Schein des Unbewussten auszulösen vermag. Uns selbst im Gefühlsausdruck bleibt sie in den Grenzen, die der Stil des ganzen Filmwerks erheischt.
Ernst Deutsch in der männlichen Hauptrolle löst die Illusion des bedeutenden Künstlers aus, was in diesem Falle alles bedeutet.
Avrom Morewski, den man sich von der Wilnaer Truppe in Warschau verschrieben hat: Sein Rabbiner hat nicht nur die ethymologische, sondern was wichtiger ist, die seelische Echtheit. Ein leidender Mensch ist dieser Rabbi, der sich durch Leiden zur Erkenntnis durchringt. Nicht zuletzt durch ihn werden die Szenen im Ghetto zu einem visuellen Erlebnis.
Robert Garrison stellt einen Schnorrertyp, der wie aus alten jüdischen Genrebildern in diesen Film versetzt zu sein scheint.
Hermann Vallentin gibt als Heinrich Laube seine bisher stärkste Filmleistung. Das ist in jedem Zuge der brummige Polterer, hinter dessen Rauheit sich Gutmütigkeit verbirgt, als der Laube in der Tradition fortlebt. Da ist eine Szene, in der der junge Schauspieler ihm vor Antritt des Engagements Probe sprechen muss, während Laube sein Frühstück einnimmt. Und in der Art, wie er die Kaumuskeln bewegt, reflektiert sich der Eindruck, den der Vortrag in ihm erweckt. Ein glänzender Regieeinfall, ein Meisterstück physiognomischen Könnens.
Jakob Tiedke (eine amüsante Striese-Figur), Grete Berger, Fritz Richard, Margarete Schlegel, Alice Hechy, füllen ihren Platz. Der Film kann als Prototyp eines kultivierten Unterhaltungsfilms gelten. (Film-Kurier, Nr. 244, 30. Oktober 1923)

"(...) Uralter Konflikt zwischen Vätern und Söhnen, alter und junger Generation – wie oft schon diente er als dichterischer Vorwurf, auch im Film, ja ganz besonders auch im Judenfilm. Meinerts "Glaubensketten" eröffneten den Reigen und "Das alte Gesetz" schliesst ihn – für heute. Wie schön hat Paul Reno diesen dankbaren Stoff verarbeitet! Wie glücklich lässt er die starr-beschränkte, tief in sich gekehrte, grüblerische Welt des Ghettos kontrastieren mit der sprühend lebensfrohen des glänzenden Alt-Wiens der sechziger Jahre, die enge Gelehrtenstube des alten Rabbi mit der rauschenden Pracht des österreichischen Hofes, den stillen Gottesfrieden des Tempels mit dem lauten, geschäftigen Bühnentreiben des Hofburgtheaters unter Laubes Direktion.
Versunken sind diese glänzenden Zeiten, die nur noch die ganz Alten unter uns gekannt haben. Und doch ... müssen sie nicht gerade so ausgesehen haben, diese Sonnenmenschen des alten Wien, ist das nicht Laube, wie er leibt und lebt, ist das nicht die fröhliche Erzherzogin Elisabeth Theresia mit dem warmen Menschenherzen? Wir glauben sie unbedenklich der grossen Kunst ihrer Darsteller, die Kabinettstücke geliefert haben. Nie sahen wir Hermann Valentin besser, seit langem Henny Porten nicht mehr so gut. Und wie gern möchten wir die "Henny" noch viel, viel öfter sehen, gerade in diesen Rollen, die ihrem Charme ebenso liegen, wie ihrem tiefen Gemüt.
Geblieben dagegen sind die Zeiten des Elends und der Not, geblieben noch immer der gequälte Ostjude und ihn haben wir gesehen im Grau seines Ghettos. Hier brauchen wir nicht gläubig hinzunehmen, wir können vergleichen ... und können sagen: Richtig so! Goldecht, lebenswahr, bis auf kleinste Nuancen der Natur abgelauscht; nicht nur von dem Ostjuden Avrom Morewski (Rabbi), glänzend im Spiel und Maske, sondern besser fast noch von Robert Garrison, der den weltweisen kleinen Schnorrer mit soviel Herz und entzückendem Humor hinstellte (und wie nahe lag gerade hier possenhafte Übertreibung!). Gross und stark auch Ernst Deutschs Leistung als junger Stürmer; nur ein allerletztes fehlte, um uns auch seelisch warm werden zu lassen. Rein äusserlich als junge Jüdin nicht recht am Platze Margarete Schlegel, trotz verinnerlichten Spiels. Das Schmierenvolk lustig und treffend persifliert durch Jacob Tiedtke, Olga Limburg und die bildhübsche Alice Hechy.
Und nun Duponts Regie: Gewiss, er hat Fehler begangen durch Längen und Breiten. Aber wie verzeihlich sind sie! Muss man nicht unwillkürlich liebevoll haften bleiben an der Schilderung dieses Milieus, die nötig ist, um tieferes Verständnis zu erwecken? Mit ein paar Scherenschnitten sind diese Mängelchen zu beseitigen. Und wie sind sie ausgeglichen durch hinreissende Regiefeinheiten, wundervoll gesehene Bilder und eine Dezenz der Linienführung, die bei der Heikligkeit des Themas nicht immer leicht gewesen sein mag. (...)
Bedanken kann er sich bei seinen technischen Mitarbeitern. Ganz wundervoll und stilecht die Bauten von Junge und Kahle, geschmackvoll und zeitwahr Huberts Kostüme, eine Glanzleistung deutscher Photographie aber Sparkuhls Aufnahmen. Nicht umsonst ist er auf dem Zettel auch für die Beleuchtung verantwortlich gemacht worden, sie stellt selbst höchstwertige Arbeiten seiner tüchtigen Kollegen in den Schatten und zeugt von reifer, empfindender Kunst! Der Herstellerfirma, Comedia-Film, ist ein grosser Wurf gelungen. An ihren sicheren Erfolgen wird auch der deutsche Verleih des "Lloyd-Film" teilhaben ... und mit ihnen das Kinogewerbe. (del.)" (Lichtbild-Bühne, Nr. 44, 3. November 1923)
[Kritiken teilweise zitiert nach www.filmportal.de]
Remarks and general Information in German: Zwei Welten prallen aufeinander. Um 1860 verlässt Baruch (Ernst Deutsch) gegen den Willen seines Vaters, des Rabbiners, das jüdische Ghetto in Galizien, um Schauspieler zu werden. Sein Weg, der ihn bis ans Burgtheater in Wien führt, ist lang und gesäumt von Misstrauen und Verachtung. Als Baruch einmal auf einer Provinzbühne mit Schläfenlocken den Romeo spielt, sieht ihn die Erzherzogin (Henny Porten) und wird zu seiner grossen Förderin. Baruch wird berühmt, doch er leidet unter dem Bruch mit seinem Vater. "Das alte Gesetz", ungeheuer nuancenreich inszeniert von E.A. Dupont, der zwei Jahre später mit "Varieté" einen Klassiker des Weimarer Kino schafft, ist ein Film über Rollenspiel, Identitätssuche und Verwandlung, über die Sehnsucht nach Freiheit und Anerkennung, über die Vision eines harmonischen Zusammenlebens von Christen und Juden - und auch eine Geschichte des Verlusts. (www.filmmuseum-potsdam.de/Das-alte-Gesetz.html)

Der 1923 entstandene Film „Das alte Gesetz“ von Ewald André Dupont (1891-1956) ist ein Klassiker der deutsch-jüdischen Filmgeschichte. Er thematisiert die Assimilationsproblematik der Juden im 19. Jahrhundert, erzählt am Schicksal eines jungen Mannes aus einer galizischen Rabbiner-Familie. Baruch möchte gegen den Willen seines Vaters Schauspieler werden und verlässt das Ghetto. In der Begegnung mit dem klassischen Theater und dem Geist der Aufklärung eröffnet sich für ihn eine neue Welt, vor der sich auch sein Vater nicht verschliessen kann. Es kommt zur Versöhnung von Vater und Sohn.
Ein ähnlicher Konflikt wird in dem vier Jahre später entstandenen amerikanischen Film „The Jazz Singer“ (1927) dargestellt, der erste Spielfilm mit Synchronton: Der Sohn eines Rabbis will Sänger werden und stösst damit seinen Vater, der an religiöse Traditionen glaubt, vor den Kopf. Wo „The Jazz Singer“ durch den Zeitgeist der 1920er mit Jazzmusik punkten kann, werden in „Das alte Gesetz“ der Konflikt und das jüdische Leben in der Gesellschaft subtiler beleuchtet. Mit der authentischen Ausstattung und der beeindruckenden Leistung der Schauspieler – einfühlsam gefilmt durch den Kameramann Theodor Sparkuhl – zählt „Das alte Gesetz“ zu den Klassikern des Weimarer Kinos. Die aktuelle Digital-Restaurierung der Deutschen Kinemathek baut auf den im Bundesarchiv-Filmarchiv aufbewahrten Nitrokopien auf, die Zwischentitel sind nach der Zensurkarte rekonstruiert.
Ewald André Dupont ist vor allem für seinen Film „Varieté“ bekannt, mit welchem ihm der internationale Durchbruch gelang und infolgedessen er den ersten deutschsprachigen Tonfilm, „Atlantis“, drehen konnte. Aber auch „Das alte Gesetz“ verhalf ihm bereits zu einiger Bekanntheit.
Im Auftrag von ARTE und ZDF wurde der Stummfilm-Klassiker neu vertont. In der Reihe Berlinale Classics präsentieren die 68. Internationalen Filmfestspiele Berlin mit Ewald André Duponts „Das alte Gesetz“ ein besonderes Stummfilm- und Konzert-Highlight. Die digitale Restaurierung der Deutschen Kinemathek erlebt mit der neuen Musik des französischen Komponisten Philippe Schoeller am 16. Februar 2018 im Friedrichstadt-Palast ihre Weltpremiere. (Arte Presse)

Länge der restaurierten Fassung 2018: 135 Min.
Einige Quellen nennen auch Werner Krauss unter den Mitwirkenden, was wohl nicht zutrifft.